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Untermietvertrag Wohnung
Vereinbarung zur Untervermietung zwischen Hauptmieter und Untermieter
  • Geld sparen durch Untervermietung!
  • Rechtssichere Vorlage für einzelne Zimmer oder ganzen Wohnungsraum
  • Downloaden, ausfüllen, ausdrucken!

Wer Teile seiner Wohnung zur Untervermietung anbietet, sollte sich Gedanken über die rechtlichen Konsequenzen machen. Denn wer haftet im Zweifel für Schäden am Mietobjekt? Wenn keine nachweisbare Regelung vorliegt: der Hauptmieter. Verlassen Sie sich daher nicht auf mündliche Absprachen, sondern reduzieren Sie die möglichen Risiken einer Untervermietung auf das gesetzlich festgesetzte Mindestmaß. Unser bewährtes Muster für einen Untermietvertrag lässt sich für Untermietverhältnisse jeder Art verwenden. Vergessen Sie nicht, die Einverständniserklärung des Vermieters einzuholen, bevor Sie ein Zimmer oder den gesamten Wohnraum untervermieten!

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Was lässt sich mit diesem Muster für einen Untermietvertrag regeln?

Vor dem Abschluss eines Untermietvertrags sollten Sie beachten, dass in den meisten Fällen eine schriftliche Genehmigung der Untermiete durch den Vermieter erforderlich ist. Diese Erfordernis ist in den gängigen Mietverträgen festgehalten. Anders ist es, wenn im Mietvertrag eine ausdrückliche Erlaubnis von Untermietverhältnissen vereinbart ist. Eine ungenehmigte Untervermietung kann unter Umständen ein Grund für die Kündigung für des Hauptmietvertrages sein.

Diese Vorlage kann für verschiedene Arten der Untervermietung genutzt werden. Die Vertragsvorlage eignet sich für die Untervermietung von Teilen einer Wohnung, für die gesamte Wohnung und für die Vermietung mit oder ohne Möbel.

Im Vertrag finden Sie rechtssichere Klauseln, die den aktuellen Mietrechtsbestimmungen entsprechen und mit denen sich sämtliche Fragen einer Untermiete klären lassen. Neben der Mietdauer, der Kaution, den Zahlungsmodalitäten, der Festlegung des Mietzinses und der Nebenkosten werden auch Regelungen zu Schönheitsreparaturen und zur Haustierhaltung getroffen. Außerdem können Sie ganz genau festhalten, was zur Mietsache gehört und was nicht.

Grundsätzlich gilt, dass der Untermieter die Pflichten des Hauptmieters übernimmt, sobald ein Untermietverhältnis eingegangen wird. Deshalb ist es sinnvoll, im Untermietvertrag auf den Hauptmietvertrag Bezug zu nehmen. Was die weiteren Haftungsfragen angeht, so haftet der Mieter für den Untermieter. Daher ist es angeraten, von dem Untermieter eine Kaution zu fordern, um eventuell durch ihn verursachte Schäden beseitigen zu lassen.

Erlaubnis zur Untervermietung einer Wohnung

In dem für Mietverhältnisse maßgebenden Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) ist explizit festgelegt, dass die Untervermietung einer Wohnung, eines Hauses oder einer Gewerbeeinheit nur mit der Erlaubnis des Eigentümers bzw. Vermieters statthaft ist. Dies gilt laut § 540 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Die Erlaubnis zur sogenannten "Gebrauchsüberlassung an Dritte" kann bereits im Hauptmietvertrag erklärt werden. Die meisten Standard-Mietverträge sehen jedoch vor, dass die Genehmigung des Vermieters separat für jeden Einzelfall einzuholen ist.

Darüber hinaus kann ein Mieter gemäß § 553 BGB die Untervermietung auch einfordern sofern hierfür ein begründetes Interesse besteht. Ein solches Interesse kann sich etwa aus einem beruflich bedingten vorübergehenden Auslandsaufenthalt ergeben. Konkret wäre hier ein Anlass gegeben, wenn der Hauptmieter nach Beendigung seiner Abwesenheit in die Wohnung zurückkehren will, eine Doppelmiete jedoch finanziell nicht tragen kann. Die Berechtigung zur Untervermietung eines Teils der Wohnung kann sich z.B. aber auch nach der Scheidung von Eheleuten ergeben, wenn einer der ursprünglich in den Mietvertrag eingetragenen Mieter die vormals gemeinsame Wohnung verlassen hat. Auch eine wirtschaftliche Dürreperiode kann ein Grund sein, dass ein berechtigtes Verlangen zur Untermiete aktuell wird. Der Vermieter hat jedoch auch bei berechtigtem Interesse noch einen Entscheidungsspielraum. So muss die Untervermietung nicht genehmigt werden, wenn die Mietwohnung dadurch überbelegt wäre.

