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Testament/testament_form

Formelle Anforderungen beim Verfassen eines Testaments


  • Das Testament muss handschriftlich verfasst werden
  • Datum und Unterschrift dürfen nicht fehlen
  • Öffentliches Testament nur mit Notar möglich
  • Ergänzungen nur mit Datum und Unterschrift
  • Nehmen Sie Bezug auf das ursprüngliche Testament

Wer kann besser entscheiden, welche Vermögensnachfolge in Ihrem Fall gerecht ist, als Sie selbst? Niemand.
Auch nicht der Gesetzgeber, der seine Vorstellungen von Gerechtigkeit in den Regelungen über die gesetzliche Erbfolge zum Ausdruck gebracht hat. Damit Ihr Vermögen ganz in Ihrem Sinne verteilt wird, bedarf es zweierlei: Eines Testaments und der Wirksamkeit dieses Testaments. Existiert gar kein Testament oder ist ein Testament unwirksam, so kommt es zur gesetzlichen Erbfolge. Diese geht aber ausschließlich auf Abstammung und Verwandtschaftsgrad ein. Ihre persönlichen Beziehungen zu den einzelnen Familienmitgliedern werden dabei natürlich nicht berücksichtigt. Um Ihnen das Verfassen Ihres Testaments zu erleichtern, haben wir hier die wichtigsten formellen und inhaltlichen Anforderungen an ein rechtswirksames Testament zusammengestellt. Das Gesetz kennt zwei Wege zu einem formell einwandfreien Testament: Das handschriftliche und das notarielle Testament (auch öffentliches Testament genannt).




 

Das eigenhändige Testament

Im ersten Fall kommt es für die formelle Wirksamkeit lediglich darauf an, dass das gesamte Testament – von der ersten bis zur letzten Zeile – von Hand geschrieben und unterschrieben ist. Die Unterschrift hat bei einem Testament Identitäts- und Abschlussfunktion. Zur Identifikation ist es ratsam, Vor- und Nachnamen zu verwenden. Kose- und Spitznamen reichen aber aus, wenn die Urheberschaft dennoch einwandfrei festgestellt werden kann. Der Abschlussfunktion werden Sie in jedem Fall gerecht, wenn Sie die einzelnen Seiten durchnummerieren und auf der letzten Seite unter dem Text unterschreiben.

Angabe von Ort und Zeit

Die Angabe von Ort und Zeit des Testaments ist nicht Voraussetzung, spielt aber eine wichtige Rolle, wenn die Wirksamkeit eines Testaments in Frage steht. So zum Beispiel, wenn nicht klar ist, ob der Verstorbene zur Zeit des Testaments bereits geisteskrank war oder wenn mehrere Testamente einer Person auftauchen. Dem Gesetz zur Folge wird durch ein neues Testament ein altes Testament im Zweifel widerrufen. Ist nicht festzustellen, welches der Testamente später verfasst wurde, so gilt das datierte als spätere und damit wirksame letztwillige Verfügung.

Das öffentliche Testament

Das öffentliche Testament setzt nur voraus, dass sie ein Dokument an den Notar übergeben und ihm gegenüber erklären, es handele sich um Ihr Testament. Ob es ein handschriftlich oder maschinell verfasstes Schriftstück ist und ob es von Ihnen selbst oder von einem Dritten verfasst wurde, ist dabei vollkommen unerheblich. Worauf es ankommt? Nur die Erklärung, es handele sich um Ihren letzten Willen ist von Bedeutung. Sie können Ihren letzten Willen aber auch gegenüber dem Notar erklären, er schreibt diesen dann nieder und nimmt ihn in öffentliche Verwahrung.

Heike Richter

 

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So wie Sie die Sache schildern, wäre das Berliner Testament (Einheitslösung) die richtige Wahl. Unsere Vorlage ist auf deutsche Staatsbürger zugeschnitten. Wenn Sie allerdings Ihren Wohnsitz in Deutschland haben, können Sie als italienischer Staatsbürger die Vorlage ebenfalls verwenden. Am Anfang des Testaments haben Sie die Möglichkeit für Ihr Testament ausdrücklich das deutsche Recht zu wählen und somit klarzustellen, dass Sie das deutsche Recht anwenden wollen. Falls Sie Besitztümer außerhalb Deutschlands haben, sollten Sie sich allerdings unbedingt rechtlich beraten lassen. Denn in dem Fall wäre eine indiduelle Lösung zu suchen.

Redaktionsteam ()

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Hallo,

Für Ehegatten und Kinder gilt grob gesagt: Wer eine selbstbewohnte Immobilie erbt, muss keine Erbschaftssteuer zahlen, wenn er das Grundstück innerhalb der nächsten 10 Jahre (nach Erbfall) nicht verkauft. In der Regel muss das Haus als Erstwohnsitz genutzt werden. Der Erblasser selbst muss das Haus vorher auch bewohnt haben. Das alles steht im §13 Abs.4 b ErbStG.

Achtung: Die gesetzliche Regelung ist sehr komplex. Es gibt eine Vielzahl von Ausnahmen und Einschränkungen. Wir raten Ihnen also dringend, vorher einen Rechtsanwalt oder Steuerberater zu konsultieren. Wir können hier nur grobe Aussagen treffen und keine verbindliche Rechtsauskunft liefern.

Redaktionsteam ()

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Sehr geehrte Frau Wedig,

wir gehen davon aus, dass Sie die Freibeträge bezüglich der Erbschaftssteuer meinen... Diese sind in §16 Erbschaftsteuer und Schenkungssteuer Gesetz (ErbStG) aufgelistet. Diese Vorschrift wurde jedoch bereits vom Europäischen Gerichtshof in einigen Punkten kritisiert, somit kann es sein, dass sich bald was ändert.
Es gibt auch noch Versorgungsfreibeträge, die abhängig vom Alter der Kinder sind.
Die Enkel erben übrigens nur dann (sofern Ihre Töchter noch leben), wenn sie im Testament als Erben bestimmt wurden.
Wir empfehlen Ihnen, sich individuell rechtlich beraten zu lassen, falls Sie noch Fragen haben, da wir hier keine Einzel-Rechtsauskünfte geben dürfen.

Redaktionsteam ()

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