So funktioniert's:
Herunterladen
Personalisieren
... und so oft verwenden, wie Sie möchten.
Freier Mitarbeiter-Vertrag
Honorarvertrag für freie Mitarbeiter
  • Ideale Vorlage für einen Honorarvertrag
  • Scheinselbständigkeit wirksam ausschließen
  • Muster nach dem Download sofort ausfüllbar

Die Ausgestaltung eines Vertrages für einen freien Mitarbeiter kann auf unterschiedliche Weise erfolgen. Im Gegensatz zu einem Arbeitsvertrag erfolgt die Beschäftigung nach den Regeln für den Werkvertrag. Wollen Sie eine Honorarkraft regelmäßig mit bestimmten Aufgaben vertrauen? Das Muster für einen Vertrag über freie Mitarbeit gibt Ihnen die Möglichkeit den Vertragsgegenstand individuell zu regeln. Legen Sie den Zweck und den Umfang der Beschäftigung unbedingt schriftlich nieder, um einer Annahme der Scheinselbstständigkeit entgegenzuwirken. Muster einmal herunterladen und beliebig oft zur Vereinbarung von Arbeitsverhältnissen verwenden.

90 EUR 8,
inkl. MwSt.
5 Seiten
zum Download
PDF EUR 8,90
MS Word EUR 8,90
plus 5 Jahre Update-Garantie
+ EUR 3,00
plus Backup-DVD
+ EUR 9,90

Inhalt: Freier Mitarbeiter-Vertrag

Ein freier Mitarbeitervertrag ist eine besondere Form des Werkvertrages. Unser Muster enthält die folgenden Punkte:

§1 Vertragsgegenstand

  • Ganz wichtig: Soll der Mitarbeiter für ein bestimmtes abgeschlossenes Projekt eingestellt werden oder immer wieder bestimmte Leistungen abliefern.

§2 Weisungsfreiheit

  • Anders als Arbeitnehmer sind Honorarkräfte nicht weisungsgebunden.

§3 Leistungserbringung

  • Gerade wegen der Weisungsfreiheit sollte der Leistungsumfang genau geregelt werden.

§4 Unterrichtungspflicht

  • Auch ein freier Mitarbeiter muss den Arbeitgeber über wichtige Details unterrichten.

§5 Fortbildungspflicht

  • Lassen Sie sich versichern, dass der Mitarbeiter fachlich auf dem neuesten Stand ist.

§6 Konkurrenz

  • Darf die Honorarkraft bei der Konkurrenz tätig sein?

§7 Verschwiegenheit

  • Auch bei freien Mitarbeitern darf die Pflicht zur Verschwiegenheit vertraglich festgelegt werden.

§8 Vergütung

  • Wählen Sie die passende Art der Vergütung. Soll ein einmaliger Pauschalbetrag geleistet werden oder wird nach Stundensatz abgerechnet?

§9 Fälligkeit

  • Achtung: Vergessen Sie nicht die Fälligkeit des Honorars zu regeln.

§10 sonstige Ansprüche

  • Raum für individuelle Regelungen.

§11 Haftung und Gewährleistung

  • Da der Freie den üblichen Regelungen der Arbeitnehmerhaftung nicht unterliegt, müssen hier besondere Regelungen getroffen werden.

§12 Kündigung

  • Klären Sie die Fragen zu Kündigung. Einen Kündigungsschutz für eine Honorarkraft gibt es nicht, dennoch kann sie ggf. Schadensersatzansprüche geltend machen, wenn keine eindeutige Regelung im Vertrag zu finden ist.

§13 Erfüllungsort und Gerichtsstand

§14 arbeitsrechtliche Schutzvorschriften

§15 Nebenabreden

Der freie Mitarbeiter: hochspezialisiert und flexibel

Moderne Anstellungsverhältnisse sind zunehmend durch Flexibilität gekennzeichnet. Das drückt sich auch in den steigenden Zahlen von Arbeitsverträgen für freie Angestellte aus. Die Beschäftigung eines freien Mitarbeiters macht für Unternehmen Sinn, die vor allem projektbezogen arbeiten und zur Abwicklung eines bestimmten Auftrages keinen festen Angestellten beschäftigen möchten.

