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Mein Recht als Vater
Kurzratgeber zu Sorgerecht, Umgangsrecht und Unterhalt
  • Wenn Sie einen Termin bei Ihrem Kind nur noch über den Rechtsanwalt erhalten
  • Alles über Sorgerecht, Aufenthaltsbestimmung, Unterhalt und mehr
  • Fundiertes Praxiswissen - leicht verständlich erklärt

Noch immer bedeutet die Trennung der Eltern für viele Kinder, dass sie ihren Vater von diesem Zeitpunkt an viel seltener sehen werden. Väter fühlen sich in dieser Situation trotz regelmäßiger Besuchzeiten oft ausgeschlossen. Obwohl in Deutschland das gemeinsame Sorgerecht die Regel ist und - laut Gesetz - auch nach der Scheidung bleiben soll, fehlt der tägliche Umgang, um in wichtigen Fragen mitreden zu können. Unser Ratgeber klärt Väter über ihre Rechte und Pflichten umfassend auf. Nur wer über den Umfang von Sorgerecht, Umgangsrecht und Unterhaltspflicht informiert ist, kann mit der Ex-Partnerin auf Augenhöhe verhandeln.

5, 90 EUR
inkl. MwSt PDF - 14 Seiten , 253 KB
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Inhalt des Ratgebers: Mein Recht als Vater

Der Ratgeber wendet sich sowohl an Väter, die sich das Sorgerecht mit der Mutter teilen, als auch an Väter unehelicher Kinder, die kein Sorgerecht haben. Der Ratgeber informiert Sie auch über die Reform des Sorgerechts bei unverheirateten Eltern.

  1. Sorgerecht bei Trennung oder Scheidung
  2. Umfang des gemeinsamen Sorgerechts nach der Trennung
  3. Alleinentscheidungsbefugnis der Mutter
  4. Gemeinsame Entscheidungen
  5. Auskunftsanspruch
  6. Was bedeutet Umgangsrecht?
  7. Umfang des Umgangsrechts
  8. Beispiele für übliche Regelung des Umgangs
  9. Kosten der Ausübung des Umgangsrechts
  10. Aufenthaltsbestimmungsrecht
  11. Übertragung des Sorgerechts auf den Vater
  12. Verfahren vor dem Familiengericht
  13. Unterhalt
  14. Unterhaltsrelevantes Einkommen
  15. Unterhaltsmehrbedarf und Sonderbedarf
  16. Was kann ich tun, wenn ich zuviel bezahle?

 

Fragen und Antworten zum Thema Mein Recht als Vater

 
 
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Hallo, mein Schwager hat seit nunmehr 13 Wochen seinen Sohn nicht mehr gesehen und die Kindsmutter verbietet mir ihm Bilder oder Videos zu zeigen. Hat der Kindsvater ein anrecht das Bildmaterial zu erhalten? Aktuell sind sie beide Sorgeberechtigt, ein Gericht wird noch entscheiden wem das Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen wird. Da es aber noch einige Wochen hin sind und er sein Kind vermisst, versuche ich hierüber mir Rat zu holen.
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Bubu13059 (03.06.2016)
Grundsätzlich hat der Vater einen Anspruch darauf über den Entwicklungsstand seines Kindes informiert zu werden, wozu generell auch die Übermittlung von Fotos zählt. Allerdings ist es sehr schwierig hier aus der Ferne beurteilen, in welchem Umfang die Auskunft über die persönlichen Verhältnisse (§ 1686 BGB) zu erfolgen hat. Rechtlich gesehen ist eine pauschale Antwort leider nicht möglich.
Redaktionsteam
Hallo, ich bin mit 8 Monaten einem Mann zusammen, der seit 6 Jahren ein Kind hat. Die Mutter des Kindes hat sich in der Schwangerschaft von ihm getrennt; er hat die Vaterschaft anerkannt; zahlt ordnungsgemäß Unterhalt für das Kind. Bis das Kind 1 Jahr alt war, hat er es regelmäßig (mehr oder weniger) mit Einschränkungen sehen dürfen (wickeln, füttern, spielen, etc.). Das gemeinsame Sorgerecht hat die Mutter, ist mittlerweile verheiratet. Als das Kind ca. 1 Jahr alt war, lernte die Mutter einen neuen Partner kennen und hat meinem Freund sein Kind nicht mehr sehen lassen (Ausreden etc.). Er hatte keinen elterlichen Rückhalt, hatte keine Kraft zu streiten und hat es leider so hingenommen; es ging ihm sehr schlecht dabei.... Ich habe gestern meinen Freund darauf angesprochen, dass er ein Kind hat; er hat es nicht abgestritten, sondern ist zusammengebrochen. Er möchte sein Kind unbedingt sehen und sich darum kümmern... Er hat jetzt 5 Jahre sein Kind nicht gesehen; ich finde das unglaublich traurig und möchte ihm helfen; er ein sehr sensibler Mensch und es ging ihm die ganzen Jahre nicht gut. Wie ist sein Weg?
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Sonja (18.05.2016)
Als Vater hat Ihr Freund juristisch gesehen das Recht auf Umgang mit dem Kind. Diese könnte er zur Not auch gerichtlich durchsetzen. Wie er nun am besten vorgehen sollte, kann man aus der Ferne sehr schwer beurteilen. Hierzu ist eine persönliche Beratung erforderlich. Wir empfehlen, dass er zunächst einen Termin beim Jugendamt macht. Dort kann man ihm ggf. auch die Adresse einer Familienberatungsstelle oder von Familienmediatoren geben. Da das Kind seinen Vater anscheinend praktisch nicht kennt, müsste überlegt werden, welche Form des Umgangs in dem Fall angemessen ist. Es gibt unterschiedliche Modelle, die aber letztlich immer von einer Einigung der biologischen Eltern ausgehen. Vielleicht gibt es noch gemeinsame Bekannte, die hier einen Kontakt mit der Mutter vermitteln können. Vermutlich wird diese zunächst Ängste haben, auch in Bezug auf die neue Partnerschaft, da der Ehemann hier für das Kind wohl eine enge Bezugsperson sein wird. Hier ist damit zu rechnen, dass sie Befürchtungen haben wird, der Kontakt mit dem biologischen Vater könnte die neue Familiensituation gefährden. Um einen Streit zu vermeiden, sollte sich Ihr Freund von "Experten" beraten lassen, die bereits Erfahrungen mit solchen Situationen haben. Denn letztlich sollte das Wohl des Kindes entscheidend sein, das irgendwann Fragen bezüglich des biologischen Vaters haben wird. Ohne eine professionelle Beratung wird es aus unserer Sicht schwierig, den nächsten Schritt zu gehen.
Redaktionsteam
Ich möchte jetzt den Urlaub mit meinen 2 Kindern buchen, meine geschiedene Frau will es aber abhängig von ihrem Neuen machen und bis Januar warten, ob und wann sie Urlaub planen können. Darf sie mir das untersagen? Ich muss frühzeitig planen weil es jetzt für mich erschwinglicher ist, den Kindern und mir einen schönen Urlaub zu bieten. Ich muss mir meinen Urlaub jedes Jahr komplett aufteilen, wegen der Ferien. Es geht um die einfache Frage, möchtest du die ersten 3 Wochen im Urlaub oder die zweiten 3 Wochen. Kann doch nicht so schwer sein. Muss ich mich den auch nach ihrem Neuen richten? Ist es nicht eher eine Sache zwischen ihr und mir? Finde das sehr egoistisch von ihr und frage mich, was ich tun kann... sie sollte doch froh sein, dass ich alles für die Kinder tue, um es Ihnen so schön wie möglich zu machen. Vielen Dank schon mal im Voraus für Ihre Antwort!
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Thomas (22.10.2015)
Entscheidend ist, ob Sie ein gemeinsames Sorgerecht haben oder ob nur ein Elternteil das Sorgerecht für die Kinder hat. Derjenige der das alleinige Sorgerecht hat, kann allein über den Aufenthalt und die Lebensführung der Kinder entscheiden. Haben Sie das gemeinsame Sorgerecht müssen Sie sich hinsichtlich eines Urlaubs einig werden. Beide Sorgeberechtigten sind aber auch dazu verpflichtet zum Wohle des Kindes zu entscheiden. Kann eine Entscheidung nicht herbeigeführt werden, besteht die Möglichkeit das Familiengericht darüber entscheiden zu lassen. Dieses ersetzt dann die Zustimmung oder bestimmt eben, dass kein Urlaub stattfindet. Das Ganze ist natürlich eine Sache zwischen Ihnen und der Mutter der Kinder. Der neue Partner hat kein Recht über den Aufenthalt Ihrer Kinder zu bestimmen. Für das Wohl der Kinder ist es natürlich am Besten, wenn die Mutter einlenkt und Sie sich beide einig werden können.
