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Praktikantenvertrag
Vertrag über ein Praktikum
  • Jetzt einen Praktikanten rechtssicher einstellen!
  • Alle Klauseln für ein faires und vertrauensvolles Arbeitsverhältnis
  • Ausfüllbares Muster zum Download

Der Praktikantenvertrag ist der Arbeitsvertrag für Arbeitnehmer, die ein Praktikum absolvieren. In der Regel sind Praktikanten junge Menschen die nach einer Aus- oder Umbildung erste Schritte in einem Beruf machen. Auch wenn eine Praktikantin oder ein Praktikant keine vollwertige Arbeitskraft ist, hat sie oder er dennoch ein Anrecht auf faire Behandlung. Ausdruck und Basis dieser vertrauensvollen Zusammenarbeit kann nur ein rechtsgültiger Vertrag sein, mit dem das Beschäftigungsverhältnis einen festen Rahmen erhält. Nutzen Sie dieses flexible Muster, um einen rechtssicheren Praktikantenvertrag zu schließen. 

90 EUR 7,
inkl. MwSt.
5 Seiten
zum Download
PDF EUR 7,90
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Inhalt: Praktikantenvertrag

In einem Praktikumsvertrag sollten - ähnlich wie in anderen Arbeitsverträgen - die Rahmenbedingungen des Beschäftigungsverhältnisses genau beschrieben sein. Nur so kann sichergestellt werden, dass sich beide Parteien über Dauer, Inhalte und Vergütung des Praktikums im Klaren sind. Die hier bereitgestellte Vorlage enthält daneben Punkte zum Arbeitsort, zu den Pflichten des Praktikanten und des Unternehmens, zu Urlaubsansprüchen, zum Rechtsstatus und zum Ende des Praktikums. Auf diese Weise schafft man von Anfang an ein vertrauensvolles Verhältnis, das die Basis für eine eventuelle, spätere Festanstellung ist.

  • §1 Praktikumsort
  • §2 Praktikumsdauer
  • §3 Vergütung
  • §4 Urlaub
  • §5 Pflichten des Praktikanten
  • §6 Pflichten des Unternehmens
  • §7 Rechtsstatus
  • §8 Beendigung des Praktikums
  • §9 Sonstige Vereinbarungen
  • §10 Schlussbestimmungen

Worin unterscheidet sich ein Praktikantenvertrag von einem regulären Arbeitsvertrag?

Der Praktikumsvertrag ähnelt einem "normalen" Arbeitsvertrag in einigen Punkten. Vertragspartner, Dauer des Anstellungsverhältnisses, Urlaubszeiten und Pflichten des Praktikanten sowie der anstellenden Institution sind ausführlich benannt. Rechtlich gesehen ist eine Prakitkantin oder ein Praktikant aber kein Arbeitnehmer und die ausgeübte praktische Tätigkeit darf daher auch nicht einzig und allein dem alleinigen Geldwerwerb dienen.

Besonderheiten ergeben sich aus der Natur des Arbeitsverhältnisses. Da ein Praktikant nicht die Fähigkeiten und Fertigkeiten eines erfahrenen Arbeitnehmers hat und sich faktisch noch in der Ausbildung befindet, kann der Vertrag gesonderte Regelungen zur Aus-, Fort-, oder Weiterbildung des Praktikanten enthalten. Die Berücksichtigung bestimmter Ausbildungspläne einer Hochschule bzw. einer sonstigen Einrichtung lässt vertraglich fixieren, ebenso wie die Anteile von Zeiten der Ausbildung und solchen der praktischen Beschäftigung.

Damit derjenige, der erste Schritte in einem bestimmten Beruf bzw. einer Branche macht, einen Vorgeschmack auf die Bedingungen in der "realen" Arbeitswelt bekommt, enthält der Praktikantenvertrag Klauseln zu den Rechten und Pflichten beider Seiten. Sie oder er ist z.B. verpflichtet interne Vorschriften einzuhalten, Betriebsgeheimnisse nicht preiszugeben oder den Arbeitgeber bei Krankheiten sofort zu benachrichtigen. Umgekehrt hat der Praktikant ein Anrecht auf ein Praktikumszeugnis.

