Doch was macht die Kommunikation in einer Krise eigentlich aus und inwiefern kann ein Leitfaden für eben jene Kommunikation hilfreich sein?

Was ist Krisenkommunikation?

Grundsätzlich stellt die Krisenkommunikation ein wichtiges Tool des Krisenmanagements dar. Hier geht es vor allem darum in unvorhergesehenen Situation oder auch unter erschwerten Umständen schnell und kontrolliert zu handeln. Dies dient vor allem der Prävention beziehungsweise dem aktiven Entgegenwirken eines Image- und damit einhergehenden Vertrauensverlust.

Für wen ist Krisenkommunikation relevant?

Die klassische Krisenkommunikation wird vor allem von Unternehmen, Behörden und Organisationen genutzt. Um eine kontrollierte und schnelle Krisenbewältigung zu gewährleisten, setzten sich viele von ihnen bereits präventiv zusammen und erstellen Krisenpläne. Diese sollen die Handlungssicherheit erhöhen und Regelungen zur Tonalität oder auch den einzelnen Elementen der Krisenkommunikation beinhalten.

Beispielhaft findet sich auf der Internetseite des Bundesministeriums des Innern ein Leitfaden für die Krisenkommunikation.

Mögliche Schritte für eine effektive Kommunikation

Neben einem ausgearbeiteten Leitfaden empfiehlt sich zudem die einzelnen Elemente der Krisenkommunikation nicht erst zu Krisenzeiten an die Mitarbeiter heranzutragen. Daher haben wir Ihnen in drei kurzen Schritten zusammengefasst worauf es unbedingt zu achten gilt:

1. Schnelligkeit der Reaktion

Besonders wenn es sich um einen Shitstorm im Internet oder um andere öffentliche Kritik handelt, gilt es so schnell wie irgend möglich zu reagieren. Dies zeigt klar die wer die Verantwortung trägt und zudem, dass sich dem Problem angenommen wird.

2. Transparenz

Um eine effektive Krisenkommunikation vorzuweisen ist das Beachten zentraler Aspekt, wie beispielsweise Transparenz und Ehrlichkeit enorm wichtig. Sie sollten stets darauf achten Ihre Handlungsvorgänge und einzelnen -schritte einsichtig zu machen, um das Vertrauen der Kunden beizubehalten.

3. Emotionalität

Zudem ist es unheimlich lohnend die Krisenkommunikation auf eine persönliche Ebene zu bringen. Doch Achtung: ein zu hoher Anteil an eingebrachten Gefühlen kann auch genau das Gegenteil bewirken. Die Kunst liegt hier darin das richtige Maß zu finden, so, dass dies auch mit den unternehmerischen Werten einhergeht.

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