Redaktionsteam
Ich bin geschieden von meiner exfrau und meine 2 Kinder haben bis zum Sommer bei der Mutter gelebt. Jetzt sind sie zu mir und meinen neuen Ehefrau gezogen. Gleichzeitig hat meine exfrau mitgeteilt, dass sie den am Anfang des Jahres vereinbarten Urlaub in den Herbstferien nicht wahrnehmen kann( angeblich kompletter Jahresurlaub aufgebraucht) meine neue Frau und ich wollten in den Herbstferien in den Urlaub und haben dann beschlossen dass wir halt alle gemeinsam Fliegen und Ägypten/ hurghada gebucht. Jetzt teilt meine exfrau mit, dass sie mit dem Urlaubsland nicht einverstanden ist und die Ausreise der Kinder dorthin verweigern will. Sie teilt das auch dem BGS mit. Meine frag lautet: kann sie das? Sie will mir nur das Urlaub madig machen, dass weiß ich aber kann sie es auch gesetzlich?
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Fusim (30.09.2015)
Wenn Ihre Frau auch das Sorgerecht hat, dann kann es sein, dass sie zustimmen, wenn Sie mit den Kindern eine Auslandsreise machen wollen. Es kommt auf die näheren Umstände an, insbesondere auch auf das Alter der Kinder und die Frage, ob das Reiseland als sicher eingestuft werden kann. Dies scheint hier streitig zu sein. Es kommt eben darauf an, ob die Reise eine Entscheidung des täglichen Lebens ist, oder ihr eine größere Bedeutung zukommt. Sollte eine Zustimmung erforderlich sein und die Mutter die Zustimmung verweigern, kann die Zustimmung vom Familiengericht ersetzt werden. Die Richter würden dann prüfen, ob die Reise dem Wohl der Kinder schaden könnte. Insofern würden wir Ihnen raten, im Zweifel einen Anwalt einzuschalten, falls die Mutter sich nicht einigen will. Vielleicht gibt es ja Verwandte oder Bekannte, die sich in der Sache vermittelnd einschalten können.
Redaktionsteam
Hallo Mein verlobter hat eine 5 jährige Tochter die wir gestern von den neuen Freund ihrer Mutter abgeholt hatten am arm entdeckten wir einen blauen Fleck der schon fast lila ist. Als wir die kleine fragten was sie da gemacht habe sagte sie und zeigte sie das der neue freund ihrer Mutter sie grob am arm angefasst hat. Dann sagte die kleine noch das sie immer mit ihrer Mama auf arbeit muss und viele Personen haben sie auch schon gesehen das die kleine mit auf arbeit War. Mehrfache anrufe Beim jugendamt wurden von jugendamt nicht wahr genommen Oder einfach ignoriert im Krankheitsfall muss die kleine krank mit auf die Arbeit ihrer Mutter. Wo die kleine noch mit ihrer Mutter und deren Bruder sowie freund in der alten Wohnung gewohnt hatten sah die Wohnung aus wie Bombe das heißt überall verdorbene und verschimmelte Lebensmittel auf Tellern darin Zigaretten Stummel ausgedrückt wurden. Was können wir da gegen tun das das Jugendamt was unternimmt und der Mutter mal einwenig auf die Füße tritt bzw die kleine daraus kommt.
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Janine Salewski (22.08.2015)
So wie Sie die Sache schildern muss geprüft werden, ob das Kind überhaupt bei der Mutter bleiben sollte und ob dieser vielleicht das Sorgerecht entzogen werden soll. Wenn Sie die Sache bereits mehrfach gemeldet haben und nicht geschieht, sollten Sie überlegen einen Anwalt einzuschalten und ggf. den Freund bei der Polizei anzeigen, denn das klingt nach Körperverletzung. Er sollte im Übrigen einen persönlichen Termin beim Jugendamt ausmachen. Falls weiterhin keine Reaktion erfolgt, gibt es auch noch das Mittel der Dienstaufsichtsbeschwerde, gerichtet an den Amtsleiter des Jugendamtes.
Redaktionsteam
Sie schrieb seinen Eltern eine Nachricht dass es nichts gegen sie wäre aber sie ihn bis zur Verhandlung nicht mehr heraus geben würde! Also ging sie hin und zeigte ihn an! Mein Partner ist fertig mit den Nerven und weiß nicht wie er sich verhalten soll. ..er will einfach seinen sohn haben!erreichen ging gestern in den Kindergarten um ihn 5min zu besuchen weil er sich Gedanken machte und sich vergewissern wollte,dass es ihm gut ging!aber er War nicht da , der Kindergarten hat keine Abmeldung erhalten! Er hat richtig Angst um ihn!wie können wir uns verhalten? Sie haben das geteilte sorgerecht! Danke für tipps. ...
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anna (23.06.2015)
Die Sorge Ihres Partners ist nachvollziehbar. Momentan scheint die Situation so zu sein, dass Vater und Mutter keine gemeinsame Kommunikationsbasis haben. Um eine Einigung über die Umgangsregelung wird man jedoch langfristig nicht herumkommen. Wir würden empfehlen, dass der Vater sich an einen Anwalt für Familienrecht wendet. Vielleicht kann man auf diesem Wege erwirken, dass die Mutter sich gesprächsbereit zeigt. Vielleicht kann ja auch jemand aus dem Bekanntenkreis vermittelnd tätig werden. Im Ergebnis wäre es wohl am besten, wenn es eine notarielle oder gerichtliche Einigung über die Zeiten und die Ausgestaltung des Umgangsrechts gibt, die für beide verbindlich ist. Langfristig sollte vielleicht eine Familienberatung stattfinden, die auch nach einer Trennung sinnvoll sein kann, wenn Kinder im Spiel sind. Letztlich zeigt der Streit über die Kleidung ja, dass es hier scheinbar darum geht, dem anderen etwas auszuwischen. Das Wohl des Kindes tritt dabei leider oft in den Hintergrund. Die Mutter muss in jedem Fall lernen, ihre Enttäuschung und vielleicht Wut und Neid nicht über das Kind auszuspielen.
Redaktionsteam
unten vor der Tür rief er die Polizei!er hatte überall schrammen und seine komplette Kleidung War zerrissen! Die Polizei kam und schaute sich die beiden an! Der kleine weinte weil seine Mutter auch ihn geschlagen hat und wo ihm was weh tat! Die Polizei regelte dass er noch eine Nacht bei uns schlafen würde da wir ihn ungern ihr überlassen wollten! Er War total anhänglich und traurig! Montags ging mein Partner zum Doktor um sich sämtliche Flecken usw notieren zu lassen! Diesen Freitag hätten wir ihn normal wieder gehabt doch als mein Partner ihn vom Kindergarten holen wollte War er schon weg und seine Mutter War mit ihm verschwunden! Vermutlich ist sie direkt zu ihren Eltern
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anna (23.06.2015)
mein Partner hat dann gesagt dass er es doch anlassen solle und er es nächstes mal wieder mitbringen sollte!der kleine weigerte worauf sie ihn am Arm riss und ihn in die Wohnung zog (so dass er um flog), dir Tür zu knallte und ihn anschrie!Sie muss vor der Tür die Leine ihres Hundes vergessen haben! Mein Partner wurde nervös, da der kleine drin weinte und klopfte an ihre Tür um ihr zu sagen dass sie die Leine draußen liegen hatte! Sie machte Tür auf ging auf meinen Partner los und schlug ihm ins Gesicht zog ihm die Leine durchs Gesicht usw!er riss sie von sich weg und als sie erneut Schwung holte um auf ihn los zu gehen rief er seinem Sohn zu willst du bei mir mit? Der kleine weinte bitterlich und sprang ihm auf die arme (ihm tat sein Bein weh ) sie riss an ihm und schlug weiter auf ihn ein und er ging hin und trat sie weg (was vllt nicht die beste Lösung War aber er wusste nicht wie er sie weg bekommt sie War histerisch !
