Alleinerziehende führen leider häufig einen erbitterten Kampf um die elterliche Sorge. Umso schlimmer ist es für viele, dass im Todesfall das Sorgerecht in der Regel automatisch auf den anderen Elternteil übergeht. Mit einer Sorgerechtsverfügung können Sie dem entgegenwirken. Bestimmen Sie, wer die Sorge für Ihr Kind übernehmen soll, falls Sie durch einen Unfall oder eine Krankheit dazu nicht mehr in der Lage sind. Sie sollten darüber hinaus begründen, weshalb aus Ihrer Sicht der Vater oder die Mutter des Kindes die Sorge nicht erhalten sollte. Gleichzeitig setzen Sie mit dieser Verfügung ein Testament auf.
Da es sich um ein Testament handelt, muss das Dokument komplett handschriftlich verfasst und unterschrieben werden. Die Sorgerechtsverfügung wird vom Familiengericht geprüft, das letztlich über die elterliche Sorge zu entscheiden hat. Daher sollten Sie alle Einwände, die Sie gegen die Sorgerechtsübernahme des anderen Elternteils haben möglichst genau beschreiben.
Diese FORMBLITZ-Vorlage kann bequem am Computer ausgefüllt und gespeichert werden.
Ausfüllfunktion im Formular "Sorgerechtstestament für Alleinerziehende" (PDF)
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