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Existenzgründung: Ohne Moos nichts los

Die ausreichende Kapitalausstattung ist für eine erfolgreiche Existenzgründung unerlässlich.  Werbemaßnahmen, Büroräume, Arbeitsmaterial, Anmeldung zum Handelsregister und erste Arbeitnehmergehälter, aber auch Ihr eigener Lebensunterhalt wollen finanziert werden. Haben Sie genug auf die hohe Kante gelegt, um Ihre Gründung komplett aus eigener Tasche zu finanzieren? Wenn nicht, dann geht es Ihnen genauso wie den meisten Jungunternehmern. Sie sind darauf angewiesen, Fördergelder zu beziehen, Kredite aufzunehmen und private Investoren zu finden. Daher ist die Finanzplanung nicht nur wichtigster Bestandteil Ihres Businessplans, sondern auch Grundvoraussetzung für den Erfolg Ihres Vorhabens. Wie Sie eine solide Finanzplanung auf die Beine stellen, erfahren Sie hier.

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Das Firmenvermögen planen

Das Vermögen Ihrer Firma besteht einerseits aus Anlage- und Umlaufvermögen und andererseits aus dem Liquidationsvermögen. Das Anlagevermögen umfasst alle Sachwerte des Unternehmens vom Firmenwagen bis zu den Kugelschreibern. Im Gegensatz dazu setzt sich das Umlaufvermögen aus Wertpapieren und Forderungen zusammen, hierunter fallen zum Beispiel Kaufpreisansprüche gegen die Kunden. Mit Liquidationsvermögen sind jederzeit verfügbare Mittel für laufende Ausgaben gemeint.

Eigen- und Fremdkapital

Die wichtigste Unterscheidung bei Ihrer Finanzplanung ist die nach Eigen- und Fremdkapital. Das Eigenkapital umfasst alle Mittel, die Ihnen als Firmeninhaber zugeordnet werden können. Gemeint sind Ihre Rücklagen, Ihr Privatvermögen und die Gewinne Ihres Unternehmens. Das Eigenkapital spielt vor allem für die Beantragung von Bankkrediten und Fördermitteln eine wichtige Rolle: Derartige Gelder werden meistens nur für Unternehmen mit einem Eigenkapital von 10 bis 50 Prozent befürwortet. Denn man leiht lieber demjenigen Geld, der so fest an seine Gründungsidee glaubt, dass er auch selber investiert. Mit Hilfe privater Investitionen und Geldanleihen kann das Eigenkapital aufgestockt werden. Fremdkapital wird den Passiva, also den Schulden Ihres Unternehmens, zugerechnet. Hierzu zählen vor allem Kredite, Fördergelder und andere Verbindlichkeiten gegenüber Dritten.

Der Businessplan als Weichensteller

Um staatliche Stellen, private Investoren und Banken von Ihrer Geschäftsidee zu überzeugen, bedarf es einer professionellen Darstellung Ihres Gründungsvorhabens in einem Businessplan. Ihr Businessplan ist also nicht nur Ihr persönlicher Fahrplan in Richtung Erfolg, sondern auch Visitenkarte Ihrer Gründungsidee für die Vorstellung gegenüber potenziellen Geldgebern. Diese wollen von der Seriosität Ihres Vorhabens und Ihren Fähigkeiten überzeugt werden. Sehen Sie in Ihrem Businessplan daher Ihre erste ernstzunehmende Aufgabe als Unternehmer. Wichtigste Entscheidungsgrundlage für zukünftige Investoren und Kreditgeber ist selbstverständlich der Finanzplan.

Eigen- und Fremdkapital in angemessenem Verhältnis

Arbeiten Sie eine gut durchdachte Finanzplanung aus, bei der Eigen- und Fremdkapital in einem angemessen Verhältnis zueinander stehen. Und vergessen Sie nicht, auch Krisenzeiten mit einzuplanen und daher großzügig zu kalkulieren. Eine zu knappe Finanzplanung zeigt zwar, dass Sie ein sparsamer Mensch sind. Gleichzeitig kann dies aber auch unerfahren und naiv wirken. Weitere Informationen zu Ihrem Finanzplan erhalten Sie in unserem Abschnitt Businessplan und in unserem Expertenblog zur Existenzgründung.

Für Gründer ohne Erfahrungen bieten sich unsere Muster-Businesspläne mit integriertem Finanzplan an. Sie müssen nur noch ausgefüllt und ausgedruckt werden. Komplizierte Berechnungen erledigen die Vorlagen von selbst. Verständliche Anweisungen führen Sie durch die Existenzgründung und zeigen Ihnen auf, worauf es bei der Unternehmenspräsentation ankommt.

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