Arbeitsbescheinigung Arbeitnehmer

Bestätigung über die Beschäftigung eines Angestellten
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Bei der Formulierung einer Arbeitsbescheinigung sollten Sie als Arbeitgeber darauf achten, dass Sie nicht plötzlich von Dritten in Anspruch genommen werden. Orientieren Sie sich daher an unserem Muster, das Sie einfach am Computer bearbeiten können. So vermeiden Sie spätere Diskussionen und Ärger mit dem Arbeitnehmer.

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Grundlegendes zur Arbeitsbescheinigung

Mit einer Arbeitsbescheinigung sollen bei Beendigung eines Beschäftigungsverhältnisses die wesentlichen Tatsachen nachgewiesen werden, die den Arbeitnehmer zum Anspruch auf Arbeitslosengeld berechtigen. Arbeitsbescheinigungen stellen Urkunden dar, die der Arbeitgeber auf Verlangen des Arbeitnehmers oder der Bundesagentur für Arbeit ausstellen muss. Der Arbeitgeber ist auch dazu verpflichtet sie wahrheitsgemäß auszufüllen. Verweigert der Arbeitgeber das Ausfüllen einer Arbeitsbescheinigung handelt er ordnungswidrig und riskiert ein Bußgeld das bis zu 2.000 EUR betragen kann. Der Arbeitnehmer selbst dagegen darf keine Eintragungen auf der Arbeitsbescheinigung vornehmen.

Da die Arbeitsbescheinigung eine Urkunde darstellt, dürfen durch den Arbeitnehmer auch keine Änderungen vorgenommen werden. Es besteht lediglich die Möglichkeit eine Gegendarstellung bei der Bundesagentur für Arbeit abzugeben. Auch hierfür kann ein Muster verwendet werden. All diese Regelungen sind durch das Arbeitsrecht klar beschrieben. Das Arbeitsrecht ist also nicht nur bei der während des Berufs wichtig, sondern auch nach Beendigung eines Beschäftigungsverhältnisses.

Hinweise und Tipps

Am einfachsten ist es, wenn man sich die Arbeitsbescheinigung noch ausstellen lässt, während man beim Arbeitgeber beschäftigt ist. So kann mit dem Arbeitgeber noch auf schnellem Wege über eventuell wichtige Punkte kommuniziert werden. Entscheidend ist zum Beispiel die Höhe des Arbeitsentgelts das der Arbeitgeber für die letzten 12 Monate in der Arbeitsbescheinigung angeben muss.

Lässt der Arbeitgeber vom Arbeitnehmer erhaltene Gratifikationen, ein 13. Monatsgehalt oder sonstige Einmalzahlungen wie etwa das Urlaubsgeld außer Betracht, fällt das auf dieser Grundlage berechnete Arbeitslosengeld geringer aus als es müsste. Falls das Einkommen schon in den letzten 12 Beschäftigungsmonaten niedriger war, weil es beispielsweise die Auftragslage nicht zuließ, können auch die letzten 24 Monate berücksichtigt werden.

Wichtig ist weiterhin die Angabe zur Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses. Wird als Beendigungsgrund etwa eine Vertragsverletzung angegeben, führt dies zu einer mehrwöchigen Sperre des Arbeitslosengeldes für den Arbeitnehmer.

Was steht auf der Arbeitsbescheinigung?

Eine der wichtigsten Angaben auf einer Arbeitsbescheinigung ist die Höhe des Gehalts, welches der Beschäftigte verdiente. Hiervon hängen - unter anderem - die Leitungen des Arbeitsagentur ab. Entgegen der weit verbreiteten Praxis ist es hierbei nicht nötig, auf die letzte Lohnabrechnung zu warten, die der Beschäftigte erhält. Die Verdienste aus den bereits abgerechneten Monaten reichen hierzu völlig. Andere Handhabungen verzögern das Prozedere für den Arbeitnehmer und die Arbeitsagentur nur unnötig. Außerdem kann das Erstellen einer Bescheinigung dann über den kurzen Weg geregelt werden, während der Mitarbeiter noch in den Betrieb eingebunden ist.

In Problemfällen: Hilfe vom Rechtsanwalt

Mitarbeiter können ihren Arbeitgeber also schon frühzeitig auf das Erstellen einer Arbeitsbescheinigung hinweisen, damit die Leistungen von Jobcenter und Arbeitsagentur nicht unnötig auf sich warten lassen. Wird der Antrag vom ehemaligen Arbeitgeber nur zögerlich beantwortet, lohnt sich teilweise das Einschalten eines Rechtsanwalts. Ein Rechtsanwalt kann den Arbeitgeber in einem Schreiben erneut auffordern, dem Bitten des Mitarbeiters nachzukommen.

Schließlich kennen sich Rechtsanwälte im Arbeitsrecht aus und wissen, dass eine Arbeitsbescheinigung essentiellen Anteil daran hat, schnell wieder an Jobs zu kommen. Im Zweifelsfall kann es auch im Ermessen eines Rechtsanwaltes liegen, eine einstweilige Verfügung gegen den Arbeitnehmer auszusprechen, um eine Herausgabe der Bestätigung über das Arbeitsverhältnis einzufordern.

Tätigkeit, Dauer und Beendigung der Beschäftigung

Abgesehen von der wichtigen Fragen nach dem Lohn, stellen Muster zur Arbeitsbestätigung auch die Dauer der Tätigkeit in den Vordergrund. Sowohl der Beginn, als auch das Ende, als auch mögliche Unterbrechungen müssen in der Arbeitsbescheinigung angezeigt werden. Wir ein Arbeitsverhältnis durch eine Kündigung beendet, ist das erstmal kein Problem. Der Arbeitnehmer könnte die Kündigung ja aufgrund der wirtschaftlichen Lage der Firma erhalten. Wird eine Kündigung allerdings aufgrund von Vertragsverletzungen ausgesprochen, hat dies, wie oben beschrieben, Konsequenzen für den Arbeitnehmer Des weiteren sollte die Tätigkeit des Arbeitnehmers ausführlich dargelegt werden. Der Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses spielt ebenfalls keine unwichtige Rolle - wie oben dargelegt. Auch Kündigungsfristen und mögliche Abfindungen spielen eine wichtige Rolle für das Arbeitsamt. All diese Informationen sind für den Arbeitnehmer sehr wichtig. Schließlich möchte er möglichst schnell aus einer möglichst breiten Anzahl von neuen Jobs und Jobangeboten auswählen können.

Arbeitszeugnis und Arbeitsbescheinigung nicht verwechseln

Die Brisanz der Arbeitsbestätigung ist also klar: Ohne Herausgabe der Bescheinigung über das Arbeitsverhältnis, keine neuen Jobs. Muster zur über eine Arbeitsbescheinigung sind also äußerst wichtig: Im Zweifel kann die Firma die entsprechenden Daten einfach in die Vorlage eintragen. Diese Vorlagen und Beispiele stehen online in großen Mengen zur Verfügung. Wichtig ist auch in diesem Fall, dass die Vorlage, der Antrag, qualitativ hochwertig ist.

Übrigens: Nicht verwechselt werden sollte die Arbeitsbescheinigung mit dem Arbeitszeugnis. Während eine Arbeitsbescheinigung vor allem die Tätigkeit, das Gehalt und eine mögliche Kündigung unter die Lupe nimmt, wird im Arbeitszeugnis die Tätigkeit und das Verhalten des Arbeitnehmers bewertet. Beide unterschiedlichen Papiere, Arbeitszeugnis und Arbeitsbescheinigung, werden aber durch das Arbeitsrecht geregelt.

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