Rechte & Verantwortung eines Untermieters

Der Untermieter hat im Verhältnis zum Hauptmieter/Untervermieter grundsätzlich die gleichen Rechte und Pflichten wie der Hauptmieter im Verhältnis zum Vermieter. Es ist daher meist empfehlenswert auf den Inhalt des Hauptmietvertrages Bezug zu nehmen. Als Hauptmieter haften Sie dem Vermieter für Schäden, die aus dem Untermietverhältnis entstehen. Auch für den Fall eines verspäteten Auszugs des Untermieters nach Beendigung des Hauptmietverhältnisses, müssen Sie ggf. eine Nutzungsentschädigung tragen. Selbstverständlich können Sie diese Ausgaben vom Untermieter zurückfordern. Daher sollten Sie auf der Zahlung einer Kaution bestehen. Stellen Sie sicher, dass Sie nicht auf Ihren Kosten sitzen bleiben.

Der Untermieter kann Ihnen gegenüber Mietminderungsansprüche geltend machen, falls die überlassenen Räume Mängel aufweisen. Die gesetzlichen Regelungen gelten hier natürlich ebenso, so muss er beispielsweise eine Frist zur Beseitigung der Mängel setzen, um dem Hauptmieter die Chance zu geben, den Mangel vom (Haupt-)Vermieter beseitigen zu lassen.

Inhalt: Untermietvertrag Wohnung

In diesem Muster für einen standardmäßigen Untermietvertrag sind folgende Klauseln enthalten:

  • §1 Mietgegenstand
  • §2 Außenverhältnis, Verweis auf den Hauptmietvertrag
  • §3 Mietdauer
  • §4 Miete und Betriebskosten
  • §5 Mietzahlungen
  • §6 Mietkaution
  • §7 Besonderheiten der Mietsache
  • §8 Schönheitsreparaturen
  • §9 Behandlung und Pflege von Mietsache und Anwesen
  • §10 Haustierhaltung
  • §11 Bauliche Veränderungen und Schäden an der Mietsache
  • §12 Weitere Untervermietung
  • §13 Kündigung
  • §14 Rückgabe der Mietsache
  • §15 Personenmehrheit als Untermieter, Sonstige Vereinbarungen

Mit einer Vorlage für einen Untermietvertrag sparen Sie Zeit

Ihr Vermieter hat Ihnen die Erlaubnis erteilt, Ihre Wohnung per Untermietvertrag an Dritte zu vermieten? Im Idealfall bekommen Sie eine Vorlage zur Verfügung gestellt, mit der Sie das Untermietverhältnis regeln können. Wenn das aber nicht der Fall ist oder Sie auf eine neutrale Vorlage bauen möchten, empfiehlt sich die Zuhilfenahme eines Musters für einen Untermietvertrag, wie die hier zum Download bereitstehende. Alle regelungsbedürftigen Punkte sind hier so vorformuliert, dass Sie auch als Laie auf dem Gebiet des Mietrechtes ohne große Recherche oder Eigenleistung ein solides Vertragswerk abschließen. Einfach die gewünschten Paragraphen für den finalen Untermietvertrag auswählen und nach wenigen Eingaben ist der Vordruck unterschriftsreif. Eine Vorlage speziell für Untermietverhältnisse macht rechtssichere und dem aktuellen Mietrecht entsprechende Vorgaben für die einzelnen Mietvertragsklauseln. Hier werden insbesondere die besonderen Kündigungsbedingungen geregelt. Auch für die Nutzung können spezielle, auf das gemeinsame Wohnen abgestimmte, Vereinbarungen getroffen werden. Wichtig ist insbesondere für Untermietverträge, dass der Zustand der Mietsache genau beschrieben wird. In einem rechtssicheren Vertragsmuster wird auch für Schadensfälle vorgesorgt, indem etwa Klauseln zu selbstverschuldeten Schäden an der Wohnung vereinbart werden. So geht der Untervermieter sicher, dass er nicht für einen Schaden haftet, den er nicht verursacht hat. Zur Sicherheit enthält die Vorlage für Untermietverträge die Möglichkeit, eine Mietkaution zu vereinbaren. Auf diese Weise genießen beide Mietparteien optimalen Schutz und alle relevanten Fragen werden im Vorfeld geklärt.

Untermiete oder Mitmiete?