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anna (23.06.2015)
Guten Morgen, Ich schreibe hier für meinen Partner! Er hat einen 5 jährigen Sohn, der kleine hängt total an seinem Vater und zählt immer ganz süß wie oft er noch schlafen muss bis er wieder zu ihm darf! Jetzt ist es vor langer Zeit schon zu Streit gekommen weil immer wieder gute neu gekaufte kleider (die wir kaufen) verschwinden und nie wieder an ihm gesehen wurden! Da sie hartz IV bezieht und gar nicht ans arbeiten denkt vermuten wir dass alles was von unserer Seite gekauft wird zu Geld gemacht wird! Mittlerweile merkt der kleine schon dass alles was er mit heim nimmt weg ist! Wenn er was bekommt bleibt es jetzt immer hier und sein Papi soll aufpassen sagt er!wenn er kleider von uns trägt zieht er sie aus weil er nicht möchte dass der Hund den sie wieder seine Sachen zerreißt (wenn schon öfters vorkam). Meistens ist der Klettverschluss so zerbissen dass es ein wunder ist dass sie noch halten!nun ja er zieht sich bei Abgabe meist vor der Tür aus! Jetzt hat er LetzteWoche Freitag auf Samstag bei uns übernachtet!die beiden haben sich dann dazu entschlossen dass sie schwimmen gehen. Leider hat es so heftig geregnet dass sie bis sie drin waren klatsch nass waren!seine kleider waren reif zum trocknen und somit mussten wir ihn komplett anziehen mit unseren kleidern!wir behielten die Kleider seiner Mutter hier weil ich sie mit waschen wollte! Da sie um die Ecke wohnt hätte ich sie ihr auch vorbei bringen können!nun ja dir beiden maschierten rüber zu seiner mutter!
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anna (23.06.2015)
Hallo, ich habe eine uneheliche Tochter (6) und will das Gemeinsame Sorgerecht beantragen. Leider lebe ich in der Schweiz 2 Stunden entfernt und habe wenig persönlichen Kontakt zu Ihr. Wir skypen regelmässig 1x in der Woche manchmal auch mehr. Da ich keine PKW habe ist der persönliche besuch sehr schwer denn da wo sie wohnt gibt es kein öffentlichen Verkehr. Den Weg über das Jugendamt habe ich schon versucht die Kindesmutter will das nicht, somit bleibt jetzt nur der Gerichtliche Weg. Ich bezahle Unterhalt nach der DDT habe keine Probleme wie Alkoholkrankheit, Gewalttätigkeit oder Drogen. Die Kindesmutter willigt deswegen nicht ein weil Sie 1. keine Lust hat in gewissen Dingen eine Unterschrift zu holen und 2. Sie es moralisch nicht einsieht mir die hälfte des Sorgerechts zu lassen da das Kind bei Ihr lebt. Die Frage die ich habe ist ob ich überhaupt einen Chance habe oder ob das alles für die Katz ist? Danke im voraus für eine Antwort.
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Paul Kaps (18.06.2015)
Die aktuelle Rechtsprechung geht vom Grundsatz des gemeinsamen Sorgerechts aus, auch wenn die Eltern nicht zusammen leben. Das Sorgerecht beinhaltet nur Entscheidungen über wirklich wichtige Fragen, die das Leben des Kindes entscheidend beeinflussen, also beispielsweise Schulwahl oder medizinische Eingriffe. Entscheidungen in Alltagsfragen kann die Mutter weiterhin allein treffen. Vielleicht sollte man ihr dies noch einmal genau erklären. Grundsätzlich kann das Gericht kann auch über den Kopf der Mutter hinweg das gemeinsame Sorgerecht bestimmen. Allerdings kommt es immer auf den Einzelfall an, ob dies dann auch so durchgeführt wird. Denn die Mutter hat ein Veto-Recht und kann Argumente vortragen, die gegen ein gemeinsames Sorgerecht sprechen. Die Argumente der Mutter, die Sie aufgeführt haben sind leicht zu widerlegen. Sie könnte aber eventuell noch andere Gründe nennen. Leider kann man da niemals genau einschätzen, wie die Entscheidung lauten wird.
Redaktionsteam
Hallo zusammen. Auch ich möchte an dieser Stelle eine Frage los werden. Folgende Situation: Ich wohne seit meiner Trennung wieder in meinem Elternhaus (eigener Haushalt) und seit einiger Zeit auch mit meiner neuen Partnerin hier zusammen. Vor zwei Monaten zog dann meine Tochter (11) zu uns, während mein Sohn (7) weiterhin bei seiner Mutter lebt und zwei bis drei Tage die Woche zu mir kommt. Beide Kinder haben ein Super-Verhältnis zu meiner Partnerin und zu den Großeltern. Nun macht mein Sohn aber seit ein paar Wochen seiner Mutter massive Probleme, weil er ständig zu mir will. Leider habe ich absolut keine Chance in Ruhe mit Ihr darüber zu reden, obwohl ich es regelmäßig immer wieder versuche. Ich verstehe ja durchaus, dass sie, da sie zwar in einer Beziehung ist, aber allein lebt, im Nachteil ist, was das Kümmern um ihn angeht. Klar. Hier ist immer jemand ansprechbar wenn er Probleme hat. Nun will sie sich aber rechtlich informieren, wie sie mir mitteilte, damit sie diese Situation abstellen kann. Wobei ich mich nun Frage, welche rechtlichen Möglichkeiten sie da hätte. Könnte sie mir zum Beispiel aufgrund meiner Wohnsituation den Umgang mit meinem Sohn einschränken??? Bin da ehrlich gesagt etwas ratlos, da ich zu dem Thema auch nirgends etwas gefunden habe bisher. Vielen Dank schonmal für kommende Antworten.
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Besorgter_Papa (15.06.2015)
Eine gerichtliche Entscheidung über die Regelung des Aufenthalts des Kindes und den Umgang ist nach Willen des Gesetzgebers der letzte Schritt. Gewollt ist eigentlich, dass sich die Eltern einigen. Eine Mediation wird von Familiengerichten daher in der Regel angeordnet bzw. schon im Vorfeld vom Jugendamt angeregt, wenn einer der Eltern eine Änderung der bestehenden Regelung beantragt. Eine solche Familienmediation kann bewirken, dass hier zusammen mit den Eltern erarbeitet wird, was dem Wohl des Kindes im Einzelfall am ehesten dienlich ist. Deutlich werden muss, dass es nicht um persönliche Befindlichkeiten des einzelnen Elternteils gehen kann. In der Regel wird es am besten sein, eine verbindliche Regelung zu finden, hinter der beide Eltern stehen. Das Kind wird dann schnell merken, dass die Zeiten so eingehalten werden, wenn man dies so kommuniziert, dass die Eltern sich hierüber geeinigt haben und gemeinsam der Meinung sind, dass die Regelung gut so ist. Es sollte also nicht der Eindruck erweckt werden, dass man das Kind nur widerwillig dem ehemaligen Partner überlässt. Wenn das Kind Unsicherheiten spürt, dann wird es eventuell versuchen, beide Seiten gegeneinander auszuspielen. Wir würden daher empfehlen, im Interesse der Kinder eine gemeinsame Regelung zu finden. Vielleicht gibt es ja eine neutrale Person aus dem gemeinsamen Umfeld, die darüber mit der Mutter noch einmal reden kann. Sie könnten sich an das Jugendamt wenden, um Anschriften von Mediatoren oder Familienberatungsstellen zu erhalten.
Redaktionsteam
Mein Freund ist seit ein paar Monaten von seiner Exfrau geschieden,und diese kann mich absolut nicht leiden, da ich unwahrscheinlich gut mit seinen Kindern zurecht komme ( kennen und schon jahrelang ). Die jüngere Tochter lebt bei ihm, und sozusagen auch mit mir zusammen. Jetzt steht eine Gerichtsverhandlung an, und ich habe den Vorschlag gemacht, seine Tochter und meine Tochter gleichzeitig vom Hort abzuholen, sodass er nicht in Zeitdruck gerät. Die Kindsmutter hat nun im Hort Bescheid gegeben dass ich die gemeinsame Tochter NICHT alleine abholen darf, obwohl beide Elternteile im Sorgerecht stehen. Darf sie dass alleine entscheiden, oder wie verhält sich dass rechtlich? Danke für die Antworten.
