Zusatzvereinbarungen zum Arbeitsvertrag rechtssicher formulieren

Eine Gehaltserhöhung, mehr Urlaub oder die Versetzung an einen anderen Arbeitsplatz – bei den meisten Arbeitsverhältnissen ergibt sich nach einigen Jahren Änderungsbedarf. Vergessen Sie nicht, den Arbeitsvertrag an die aktuellen Umstände anzupassen. Der Abschluss eines neuen Arbe...
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itsvertrages ist in der Regel nicht erforderlich. Wenn zum Beispiel ein befristetes Arbeitsverhältnis in ein unbefristetes umgewandelt werden soll, reicht eine kurze schriftliche Übereinkunft. Ebenso ist es, wenn von einem Minijob in einen Vollzeitvertrag gewechselt werden soll. In jeder Zusatzvereinbarung sollte klargestellt werden, dass die übrigen Vertragsbedingungen nicht geändert werden. Generell gilt: Zusatzvereinbarungen sind nur möglich, wenn auch der Mitarbeiter zustimmt. Nur im engen Rahmen des Direktionsrechts darf der Arbeitgeber geänderte Bedingungen einseitig festlegen. Der Umfang hängt vom Inhalt des Arbeitsvertrages ab. Auf der sicheren Seite sind Sie daher immer, wenn Sie jede Zusatzvereinbarung zum Vertrag schriftlich aufsetzen. Weigert sich der Angestellte diese zu unterschreiben, bleibt in vielen Fällen nur eine Änderungskündigung. Selbstverständlich müssen Sie bei allen Abreden darauf achten, dass die Vorgaben im Arbeitsrecht eingehalten werden. Einzelne Mitarbeiter in Ihrem Betrieb dürfen beispielsweise nicht grundlos schlechter gestellt werden. Es spricht aber nichts dagegen besonders verdiente Arbeitnehmer entsprechend zu belohnen.