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Fristgemäße Kündigung Mietvertrag durch Vermieter
Ordentliches Kündigungsschreiben an den Mieter
  • Jetzt Ihrem Mieter rechtssicher und fristgerecht kündigen!
  • Von Vertragsexperten erstellt, keine Anwaltskosten!
  • Ausfüllbares Muster zum Sofort-Download

Sie möchten als Vermieter einem Mieter die Wohnung kündigen? Vorsicht: Kündigungen an den Mieter sind in der Regel schwerer durchzusetzen als im umgekehrten Fall. So haben die Mieter beispielsweise nach § 574 BGB ein Widerspruchsrecht gegen die Kündigung des Wohnraums. Wenn Sie als Vermieter berechtigtes Interesse an der Freiwerdung ihres Eigentums haben, sollten Sie jegliche Rechtsunsicherheit vermeiden indem Sie dieses Dokument benutzen, dass eine ordentliche Kündigung der Wohnung ermöglicht. Muster für ein rechtssicheres Kündigungsschreiben an den Mieter hier herunterladen.

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Mehr über die vermieterseitige Kündigung einer Wohnung

Unsere Muster-Kündigung bezieht sich auf den Fall der fristgemäßen Kündigung einer Wohnung. Dies bedeutet, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Kündigungsfristen (je nach Dauer des Mietverhältnisses, mindestens sechs Monate) einzuhalten sind. Das Kündigungsschreiben darf nur in begründeten Fällen erfolgen. Für den Fall, dass Sie das Mietverhältnis wegen Eigenbedarf kündigen müssen, weil Sie den Wohnraum selbst bzw. für nahe Verwandte benötigen, finden Sie die richtige Vorlage auf FORMBLITZ.

Fragen und Antworten zum Thema Fristgemäße Kündigung Mietvertrag durch Vermieter

 
 
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Sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten einen Eigentumswohnung kaufen. Die Mieter haben von dem jetzigen Vermieter einen Mietvertrag über die Eigentumswohnung und den Einstellplatz in der Tiefgarage. Haben Sie eine Vorlage für die Rauslösung des Einstellplatzes aus dem bestehenden Mietvertrag, damit wir diesen mit einem Extravertrag abschließen können. Über eine baldige Antwort würde ich mich sehr freuen.
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Meike Weirich (19.08.2017)
Eine pauschale Vorlage können wir leider nicht anbieten.Die Kündigungsmöglichkeiten richten sich nach dem Vertrag. Ggf. genügt ein schriftlicher Aufhebungsvertrag mit dem Mieter. Bitte wenden Sie sich im Zweifel an einen Rechtsanwalt, der Ihre Unterlagen prüfen müsste.
Redaktionsteam
Ich möchte mit meinem zukünftigen Schwiegersohn für mich ,meine Frau, meine Tochter mit Schwiegersohn und die Mutter meiner Frau ein Haus kaufen. Wir haben auch eins gefunden was für unsere Bedürfnisse passend ist. Diese Immobilie bewohnt zur Zeit noch der Eigentümer mit seiner Frau , im Obergeschoss eine alleinerziehende Frau mit einem Kind und im Untergeschoss eine Singelfrau. Welche Probleme können beim Kauf und der vorgesehenen Kündigung wegen Eigenbedarf entstehen ? Wie sichere ich mich vor dem Kauf ab das auf jeden Fall die Kündigung von den Mietern eigehalten wird ?
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Rene Korden (07.02.2017)
Wir können an dieser Stelle Ihre Frage nicht beantworten. Es käme auf die Umstände im Einzelnen an. So wäre beispielsweise zunächst erheblich, ob die Wohnungen während der Mietzeit in Eigentumswohnungen umgewandelt wurden. In dem Fall besteht in der Regel eine generelle Kündigungssperre für einen bestimmten Zeitraum (regional unterschiedlich). Ansonsten wäre die Frage zu prüfen, ob Sie Eigenbedarf nachvollziehbar begründen können und ob die Mieter ggf. Härtefälle sind. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich vor dem Kauf von einem Anwalt beraten zu lassen.