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Mandy (04.06.2015)
Bei der gemeinsamen Sorge müssen die Eltern über solche Fragen gemeinsam entscheiden, die grundlegende Fragen wie Schulwechsel oder einen schwerwiegenden ärztlichen Eingriff betreffen. Alltägliche Entscheidungen trifft derjenige bei dem das Kind wohnt und von dem es durchgehend betreut und versorgt wird. Hierzu würde auch die Frage zählen, wer das Kind vom Hort abholen darf. Wenn der Hort insoweit widersprüchliche Angaben erhält, wird man das Kind aber im Zweifel nicht an Sie herausgeben, bevor die Sache nicht mit der Mutter geklärt ist. Es wäre gut, wenn solche Fragen – vielleicht im Rahmen einer Mediation – geklärt werden können. Vielleicht gibt es ja eine dritte Person (die neutral ist und das Vertrauen beider Eltern genießt), die vermitteln kann und der beide Seiten vertrauen. Der Mutter muss klar werden, dass es hier nicht um persönliche Befindlichkeiten gehen darf, sondern das Wohl des Kindes. Im Rahmen einer professionellen Mediation könnte man vielleicht erreichen, dass Sie Ihre Enttäuschung über eine gescheiterte Beziehung nicht über "Schikaneverhalten" zum Ausdruck bringt. Leider lässt sich so eine Mediation schwer erzwingen, insofern wäre es gut, wenn eine neutrale Person versucht darauf hinzuwirken. Adressen von Familienberatungsstellen und Mediatoren erhalten Sie beim Jugendamt.
Redaktionsteam
Hallo, ich sehe meine Sohn (3) alle 2 wochen von Fr 17 uhr bis Montag morgen dann bringe ich ihn in den Kindergarten und die hälfte der Ferien. Ich möchte aber einen zusätlichen Tag in der woche z.b. Mittwoch haben wo ich dann mit ihm auf den Spielplatz gehen kann oder ähnliches. Mein Ex Frau will das aber nicht,sie meint das wäre nicht gut für den kleinen wenn er mich nur ein paar stunden sieht und macht Theater deswegen.Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Sohn und er freut sich immer, wenn ich ihn hole.Meine frage ist was kann ich tun?.Ich verpasse schon soviele Dinge und möchte einfach mehr zeit mit meinem Sohn
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Papa (04.06.2015)
Leider gibt es für die Regelung von Umgangszeiten keine festen Vorgaben. Der Gesetzgeber verlangt letztlich, dass die Eltern eine Einigung finden. Kommt es nicht zu einer Einigung, wird die von Ihnen gewünschte Regelung häufig von Gerichten vorgeschlagen bzw. bestimmt. Denn letztlich soll der Vater sein Kind auch in Alltagssituationen erleben, um eine bessere Bindung aufzubauen. Also seine Freunde beim Abholen im Kindergarten kennenlernen, seine Hausaufgaben begleiten, es zum Sportverein bringen etc. Für das Kind ist es in der Regel gut, zu sehen, dass der Vater nicht nur am Wochenende für es da ist. Natürlich kann man aber eine solche Wertung nicht pauschal für alle Kinder abgeben, daher muss im Zweifel immer der Einzelfall betrachtet werden. Der Mutter sollte vor Augen geführt werden, dass ein fester Termin in der Woche auch für sie eine Entlastung bietet, ein Zeit für Erledigungen oder ein Hobby. Hilfreich ist es oft, wenn man eine dritte Person als Vermittler einschaltet. Beim Jugendamt können Sie sich bezüglich professioneller Mediatoren erkundigen. Je nach Kommunikationsbereitschaft der Mutter könnte man auch einen gemeinsame Vertrauensperson einschalten. Vorschlagen könnten Sie beispielsweise auch eine "Probezeit", um zu sehen, wie das Kind reagiert.
Redaktionsteam
Wir teilen uns das gemeinsame sorgerecht nach zwei jahren kampf vor gericht habe ich besuchsrecht/geteilte sorgerecht.zahle unterhalt und habe meine tochter jamy 3jahre jung alle 14 tage übers wek bei mir und in den ferien und ab und an auch zwischen dursch mal ausser der reihe.anreisse mit hin und rückweg im monat 1400 km.seid der trennung macht mir meine ex uns das leben schwer in jedem belangen und klagt jetzt schon wieder gegen mich um mir das geteillte sorgerecht wieder ab zu nehmen mit wiedersprüchlichen aussagen und es wird mal wieder auch vor gericht gehen und das kostet mich wieder 850 euro anwaltskosten zumal ich von neunkirchen saarland nach heidelberg neckargemünd fahren muss.meiner ex werden keine kosten entstehen weil sie hartzer ist seid eh und je und alles bezahlt bekommt.jamy ist bei uns in der patchwork familie voll und ganz amgekommen seid fast mehr wie zwei jahre.oma opa gode stivschwestern 14/17 mit freunden familie usw wie es sich gehört und trotzdem möchte meine ex mir das sorgerecht wieder streitig machen.das kann doch nicht sein das mann als vater alles erbringt und eine ex die nur noch auf stress aus ist die tatsachen vedreht und klagen kann wie es ihr gefällt weil sie ja nix zahlen muss.meine anwältin sagte mir damit kommt sie nicht dursch da ich soviel erbracht habe seid drei jahren und alles gemacht habe um meiner tochter ein vater zu sein.aber ich trotzdem angst das meine ex mir unsere tochter streitig machen möchte.was sagt ihr dazu?
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Tschernikow Michael (22.05.2015)
In jedem Fall sollten Sie sich einen Anwalt nehmen, falls die Mutter vor Gericht zieht. Das Gericht prüft, was zum Wohl des Kindes das Beste ist und wird ggf. spezielle Gutachter beauftragen. Wichtig ist es aber, dass Sie die richtigen Argumente vorbringen. Ohne einen Anwalt ist dies schwierig. Egal, was bei einem Streit ums Sorgerecht herauskommt, bleibt Ihnen als Vater in jedem Fall das Umgangsrecht. Das ist unabhängig vom Sorgerecht zu sehen.
Redaktionsteam
Hallo, für meinen Sohn habe ich von Geburt an die alleinige Sorge, sein Vater zahlt nur sehr unregelmäßig(wenn überhaupt ) Kindesunterhalt - obwohl ich bei diesem Punkt schon Eingeständnisse gemacht habe - 200 € bis sich seine finanzielle Situation verbessert hat; seinen Sohn holt er lediglich in den Ferien oder an verlängerten Wochenenden - weil er nicht anders Zeit finde (wir wohnen ca 400 km auseinander); nun fordert er von mir das ich ihm auf der Hälfte der Strecke entgegen kommen soll. Dazu muss ich erwähnen, dass er selbstständig und seine Fahrtkosten über sein Unternehmen abrechnet, zudem kommt dass das Fahrzeug über sein Unternehmen zugelassen ist und nicht gesondert als Privatwagen. Ich hingegen trage ich alle Kosten selber und muss förmlich um den Kindesunterhalt betteln. Außerdem muss ich ergänzen, dass ich alleinerziehend von drei Kindern bin (nur eines ist von ihm). Seine Firma steht offiziell wohl finanziell seit einiger Zeit tief in den roten Zahlen - nun will er mir ein schlechtes Gewissen machen, in dem er mir davon erzählt dass ihn diese Fahrten den finanziellen Ruin bedeuten würden und dass Auto auch nicht mehr lange mitmachen würde. Wie verhalte ich mich richtig. Zur Info mein Einkommen beläuft sich auf 1100 plus Kindergeld. Außerdem fordert jetzt konsequent das gemeinsame Sorgerecht. Was mich zudem irritiert.
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Estefania (17.05.2015)
Juristisch gesehen muss der Vater die Kosten, die im Zusammenhang mit der Ausübung des Umgangsrechts entstehen tragen. Nur in Extremfällen kann von der Mutter eine Mitwirkung erwartet werden, insbesondere dann, wenn Sie selbst durch einen Umzug dafür gesorgt hat, dass das Umgangsrecht nur erschwert ausgeübt werden kann. Auch in solchen Fällen ist aber immer zu prüfen, in welchem Maß hier eine Mitwirkung zumutbar ist. So sind insbesondere auch die Einkommensverhältnisse zu berücksichtigen. So wie Sie die Sache schildern, wäre es für den Vater des Kindes wohl sehr schwierig gerichtlich eine Mitwirkung einzuklagen. Davon abgesehen wäre es aber im Sinne Ihres Kindes vielleicht gut, eine Lösung zu finden. Es gibt beispielsweise auch die Möglichkeit, das Kind begleitet mit der Bahn fahren zu lassen, je nachdem wie alt es ist. Hilfreich wäre eventuell auch eine Familienberatung. Es könnte vielleicht sein, dass der Vater sich seiner Rolle nicht so richtig bewusst ist. Es muss ihm klar werden, dass etwa Unterhaltszahlungen keine Almosen sind und nicht Ihnen als Mutter, sondern seinem Kind dienen. Auch der Umgang sollte dem Wohl seines Kindes dienen. Dafür muss der Umgang für das Kind verlässlich planbar sein. Falls der Vater versuchen sollte eine Mitwirkung gerichtlich einzuklagen, sollten Sie sich an einen Anwalt für Familienrecht wenden.