Fragen und Antworten zum Thema Praktikantenvertrag

 
 
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Mein 16-jähr. Enkel macht ein 4-wöch. Praktikum bei einer Sicherheitsfirma um heraus ob dieser Beruf was für ihn ist. Nun sind schon 3 Wochen rum, 2 davon in einer Arb.zeit von 16.00 -23.00 Uhr. Er hat eine Anfahrtszeit von knapp 2h die dazu kommen. Diese Woche geht die Arbeitszeit bis 23.45 Uhr. Deshalb habe ich gestern der Sicherheitsfirma eine Mail geschrieben, weil telef. keiner zu erreichen war, und habe auf das Jugendarbeitsschutzgesetz hingewiesen. Darauf hin kam sofort die Beendigung des Praktikum Vertrages. Was kann ich tun
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K. Erfkämper (13.09.2016)
So wie Sie die Sache schildern lag ein Verstoß gegen das Jugendarbeitsschutzgesetz vor. Dieser kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Sie sollten die Gewerbeaufsicht informieren.
Redaktionsteam
Mein Pflegekind macht eine schulische Ausbildung zur Erzieherin, jetzt macht sie gerade ein Praktikum von 4 Wochen. Sie ist jetzt 17 Jahre alt. Darf sie jetzt schon 8 Stunden am Tag arbeiten inklusive einer Pause von 30 Minuten? Mit freundlichen Grüßen K.K aus MD
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Kati Kuhlicke (02.10.2012)
Liebe Frau K.! Ihr Pflegekind darf laut Jugendarbeitsschutzgesetz höchstens 8 Stunden täglich mit einer 30 min Pause arbeiten, wenn es das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Die wöchentliche Arbeitszeit darf nicht mehr als 40 Stunden betragen. Das ist also absolut zulässig. Für Jugendliche gilt übrigens eine 5 Tage Woche. Mit freundlichen Grüßen
Redaktionsteam
Mein Sohn ist seit einigen Wochen Praktikant in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei einem BL-Fußballverein. Zu seinen Aufgaben zählen die tägliche Erstellung von Spielberichten/Pressemitteilungen der drei unteren Mannschaften, Vor- und Nachbereiten der Pressekonferenzen der ersten Mannschaft, Betreuung von Kindergeburtstagen und Stadionführungen. Sein täglicher Zeitaufwand beträgt im Durchschnitt 9 Stunden! Dafür erhält er eine monatliche Vergütung von deutlich weniger als 400 €. Selbst die Fahrkarten für die öffentlichen Busse und Bahnen muss er davon noch bezahlen. Es kommt vor, dass er an Spieltagen deutlich länger arbeiten "darf" - gestern verließ er das Haus um 8:30 Uhr und war erst gegen 22:30 Uhr zurück. Er war der Vorletzte seiner Abteilung! (als Praktikant) Ist diese "Ausnutzung" zu dulden, was kann ich/er tun? Vielen Dank für eine Antwort - Der besorgte Vater
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Wielert (27.09.2012)
Sehr geehrter Herr Wielert, ich kann verstehen, dass Sie über den hohen Arbeitseinsatz Ihres Sohnes und die dafür nicht gerade üppige Bezahlung besorgt sind. Jedoch ist eine Praktikums-Vergütung von um die 400 Euro durchaus üblich. Erwartet und fordert der Arbeitgeber denn diesen hohen Arbeitseinsatz von Ihrem Sohn? In diesem Fall gäbe es durchaus Gesprächsbedarf. Bei einem Praktikum geht es darum, einen Einblick ins Unternehmen und deren Arbeitsabläufe zu gewinnen und eben "praktische" Arbeitserfahrung zu sammeln. Ein Praktikum kann oft auch den Einstieg in ein Unternehmen bedeuten, mit dem Ziel der späteren Übernahme in ein "richtiges" Angestelltenverhältnis. Jedoch zählt aus ein Praktikant als Arbeitnehmer und hat damit auch durchaus die gleichen Rechte wie jeder andere. Die Rechte eines Praktikanten sind im Bundesurlaubsgesetz, im Berufsbildungsgesetz und im Arbeitszeitgesetz geregelt und verankert. Einzige Ausnahme sind hier die sogenannten Pflichtpraktika, die im Rahmen eines Studiums absolviert werden müssen. Die Arbeitszeit eines Praktikanten darf in der Regel acht Stunden am Tag nicht überschreiten, auch Ruhepausen stehen ihm zu. Ein Blick in die vorgeschriebenen Arbeitszeiten könnte hilfreich sein für ein Gespräch, das Ihr Sohn mit seinem für ihn zuständigen Vorgesetzten führen müsste - sofern er dies überhaupt möchte und er sich persönlich tatsächlich "ausgenutzt" fühlt. Wir wünschen ihm viel Erfolg dabei!
Redaktionsteam
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