So funktioniert's:
Herunterladen
Personalisieren
... und so oft verwenden, wie Sie möchten.
Ankündigung Mieterhöhung
Angleichung an Mietspiegel bzw. an vor Ort geltende Vergleichsmiete
  • Vermieterforderung verbindlich ankündigen!
  • Formal einwandfreie Vorlage nach DIN verwenden
  • Muster downloaden, anpassen & ausdrucken

Beabsichtigen Sie, Ihren Mietern eine Mieterhöhung anzukündigen? Mit diesem Muster verfassen Sie eine rechtsgültige Ankündigung einer Mieterhöhung, die Sie dem Mieter 12 Wochen im Voraus zustellen sollten. Die Vorlage ist speziell auf die Anhebung der Mietzahlung durch Angleichung an den Mietspiegel bzw. an vor Ort geltende Vergleichsmieten zugeschnitten. Die Mieter müssen der Erhöhung zustimmen, damit diese in Kraft treten kann. Das Muster für die Zustimmung zur Mieterhöhung ist ebenfalls hier erhältlich.

90 EUR 3,
inkl. MwSt.
3 Seiten
zum Download
PDF EUR 3,90
MS Word EUR 2,90
plus 5 Jahre Update-Garantie
+ EUR 3,00
plus Backup-DVD
+ EUR 9,90

Bedingungen für die Ankündigung einer Mieterhöhung

Aufgrund des geltenden Mieterschutzes unterliegt eine Mieterhöhung einigen Anforderungen. Grundsätzlich ist eine Anhebung des Mietpreises bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete zulässig. Allerdings muss die Miete zu dem Zeitpunkt, zu dem die Erhöhung eintreten soll, seit 15 Monaten unverändert sein. Ein Mieterhöhungsverlangen kann frühestens ein Jahr nach der letzten Mieterhöhung geltend gemacht werden. Aber auch der Umfang der Mieterhöhung ist geregelt. Die Miete darf innerhalb von drei Jahren nicht um mehr als 20 Prozent (Kappungsgrenze) erhöht werden.
Da der Vermieter zur Durchsetzung seiner Mieterhöhung auf die Zustimmung des Mieters angewiesen ist, darf das Schreiben zur Ankündigung der Mieterhöhung nicht den Eindruck einer einseitigen Festsetzung vermitteln. Wenn die Mieterhöhung des Vermieters formal in Ordnung ist und alle gesetzlichen Bestimmungen eingehalten wurden, ist der Mieter verpflichtet, zuzustimmen. Im Falle einer Weigerung kann der Vermieter die Zustimmung gerichtlich einklagen.

Was heißt ortsübliche Vergleichsmiete?

Die ortsübliche Vergleichsmiete ist ein repräsentativer Querschnitt der Mieten innerhalb einer bestimmten Wohnungskategorie; so hat es das Bayerische Oberlandesgericht bereits 1981 formuliert. Es ist also die übliche Miete in einer Gemeinde bzw. in einem Stadtteil für eine vergleichbare Wohnung. Dabei werden Wohnungen mit verschiedenen Ausstattungsmerkmalen verglichen. Eine Wohnung mit Zentralheizung darf also nicht mit einer ohne Zentralheizung verglichen werden. Bei der Berechnung des Mietspiegels werden alle Details einer Wohnung berücksichtigt. Das beginnt bei der Fertigstellung des Hauses und beinhaltet Kleinigkeiten wie das WC mit oder ohne Fenster bis hin zu einer Fahrradabstellmöglichkeit. Die einzelnen Mietspiegel kann man in fast jeder Gemeinde über das Internet abrufen. Seit dem 01.06.2015 kommt der ortsüblichen Vergleichsmiete erhöhte Bedeutung zu, denn hieran hat sich die vom Gesetzgeber erlassene Mietpreisbremse zu orientieren. Das Muster für die Ankündigung einer Mieterhöhung ist rechtssicher formuliert und hilft Ihnen als Vermieter bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche.

Zustimmungsbedürftigkeit des Mieters

Um eine Mieterhöhung durchzusetzen bedarf es der Zustimmung durch den Mieter. Das liegt daran, dass die Parteien einen Vertrag zu bestimmten Konditionen vereinbart haben. Der Vertrag kann deshalb nicht einfach durch einen Vertragspartner abgeändert werden. Da das Mietverhältnis über einen längeren Zeitraum geschlossen wird, muss eine Anpassung durch den Vermieter möglich sein. Aus diesem Grund muss der Mieter seine Zustimmung erteilen, wenn die Mieterhöhung rechtmäßig ist. Tut er das nicht, kann der Vermieter die Zustimmung einklagen. Für die vom Vermieter verlangte Zustimmungserklärung steht dem Mieter eine Bedenkzeit oder auch Überlegungsfrist von zwei Monaten zu. Die Zustimmung bedarf keine Form und kann deshalb vom Miete auch mündlich erklärt werden. Er kann die Mieterhöhung auch einfach akzeptieren indem er die erhöhte Miete zahlt. Zum Ausgleich steht dem Mieter ein Sonderkündigungsrecht zu, wonach er die Wohnung mit einer Frist von zwei Monaten kündigen kann.