Redaktionsteam
Ich besitze ein Einfamilienhaus und habe es jetzt knapp 5 Jahre vermietet. Jetzt habe ich einen Leitungswasserschaden im Haus und mein Mieter wohnt übergangsweise in einer Pension. Da ich keine Leitungswasserversicherung habe muss ich alles selber bezahlen. Da die Wasserrohre in dem Haus aus den 60 ger Jahren stammen befürchte ich das das wieder passieren kann und würde deshalb gerne komplett alles neu installieren. Kann ich meinem Mieter kündigen und was ist wenn er der Kündigung wiederspricht ?
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Stähling Thmas (09.12.2016)
Wenn das Haus komplett saniert werden muss, käme eine Kündigung in Betracht. Allerdings können wir aus der Ferne keine verbindliche Einschätzung geben und empfehlen Ihnen, sich im Zweifel an einen Rechtsanwalt zu wenden.
Redaktionsteam
Wir besitzen ein 3- Familienhaus, einer unserer Mieter behandelt seine Wohnung wenig pfleglich. Er lüftet kaum, dadurch kommt es zu Geruchsbelästigung im ganzen Haus. Außerdem ist er mit einer Monatsmiete und mit Betriebskosten im Rückstand. Können wir den Mietsvertrag ordendlich Kündigen. Der Mietsvertrag besteht seit 3 Jahren.
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M. Radtke (17.02.2015)
Hallo, wir würden Ihnen auf jeden Fall raten Ihren Mieter vor Ausspruch einer Kündigung abzumahnen. Als Vermieter sind Sie berechtigt zu kündigen, wenn Sie ein berechtigtes Interesse an der Kündigung haben. Dies ist insbesondre der Fall, wenn der Mieter seine vertraglichen Pflichten schuldhaft nicht unerheblich verletzt hat. Für eine ordentliche Kündigung kann es in Einzelfällen genügen, wenn der Mieter mit einer Monatsmiete im Rückstand ist. Auch hinsichtlich der Geruchsbelästigung empfehlen wir zunächst den Mieter abzumahnen. Eine Einschätzung ob dieser Sachverhalt eine ordentliche Kündigung rechtfertigt, können wir Ihnen hier leider nicht geben. Das ist von vielen Umständen abhängig. Unter anderem spielt es für Ihr Kündigungsrecht auch eine große Rolle, ob Sie selbst in dem Haus wohnen oder nicht. Dieser Umstand erleichtert z.B. eine Kündigung. Um zum gegebenen Zeitpunkt auf Nummer sicher zu gehen, empfehlen wir Ihnen dann sich an einen Rechtsanwalt zu wenden.
Redaktionsteam
Hallo, gibt es eine Vorlage zur Kündigung der Mieter wegen Verkauf eines Zweifamilienhauses (Verwertungskündigung)?
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Jutta Reißmüller (29.10.2014)
Leider haben wir für eine Verwertungskündigung kein Muster. Hintergrund ist, dass es hier immer sehr stark auf die individuelle Situation ankommt. Ein Muster sollte auf eine Vielzahl von Fällen passen, die Fallgestaltung bei einer Verwertungskündigung ist aber immer sehr individuell. Letztlich sind in der Kündigung die individuellen Gründe detailliert darzulegen. Grundsätzlich kann man eine Verwertungskündigung nur aussprechen, wenn der Verkauf des Hauses wegen des Mietvertragsnicht oder nur zu wirtschaftlich unzumutbaren Bedingungen möglich ist. Die Grenzen der Unzumutbarkeit sind leider gesetzlich nicht festgelegt, hier muss man sich an der Rechtsprechung orientieren. Falls der Mieter gegen die Kündigung vorgeht, müssen die Gründe auch belegt werden können. Wir raten Ihnen daher dringend, sich vor Ausspruch der Kündigung rechtlich beraten zu lassen, um sicher zu gehen, dass Sie die Kündigung korrekt begründen. Eventuell käme auch eine Kündigung gemäß § 573 a BGB in Betracht. Das kann man nur im Rahmen einer individuellen Beratung klären.