Aber auch beim Eintreten von unvorhergesehenen Personalausfällen greifen Firmen gern auf frei verfügbare Spezialisten zurück. Ein freier Mitarbeiter, auch als "Freelancer" bezeichnet, bringt sein Fachwissen ein, ohne sich dabei fest an eine Firma oder eine öffentliche Institution zu binden. Vor allem in der Medienbranche und unter künstlerischen Berufen sind solche Beschäftigungsverhältnisse weit verbreitet.

Vor- und Nachteile der freien Mitarbeiter

Zunächst muss klargestellt werden, dass ein freier Mitarbeiter nicht automatisch ein Freiberufler ist. Die Bezeichnung freier Mitarbeiter sagt nichts über den ausgeübten Beruf aus, sondern beschreibt lediglich die Art des Beschäftigungsverhältnisses. Freiberufler dagegen können nur Angehörige bestimmter Berufe sein. Sie können als freie Mitarbeiter tätig sein oder als Arbeitnehmer. Die Bezeichnung sagt nichts über die Art des Beschäftigungsverhältnisses aus. Ein freier Mitarbeiter kann deshalb auch Freiberufler sein.

Ein freier Mitarbeiter hat den Vorteil, dass er in das Unternehmen nicht eingegliedert und auch nicht weisungsgebunden ist. Er kann sich seine Arbeitszeit frei einteilen und kann auch bestimmen, wo er arbeiten möchte. Als freier Mitarbeiter müssen jedoch die Kosten der Versicherungen und einer Berufshaftpflicht selbst getragen werden. Auch die Arbeitsmittel werden üblicherweise von dem Mitarbeiter selbst gestellt. Es besteht kein Anspruch auf bezahlten Urlaub und auch kein Entgeltfortzahlungsanspruch im Krankheitsfall. Die Freiheit des Mitarbeiters ist deshalb mit größerer Eigenverantwortung verknüpft. Einen passenden von Juristen erstellten Vertrag für einen freien Mitarbeiter steht Ihnen hier als Muster zum Download zur Verfügung.

Freier Mitarbeiter versus Scheinselbständigkeit

Freie Mitarbeiter die auf Dauer für ein und denselben Arbeitgeber arbeiten werden auch „Feste Freie“ genannt. Die freie Mitarbeit lässt sich oft nur schwer von der Scheinselbständigkeit unterscheiden. Ausschlaggebend ist dabei nicht, was die Vertragsparteien im Arbeitsvertrag vereinbart haben. Ob noch eine freie Mitarbeit oder bereits eine Scheinselbständigkeit vorliegt, beurteilt sich an der tatsächlichen Ausübung des Arbeitsverhältnisses. Es ist zu fragen, ob der Mitarbeiter weisungsgebunden ist. Ob er selbst bestimmen kann wann und wo er arbeitet und ob der Mitarbeiter auch andere Auftraggeber hat.

Ein Mitarbeiter ist eng in den Betrieb eingebunden, wenn er beispielsweise den Computer, einen Dienstwagen oder seinen Arbeitsplatz vom Arbeitgeber gestellt bekommt. Beurteilungskriterium ist auch das Gehalt. Ist dieses gleichbleibend oder gekoppelt an die durch den Mitarbeiter erfüllten Aufträge. Merkmal für ein Arbeitsverhältnis wäre auch, wenn dem Mitarbeiter Urlaubs- oder Krankheitstage bezahlt würden. Dies kommt jedoch selten vor. Je mehr Merkmale eines Arbeitnehmers erfüllt werden, desto wahrscheinlicher handelt es sich um einen Scheinarbeitnehmer als um einen freien Mitarbeiter. Nutzen Sie unsere speziell für freie Mitarbeiter erstellte Vorlage. Alle wichtigen Regelungspunkte die im Vertrag für eine freie Mitarbeit zu beachten sind, sind dort geregelt.

Fragen und Antworten zum Thema Freier Mitarbeiter-Vertrag

 
 