Fragen und Antworten zum Thema Ankündigung Mieterhöhung

 
 
* Pflichtfeld

Die Nachgefragt-Frunktion ist registrierten Kunden und unseren Newsletter-Abonnenten vorbehalten. Sie sind noch nicht angemeldet? Stellen Sie jetzt Ihre Frage und registrieren Sie sich später für unseren kostenlosen Newsletter. Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht, sie dient nur zur Benachrichtigung. Ihr Name erscheint unter Ihrer Frage auf unserer Seite. Falls Sie nicht wünschen, dass Ihr Name veröffentlicht wird, können Sie ein Pseudonym wählen.
Danke für Ihren Beitrag!
Autor:
E-Mail:
Ihr Beitrag erscheint, sobald er von einem unserer Moderatoren freigeschaltet wurde.
Sie sind noch nicht für unseren kostenlosen Newsletter angemeldet und können die Nachgefragt-Funktion daher noch nicht nutzen. Jetzt kostenlosen Newsletter anfordern, um die Frage zur Beantwortung durch unser Redaktionsteam freizuschalten.
Kann ich das vorgenannte Formular "Ankündigung Mieterhöhung" für die Mieterhöhung einer Wohnung mit einer vergleichbaren Wohnung verwenden?
(1 Antwort) Anzeigen Verbergen
Siegfried Otto (30.04.2017)
Das Muster bezieht sich zwar auf Fälle, in denen die Ankündigung der Mieterhöhung aufgrund eines Mietspiegels erfolgt. Sie können dort aber auch Vergleichsmieten aufführen, das Muster also entsprechend anpassen. Eine gesondertes Muster für Mieterhöhungen unter Nennung von Vergleichswohnungen haben wir nicht im Angebot. Wir empfehlen auch dringend sich in solchen Fällen im Vorfeld von einem Anwalt beraten zu lassen. Denn die Rechtsprechung hat strenge Vorgaben, was die Auswahl der Vergleichswohnungen angeht.
Redaktionsteam
Hallo liebes Formblatt Team, Mein Vermieter hat mir am 6.9.16 mitgeteilt,dass er die Miete erhöhen muss. Dies ab 1.9.16 Gibt es da Fristen ,die er einhalten muss,oder Paragraphen?? Sollte ich nicht bezahlen,droht er mit Kündigung
(1 Antwort) Anzeigen Verbergen
Ute Amiri (07.09.2016)
Eine Mieterhöhung muss in der Regel innerhalb der gesetzlich festgelegten Fristen erklärt werden und es muss die Zustimmung des Mieters eingeholt werden. Frühestens ab Beginn des dritten Monats nach Zugang des Mieterhöhungsschreibens kann die erhöhte Miete eingefordert werden, selbst wenn der Mieter zustimmt. Wenn der Vermieter Ihnen weiterhin droht, sollten Sie sich an eine Mieterberatung oder einen Anwalt wenden. Wir können Sie an dieser Stelle nicht individuell beraten, da es auch auf die Art und den Inhalt des von Ihnen abgeschlossenen Mietvertrages ankommt. Insofern können wir nur allgemeine Aussagen machen.
Redaktionsteam
Hallo liebes Formblatt Team, Meine Frage ist wie folgt..Wir haben ein Haus gekauft und die jetzigen Mieter werden leider wegen Eigenbedarf gekündigt und bekommen gleichzeitig eine Mieterhöhung. Die einen Mieter bezahlen seit fast 5 Jahren die gleiche Miete und die andere Familie seit über 20 Jahren. Beide Mieten liegen weit unter der ortsüblichen Miete. Ich würde mir gerne dieses Schreiben kaufen nur habe ich in anderen Foren gelesen, dass auf der "Ankündigung einer Mieterhöhung" der Hinweis auf die 2 Monattige Überlegungsfrist und auf das Sonderkündigungsrecht hingewiesen werden muss. Ist das korrekt? Vielen Dank und freundliche Grüße KRK
(1 Antwort) Anzeigen Verbergen
TMK (16.10.2015)
Hallo KRK, ein Hinweis auf die zweimonatige Überlegungsfrist sowie auf das Sonderkündigungsrecht ist nicht zwingend. Vor Ablauf der zweimonatigen Überlegungsfrist haben Sie als Vermieter lediglich keinen Anspruch auf Zustimmung.
Redaktionsteam
Ich habe eine Mieterhöhung von 460 auf 540 Kaltmiete und TG-Miete von 46 auf 60 € erhalten. Meine bisherige Kaltmiete beträgt aber schon heute 480 € und nicht 480 € . Ist die Mieterhöhung trotz diesem Fehler und ohne Begründung zu lässig?
(1 Antwort) Anzeigen Verbergen
H. Bunk (09.08.2014)
Eine Mieterhöhung ohne Begründung ist nur in Ausnahmefällen möglich, nämlich wenn sich hierzu eine Aussage im Mietvertrag findet. Wir empfehlen Ihnen sich an eine Mieterberatung zu wenden, da hier der Einzelfall geprüft werden müsste.
Redaktionsteam
Muss eine Mieterhöhung gleich gezahlt weden, oder gibt es da eine Frist?