Redaktionsteam
Meine Meterin wohnt bereits seit 10 Jahren in der Wohnung. Seit ein paar Jahren habe ich festgestellt, dass sie meinem Mann gerne mag und deshalb immer wieder nur etwas will, was die Wohnung betrifft, wenn ich nicht zuhause bin. Ich will diese Mieterin nun kündigen. Gibt es dafür einen Kündigungsgrund?
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Hilde Segeritz (30.12.2013)
Hallo Frau Segeritz, die Gründe für eine ordentliche Kündigung des Mietvertrages sind gesetzlich vorgegeben. Dazu zählt beispielsweise der Eigenbedarf. In Ihrem Fall ist kein von der Rechtssprechung anerkannter ordentlicher Kündigungsgrund ersichtlich. Sie könnten daher höchstens außerordentlich kündigen. Auch hier müsste jedoch ein sogenannter "wichtiger" Kündigungsgrund vorliegen. Falls die Mieterin beispielsweise immer wieder Mängel meldet, die in Wirklichkeit gar nicht vorliegen, könnte dies unter Umständen ein Grund für eine Abmahnung sein. Allerdings kommt es da sehr auf den Einzelfall an. Im Zweifel sollten Sie sich daher von einem Rechtsanwalt beraten lassen, der alle Umstände genau prüfen kann.
Redaktionsteam
Hallo, meine Mieter zahlen seit 3 Monaten keine Miete. Auch schon vorher kam die Miete nur, wenn wir nachgefragt haben.. Ich habe auch schon angemahnt und Frist zur Zahlung gesetzt. Wir haben auch ein gerichtliches Mahnverfahren angedroht. Nun muss ich etwas unternehmen. Haben Sie ein Muster, wie man diesen Mietern außerordentlich kündigen kann? Vielen Dank im Voraus
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Marcelina Ponikwia (04.08.2013)
Hallo Frau Ponikwia, das Muster für eine [fristlose Kündigung wegen Mietschulden |/products/fristlose-kuendigung-mietvertrag-mietschuld.html] finden Sie hier.
Redaktionsteam
Ich bin in einer Wohngemeinschaft mit einer zweiten Person Hauptmieter. Vor 1 Monat habe ich dem anderen Hauptmieter gesagt, dass ich aussziehe und er sich einen Nachmieter suchen kann, mit dem er hier wohnen möchte. Jetzt stellt sich der zweite Hauptmieter außerordentlich dämlich dabei an und hat die Ruhe weg. Woraufhin ich einfach eine Kündigung an die Hausverwaltung schreiben wollte, so dass ich aus dem Mietvertrag raus bin und er sich solange er will um einen Nachmieter auf seine eigenen Kosten bemühen kann. Aber die Hausverwaltung sagte mir, dass sie nur mit unserer beider Unterschrift mein Mietverhältnis auflösen. Dabei war ich seit 5 Jahren Hauptmieter und der andere erst 1 Jahr als Mietvertragsergänzung am Mietvertrag mit seiner Vormieterin. Kann ich ihm einfach einen Nachmieter in die Wohnung setzen und bin dadurch aus dem Mietvertrag raus oder reicht es auch schon, wenn meine Eltern ihre Bürgschaft zurückziehen, dass der Mietvertrag aufgelöst wird. Der freche Kerl ist sich nämlich ziemlich sicher, dass er am längeren Hebel sitzt. Welche Rechte habe ich, kann dieser unverschämte Kerl das einfach machen, mir seine Unterschrift vorenthalten, so dass ich den Vertrag nicht kündigen kann oder hat die Hausverwaltung mir ein Märchen erzählt und ich kann ordnungsgemäß mit einer Frist von 3 Monaten den gemeinsamen Vertrag kündigen.
