Ratgeber Patientenverfügung

So verfassen Sie eine wirksame Patientenverfügung
  • So sorgen Sie dafür, dass der Patientenwille gilt
  • Was darf die Vertrauensperson alles entscheiden?
  • Wie stellen Sie sicher, dass Ihre medizinische Behandlung überwacht wird?

Eine Patientenverfügung ist eine weitreichende Willenserklärung. Daher sollten Sie sich umfassend über die Reichweite und die inhaltlichen Regelungsmöglichkeiten informieren. Unser Ratgeber gibt Auskunft zu allen Fragen rund um die Patientenverfügung. Zusätzlich erfahren Sie, welche zusätzlichen Vorsorgeverfügungen sinnvollerweise zu treffen sind. In allen medizinischen Fragen sollten Sie darüber hinaus bei Ihrem Hausarzt konsultieren. Bereiten Sie sich mit unserem Ratgeber auf dieses Gespräch optimal vor.

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Inhalt: Ratgeber Patientenverfügung

  1. Bedeutung einer Patientenverfügung
  2. Rechtslage ohne Patientenverfügung
  3. Verbindlichkeit der Patientenverfügung
  4. Zeitliche Wirkung der Patientenverfügung
  5. Allgemeine Wertvorstellungen
  6. Einsatz eines Gesundheitsbevollmächtigten
  7. Vorbereitung der Patientenverfügung
  8. Aufsetzen
  9. Aufbewahrung
  10. Umfassende Vorsorge


 

Verantwortung abnehmen mit einer Patientenverfügung

Die Entscheidung für eine Patientenverfügung ist ein verantwortungsvoller Schritt. Wer für den medizinischen Notfall oder für schwere Erkrankungen im Vorfeld keine Willenserklärung über die erwünschten und die unerwünschten medizinischen Schritte abgegeben hat, der riskiert, dass im Ernstfall die Angehörigen über die Behandlungsmaßnahmen bestimmen. Das ist nicht nur deshalb schwierig, weil deren Entscheidung vielleicht nicht Ihrem Willen entspricht, es ist für die Angehörigen auch eine ungeheure Last, ein Urteil zu fällen, von dem nicht selten das Leben des Patienten abhängt. Wer mit Hilfe einer Patientenverfügung seinen Willen für bestimmte, vorher definierte Fälle bestimmt, nimmt den Angehörigen diese Verantwortung ab und sorgt dafür, dass die eventuellen medizinischen Schritte mit seinem Einverständnis unternommen werden.

Die Verbindlichkeit von Patientenverfügungen

Der Wille, der in einer Patientenverfügung erklärt wird, sollte nicht einer bloßen Laune entspringen. Wie bei einem Testament, sollte auch hier dem Abfassen eine gründliche Recherche und eine eingehende Auseinandersetzung mit der Materie vorangehen. So sollte man etwa wissen, wo die Grenzen der Selbstbestimmung sind, wie die aktuelle Rechtslage aussieht oder in welchen Fällen die Verfügung überhaupt greift. Teilweise stellen sich hier sehr schwierige juristische, ethische oder medizinische Fragen. Nicht ohne Grund haben viele in der Patientenverfügung geregelte Themen ihr Dasein in einem rechtlichen Graubereich gefristet. Und auch heute noch gibt es heftige Auseinandersetzungen darüber, was erlaubt sein sollte und was nicht. Mittlerweile ist es jedoch so, dass der erklärte Wille des Patienten eine hohe Verbindlichkeit für Ärzte und Patienten hat.