Redaktionsteam
Ich bin unterhaltspflichtig für 4 Kinder,habe mein mindestbehalt und meine Exfrau ist 350 km weiter weg gezogen zu ihren neuen Lebenspartner.Nun versucht sie es zum 2 Male mir das gemeinsame Sorgerecht für unsere Kinder weg zunehmen,mit der Aussage das ich mich nicht dort blicken lassen würde um die Kinder mal zu besuchen. Dabei habe ich nicht die Mittel um mich regelmäßig dort blicken zu lassen. Habe nur telefonischen und über Facebook kontakt. Uns wenn ich meine Kinder drauf anspreche,ob sie mal gerne zu den Ferien zu mir kommen wollen,wird diese durch die Kindsmutter immer wieder vereitelt. Wie soll ich mich dem Amtsgericht gegenüber glaubhaft machen,das ich gewillt bin ,meine Kinder wenigstens in den Ferien mal zu haben. Es wurde nie über Besuchstermine beim Amtsgericht oder Jugendamt darüber mal gesprochen.
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emo (15.05.2015)
Hallo, grundsätzlich geht das Gericht zunächst davon aus, dass es für das Kindeswohl das beste ist, wenn beide Eltern das Sorgerecht haben. Die Mutter der Kinder müsste also zunächst darlegen, dass es den Kindern nicht gut tun, wenn sie beide das Sorgerecht haben. Was Sie vor Gericht hierzu am besten vortragen, kann von uns so leider nicht pauschal beantwortet werden. Am besten Sie wenden sich an eine Familienberatung in Ihrer Nähe.
Redaktionsteam
Hallo Meine ex-frau ist vor fast fünf Jahre nach dem Trennung nach Österreich (ca.870km von mir)mit unsere 2 gemeinsamen söhne(damals 2 und 1 Jahr alt) gezogen. Ich war Student und wollte kein Streit mit ihr anfangen. Ich wollte mich für meine Studium konzentriert, das war sehr naiv von mir. Naja trotzdem habe ich kein Kontakt gebrochen, ich bin immer dahin gefahren bzw. geflogen wie ich konnte, habe Kindern oft bei mir gehabt (Ferien...). Als sie umgezogen ist, hast sie gleich das alleine Sorgerecht beantragt und bekommen und mich für das Unterhalt des Kindes angezeigt! Ich musste pro Kind €150 bezahlen, aber als Student und ohne feste ankommen konnte ich nicht zahlen. Mittelweile ist über €10 000 schulden (sie bekommt es von Österreich ich muss an Österreich zahlen). Ich bin gottseidank mit meinem Studium fertig vor 1 Monate und habe gleich ich Job bekommen. Meine Frage ist: - Ich habe vor ein Anwalt zu nehmen? Ist nicht zu spät? - Habe ich noch die Chance mein Kindern in meine nähen (50km) zu haben? - muss ich das Unterhalt zahlen obwohl ich 870km fahren muss und meine Kindern zu sehen? - Wie soll ich mich jetzt am besten verhalten? Ps: Mein Ex-Frau ist Deutsche und die Kindern auch. Die Kindern sind heute 7 und 6 und wir haben immer noch Kontakt, ich habe nie den Kontakt gebrochen und sie lieben mich.
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Fabien (23.04.2015)
Letztlich kann nur ein Anwalt Ihre Sache insgesamt prüfen, da hierzu die Einsicht in Ihre Unterlagen erforderlich ist. Wir können an dieser Stelle nur allgemeine Auskünfte geben. Wegen der Berechnung des Unterhalts kommt es in der Regel auf den Wohnsitz des Unterhaltsberechtigten und nicht auf die Staatsangehörigkeit an. Hier wäre zu prüfen, auf welcher Grundlage die Berechnungen vorgenommen wurden. Gegebenenfalls ist die unterschiedliche Kaufkraft zu berücksichtigen. Leider ist es so, dass die Kosten des Umgangs grundsätzlich nichts mit den Unterhaltszahlungen zu tun haben. Das bedeutet, der Umgangsberechtigte muss die Kosten für die Ausübung des Umgangs selbst tragen. In Fällen, in denen die Mutter durch den Wegzug den Umgang erschwert hat, muss sie in der Regel in zumutbarer Weise mitwirken, also beispielsweise die Kinder zum Flughafen oder zur Bahn bringen. Hier kommt es immer auf den Einzelfall an. Wenden Sie sich am besten an einen Fachanwalt für Familienrecht. Eine erste Auskunft können auch Familienberatungsstellen geben. Aus der Ferne können wir leider kein genaues Urteil über die Erfolgsaussichten abgeben.
Redaktionsteam
Danke für Ihre Anwort Aber ich habe kein problem das Unterhalt zu bezahlen, habe ich möchte auch öfte meinen Kindern sehen können!
Fabien
Ja, das ist verständlich. Wegen der großen Distanz sind die üblichen Umgangsregelungen (einmal in der Woche und jedes zweite Wochende bzw. das Wechselmodell – abwechselnd eine Woche lang) in der Regel nicht praktikabel. Daher muss im Voraus für die Schulferien geplant werden. Auch sollten Sie überlegen, ob nicht regelmäßige Telefon bzw. Skype-Termine eingeführt werden können. Hier müsste die Mutter der Kinder sich kooperationsbereit zeigen. Falls Sie dies nicht ist und auch nicht bereit ist im Rahmen einer Mediation eine verbindliche Umgangsregelung mit Ihnen zu treffen, bleibt Ihnen leider keine Wahl, als sich anwaltliche Unterstützung zu suchen.
Redaktionsteam
Hallo Danke nochmal! Ich habe meine söhnen jeweils ein Tablett gekauft und skype installiert, aber die Mutter ist nicht zu kooperativ! Sie hat keine WLAN zuhause und will auch keine Installieren, sie meinte ihr 3G von handy reicht, aber sie teil es mit den selten und wann sie lust hast; ich muss nur warten wenn die kindern zu freunden sind bzw zu bekannten um mit den zu sprechen! Naja, kann nur jetzt über Anwalt das ganze klären. Viel dank
Fabien
Hallo Meine Tochter ist 3 jahre alt für die ich unterhalt bezahle sie lebt bei meiner ex Frau und die ist vor kurzem 145 km weit weg gezogen. Nun meine frage wer muss für die kosten auf kommen das ich meine Tochter sehen kann. Normal War es so das sie von meiner ex Frau gebracht wurde und ich sie zurück gebracht habe doch nun ist mein Auto kaputt und ich kann momentan kein neues kaufen.
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Michael Chatziorfanos (22.04.2015)
In der Regel muss derjenige, der sein Umgangsrecht ausübt für die Kosten aufkommen, auch wenn Unterhalt bezahlt wird. Je nach Umstand kann aber von der Mutter eine Mitwirkung verlangt werden, etwa, dass sie das Kind entgegenbringt. Das gilt insbesondere, wenn die Mutter nach der Trennung fort zieht. Leider gibt es keine feste gesetzliche Regelung, sondern die Gerichte entscheiden immer im Einzelfall, abhängig davon was zumutbar erscheint. In Ihrem Fall wäre zu überlegen, ob Ihnen zumutbar wäre sich für die betreffenden Zeiten ein Auto zu leihen oder ob die Mutter die Kinder bringt und Sie sich an den Benzinkosten beteiligen. Wichtig ist zu wissen, dass die Umgangskosten nicht bereits im laufenden Unterhalt, den Sie bezahlen enthalten sind. Häufig ist es empfehlenswert, die Details schriftlich unter Mitwirkung eines Familienberaters oder eines Mediators zu klären. Falls Sie beide das Sorgerecht haben, hätte im Übrigen die Mutter nicht ohne Ihre Zustimmung den Wohnwort wechseln dürfen und hätte ggf. beim Familiengericht einen Antrag stellen müssen. Hat die Mutter das alleinige Sorgerecht, darf sie allerdings ohne Ihre Zustimmung fortziehen.