* Pflichtfeld

Die Nachgefragt-Frunktion ist registrierten Kunden und unseren Newsletter-Abonnenten vorbehalten. Sie sind noch nicht angemeldet? Stellen Sie jetzt Ihre Frage und registrieren Sie sich später für unseren kostenlosen Newsletter. Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht, sie dient nur zur Benachrichtigung. Ihr Name erscheint unter Ihrer Frage auf unserer Seite. Falls Sie nicht wünschen, dass Ihr Name veröffentlicht wird, können Sie ein Pseudonym wählen.
Danke für Ihren Beitrag!
Autor:
E-Mail:
Ihr Beitrag erscheint, sobald er von einem unserer Moderatoren freigeschaltet wurde.
Sie sind noch nicht für unseren kostenlosen Newsletter angemeldet und können die Nachgefragt-Funktion daher noch nicht nutzen. Jetzt kostenlosen Newsletter anfordern, um die Frage zur Beantwortung durch unser Redaktionsteam freizuschalten.
Hallo, ich bin selbstständige Sprachlehrerin und arbeite seit Mitte September 2015 in verschiedenen Sprachschulen. In dem Honorarvertrag einer Schule steht unter "Vertragsdauer", dass der Mitarbeiterverhältnis mit dem Ablauf des Schuljahres 2015/2016 endet ohne dass es einer Kündigung bedarf. Es steht auch, dass der "Mitarbeiter eine Strafe von 100 Euro pro vereinbarte Stunde sich verpflichtet, wenn er seine Tätigkeit rechtswidrig und schuldhaft nicht aufnimmt oder das Vertragsverhältnis ohne Berücksichtigung der Kündigungsfrist endet". Nun: es gibt keine genannte Kündigungsfrist. Ich habe ein anderes besseres Angebot in einer anderen Schule und habe einen Unterricht eine Woche vorher gekündigt. Jetzt schreiben Sie mir, dass es zu kurzfristig ist. Was können sie gegen mich unternehmen? Sollte ich eine Strafe zahlen? Es gibt im Vertrag aber nichts weiteres zum Thema Kündigungsfrist... Danke für Ihre Antwort! A.
(1 Antwort) Anzeigen Verbergen
Catherine (05.11.2015)
Der von Ihnen geschilderte Vertragsinhalt ist widersprüchlich. Denn letztlich klingt es nach einem befristeten Vertrag, der in der Regel gar nicht gekündigt werden kann, es sei denn es liegt ein Grund für eine außerordentliche Kündigung vor. An anderer Stelle wird aber eine Kündigungsfrist erwähnt, wobei hier aber nicht weiter ausgeführt wird, wonach die Frist sich bemisst. In der Regel wird man hier ggf. den Vertrag auslegen müssen. Da es sich um ein Dienstverhältnis handelt, dass kein Arbeitsverhältnis ist, könnte die Kündigungsfrist des § 621 BGB in Betracht kommen, wonach es darauf ankommt, wann die Vergütung ausgezahlt wird. Bei monatlicher Vergütung muss spätestens am 15. eines Monats zum Ende des Monats. Dennoch ist nach unserer Einschätzung zweifelhaft, ob die vereinbarte Vertragsstrafe so durchsetzbar wäre. Um dies abschließend zu klären müsste aber letztlich der gesamte Vertrag geprüft werden. Sollte man also tatsächlich die Vertragsstrafe auf dem gerichtlichen Wege einfordern, empfehlen wir, einen Anwalt zu Rate zu ziehen.
Redaktionsteam
Hallo ich suche ein Dienstleistungsvertrag den ich als Vermittler einem Kunden vorlegen kann. Kurz Vermittler ---) Freiberufler ----) Kunde was würde dem am nächsten kommen.
(1 Antwort) Anzeigen Verbergen
Gebert (08.09.2015)
Leider haben wir hierfür keine passende Vorlage. Am nähesten käme wohl der [Vertrag über Personalvermittlung|/products/personalvermittlungsvertrag.html], wobei es hier nicht um Freiberufler geht. Sie können die Vorschaufunktion nutzen, um einen Einblick in den Vertrag zu erhalten und zu entscheiden, ob dieser für Sie nutzbar ist.
Redaktionsteam
Hallo , Ich bin freiberufliche Altenpflegerin und vermittle mich,ohne eine Agentur, selber in Heime. Nun bräuchte ich dafür einen Vertrag, welchen würden Sie mir empfehlen? Vielen Dank
(1 Antwort) Anzeigen Verbergen
r. bürger (02.02.2015)
Leider haben wir keinen speziellen Vertrag für eine freiberufliche Altenpflegerin. Der Vertrag für freie Mitarbeiter kann verwendet werden. Allerdings wird sicherlich Ihr Auftraggeber auf Sie zukommen und Ihnen einen Vertrag vorlegen. Mit diesem möchte er sich absichern, dass keine Scheinselbständigkeit vorliegt und zudem sichergehen, dass Sie sich dennoch an die im jeweiligen Heim gegebenen Hauregeln halten.