(1 Antwort) Anzeigen Verbergen
Heike Wagner (23.02.2014)
Liebe Frau Wagner! Eine Mieterhöhung muss Ihnen in der Regel 3 Monate vorher angekündigt werden und bedarf Ihrer Zustimmung. Sie haben das Recht, der Mieterhöhung zu widersprechen oder sogar auf Grund der Mieterhöhung zu kündigen. Der Mieter muss zustimmen, wenn die Mieterhöhung formal in Ordnung ist oder der Vermieter die ortsübliche Vergleichsmiete fordert. Ein Jahr nach Ihrem Einzug und ein Jahr nach der letzten Mieterhöhung darf keine neue Mieterhöhung stattfinden. Die Miete ist ab dem im Ankündigungsschreiben angegeben Zeitpunkt zu zahlen.
Redaktionsteam
6. Juni 2012 Sehr geehrte Damen und Herren! Beim Bezug meiner Wohnung vor 4 Jahren investierte ich ca. 7.500 € in Bad und Küche bei einem Mieterlass von €40.--. Schon im verg. Jahr verlangte mein Priv.-Vermieter € 20.-- Mieterhöhung. Mithilfe meines Anwalts erfolgreiche Vermeidung der Erhöhung. Meine Grundmiete beträgt 240,-- €, der Mieter unter mir bezahlt als Grundmiete 219 € bei vorher saniertem Bad und Küche auf Kosten des Vermieteres. Nun werden es bei mir demnächst € 264,-- sein, wobei nach einigen Jahren die bisher gewährte Minderung von € 40,-- noch einmal hinzugerechnet wird. Meine Grundmiete beträgt dann 304.-- € Kann es sein, dass im selben Haus bei gleicher Wohneinheit mit saniertem Bad und san. Küche eine Mietdifferenz von 85.-- € möglich ist? Mit freundlichen Grüßen und danke für Ihre Bemühungen M.E.
(1 Antwort) Anzeigen Verbergen
Monika Engels (06.06.2012)
Sehr geehrte Frau Engels, bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir hier keine Rechtsberatung im Einzelfall erteilen können. Grundsätzlich ist es möglich, dass in einem Mietobjekt vergleichbare Wohneinheiten zu unterschiedlichen Mieten angeboten werden. Es herrscht insoweit Vertragsfreiheit. Das bedeutet jedoch nicht, dass in Ihrem Fall eine Mieterhöhung gerechtfertigt ist. Der Vermieter muss eine stichhaltige Begründung für die Erhöhung liefern. Wir empfehlen Ihnen sich bei einem Anwalt oder Mieterverein beraten zu lassen.
Redaktionsteam
Kann ich nach Kauf der Immobilie die Miete zu den ortsüblichen Mietspiegel anpassen?
(1 Antwort) Anzeigen Verbergen
Hartmut prestin (28.03.2012)
Sehr geehrter Herr Prestin, als neuer Eigentümer sind Sie berechtigt eine Mieterhöhung vorzunehmen, jedoch nur dann, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür auch vorliegen und im Mietvertrag nichts anderweitiges vereinbart wurde (z.B. Staffelmiete). Allein der Eigentumswechsel berechtigt nicht zu einer Mieterhöhung. Falls aber der Mietvertrag eine Mieterhöhung zulässt und die Miete tatsächlich unter der ortsüblichen liegt, keine mietmindernden Tatsachen vorliegen und die Wartezeit beachtet wird, kann der neue Vermieter die Miete erhöhen. Sie sollten daher für jedes Mietverhältnis einzeln die vertraglichen Voraussetzungen prüfen und sich im Zweifel von einem Anwalt individuell beraten lassen.
Redaktionsteam
Können die Kosten für die Einmessung von Gebäuden für die Fortführung des Liegenschaftskatasters im Rahmen der Betriebskostenabrechnung auf Mieter umgelegt werden? Vielen Dank.
(1 Antwort) Anzeigen Verbergen
SSK (05.01.2012)
Die umlagefähigen Betriebskosten ergeben sich aus dem Katalog der Betriebskostenverordnung (BetrKV). Es handelt sich um die laufenden Kosten, die durch den bestimmungsgemäßen Gebrauch des Gebäudes entstehen (beispielsweise Gartenpflege). Laufenden öffentliche Lasten auf dem Grundtück (Grundsteuer) zählen auch zu den Betriebskosten. Die Zahlung für die Vermessung ist dagegen ein einmaliger Betrag, was gegen die Umlage als Betriebskosten spricht. Inwieweit diese Rechnung auf anderem Wege umgelegt werden kann, können wir an dieser Stelle nicht beurteilen, da dies nur eine überschlägige Einschätzung aufgrund der von Ihnen mitgeteilten Umstände ist und keine rechtsverbindliche Auskunft. Nach Sichtung der Umstände im Einzelfall kann sich unter Umständen ein anderes Bild ergeben. Für eine Rechtsberatung in Ihrem Einzelfall sollten Sie daher einen Rechtsanwalt aufsuchen.
Redaktionsteam
Google+