Redaktionsteam
Hallo, bin von den Kindsvater mehr als einen Jahr getrennt. Meine Tochter ist fast zwei. Wir haben gemeinsames Sorgerecht. Die Tochter lebt aber bei mir und sieht seinen Vater für paar Stunden zwei mal die Woche. Wir wollen jetzt 10 Tage Urlaub machen ( Spanien). Muss ich von den Vater schriftliche Zustimmung haben. Und was mache ich, wenn er nicht Zustimmt. Wir Haben kein Kontakt und reden mit einander nicht, und letzte Zeit holt er die Tochter auch nicht ab, obwohl es vom Jugendamt feste Umgangszeiten bestehen. Danke
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Liliana (18.04.2015)
Wenn Sie das gemeinsame Sorgerecht haben, dann benötigen Sie in der Regel eine Zustimmung des Vaters. Denn ein Auslandsurlaub zählt nicht zu den Angelegenheiten des täglichen Lebens, die ohne gemeinsame Entscheidung geregelt werden dürfen. Insofern sollten Sie sicherheitshalber die Zustimmung einholen. Es kommt allerdings immer auf den Einzelfall an. So kann ausnahmsweise ein Urlaub im konkreten Fall auch ohne Zustimmung angetreten werden, wenn Reisland sicher ist und die Mutter belegen kann, dass das Hotel sorgfältig ausgesucht wurde (OLG Karlsruhe, Az: 16 WF 83/07). Falls der Vater seine Zustimmung verweigert, müssten Sie sich an das Familiengericht wenden. Wir empfehlen Ihnen, sich in diesem Fall anwaltlich Unterstützung zu suchen. Grundsätzlich sollten Sie überlegen, ob Sie mit dem Vater nicht vielleicht eine sogenannte Sorgerechtsvereinbarung aufsetzen sollten. Hierin können solche Fragen im Vorfeld geregelt werden. Fragen Sie beim Jugendamt nach, dort kann man Ihnen einen Termin geben, um eine solche Vereinbarung gemeinsam aufzusetzen.
Redaktionsteam
Hallo Ihr.. ich habe zur Zeit unendlich Probleme mit meiner noch Frau, die mit den Kindern nach einem Streit unser Haus verlassen hat und zu ihrer Mutter nur 6 Km entfernt gezogen ist, dies war am 22.02.2015. Seit dem durfte ich meinen Sohn nur einmal und meine Kleine nur 2 mal sehen. Sie gab immer vor dass mein Sohn krank war und es nicht ginge und die Kinder müssten zur Ruhe kommen. Vorletzte Woche sollte ich sie wieder sehen, doch ich konnte nur meine Kleine sehen. Meinen Sohn hat sie mir vorenthalten mit der Ausrede er wäre zur Ergotherapie, das hätte sie total vergessen. Meine Anrufe werden ignoriert und ich weiss nicht mehr weiter. Nunmehr ist sie von Ihrer Mutter mit den Kindern weggezogen ohne mir ein Wort zu sagen. Ich habe herausgefunden wo sie nun wohnt. Was kann ich unternehmen um meine Kinder zu sehen...ich habe erst einen Termin beim Anwalt am 10.04. Ich habe auch Angst, dass meine Kinder durch den neuen Lover meiner Frau einen schlechten Umgang erhalten, da ich Mailverkehr gefunden habe, in dem er zugibt letztes Jahr nur gesoffen zu haben...... Meine Frau ist kaufsüchtig und hat in den letzten 6 Jahren einen Schuldenberg von 80.000,00 Euro angehäuft, den sie allerdings alleine trägt...Ich habe auch Angst dass es meinen Kindern an einigem mangeln wird....kann ich meinen Sohn an der Schule besuchen ? Kann ich einfach bei meiner Frau auftauchen und verlangen die Kinder zu sehen ? Ich habe da aber Angst, wenn ich neuer Freund da ist, das die Situation eskalieren könnte. ( Kleingeist )
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Uwe St. (30.03.2015)
Hallo, grundsätzlich können Sie von der Mutter verlangen Ihre Kinder zu sehen, wenn Sie ein gemeinsames Sorgerecht haben. In der Praxis lässt sich dies jedoch meist schwer durchsetzen. Wenn Sie bereits befürchten, dass die Situation eskalieren wird, würden wir Ihnen empfehlen dies zu umgehen und sich zunächst mit Ihrem Anwalt abzusprechen. Er wird mit Ihnen klären, ob es möglich ist ein alleiniges Sorgerecht durchzusetzen, weil andernfalls das Wohl der Kinder gefährdet wäre oder gewisse Umgangsregeln erstritten werden können. Oberstes Ziel des Gesetzgebers ist das Kindeswohl. Allerdings wird grundsätzlich erst einmal vermutet, dass das gemeinsame Sorgerecht der Eltern dem Wohl der Kinder dient.
Redaktionsteam
Hallo ihr Lieben, Ich habe mal eine Frage ich habe eine 4 jährige Tochter und Sie lebt bei ihrer Mutter.Ich zahle normal meinen Unterhalt aber was meine Frage ist steht Mir wenn ich 2 oder 3 Wochen am Stück im Urlaub meine Tochter habe der Teil vom Unterhalt und Kindergeld zu?Weil sie ist ja dann bei mir und Das Geld ist ja für Sie und nicht für die Mutter.. Ich hoffe ihr könnt Mir weiterhelfen freue mich über AAntworten :)
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Bernhard (26.02.2015)
Nein, leider können Sie für diese Zeiten den Unterhalt nicht "verrechnen". Denn die Höhe des Unterhalts berücksichtigt bereits den Umstand, dass in der Regel das Kind Umgangszeiten beim Vater hat. Hintergrund für diese Ansicht des Gesetzgebers ist, dass die Mutter Fixkosten auch in den Zeiten zu tragen hat, in denen das Kind nicht bei ihr ist. Würde man die individuellen Aufenthaltstage beim Vater jedesmal extra berechnen, müsste man letztlich den gesamten Unterhalt höher ansetzen, um einen Ausgleich zu schaffen. Daher hat der Bundesgerichtshof klargestellt, dass die Höhe des pauschalierten Unterhalts (Az. IV b ZR 52/82) die Umgangszeiten bereits berücksicht. Allerdings kann es Ausnahmen geben, wenn das Kind ungewöhnlich lange (etwa die gesamten Schulferien im Jahr) bei Vater verbringt.
Redaktionsteam
Hallo.Ich habe folgende Frage.Meine ex Freundin und Ich haben ein Tochter die bald zwei wird! Wir haben beide das gemeinsame Sorgerecht.Das Problem besteht darin das sie in dem letzten jahr drei mal in ihre Heimat geflogen ist und in dem neuen jahr wieder also in dem moment ist dort.Ich war damit nicjt einverstanden aber dann hat sie mich überredet und ich war eiverstanden das sie für eine Woche da hin fliegt..Mitlerweile sind es schon vier wochen und meine tochter ist immer noch nicht hier und das aller schlimmste ist das sie mich nicht ein mal angerufen hat seit dem sie da ist.Ich habe es natürlich mehrere male versucht sie zu erreichen aber vergeblich!!Nun mache ich mur grosse Sorgen und befürchte das sie nicht wieder kommt!!.Soll ich mein Anwalt einschalten??Welche möglichkeiten habe ich?Was kann ich tun?
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dino (26.01.2015)
Bei einem gemeinsamen Sorgerecht haben Sie Anspruch darauf zu erfahren, wo sich Ihr Kind aufhält, selbst wenn Sie der Reise zugestimmt hatten. Wir würden empfehlen, sich an einen Anwalt oder eine Beratungsstelle zu wenden.
Redaktionsteam
Ich lebe seit einem Jahr von meiner Frau getrennt. Sie hat meinen Sohn so stark manipuliert , dass dieser nicht mehr mit mir spricht, mich sogar als biologischen Vater beschimpft. Sie fährt mit ihm ins Ausland ohne etwas zu sagen. Darf sie das, ohne mir mitzuteilen, dass sie mit ihm das Land verlässt? Vielen Dank im Voraus !
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Christian Haupt (05.01.2015)
Das hängt von der Sorgerechtsregelung ab sowie vom Alter des Sohnes. Besteht ein gemeinsames Sorgerecht, so muss Ihre Zustimmung zumindest zu längeren Auslandsreisen eingeholt werden. Es kommt aber auf den Einzelfall an. Wir empfehlen Ihnen, sich an eine Beratungsstelle zu wenden, wo man Ihren Fall genau prüfen kann und vielleicht Ansatzpunkte findet, um das Verhältnis zu Ihrem Sohn und der Mutter zu verbessern.
Redaktionsteam
Hallo, wer muss Unterhalt zahlen? Die Mutter lebt in Spanien mit Ihrem spanischem Freund, ihr wurde in Deutschland teilweise das Sorgerecht für das Kind entzogen, wegen Kindeswohlgefährdung und Vernachlässigung)Die Mutter überweist dem Kind kein Geld.Der Vater ist momentan verhindert bzw befindet sich in U-Haft. Der Vater hat aber immer regelmäßig und freiwillig Unterhalt bezahlt.Das Kind lebt zurzeit bei der Pflegefamilie( Großeltern mütterlicherseits)
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Stephan (03.01.2015)
Die Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten. Einschlägig dürfte das spanische Recht sein, wenn die Mutter mit Kind dort ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat.
