Antworten auf alle Fragen rund um das Thema Erben und Vererben

Die Erbfolge und damit die Verteilung des Nachlasses ist im Erbrecht gesetzlich geregelt. Diese gesetzliche Regelung deckt sich aber häufig nicht mit den Interessen des Erblassers. Denn das Gesetz sieht ein Erbrecht nur für Blutsverwandte und Ehegatten vor. Unverheiratete Lebensgefährten, Stiefkinder oder Paten sind vom Recht ausgeschlossen. Persönliche Bindungen werden vom Gesetzgeber nicht berücksichtigt.

Selbst wer zu seinen Eltern jahrelang keinen Kontakt mehr hatte, kann deren Erbe für sich beanspruchen. Geschwister, die sich fürsorglich um die Eltern gekümmert haben, erhalten den gleichen Erbteil, wie diejenigen, die sich vom Elternhaus bewusst ferngehalten haben. Wer also über die Regelung seines Nachlasses nachdenkt, sollte sich zunächst einmal mit der Frage befassen, wer nach der gesetzlichen Erbfolge erben würde.

Die Beiträge in dieser Kategorie behandeln praktische Fragen rund um die Themen Testament und Erbschaft.

Ratgeber und aktuelle Urteile zum Thema Erben & Vererben

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Wie berechnet sich der Pflichtteil beim Erbe

Das Versterben eines geliebten Menschen führt nicht nur zu Trauer, sondern häufig auch zu finanziellen Fragestellungen. Wie ist das Erbe aufzuteilen? Dies gilt selbst dann, wenn die Erbaufteilung in einem wirksamen Testament festgelegt wurde.
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Wie kann ich ein gemeinsames Testament widerrufen?

Ein gemeinsames Testament enthält in der Regel Bestimmungen, die der eine Ehepartner nur aufgesetzt hat, weil der andere eine gleichlautende Verfügung gemacht hat. Wenn Sie Ihren Willen widerrufen möchten, gibt es daher wichtige Punkte zu beachten.
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Ist ein Testament bei Demenz gültig?

Die Wirksamkeit eines Testaments hängt dem Gesetzeswortlaut nach von der Testierfähigkeit des Erblassers ab. Doch wie lautet die Definition für den Begriff Testierfähigkeit? In welchen Fällen sollte ein Arzt aufgesucht werden, bevor man das Testament erstellt?
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Berliner Testament: Der letzte Wille gilt dem Ehepartner

Nach Schätzungen verfügt weniger als 20 Prozent der deutschen Bevölkerung über ein Testament. Im Todesfall gibt dann das Gesetz die Erbfolge vor. Auch bei Eheleuten. Das Berliner Testament ist die beliebteste Form der Nachlassregelung für Eheleute.
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Erbfallschulden – böse Überraschung

Eine Erbschaft muss nicht zwangsläufig mit einem finanziellen Segen verbunden sein. Vielmehr übernimmt der Erbe im negativen Fall auch die Schulden und andere Verbindlichkeiten des Verstorbenen.
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Durchgestrichenes Testament noch wirksam?

Wenn der Inhalt des Testaments nicht eindeutig ist oder sogar die Vermutung nahe liegt, dass ein Dritter das Testament manipuliert hat, ist der Streit oft vorprogrammiert. Erfahren Sie hier, wie Sie Ärger nach der Testamentseröffnung vermeiden.

Faustschläge gegen die Eltern: Enterbung möglich?

Einen gesetzlichen Erben kann man durch ein Testament ohne weitere Nennung von Gründen enterben. Nicht ganz so einfach ist es neben der Enterbung auch den Pflichtteil zu entziehen. Reicht hierzu ein Faustschlag gegen den Erblasser aus?
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Besteht ein Anspruch auf Erbausgleich für Pflegeleistungen?

Vom Pflegenotstand in Deutschland hören wir immer wieder in den Nachrichten. Mit der Erbrechtsreform hat der Gesetzgeber versucht, Abkömmlinge des Erblassers zur häuslichen Pflege zu motivieren.
Ein älteres Ehepaar sitzt auf einer Bank und unterhält sich über das Berliner Testament.

Wann ist ein Berliner Testament sinnvoll?

Im deutschen Erbrecht ist es möglich, dass zwei Personen gemeinsam ihren letzten Willen festlegen. Doch nicht in jeder beliebigen Kombination. Erfahren Sie hier, wer gemeinsam testieren darf und was zu beachten ist.
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