Antworten auf alle Fragen rund um das Thema Erben und Vererben

Die Erbfolge und damit die Verteilung des Nachlasses ist im Erbrecht gesetzlich geregelt. Diese gesetzliche Regelung deckt sich aber häufig nicht mit den Interessen des Erblassers. Denn das Gesetz sieht ein Erbrecht nur für Blutsverwandte und Ehegatten vor. Unverheiratete Lebensgefährten, Stiefkinder oder Paten sind vom Recht ausgeschlossen. Persönliche Bindungen werden vom Gesetzgeber nicht berücksichtigt.

Selbst wer zu seinen Eltern jahrelang keinen Kontakt mehr hatte, kann deren Erbe für sich beanspruchen. Geschwister, die sich fürsorglich um die Eltern gekümmert haben, erhalten den gleichen Erbteil, wie diejenigen, die sich vom Elternhaus bewusst ferngehalten haben. Wer also über die Regelung seines Nachlasses nachdenkt, sollte sich zunächst einmal mit der Frage befassen, wer nach der gesetzlichen Erbfolge erben würde.

Die Beiträge in dieser Kategorie behandeln praktische Fragen rund um die Themen Testament und Erbschaft.

Ratgeber und aktuelle Urteile zum Thema Erben & Vererben

Erbe nach Scheidung

Erbschaft nach Scheidung: Was erbt der Ex?

Während der Ehe und nach der Scheidung kann es eine Vielzahl von erbrechtlichen Fragen geben. Informieren Sie sich hier, welche Folgen die Scheidung für Testament und Erbschaft hat.
Eine amtliche Urkunde mit einem Siegel. Wer ein beurkundetes Testament hat, muss keinen Erbschein beantragen.

Wann muss man einen Erbschein beantragen?

Wer eine Erbschaft antritt, muss sich gegenüber Ämtern, Geldinstituten oder Versicherungen als Erbe ausweisen können. Doch benötigt man dazu immer einen Erbschein? Lesen Sie hier, wann Sie einen Erbschein beantragen müssen und wann Sie sich die Kosten dafür sparen können.
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Was passiert mit dem digitalen Nachlass?

Beim Thema Testament denken die meisten von uns immer noch an den Goldschmuck von Oma oder die Münzsammlung von Opa. Doch in der heutigen Zeit zählen auch digitale Güter, wie Downloads von Musik, Büchern oder Filmen zum Besitztum.

Was soll gelten – Testament oder gesetzliche Erbfolge?

Statistisch gesehen hat die große Mehrheit der Deutschen weder ein Testament noch einen Erbvertrag. In den allermeisten Erbfällen regelt sich die Verteilung des Nachlasses daher nach der gesetzlichen Erbfolge. Wann sollte man diese durch ein Testament ändern?
Ein Mann unterzeichnet sein Testament. Doch wie lange ist ein Testament gültig?

Wie lange ist ein Testament gültig?

Ein Testament kann jeder ganz einfach handschriftlich aufsetzen. Doch was, wenn man seine Meinung später ändert? Was, wenn sich die Lebenssituation ändert, man beispielsweise eine 2. Ehe eingeht?

Ist eine Enterbung möglich – was ist beim Enterben zu beachten?

Durch die Einsetzung einer frei gewählten Person als Erbe wird der gesetzliche Erbe automatisch enterbt. Ratsam ist es aber, ausdrücklich ins Testament zu schreiben, dass die Person enterbt werden soll, um Klarheit zu schaffen.
Ein älteres Ehepaar sitzt auf einer Bank und unterhält sich über das Berliner Testament.

Wann ist ein Berliner Testament sinnvoll?

Im deutschen Erbrecht ist es möglich, dass zwei Personen gemeinsam ihren letzten Willen festlegen. Doch nicht in jeder beliebigen Kombination. Erfahren Sie hier, wer gemeinsam testieren darf und was zu beachten ist.

Faustschläge gegen die Eltern: Gewalt als Grund für Enterbung?

Einen gesetzlichen Erben kann man durch ein Testament ohne weitere Nennung von Gründen enterben. Nicht ganz so einfach ist es neben der Enterbung auch den Pflichtteil zu entziehen. Reicht hierzu ein Faustschlag gegen den Erblasser aus?
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Durchgestrichenes Testament noch wirksam?

Wenn der Inhalt des Testaments nicht eindeutig ist oder sogar die Vermutung nahe liegt, dass ein Dritter das Testament manipuliert hat, ist der Streit oft vorprogrammiert. Erfahren Sie hier, wie Sie Ärger nach der Testamentseröffnung vermeiden.
testament muster zum download
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