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Fristlose Kündigung des Mietvertrags wegen Mietschuld
Außerordentliches Kündigungsschreiben an einen nicht zahlenden Mieter
  • Rechtssicher bei Verzug der Mietzahlung nach Abmahnung kündigen
  • Einhaltung der Formvorschrift
  • Downloaden, ausfüllen, kündigen!

Die Kündigung durch einen Vermieter ist generell schwieriger als die Beendigung des Mietverhältnisses durch einen Mieter. Für diesen Fall, nämlich dass der Mieter seinen Verpflichtungen zur pünktlichen Zahlung des Mietzinses nicht nachkommt, ist es etwas einfacher dem Mieter rechtmäßig zu kündigen. Allerdings bedarf es zuvor einer Abmahnung, nur so ist die fristlose Kündigung durchzusetzen. Mit diesem Produkt gehen Sie auf Nummer sicher und lassen dem säumigen Mieter eine rechtssichere Kündigung zukommen, die allen Formvorschriften entspricht.

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Fristlose Kündigung durch den Vermieter

In Deutschland unterstehen Mieter einem sehr hohen Schutz, der es dem Vermieter oft schwer macht, seine Interessen gegen die des Mieters durchzusetzen. Um so wichtiger ist es in Fällen, die eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen, dass formale und rechtliche Richtlinien bei der Kündigung eingehalten werden. Die fristlose Kündigung aufgrund von Zahlungsverzug ist einer der häufigsten Kündigungsgründe. Wenn der Mieter in zwei aufeinander folgenden Monaten die Miete gar nicht oder nur teilweise zahlt und wenn sich die Rückstände auf über eine Monatsmiete summieren, muss er mit einer fristlosen Kündigung rechnen.

Zahlt der Mieter häufig nur Teilbeträge seiner Miete und summieren sich die Rückstände auf zwei ganze Monatsmieten, ist eine fristlose Kündigung ebenfalls rechtmäßig. Der Mieter hat die Möglichkeit, die Kündigung unwirksam werden zu lassen, indem er sämtliche Rückstände begleicht. Diese sogenannte Schonfrist endet jedoch 2 Monate nachdem der Mieter die Räumungsklage wegen der Kündigung zugestellt bekommen hat. Hat der Mieter jedoch bereits in der Vergangenheit von seiner Schonfrist Gebrauch gemacht, kann er diese nicht ein zweites Mal beanspruchen.

Fragen und Antworten zum Thema Fristlose Kündigung des Mietvertrags wegen Mietschuld

 
 
