Ratgeber Vorsorgevollmacht

Expertenrat über die Ernennung eines Vorsorgebevollmächtigten
  • So bestimmen Sie einen Bevollmächtigten für Ihre persönlichen Angelegenheiten!
  • Was darf die Vertrauensperson alles entscheiden?
  • Wie stellen Sie sicher, dass Ihre medizinische Behandlung überwacht wird?

Eine Vorsorgevollmacht erklärt eine Person Ihrer Wahl zu Ihrem Handlungsbevollmächtigten in sämtlichen bürokratischen, finanziellen und medizinischen Fragen. Aufgrund der Vielzahl der Entscheidungsrechte sollte man sich diesen Schritt sehr gut im Vorfeld überlegen und über alle Konsequenzen aufgeklärt sein. Dass Sie nur eine Person zu Ihrem Bevollmächtigten ernennen sollten, der sie hundertprozentig vertrauen können, ist selbstverständlich. Wie weit die Entscheidungs- und Handlungsrechte dieser Person dann aber tatsächlich reichen, und welche Gestaltungsspielräume eine Vorsorgevollmacht zulässt, erklärt Ihnen dieser Ratgeber des Fachverlags Interna.

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Neben praktischen Erwägungen, die für die Ernennung eines Bevollmächtigten im Falle der eigenen Willensunfähigkeit sprechen, gibt es zahlreiche Konsequenzen, die bei dieser Entscheidung mitbedacht werden müssen. Was passiert etwa, wenn es keine Vorsorgevollmacht gibt? Normalerweise wird in diesem Fall ein Betreuer vom Vormundschaftsgericht ernannt. Das ist häufig nicht im Sinne des Patienten, denn bei einem Betreuer handelt es sich um eine völlig unbekannte Person, die in keiner Weise über den Willen des Patienten informiert ist und selbst bezahlt werden muss. Wenn eine Vollmacht vorhanden ist, wird nur dann ein Betreuer hinzugezogen, wenn der Bevollmächtigte das wünscht. Ansonsten ist er in allen Fragen, die den Vollmachtgeber betreffen, entscheidungsbefugt. Um sicher zu stellen, dass der Bevollmächtigte im Ernstfall in Ihrem Sinne handelt, sollten Sie vorher über einzelne Fragen ganz konkret sprechen.