Redaktionsteam
Hallo, wir sind ein Brötchen-Lieferdienst und haben mehrere Touren mit Mitarbeitern sie über sie Monitor Zentrale abgerechnet werden. Bisher könnten wir auf Mitarbeiterverträge verzichten. Wir zahlen unseren Fahrern eine durchaus überdurchschnittlich gute Tagespauschale. Nun wollen wir mit unseren Fahrern gerne Verträge abschließen, die Leistungsbezogen sind, wollte ich Fragen, ob man diesen Freien Mitarbeitervertrag dafür nutzen kann?
(1 Antwort) Anzeigen Verbergen
Markus K. (12.08.2014)
Hallo Herr K., Sie sollten die Sache mit Ihrem Steuerbüro besprechen. Denn es besteht die Gefahr, dass die Mitarbeiter vom Finanzamt als Scheinselbstständige gewertet werden, wodurch im Nachhinein Sozialversicherungsbeiträge etc. fällig würden. Das hängt von der genauen Ausgestaltung des Einzelfalls ab. Wir können Ihnen an dieser Stelle keine verbindliche Auskunft dazu geben, welcher Vertrag richtig für Sie ist.
Redaktionsteam
Hallo, ich habe für ein befristetes Projekt die Möglichkeit als freie Mitarbeiterin zu arbeiten. Die Stelle wurde als "Freie Mitarbeiterin" ausgeschrieben und auch als solche im Vorstellungsgespräch kommuniziert. Sie wird nach Stundensatz bezahlt während eine ungefähre Wochenstundenzahl vereinbart wurde. An meinen 1. Arbeitsga heute wollte ich den Vertrag unterschreiben und stellte fest, dass es sich um einen befristeten Anstellungsvertrag über Lohnsteuer handelt. Gibt es so etwas? Zum Beispiel steht auch im Vertrag, dass mir anteilig Urlaub zusteht. Andererseits werde ich nach geleisteter Stunde bezahlt, die täglich aufgeschrieben werden. Das passt für mich alles nicht zusammen. Ich habe noch nicht unterschrieben. Was kann ich tun?
(1 Antwort) Anzeigen Verbergen
Marianna (21.02.2013)
Hallo Marianna, grundsätzlich ist eine solche Regelung möglich. Befristete Verträge können bis zu einer Gesamtlänge von zwei Jahren ohne Begründung geschlossen werden. Es gibt auch Arbeitsverträge bei denen nach Stunden bezahlt wird oder nach denen die Arbeitnehmer auf Abruf, also bei Bedarf, beschäftigt werden. Es sollte aber eine Mindeststundenzahl pro Woche vereinbart werden. Haken Sie am besten noch einmal bei Ihrem (zukünftigen) Arbeitgeber nach.
Redaktionsteam
Hallo, wir sind eine Liveband und als GbR mit drei Mitgliedern organisiert. Außerdem haben wir zwei Musiker, welche nicht Gesellschafter in der GbR sind. Bei Auftritten werden die beiden Musiker als selbständige Musiker entlohnt, indem Sie uns für ihre Leistungen eine Rechnung schreiben. Wir möchten die beiden gerne mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten an uns binden. So können wir uns etwas absichern, da wir auch vertraglich an den Veranstalter gebunden sind und es uns nicht leisten können von heute auf morgen ohne Musiker dazustehen. Ist ein Freier Mitarbeitervertrag oder doch eher ein Kooperationsvertrag die geeignete Vertragsform? Vielen Dank.
(1 Antwort) Anzeigen Verbergen
Simon Meusel (21.11.2011)
Hallo Herr Meusel, im freien Mitarbeitervertrag können Sie unter §12 eine Kündigungsfrist vereinbaren. Dieser wäre also für Ihre Zwecke grundsätzlich geeignet. Da einige Punkte (z.B. "Ort der Leistungserbringung") noch an Ihre besondere Situation als Band anzupassen sind, sollten Sie das MS-Word-Dokument wählen. Der Kooperationsvertrag sieht zwar auch eine Kündigungsfrist vor, ist aber eher auf die Zusammenarbeit von zwei Firmen ausgerichtet. Wir weisen Sie darauf hin, dass diese Plattform eine Rechtsberatung nicht ersetzten kann. Sie erhalten hier – auch bei Beiträgen unserer Formblitz-Experten – lediglich überschlägige Einschätzungen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen. Für eine konkrete Rechtsberatung in Ihrem persönlichen Einzelfall wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt.
Redaktionsteam
Google+