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Mein Mieter verletzt grob seine Mitwirkungspflichten. Mängelanzeige an der Mietsache durch ihn erfolgte telefonisch, verweigert Begutachtung der Mängel und Zugang zur Wohnung. Verweigert Ablesung durch Messdienst, Verweigert Anbringung von Rauchmeldern. Reagiert nicht auf Schreiben. Habe ihn wiederholt schriftlich abgemahnt. Habe nun eine Mietverwaltung beauftragt in der Hoffnung das er darauf reagiert, funktioniert auch nicht. Verweigert da auch jegliche Mitwirkung. Besteht die Möglichkeit einer fristlosen Kündigung?Wohne leider 250 km entfernt
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Barbara Kern (02.12.2014)
Leider gibt es keine verbindlichen Vorgaben, es muss immer im Einzelfall entschieden werden, ob eine Kündigung verhältnismäßig ist. Gerade, wenn Sie sich auf die Verweigerung des Zugangs stützen wollen, wäre zunächst zu prüfen, ob hier genügend Belege dafür vorliegen und die Formalien von Seiten des Vermieters eingehalten wurden. Da nach Ihrer Schilderung wohl damit zu rechnen ist, dass der Mieter die Kündigung nicht hinnehmen wird, empfehlen wir Ihnen, sich anwaltlich vertreten zu lassen.
Redaktionsteam
Hallo, ich habe seit dem 01.08.2014 meine Wohnung an einem Jungen Mann (18 Jahre alt) vermietet. Seit seinem Einzug hat er sich immer noch keine Spüle zugelegt, so dass das Geschirr in der Dusche und Badewanne gereinigt wird. Dusche und Badewanne haben keine Revisionsklappe, das heißt, sind die Rohre irgendwann zu wegen dem Fett, muß an der Seite alles aufgerissen werden. Ich habe ihn deshalb schon am 24.09. abgemahnt. Aber bis heute ist nichts passiert. Ich hatte ihm beim Einzug angeboten, eine Spüle und Herd zu besorgen, was er nicht wollte. Und jetzt sehe ich nicht ein, dass ich da noch hinterher laufe. Wäre es ein Grund zu kündigen, wenn er sich auch weiterhin keine Spüle anschafft? Dieses ist nur eins von vielen Fehlverhalten. Ich mußte am 23.09 einen Rettungswagen alarmieren, weil er sich mit Wodka ins Koma gesoffen hatte. Dabei konnte ich mir die Wohnung genauer anschauen. Sie ist in einem schlimmen Zustand. Obwohl die Wohnung erst 1 ½ Jahre alt ist, und alles neu eingebaut worden ist. Deshalb möchte ich ihn auch wieder raushaben aus der Wohnung.
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Holger David (07.10.2014)
Hallo Herr David, leider können wir Sie in dieser Sache nicht abschließend beraten. Eine Kündigung ist in der Regel nur bei wichtigen Gründen zulässig, die eine Fortsetzung des Mietverhältnisses unzumutbar machen. Es ist also immer eine Einzelfallentscheidung. Wenn es immer wieder zu Rohrverstopfungen kommt und dies nachweisbar ein Verschulden des Mieters ist, so kann dies unter Umständen ein Kündigungsgrund sein. Die bloße Vermutung, dass so etwas eintreten könnte, reicht jedoch in der Regel nicht. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich an einen Anwalt zu wenden, der auch den Mietvertrag prüfen kann, um zu ermitteln, ob hier eine Kündigung Aussicht auf Erfolg hat.
Redaktionsteam
Hallo Mein Mieter verletzt permanent den Mietvertrag und die Hausordnung. Es besteht die Gefahr, dass ich Schwierigkeiten mit der Hygiene bekomme, da ich einen Lebensmittelbetrieb im Grundstück (Eisgarten) betreibe. Wie bekomme ich den Mieter aus der Wohnung ? Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
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Jürgen Däubel (01.10.2014)
Es käme zunächst darauf an, ob es sich hier um einen Gewerbemietvertrag oder einen Wohnungsmietvertrag handelt. Mieter von Wohnraum unterliegen einem besonderen Schutz. Insofern sind diese bei Verstoß gegen die Hausordnung bzw. die Bestimmungen des Mietvertrages in der Regel zunächst abzumahnen. Es käme aber auf den genauen Tatbestand an. In Ausnahmefällen ist eine sofortige Kündigung möglich. Wichtig ist, dass Sie zeitnah reagieren. Falls der Mieter sein Verhalten nicht abstellt, würden wir Ihnen empfehlen, sich im Zweifel anwaltliche Unterstützung zu holen. Denn in der Regel muss dann eine Kündigung ausgesprochen und ggf. sogar eine Räumungsklage erhoben werden. Da ein solches Gerichtsverfahren ein Kostenrisiko birgt, sollte ein Anwalt im Vorfeld prüfen, ob das Verhalten des Mieters tatsächlich zu einer Kündigung Anlass gegeben hat. Da hier immer Einzelfallentscheidungen zu treffen sind, wäre es wichtig, die Rechtsprechung in Ihrer Region zu kennen.