Redaktionsteam
Die Mutter ist ohne Kind nach Spanien abgehauen! Angeblich arbeitet sie da,aber sie überweist kein Geld für ihr Kind.Leider haben Sie meine Frage nicht ganz verstanden.Ich schildere die Situation erneut:Die Mutter hat in Deutschland von Harz IV gelebt und von dem Kindesunterhalt!Der leibliche Vater hat gearbeitet, immer pünktlich und regelmäßig Unterhalt an sein Kind überwiesen,hat sich um das Kind in jeder Hinsicht sehr gekümmert. Später hat das Jugendamt das Kind von der Mutter weg genommen, weil sie hat das Baby verkommen lassen,und hat sich vom Kindergeld und vom KindesUnterhalt nur Alkohol,Zigaretten geholt.Also das Kind wohnt jetzt bei den Großeltern!!!Die Mutter wohnt nicht mit dem Kind zusammen! Der Vater ist jetzt in Haft und erst seit dem kann er kein Unterhalt nicht mehr zahlen. Meine Frage war:muss die Mutter auch zur Verantwortung gezogen werden?Muss jetzt die Mutter die Alimente an ihr Kind zahlen, weil sie nicht im gemeinsamen Haushalt mit eigenem Kind wohnt und die eigene Einkünfte hat?Die Großeltern haben f.das Kind -Vorschuß 140€ beim Jugendamt beantragt. Das Geld muss dann der Vater später zurückzahlen,dieses Geld wird dem Vater alsSchulden berechnet.Warum holt sich die Stadt das Geld nicht von der Mutter?Das Jugendamt weißt,wo die Mutter sich aufhält und tut nichts,um die Alimente f. das Kind von der Mutter zu holen? Könnte man da was gegen dieser Ungerechtigkeit unternehmen?
Stephan
In dem Fall wäre auch die Mutter unterhaltspflichtig, da sie nicht im gemeinsamen Haushalt mit dem Kind wohnt. Es sind danach beide Eltern barunterhaltspflichtig. Ist allerdings die Mutter nicht leistungsfähig, liegt ihr Einkommen also unter dem Selbstbehalt laut Düsseldorfer Tabelle, kann sie keinen Unterhalt leisten. Das gleiche gilt für den Vater. Liegt sein Einkommen unter dem Selbstbehalt müsste er eine Abänderung des Titels beantragen (dabei kommt es aber auf den genauen Wortlaut des Unterhaltstitels an). Eine genaue Beurteilung ist ohne Prüfung der Unterlagen nicht möglich. Der Vater sollte sich daher an eine Rechtsberatung wenden. Es käme auch darauf an, ob die Großeltern nun Pflegefamilie sind und wer genau das Sorgerecht für das Kind jetzt hat. Hier sollten vielleicht die Großeltern einen Gesprächstermin mit dem Jugendamt vereinbaren.
Redaktionsteam
Hallo, meine Frage ist, ich habe eine Tochter ist jetzt 7Jahre alt ist, aber ich hab die ganz selten gesehen. Die Mutter ist seit 3 jahren verheiratet und unsere tochter trägt den Nachnamen des Ehemannes. So jetzt hab ich nichts mehr, nur dass ich zahlen muss und ich sie eigentlich nicht sehe. Jetzt habe ich wegen unfall kein einkommen mehr und kann keinen Unterhalt für sie zahlen. Jetzt hat sie mich eine Nachricht geschickt, ob ich die Vaterschaft abgeben wurde an ihren Mann. Jetzt die Frage, brauche ich dann nicht mehr zu zahlen und darf ich sie auch nicht mehr sehen?
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Henk (08.12.2014)
Bitte lassen Sie sich beim Jugendamt beraten. Es ist nicht ganz klar, was die Mutter mit "Vaterschaft abgeben" meint. Falls der neue Mann das Kind adoptieren würde, wäre das Verwandschaftsverhältnis zwischen Ihnen und Ihrem Kind rechtlich gesehen erloschen. Es bestünde auch keine Unterhaltspflicht mehr. Es handelt sich aber um ein langes Verfahren, dass vor dem Familiengericht verhandelt werden muss, denn es geht um das Wohl des Kindes. Bitte wenden Sie sich an eine Beratungsstelle.
Redaktionsteam
Hallo, Ich habe eine frage ich lebe im ausland habe einen 2 jährigen sohn. Seid 1.5 monaten habe ich mich mit der mutter meines sohnes gestritten. Sprich ich bekomme keine fotos updates mehr von meinem sohn. Auch moechte die mutter nicht mehr skypen. So ich habe keine möglichkeit mehr updates uber mein kind zu bekommen. Welche möglichkeiten habe ich... Kann die mutter gezwungen werden mir updates zu geben oder zum skypen???
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Oliver wiesiolek (05.12.2014)
Es gibt ein Auskunftsrecht über persönlichen Verhältnisse des Kindes (§ 1686 BGB). Allerdings ist leider nicht konkret benannt, in welchen Abständen welche Informationen zu machen sind. Es muss ein berechtigtes Interesse an der Übermittlung der Information vorliegen und der Umgangsberechtigte darf auch keine zumutbaren Möglichkeiten haben, sich die Informationen auf anderem Wege zu beschaffen. Es muss informiert werden über die persönliche Entwicklung, die Interessen des Kindes, Probleme in Kindergarten bzw. Schule, Zeugnisnoten etc. Einige Gerichte haben auch die Herausgabe von Fotos bejaht. Wir würden Ihnen empfehlen, sich an eine Beratungsstelle zu wenden, um vielleicht zusammen mit einer neutralen Person ein Schreiben an die Mutter zu formulieren. Ein Streit ist nie zum Wohl des Kindes. Wir wünschen Ihnen alles Gute!
Redaktionsteam
Hallo, ...ich würde gerne wissen, ob mein lg dazu gezwungen werden kann, jeden besuch seiner 12 jährigen tochter bei ihm/uns mit seiner exfrau abzusprechen, oder ob es dem 12 jährigen kind auch zugemutet werden kann, der mutter termine zu übermitteln und die mutter zu fragen ob ein we beim vater geht. Die expartnerbeziehung ist total zerrüttet, weil die mutter die ältere tochter sozial verwahrlosen ließ und diese jetzt im heim leben muss.
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jeannette (14.11.2014)
Ich habe die Vaterschaft abgelehnt beim Amt, jetzt kam ein schreiben vom Gericht worin steht "anbei wird Ihnen das Gesuch um Verfahrenskostenhilfe übersand! Stellungnahme innerhalb von 2 Wochen! Wie habe ich das jetzt zu verstehen?
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Hanna (08.11.2014)
Hier hat wahrscheinlich der Vater Verfahrenskostenhilfe beantragt. Wenn Sie belegen können, dass er nicht der Vater ist oder an den von ihm geschilderten Vermögensverhältnissen Zweifel haben, dann sollten Sie dies in der Stellungnahme schildern. Ansonsten empfehlen wir Ihnen unbedingt, telefonisch beim Gericht nachzufragen. Eine Telefonnummer und das Aktenzeichen müsste sich auf dem Schreiben befinden.
Redaktionsteam
Hallo :) Und zwar folgendes... mein Freund hat einen Brief bekommen , bzgl Vaterschaftsanerkennung! Wir waren natürlich richtig baff! Sind jetzt fast 1/2 Jahr zmn.. der Brief kam von seiner Ex... allerdings wusste er überhaupt nichts von Ihrer Schwangerschaft , sie hat all die Monate nichts gesagt! Die 2 waren nicht wirklich lange zmn , da sie scheinbar sehr sprunghaft ist und er sich auch nicht wirklich sicher ist dass er der Vater ist , da er an der Treue auch gezweifelt hat! Zudem hat sie ihn versichert die Pille zu nehmen! Was ja scheinbar nicht der fall war behaupte ich einfach mal, sie hat schon ein Kind und denke daher sie nimmt es nicht wirklich! Naja er lehnte die Vaterschaft jedenfalls ab! Der Mann vom Amt meinte geht dann vor Gericht! Meine Frage ... nach meiner Kurzfassung :) Wer übernimmt die Gerichtskosten und die Kosten vom Vaterschaftstest? Wie lange dauert sowas? Sowas zerrt schon an den Nerven und hoffen, dass bald Klarheit da ist! Aber mir bleibts wirklich unerklärlich all die Monate der Schwangerschaft keinen Ton darüber zu verlieren!