Die gebräuchlichsten Formen, um gemeinsames Wohnen zu regeln, sind die Untermiete und die Mitmiete. Bei der Mitmiete sind alle Mieter gleichberechtigte Vertragspartner und haften demzufolge gemeinsam für den Mietzins. In diesem Fall kann der Mietvertrag nur gemeinsam beendet werden. Schwierig wird es, wenn nur eine Mietpartei aus dem Vertrag bzw. aus der Wohnung heraus will. Leichter ist das mit einem Untermietvertrag. Ein Muster für einen Untermietvertrag ist eine optimale Grundlage für die rechtssichere Gestaltung. Mit wirksamen Klauseln in einer entsprechenden Vorlage kann dem Untermieter gewöhnlich recht unkompliziert durch den Hauptmieter gekündigt werden. Für den Hauptmieter besteht hingegen der volle mietrechtlich geregelte Kündigungsschutz.
Wichtig ist, dass der Vermieter in der Regel einer Untervermietung zustimmen muss, sofern dies nicht ausdrücklich durch den Mietvertrag erlaubt ist. Eine Untervermietung darf nicht durch eine Klausel im Hauptmietvertrag ausgeschlossen werden. Wenn im Falle der Abwesenheit des Hauptmieters die Wohnung für einen bestimmten Zeitraum vollständig untervermietet werden soll, kann der Vermieter seine Zustimmung ohne Angabe von Gründen verweigern. Wenn der Hauptmieter allerdings nur Teile der Wohnung wie etwa ein Zimmer untervermieten möchte, darf der Vermieter dies nur in besonderen Fällen verneinen, wenn etwa eine Überbelegung der Wohnung die Folge ist oder der Mietzins deutlich zu hoch veranschlagt wurde. Der Hauptmieter ist jedoch auch im Falle einer Untervermietung gegenüber dem Vermieter voll haft- und schuldbar, denn der Untermieter ist keine vertragliche Bindung mit dem Vermieter eingegangen. Mieter und Untermieter, die einen Untermietvertrag Muster abschließen wollen, sollten sich im Vorfeld möglichst klar darüber einigen, wie das gemeinsame Wohnen gestaltet werden soll.

Urteile zum Thema Untervermietung

Mietpreise, Partnerschaften, WG: Untervermieten ist oft sinnvoll. Kurios, dass ein Mieter zwar unbedingt vorher fragen muss, Vermieter aber in aller Regel zustimmen müssen. Eine Mieterin ließ ihren Partner einziehen, weigerte sich aber, einige Angaben zum Partner zu machen. Zwar durfte der Vermieter den Einzug nicht verbieten, hat aber Anspruch auf die Aufnahme einiger persönlicher Daten (Az. VIII ZR 371/02). Grundsätzlich darf jeder Untermieter aufnehmen. Ein Mann aus Baden-Baden hatte versäumt, den Vermieter zu fragen, ob er untervermieten dürfe. Zwar war es ihm laut Mietvertrag zugestanden worden. Jeder Mieter solle aber zunächst eine schriftliche Anfrage stellen. Erst nach einem Rechtsstreit zog der Vermieter seine voreilige Kündigung zurück (BGH Urteil Az.: VIII ZR 74/10 und BGH VIII ZR 74/10). Einen pauschalen gesetzlichen Anspruch auf die Untervermietung gibt es nicht, wie so oft entscheidet auch hier der
Einzelfall. Ist die Wohnung aufgrund von Arbeitslosigkeit zu teuer geworden, oder etwa nach einer Scheidung zu groß, liegt "berechtigtes Interesse" vor. Ein Paar wollte seine Mietwohnung nicht aufgeben, obwohl ein Partner beruflich in eine andere Stadt ging. Sie vermieteten zwei der drei Zimmer. Der Vermieter kündigte ihnen. Trotz "verlagerten Lebensmittelpunktes" müsse die Wohnung nicht aufgegeben werden, entschied der BGH in Revision (BGH; Az.: VIII ZR 4/05).

Fragen und Antworten zum Thema Untermietvertrag Wohnung

 
 