Redaktionsteam
Hallo, wir sind Eigentümer einer Eigentumswohnung und wollen diese jetzt selbst beziehen.Der jetzige Mieter bewohnt diese Wohnung etwa 8 Jahre. Wie lange Zeit beträgt die Kündigungsfrist,und was müssen wir sonst noch beachten? mfG dklose
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Klose (28.09.2013)
Hallo, es kommt zunächst darauf an, was in Ihrem Mietvertrag vereinbart wurde. Ohne spezielle Vereinbarung, käme wohl in erster Linie die [Kündigung wegen Eigenbedarf|/products/kuendigung-eigenbedarf.html] in Betracht (§573 BGB). Hier müssten Sie im Streitfall nachweisen, dass tatsächlich Eigenbedarf vorliegt. Der bloße Wunsch jetzt in die Wohnung zu ziehen reicht nicht aus, es müssen nachvollziehbare Gründe genannt werden, weswegen die Wohnung gerade jetzt benötigt wird, z.B. eine Änderung der Lebenssituation. Laut §574 BGB kann der Mieter einen Widerspruch gegen die Kündigung einlegen, wenn diese für ihn eine unzumutbare Härte bedeuteten würde. Die Frist für die ordentliche Kündigung richtet sich nach §573c BGB. Grundsätzlich ist die Frist drei Monate, je nach Dauer des Mietverhältnisses verlängert sich die Frist aber um jeweils drei Monate. Nach acht Jahren wäre die Frist neun Monate. In einigen Bundesländern gibt es im Übrigen eine Sperrfrist zwischen Erwerb der Eigentumswohnung und erstmöglichem Kündigungstermin. Möglich wäre es vielleicht sich mit dem Mieter per [Aufhebungsvertrag|/products/aufhebungsvereinbarung-mietvertrag.html] zu einigen, um einen langen Rechtsstreit zu verhindern. Wir empfehlen Ihnen sich in jedem Fall individuell rechtlich beraten zu lassen, falls der Mieter die Kündigung nicht akzeptiert.
Redaktionsteam
Mein Mieter wohnt seit Oktober 2011 in der Wohnung. Die Mietkaution (Miete für zwei Monate) wurde nicht bezahlt. Die letzten beiden Monatsmieten ist er mir auch schuldig. Mehrfache mündliche Nachfragen blieben ohne Erfolg. Ich möchte diesen Mieter aus meiner Wohnung haben, da zu erwarten ist, dass er weiterhin kostenlos dort wohnen will. Wie gelingt mir dies? Muß ich eine Räumungsklage gegen ihn führen? MfG Fred Kruse
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Fred Kruse (05.04.2012)
Hallo, mein Mieter hat ein Alkoholproblem: Wenn er betrunken ist und raucht lässt er die Zigaretten runter fallen. Das kam schon öfters vor. Ich habe ihn auch schon zweimal in die Psychatrie einweisen lassen, aber es hat alles nichts gebracht. Jetzt hab ich halt Angst, dass irgendwann mein Haus abbrennt. Kann ich ihm eine fristlose Kündigung geben oder muss ich auf jeden Fall die 3 Monate einhalten? m.f.g.
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saukel dominik (03.01.2012)
Sehr geehrter Herr Saukel, die Möglichkeit zur fristlosen Kündigung besteht, wenn ein wichtiger Grund dafür vorliegt. Das ist bei Mietrückständen von mehr als zwei Monaten der Fall, aber auch wenn ein Mieter trotz Abmahnung mehrfach gegen die Hausordnung verstößt oder anderweitig den Hausfrieden stört. Dem Vermieter ist zu raten, dass er alle Vorfälle protokolliert und den Mieter entsprechend abmahnt. Inwieweit das Verhalten des Mieters eine Kündigung dann rechtfertigt, muss im Zweifel das Gericht im Einzelfall entscheiden. Der Vermieter sollte in jedem Fall Beweise für das Fehlverhalten des Mieters zusammentragen, wie beispielsweise Zeugenaussagen. Eine fristgemäße Kündigung mit der Frist von drei Monaten darf nur der Mieter einreichen, nicht aber der Vermieter. Dies ergibt sich aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch. Die Möglichkeit zur fristgemäßen Kündigung haben Sie als Vermieter nur in den gesetzlich aufgeführten Fällen, z.B. bei Eigenbedarf. Diese Gründe sind in Ihrem Fall auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Bitte beachten Sie jedoch, dass wir nur eine überschlägige Einschätzung der Rechtslage geben können. Nach Kenntnis aller Umstände kann sich ein anderes Bild ergeben. Bitte suchen Sie eine Rechtsberatung für die individuelle Beratung im Einzelfall auf.
Redaktionsteam
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