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2erWG (08.01.2013)
Hallo, bitte beachten Sie, dass wir keine rechtlich verbindlichen Auskünfte geben können, sondern nur allgemeine Einschätzungen. Im Einzelfall kann die Sachlage anders zu beurteilen sein, so dass im Zweifel immer ein Rechtsanwalt zu Rate gezogen werden sollte. Leider sieht es rein rechtlich so aus, dass ein Mietvertrag, der mehrere Mieter als Parteien hat nur gemeinsam gekündigt werden kann. Schließlich haben sich beide verpflichtet die Miete zu tragen. Eine Bürgschaft der Eltern zurückzuziehen, ist nicht ohne weiteres möglich. In der Regel bürgen sie solange, wie der Vertrag besteht. Nur in Ausnahmefällen besteht gegen den Vermieter ein Anspruch auf Entlassung aus dem Mietvertrag, etwa nach einer Scheidung. Es ist also ratsam, ein konstruktives Gespräch zu suchen. Versuchen Sie sich nicht wütend machen zu lassen und erklären Sie dem Mitbewohner, warum sie gehen wollen. Stellen Sie ihm auch mal die Frage, was hinter seiner Ablehnung steckt und was er eigentlich will. Welchen Lösungsvorschlag hat er? Es muss ihm klar werden, dass er Sie durch seine Haltung nicht dauerhaft an sich binden kann. Eine Wohngemeinschaft ist rechtlich gesehen eine Gemeinschaft Bürgerlichen Rechts (GbR). Wenn diese nicht mehr funktioniert, besteht ein Anspruch auf Entlassung aus der Gesellschaft. Da ja in der Regel kein schriftlicher Vertrag geschlossen wird, ist es im Zweifel rechtlich schwierig diesen Anspruch durchzusetzen. Eventuell wäre auch über eine Abfindung nachzudenken, die dem Mitbewohner angeboten werden könnte. Schließlich müsste er die weiteren Kosten im Zusammenhang mit der Wohnung (z.B. Schönheitsreparaturen) zukünftig alleine tragen. Auch muss geklärt werden, ob der Vermieter ihm den Mietvertrag als Alleinmieter überhaupt überlassen würde. In jedem Fall könnten Sie vorerst Ihr Zimmer untervermieten. Der Vermieter müsste dies aber ggf. genehmigen. Alles in allem wäre es für Sie gut, wenn Sie eine Mieterberatung oder einen Rechtsanwalt aufsuchen, falls Ihr Mitbewohner nicht einlenkt. Viel Glück!
Redaktionsteam
Ich möchte einen Mieter kündigen. Als wir den Mietvertrag abschlossen haben, hat das Haus meiner Schwester und mir gehört (Erbengemeinschaft) vor 2 Jahren habe ich sie ausbezahlt und bin jetzt alleinige Eigentümerin. Den Vertrag habe ich damals alleine unterschrieben, da meine Schwester im Ausland wohnt. Kann ich jetzt einfach kündigen oder müsste ich einen neuen Mietvertrag mit denen machen um ihn direkt wieder zu kündigen?
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Mana (14.10.2012)
Hallo Mana! Wenn Sie alleinige Besitzerin dieses Hauses sind und auch der Vertrag in Ihrem Namen geschlossen wurde, dann können Sie ohne Weiteres die Kündigung alleine unterschreiben. Sicherlich haben Sie einen Nachweis darüber, dass Aie inzwischen Alleineigentümerin sind. Dieser dürfte im Zweifelsfalle Ihr Recht belegen. Alles Gute!
Redaktionsteam
Mieter (seit 4 Jahren) findet seit einem Jahr immer neue Gründe die Miete zu mindern. Ich möchte dem Mieter kündigen, ohne dass er von seinem Widerspruchsrecht § 574 Gebrauch machen kann. Haben Sie dafür ein Musterformular?