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Hallo, ich bin Hauptmieter und möchte meine Wohnung möbliert, befristet auf 6 Monate untervermieten. Die Untermieter sind 3 Personen; wie lässt sich das in einem Untermietvertrag am besten darstellen? Da die Untermieter den Vertrag als Nachweis für Ihre Uni benötigen, müssen alle drei aufgeführt werden. Allerdings hätte ich gerne nur eine Person als Vertragspartner. Gibt es dafür eine Lösung? Beste Grüße
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Sonja (10.07.2017)
Eine individuelle Lösung können wir an dieser Stelle leider nicht anbieten. Sie können natürlich mit den Studenten jeweils einen Untermietvertrag für ein Zimmer abschließen. Probleme könnte es bei der Befristung geben. Wir empfehlen Ihnen, sich in der Sache rechtlich beraten zu lassen. Auch der Untermietvertrag für eine Wohnung kann generell nur zeitlich begrenzt werden, wenn der Vermieter die Wohnung danach selbst nutzen möchte bzw, ein anderer der in § 575 BGB genannten Gründe vorliegt. Zudem muss der Vermieter eine Erlaubnis für die Untervermietung erteilen.
Redaktionsteam
Guten Tag, Ich bin Hauptmieter einer Wohnung in der zwei Zimmer an Studenten untervermietet sind. Nun ist es so, dass ich in den nächsten Monaten nicht in der Wohnung sein werde und auch beide Studenten ein Praktikum im Ausland absolvieren. Die beiden Studenten möchten ihr Zimmer in diesem Zeitraum untervermieten. Ich bin als Hauptmieter damit einverstanden, möchte aber selbst mit den Risiken die damit einhergehen so wenig wie möglich verbunden sein, da ich selbst nicht da bin. Ist es möglich, dass meine Untermieter jeweils wieder einen Untermietvertrag mit der Person abschließen die während des Zeitraums in ihrem Zimmer wohnt? So würden mir gegenüber unverändert die beiden Studenten haften. Die beiden Studenten müssten sich also um alles kümmern, was mit ihren Untermietern zu tun hat. Habe ich das so richtig dargestellt oder gibt es ein Problem in der Denkweise? Herzlichen Dank schon im Voraus für Ihre Hilfe. Mit freundlichem Gruß, Bastian H.
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Bastian H (06.10.2016)
Grundsätzlich ginge dies, allerdings nur mit der Zustimmung des Hauptvermieters. Die Haftung gegenüber dem Hauptvermieter bleibt im Übrigen im Falle einer Untervermietung bei Ihnen. Die Untermieter (die beiden Studenten) wären dann aber ggf. Ihnen gegenüber zum Schadensersatz verpflichtet. Generell empfehlen wir, sich von den Untermietern (und den anderen Untermietern) bestätigen zu lassen, dass sie eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben sowie eine Kaution zu fordern. Ansonsten empfehlen wir im Zweifel eine individuelle Rechtsberatung bei einem Anwalt, da man aus der Ferne keine umfassende Auskunft geben kann.
Redaktionsteam
Hallo, wenn ich ein leeres, also unmöbliertes Zimmer in einer ansonsten voll ausgestatteten Wohnung untervermieten möchte und der Untermieter sämtliche möblierte Gemeinschaftsbereiche (Wohnzimmer, Küche, Bad, Balkon) samt allumfänglichem Küchenequipment nutzen darf, ist das dann eine unmöblierte, eine möblierte oder gar teilmöblierte Vermietung und welcher Untermietvertrag regelt solche Fälle? Danke und Gruß
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Eike H. (25.07.2016)
Sie müssten den Untermietvertrag für ein möbliertes Zimmer nutzen und dann entsprechend bei der Mitbenutzung der Zimmer die Möblierung aufführen, am besten in Form einer Inventarliste. Ansonsten müssen wir Sie darauf hinweisen, dass wir Sie an dieser Stelle nicht rechtlich beraten können, da man den Einzelfall betrachten müsste. Bei der Vermietung von Wohnraum, der überwiegend vom Vermieter mit Möbeln ausgestattet ist, ergeben sich unterschiedliche Kündigungsregeln. Wir empfehlen Ihnen, im Zweifel einen Anwalt zu befragen.
Redaktionsteam
Hallo, eine kurze grundsätzliche Frage: Muss der untervermietende Hauptmieter selbst in der angemieteten Wohnung wohnen? oder anders ausgedrückt: kann ich meine Wohnung während meiner längerfristigen Abwesenheit an mehrere Personen untervermieten?
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Wolfgang (09.02.2016)
Grundsätzlich muss der Hauptmieter nicht in der Wohnung wohnen. Allerdings ist es so, dass der Vermieter eine Untervermietung in dem Fall in der Regel nicht genehmigen muss, wenn sämtliche Räume der Wohnung von Untermietern bewohnt werden. Der BGH (Az. VIII ZR 349/13) hat entschieden, dass beispielsweise ein längerfristiger Auslandsaufenthalt ein berechtigtes Interesse des Mieters an der Untervermietung begründet. Allerdings nur unter der Voraussetzung, dass ein Zimmer der Wohnung weiterhin vom Mieter genutzt wird, beispielsweise um seine Sachen dort zu lagern und gelegentlich dort zu übernachten. Wird die gesamte Wohnung untervermietet, kann es Schwierigkeiten bei der Genehmigung durch den Vermieter geben. Stimmt der Vermieter der Untervermietung der gesamten Wohnung zu, dann ist dies ohne Weiteres möglich.
Redaktionsteam
Hallo guten Tag, ich habe bis vor einem Jahr mit meiner Freundin in einem Haus gewohnt was wir zu gleichem teilen gebaut haben. Nun wohnt meine Freundin alleine in dem Haus , meine Frage wäre es, muss ich einen Mietvertrag abschließen? die Abtragung zahlt sie alleine und eine Umschreibung kommt zur Zeit nicht in Frage!! muss es bei der Steuer angegeben werden?? Zweite Frage : wenn eine Lebenspartnerin einzieht, wie verfahre ich dann? L.G. Svenja
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Svenja K. (13.04.2015)
Sie sollten in jedem Fall eine schriftliche Vereinbarung aufsetzen. Inhaltlich kommt darauf an, was genau bezweckt werden soll. Wenn Sie beide im Grundbuch eingetragen sind und nur eine Person das Haus nun nutzt, ist nicht unbedingt ein Mietvertrag erforderlich, es ist auch denkbar, dass lediglich schriftlich festgehalten wird, dass sie das alleinige Nutzungsrecht hat, solange sie die monatlichen Raten bezahlt. Zu bedenken ist, dass ggf. die Bank dennoch an Sie herantreten kann. Da man aus der Ferne Ihren Fall leider nicht abschließend prüfen kann, würden wir Ihnen dringend empfehlen, sich an einen Anwalt oder Notar zu wenden, der Sie bei der Erstellung einer individuellen Vereinbarung unterstützen kann. Wenn Sie das Haus zur Hälfte als Eigentümerin besitzen, müssten Sie dies in jedem Fall angeben. Sowohl etwaige Mieteinnahmen als auch andere finanzielle Vorteile (die sich daraus ergeben, dass Sie keine Zahlungen mehr an die Bank leisten) wären grundsätzlcih bei der Steuer anzugeben. Auch diesbezüglich wäre es empfehlenswert, eine individuelle Beratung einzuholen, um zu klären, was in Ihrem Fall steuerlich vorteilhaft geltend gemacht werden kann.
Redaktionsteam
Hallo, Ich habe eine Wohnung als Hauptmieter gemietet und mir jemanden als Untermieter in das zweite Zimmer dazugeholt. Meine Untermieterin zieht in ein paar Tagen aus und weigert sich, ihr Zimmer zu streichen, obwohl sie die Wände ordentlich beschmutzt hat. Welche Rechte habe ich als Hauptmieter? Bleibe ich auf dem Streichen des Zimmers selbst sitzen? Meine neue Untermieterin möchte natürlich nicht in ein dreckiges Zimmer ziehen, aber ich sehe es auch nicht ein, das Streichen selbst zu bezahlen, wenn ich es nicht verursacht habe. Vielen Dank im Voraus!
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Anna N. (15.03.2015)
Es käme auf den genauen Zustand der Wände und darauf an, was im Mietvertrag vereinbart wurde. Grundsätzlich zählt das Streichen von Wänden zu den Schönheitsreparaturen, die nur vom Mieter (bzw. Untermieter) zu übernehmen sind, wenn dies vertraglich vereinbart wurde. Anders sieht es aus, wenn die Wände nicht nur durch normale Abnutzung "beschmutzt" wurden, sondern über die Maßen beschädigt wurden. Dann hätte der Vermieter (bzw. Hauptmieter) einen Anspruch auf Schadensersatz. Leider ist hier immer eine Beurteilung im Einzelfall vorzunehmen. Falls die ehemalige Untermieterin nicht freiwillig zahlt, bleibt Ihnen nur der Weg zu Anwalt. Dieser müsste beurteilen können, ob im Einzelfall ein Anspruch auf Übernahme der Renovierung bzw. Kostenerstattung besteht. Wichtig: In der Regel hat der Mieter immer einen Anspruch darauf, selbst zu streichen. Nur wenn er ordnungsgemäß in Verzug gesetzt wurde und nicht reagiert, kann die Renovierung durch den Vermieter vorgenommen und dem Mieter in Rechnung gestellt werden. Auch in diesem Fall kann Ihnen ein Anwalt weiterhelfen.
Redaktionsteam
Hallo !! Ich habe als Hauptmieterin ein EFH gemietet. Um meine Kosten für dieses Objekt abzudecken möchte und darf ich jetzt die obere Etage (abgeschlossene Wohneinheit ) untervermieten. Frage: muß ich diese Einnahmen versteuern ? Mit freundlichen Grüßen Arnold