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Dieter Dietz Quantenberg 11 Mettmann (12.08.2012)
Hallo Herr Dietz, eine Kündigung ist möglich, wenn sich der Mietrückstand auf zwei Monatsmieten summiert. Falls dies der Fall ist, finden Sie die passende [Kündigungsvorlage zur Kündigung eines Mietvertrages wegen einer Mietschuld|/products/fristlose-kuendigung-mietvertrag-mietschuld.html] hier. Falls die Mietminderung allerdings gerechtfertigt war, ist eine Kündigung aufgrund des Mietrückstandes natürlich nicht möglich. Im Zweifel sollten Sie sich von einem Rechtsanwalt beraten lassen, der Ihren Fall genau prüfen kann.
Redaktionsteam
Einer unserer Mieter ist wegen Missbrauchs an seiner Stieftochter zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurden, seine Frau steht zu ihm und beeinflusst ihre Tochter dahingehend keine Aussage zu machen, schenkt ihr keine Vertrauen und keine Hilfe. Können wir das Mietverhältnis beenden?? Wir befürchten einen herben Imageverlust wenn wir das tolerieren und auch das Ausbleiben weiterer Mieter bzw. den Auszug dieser.
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Richter (27.04.2012)
Hallo, ein Grund für eine außerordentliche Kündigung kann darin liegen, dass der Mieter durch sein Verhalten den Hausfrieden stört und andere Mieter sich belästigt fühlen. Allerdings sind die Maßstäbe, die die Rechtsprechung ansetzt ziemlich hoch. In Ihrem Fall ist zweifelhaft, ob die privaten Lebensumstände der Mieter für eine Kündigung herangezogen werden dürfen. Das müsste ein Rechtsanwalt im Einzelfall prüfen. In jedem Fall sollten Sie sich aber an das zuständige Jugendamt wenden, wenn Sie Grund zu der Annahme haben, dass die Mutter hier einen negativen Einfluss hat und versucht eine Straftat zu decken.
Redaktionsteam
Ich, als Vermieter habe 1997 einen Mietvertrag mit u.a. festen Renovierungsfristen, was nicht mehr den gesetzlichen Vorschriften entspricht, abgeschlossen. Kann ich eine Änderungskündigung aussprechen und gleichzeitig einen neuen Mietvertrag nach den heutigen Vorschriften anbieten?
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Bauherrengemeinschaft N.u.B.Brüning (21.12.2011)
Es gibt zwei Urteile des Bundesgerichtshofs (BGH), die sich mit dem Problem der gestiegenen Vermieterkosten wegen ungültiger Renovierungsklauseln beschäftigen. Der BGH unterscheidet zwischen preisgebundenem Wohnraum (Sozialwohnungen) und preisfreiem Wohnraum. Bei preisgebundenem Wohnraum ist ein Mietzuschlag wegen der nun ungültigen Renovierungsklauseln möglich (BGH, Urteil v. 24.03.2010, VIII ZR 177/09). Anders sieht es bei preisfreiem Wohnraum aus: Hier hat der BGH entschieden, dass ein Renovierungszuschlag nicht durchgesetzt werden kann (BGH, Urteil v. 09.07.2008, VIII ZR 181/07). Begründung der Richter: Es besteht keine gesetzliche Grundlage für eine Mieterhöhung wegen zu erwartender höherer Kosten. Das Gesetz sieht lediglich die Möglichkeit einer Mieterhöhung aufgrund gestiegener Vergleichsmieten vor (Mietspiegel). Weiterhin möglich wäre also die Mieterhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete nach §558 BGB. Für eine Änderungskündigung aufgrund der ungültigen Klausel ist daher wohl kein Raum. Bitte beachten Sie, dass wir im Einzelfall keine Rechtsberatung erteilen, sondern lediglich überschlägige Einschätzungen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen. Für eine konkrete Rechtsberatung in Ihrem persönlichen Einzelfall wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt.
Redaktionsteam
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