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Arnold (17.11.2014)
Grundsätzlich müssen auch Mieteinahmen aus einer Untervermietung bei der Steuererklärung angegeben werden. Allerdings müssen diese nur im Fall eines Gewinns versteuert werden. Wenn Sie also nur die Kosten weitergeben, die Ihnen selbst gegenüber dem Vermieter entstehen, kann man in der Regel nicht von einem Gewinn sprechen. Problematisch ist die Untervermietung von möbliertem Wohnraum, wenn ein Nutzungsentgelt für die Möbel vereinbart wird. Bitte wenden Sie sich jedoch unbedingt an einen Steuerberater, der Ihnen im Detail erklären kann, wie die Untervermietung darzustellen ist. Wichtig: Es gelten individuelle Freibeträge, abhängig von Ihrer Lebensituation.
Redaktionsteam
Hallo, ich bin Hauptmieter einer Wohnung und Mutter von 2 Kindern. Da ich nun mit meinem Lebensgefährten zusammen ziehen möchte, würde ich gerne meine Wohnung auf unbefristete Zeit unmöbliert untervermieten, damit ich eine Möglichkeit habe, in die Wohnung zurückzukehren, falls die Beziehung nicht funktionieren sollte. Der Eigentümer ist damit einverstanden. Welche Art von Untermietvertrag brauche ich? Viele Grüße aus München, Conny Neumann
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Conny Neumann (02.11.2014)
Hier wäre der allgemeine Untermietvertrag für eine Wohnung passend. Bedenken Sie bitte, dass bezüglich der Kündigungsmöglichkeiten dann aber auch für den Untermieter ein Mieterschutz gilt, da die Wohnung nicht möbliert ist und auch nicht von Ihnen mitbewohnt wird. Lassen Sie sich noch einmal rechtlich beraten. Besser wäre es ggf. wenn Sie ein Zimmer für sich behalten. Auch ein Zeituntermietvertrag könnte in Betracht kommen. Da die rechtlichen Konsequenzen weitreichend sein können, sollten Sie so ein Untermietsverhältnis nicht ohne rechtliche Beratung eingehen.
Redaktionsteam
ich möchte heute meiner untermieterin die kündigung geben wie lange ist bei einer untermieterin die kündigungsfrist ?stimmt das die kündigungsfrist von zwei wochen besteht ? also die kündigugsfrist wann ist sie abgelaufen wenn ich die kündigung heute ihr übergebe kann ich sie vor die tür setzen wenn die kündigungsfrist abgelaufen ist ?
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Nicole Spies (28.09.2014)
Die kurze Kündigungsfrist von besteht nur bei Untermietverhältnissen, bei denen der Untervermieter in der Wohnung lebt und die Wohnräume überwiegend ausgestattet hat. Die Kündigung richtet sich nach § 549 II 2 BGB und die Kündigungserklärung muss spätestens zum 15. eines Monats dem Mieter übergeben werden, damit sie zum Ende des Monats wirksam wird. Eine Kündigungsfrist muss nicht eingehalten werden, wenn es wichtige Kündigungsgründe gibt.
Redaktionsteam
Hallo, Als Hauptmieter möchte ich in Absprache mit dem Vermieter zwei Zimmer untervermieten. Wie ist zu verfahren, wenn einer der Untermieter Schwierigkeiten bereitet und die Wohnung verlassen soll? Vielen Dank für die Antwort.
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Jan (06.09.2014)
Hallo Jan, wenn Sie weiterhin den restlichen Teil der Wohnung bewohnen und die Räume möbliert waren, entfällt der Mieterschutz des Untermieters, da es sich um einen Fall des § 549 Absatz 2 Ziffer 2 BGB handelt. In dem Fall gilt die verkürzte Kündigungsfrist nach §573 c BGB. Eine Kündigung ist ohne Angabe von Gründen möglich. Falls die Räume nicht möbliert sind, verlängert sich die Kündigungsfrist gemäß § 573a II BGB. Ausnahme: Die Räume werden von einer Familie bewohnt. Falls es außerordentliche Kündigungsgründe gibt, ist die Kündigung jederzeit möglich. Wir hoffen, dass wir Ihnen einen ersten Überblick geben konnten. Bitte wenden Sie sich jedoch im Zweifel an eine Rechtsberatung, da wir ohne genaue Prüfung der Umstände keine verbindliche Auskunft geben können.
Redaktionsteam
Guten Tag, meine Lebensgefährtin und ich leben seit einem halben Jahr in einer gemeinsamen Wohnung und der Mietvertrag läuft über sie. Jetzt möchte ich einen Untermietvertrag mit ihr abschliessen, um einen Zuschuss für eine Ausbildung zu bekommen. Muss der Vermieter über den Untermietvertrag informiert werden? Welchen Vertrag wäre für mich das beste?
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Thomas Comes (09.08.2014)
Hallo Herr Comes, in der Regel wird die Erlaubnis des Vermieters zur Untervermietung benötigt. Da die Mieterin die Wohnung selbst weiterhin bewohnt und Sie als Lebensgefährten zusammenwohnen wollen, ist die Zustimmung laut der aktuellen BGH Rechtsprechung in der Regel zu erteilen (BGH Karlsruhe, Urteil vom 05.11.2003 – AZ VIII ZR 371/02). Der Vermieter darf die Zustimmung im Prinzip nur verweigern, wenn die Wohnung durch die Untervermietung überbelegt wäre oder ähnlich wichtige Gründe vorlägen. Als Muster könnten Sie den allgemeinen Untermietvertrag verwenden. In der Vorlage können Sie selbst ergänzen, welche Räume von Ihnen genutzt werden können. Wenn Sie den Vertrag für ein Amt benötigen, dann wäre es vielleicht zur Abgrenzung der einzelnen Bereiche empfehlenswert, wenn Sie ein Zimmer angeben, das an Sie vermietet wird und die Zusammennutzung der restlichen Wohnung vereinbaren.
Redaktionsteam
Hallo, Meine Schwester und ich haben einer ehemaligen Freundin ein Zimmer untervermietet. Jetzt ist sie Hals über Kopf ausgezogen. Im Untermietvertrag steht, das sie eine Kündigungsfrist von 3 Monaten hat. diese haben wir auf 2 verkürzt da wir ab dann das Zimmer wieder untervermieten können/wollen. Bis dahin war sie einverstanden. Jetzt ist es so das im Untermietvertrag steht, das die Kaution spätestens 6 Monate nach Auszug gezahlt werden muss. (Das ist doch so üblich oder? -Frage 1) Außerdem muss sie laut Vertrag noch Miete für einen Monat zahlen. Diese will sie jetzt mit der Kaution verbrechen, obwohl im Mietvertrag steht, dass ein Abwohnen der Kaution nicht möglich ist. Also bin ich der Meinung sie darf das nicht verrechnen. (Frage 2) Sie hat jetzt einen Anwalt eingeschaltet, der sich per Post bei uns gemeldet hat. Dieser Anwalt sagt quasi wir sollen es so machen wie sie das möchte, begründet aber in seinem Schreiben nichts mit irgendwelche Paragraphen oder ähnlich. Was passiert jetzt? Was können wir machen? Wer ist im Recht?
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Maria (23.05.2014)
Hallo Maria, es käme ein wenig auf die Form des Mietvertrages an. Bei Formularverträgen ist es in der Tat nicht zulässig für die Rückzahlung der Kaution pauschal sechs Monate zu veranschlagen. Vielmehr muss die Kaution dann zurückgezahlt werden, wenn der Vermieter genügend Zeit hatte zu prüfen, ob noch weitere Forderungen aus dem Mietverhältnis offen sind. Meist geht es da um noch ausstehende Betriebskosten. Laut Rechtsprechung darf der Vermieter sich ca. 2 bis 6 Monate mit der Rückzahlung Zeit lassen. Das ist aber keine pauschale Regelung – es kommt immer darauf an! Wenn im Einzelfall kein Grund dafür besteht, die Kaution nicht zurück zu zahlen muss sie unverzüglich ausgezahlt werden. Falls noch Betriebskosten ausstehen, muss der Vermieter angeben, mit welcher Nachzahlung er rechnet und darf nur diesen Teil zurückbehalten. Was das Abwohnen der Kaution betrifft, haben Sie grundsätzlich recht. Allerdings bleibt Ihnen wohl nicht viel anderes übrig, als die Kaution zu verrechnen, falls es keine weiteren Ansprüche gibt. Sie sollten also genau prüfen, welche Forderungen noch ausstehen könnten und dann die Kaution abrechnen. Allerdings können wir leider keine verbindliche Beratung leisten. Es käme auf die genaue Formulierung im Mietvertrag an. Nur eine individuelle Beratung bei einem Anwalt kann verbindliche Einschätzungen gewährleisten.
Redaktionsteam
Hallo, zum 1.7. werde ich eine neue Wohnung beziehen. Eine meiner Untermieterinnen ist zur Zeit minderjährig. Welche Besonderheiten muss ich im Untermietvertrag beachten? Müssen bestimmte Dinge erwähnt werden? Mieter wären in desem Fall ja die Erziehungsberechtigten, muss das Mädchen dennoch im Vertrag benannt werden? Vielen Dank und liebe Grüße Jessika
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Jessika (22.06.2013)
Hallo Jessika, der wichtigste Punkt ist: Ihr Vermieter muss einer Untervermietung zustimmen. Um Ärger zu vermeiden, sollten Sie ihn unbedingt vorher um sein Einverständnis bitten und sich dies auch schriftlich bestätigen lassen. Anschließend sollten Sie Ihren Untermietvertrag von den Eltern der minderjährigen Mieterin unterschreiben lassen. Zu Ihrer Sicherheit sollte natürlich auch der Name der Mieterin drinstehen. Alles weitere ersehen Sie in den Infos über und in unserem "Untermietvertrag (allgemein)".
Redaktionsteam
Hallo, ich besitze eine Eigentumswohnung und möchte diese mit einem Freund gemeinsam bewohnen. Welches Mietvertragsformular muss ich verwenden, da dieser Freund eine Miete zahlen wird? MfG
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Christine Thiel (01.10.2012)
Liebe Frau Thiel! Wir haben keine Vorlage, die auf Ihre Situation zugeschnitten ist. Am ehesten könnten Sie den [Mietvertrag für eine Einliegerwohnung|/products/mietvertrag-einliegerwohnung-in-ein-oder-zweifamilienhaus.html] benutzen, da Sie die Räume selbst auch bewohnen. Die Schutzrechte des Mieters sind in solchen Fällen eingeschränkt. Es handelt sich in jedem Fall nicht um ein Untermietsverhältnis, da Sie als Eigentümerin selbst keine Miete zahlen. Bitte lassen Sie sich im Zweifel von einem Rechtsanwalt oder Steuerberater beraten, wie der Vertrag zu gestalten ist, damit Ihnen hierdurch keine Nachteile entstehen. Alles Gute!
Redaktionsteam
Hallo, ich bräuchte hier mal eine kleine Information: Ein Klient von mir möchte zu seiner Freundin ziehen, die allerdings einen bestehenden Untermietvertrag mit ihrem Ex- Partner hat, dieser sich aber nicht in Deutschland aufhält (Australien) Wie kann mein Klient dort einziehen? Welche Form von Mietvertrag ist in diesem Fall gültig? Kann man einen Untermietvertrag auf einen Untermietvertrag machen und wäre dieser dan beim Einwohnermeldeamt rechtens? Vielen dank und Gruß Kruno Striga
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Kruno, Striga (20.04.2012)
Die Frau könnte den ersten Vertrag kündigen und mit dem anderen Mann einen Untermietvertrag abschließen. In der Regel muss der Untermietvertrag noch vom Vermieter genehmigt werden. Das Einwohnermeldeamt wird wahrscheinlich keine Einwände erheben. Es kommt dort nur darauf an, dass der Mann dort wirklich wohnt und erreicht werden kann. Häufig wird dort nicht einmal ein Mietvertrag verlangt. Das kann aber in den unterschiedlichen Behördenstellen unterschiedlich gehandhabt werden.
Redaktionsteam
Sehr geehrte Damen und Herren, ich teile meine Wohnung mit Bekannten zum wohnen. Kann ich dann einen Untermietvertrag benutzen oder den normalen Mietvertrag? Mfg !
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pham thi anh lan (28.02.2012)
Hallo! Benutzen Sie einen Untermietvertrag! Allerdings müssen Sie Ihren Vermieter um Erlaubnis bitten, die Wohnräume unter zu vermieten.
Redaktionsteam
Hallo, ich besitze eine Wohnung in Hamburg Eppendorf mit zwei Zimmern. In dem einen wohnt meine 22jährige Tochter, in das andere - leere Zimmer - möchte eine junge Frau einziehen. Wenn ich jetzt einen Untermietvertrag mit ihr mache, ist dann offiziell meine Tochter die Hauptmieterin? Oder bin ich es, obwohl ich die Eigentümerin der Wohnung bin? Morgen soll der (Unter-)Mietvertrag unterschrieben werden zum 1. Februar. Können Sie mir bitte schnell antworten? Ich bevorzuge - wegen der Kündigungsfristen - auf jeden Fall einen Untermietvertrag! Mit freundlichen Grüßen, C. Wanger
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Cornelia Wagner (15.01.2012)
Sehr geehrte Frau Wagner, in dem von Ihnen geschilderten Fall, könnte entweder Ihre Tochter einen Untermietvertrag mit der neuen Mieterin abschließen oder Sie könnten die Frau als Hauptmieterin mit in den Vertrag nehmen. Dann wäre sie aber auch Hauptmieterin, was ja wahrscheinlich nicht gewünscht ist. Als Eigentümerin der Wohnung können Sie keinen Untermietvertrag abschließen, sondern nur den Untermietvertrag, den der Hauptmieter (Ihre Tochter) macht genehmigen. Bezüglich der Kündigungsfristen wäre noch anzumerken, dass der Untermieter im Verhältnis zum Hauptmieter die gleichen Rechte hat, wie der Hauptmieter im Verhältnis zum Vermieter. Bei der Untermiete ist eine Kündigung ohne sachlichen Grund aber in der Regel möglich, wenn der Untervermieter die Wohung mitbewohnt. Es besteht auch die Möglichkeit den Vertrag zu befristen, wenn absehbar ist, dass das Zimmer nur vorübergehend vermietet werden soll. In dem Fall muss ein Grund für die Befristung auch im Mietvertrag stehen. HINWEIS: Wir erteilen im Einzelfall keine Rechtsberatung, sondern geben lediglich überschlägige Einschätzungen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen. Für eine konkrete Rechtsberatung in Ihrem persönlichen Einzelfall wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt oder Notar.
Redaktionsteam
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