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Hanna (05.11.2014)
Was die Kostentragung angeht, so wird diese vom Richter bestimmt. Es entscheidet aufgrund der näheren Umstände. Häufig werden die Kosten zu gleichen Teilen aufgeteilt. Wir würden Ihrem Freund raten, sich einen rechtlichen Beistand zu suchen, falls es zu einem Verfahren kommt. Je nach finanzieller Lage kann er dazu auch Beratungshilfe erhalten.
Redaktionsteam
Hallo ich habe dort mal eine Frage und zwar geht es darum das ich 3 Kinder habe und unterhaltsverpflichtet bin, was ja auch kein Problem ist. Aber wenn die Kinder zu mir kommen übers Wochenende muss die Ex-lebengefährtin die mutter meiner 3 Kinder Geld zusteuern, wenn ich sie hier habe. Denn ich bin verzweifelt und sie versucht, wenn was nicht nach ihrer Nase geht mir die Kinder zu entziehen, sodass ich sie nicht sehen darf. Kann ich den Unterhalt den kürzen .. mfg chris
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Christian (04.11.2014)
Wenn die Kinder die überwiegende Zeit bei der Mutter wohnen, dann sind Sie als Vater den vollen Unterhalt schuldig. FÜr die Zeiten, in denen Sie Ihr Umgangsrecht ausüben muss die Mutter eigentlich nichts "zusteuern". Allerdings muss die Mutter Ihnen die Kinder zu den vereinbarten Zeiten aushändigen. Wenn keine Einigung gefunden werden kann, sollten Sie sich an das Jugendamt wenden, wo in der Regel ein Einigungsversuch in die Wege geleitet wird. Wenn dieser scheitert, sollten Sie sich rechtlich beraten lassen und ggf. einen Antrag beim Familiengericht auf Regelung des Umgangs stellen.
Redaktionsteam
Hallo, meine Exfrau lebt in neuer Lebensgemeinschaft und hat vor kurzem mit ihrem neuen Lebenspartner ein Kind bekommen. Sie befindet sich zur Zeit in der Elternzeit und bringt unseren gemeinsamen Sohn in eine Ganztagskindergarten. Muss ich von Gesetzt her die Ganztagsbetreuung zur Hälfte bezahlen obwohl sie gerade zuhause mit neuen Kind sitzt? Danke im Voraus für eine Antwort.
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Andreee (30.10.2014)
Die Kosten für die Kinderbetreuung sind nicht zu verwechseln mit dem Betreuungsunterhalt. Früher wurden diese Kosten nur im Rahmen eines Ehegattenunterhalts berücksichtigt. Dies hat sich nun aber geändert. Laut Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, muss sich der Vater anteilig an Kindergarten bzw. Hortkosten beteiligen, unbhängig davon, ob er Betreuungsunterhalt schuldet. Die Betreuungskosten sind in den Augen der Rechsprechung ein Bedarf des Kindes und dienen der Förderung der Entwicklung. Daher kann es kein Kriterium sein, dass die Mutter theoretisch selbst die Betreuung übernehmen könnte. Nach neuer Rechtsprechung des BGH sind die Motive für die Kindergartenbetreuung unwichtig. Etwas anderes könnte sich nur dann ergeben, wenn besondere Umstände dagegen sprechen, dass das Kind in einer Einrichtung betreut wird. Da müssten Sie sich im Zweifel an einen Anwalt wenden. Die Kosten für den Kindergarten sind auch nicht in der Düsseldorfer Tabelle und damit im Regelunterhalt enthalten (BGH, XII ZR 65/07). Abzuziehen sind aber die im Kindergartenbetreuungsbeitrag enthaltenen Verpflegungskosten.
Redaktionsteam
Hallo ihr Lieben Ich bin mit einem Mann zusammen, der sein Asyl beantragt hat. Nun meldete sich seine Ex-Frau und teilte uns mit, sie sei schwanger von ihm. Wir haben gerechnet und ja, er könnte der Vater sein . Jedoch ist unser Problem, dass sie ihm bis jetzt jede Information verweigert. Sie schickt keine Ultraschall-Bilder und gibt keine Auskunft. Nun unsere Frage. Können wir jetzt schon etwas unternehmen oder müssen wir warten bis das Kind auf der Welt ist? Es geht ja darum: Er würde ja dann seinen Aufenthalt bekommen. Jedoch wissen wir ja jetzt nicht, ob er jetzt schon irgendwelche Ansprüche hat oder nicht .... Es wäre super, wenn uns jemand helfen könnte. Danke im voraus
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geli2014 (27.10.2014)
Verbindlich können wir Ihnen an dieser Stelle leider nicht weiterhelfen, da es hier einige unklare Faktoren gibt und man den Einzelfall prüfen müsste. Generell ist aber die Vaterschaftsanerkennung auch für ein ungeborenes Kind schon möglich (beim Jugendamt). Die Zustimmung der Mutter ist jedoch erforderlich (§ 1595 BGB). Es käme auch darauf an, ob es für das Kind schon einen rechtlichen Vater gäbe (Ehemann der Mutter).
Redaktionsteam
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe da eine dringende Frage. ein guter Freund von mir hat sich scheiden lassen und sie haben gemeinsames Sorgerecht für die 3 Kinder. Er hat die Kinder jedes 2. Wochenende im Wechsel Fr u.Sa. und dann Sa. u. So. Jetzt besteht seine Ex Frau drauf, dass er die Kinder das ganze WE nimmt. das ist ihm aber schlecht möglich da er mit seiner Lebensgefahrtin nur in einer 2 Zimmer Wohnung lebt. Wie ist da die gesetzliche Lage? Vielen Dank schon vorab für Ihre Hilfe.
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Winkler, Petra (18.09.2014)
Hallo Frau Winkler, der Gesetzgeber sieht vor, dass sich die Eltern über die Ausübung des Umgangsrechts einigen müssen. Kann keine Einigung gefunden werden, müsste man sich zunächst an das Jugendamt wenden, welches in solchen Situationen vermitteln sollte. Ansonsten bliebe nur der Weg zum Familiengericht. Dieses prüft dann anhand der konkreten Umständen, welche Regelung dem Wohl des Kindes am ehesten förderlich ist.
Redaktionsteam
Hallo, Mein Freund mit dem ich nun 2 jahre und drei Monate zusammen bin hat mit seiner ex Frau 2 Kinder Kinder. Die Mutter verlangt nur vom Vater aber er darf nicht mal seine Kinder sehen. Im Gegenteil sie spielt Spielchen und er ist immer der gerarschte gerarschte. Er macht und tut und darf seine Kinder immer noch nicht sehen. Solange wirkt sich das aber auf unsere Beziehung aus da ich sehe wie er leidet. Das sorgerecht hat er abgegeben, warum weiß ich nicht genau er sagte nur er hoffe das damit dann diese Spielchen aufhören. Meine Frage nun, er will es ungern über Gericht laufen lassen.... Was kann man tun??? Ich verzweifel weil er immer mehr in sich kehrt.
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jessica (18.09.2014)
Hallo Jessica, beim Jugendamt kann man sich über die Möglichkeit einer Beratung informieren. Auch wenn er als Vater kein Sorgerecht mehr hat, bleibt dennoch das Umgangsrecht. Über die Ausübung des Umgangsrechts muss er sich mit der Mutter einigen. Wenn es keine Einigung gibt, muss das Jugendamt vermitteln. Erst im letzten Schritt müsste man sich an das Gericht wenden.
Redaktionsteam
Hallo, ich bin seit über 1 Jahr alleinerziehender Vater von 7 Kindern, meine Ex-Frau hat sich von m ir getrennt und wir sind seit Dezember geschieden. Wir haben zwar das gemeinsame Sorgerecht und das Umgangsrecht würde auch geklärt vor Gericht aber......seit ca 5 Monaten hat sie davon kein Gebrauch gemacht wie stehen die Chancen, dass ich das alleinige Sorgerecht beziehen kann. Was auch noch dazu kommt ist das meine Ex mit der ich 20 Jahre verheiratet war jetzt auf einmal lesbisch ist und mit ihrer Frau verheiratet ist.
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Fiorello Baldacchino (10.09.2014)
Das Sorgerecht und das Umgangsrecht sind voneinander zu trennen. Das bedeutet: Selbst wenn die Mutter kein Sorgerecht mehr hätte, hätte sie tatsächlich noch das Umgangsrecht. Umgangsrecht bedeutet (leider) keine Umgangspflicht. Um das Sorgerecht zu ändern, müssten Sie wichtige Gründe dafür vorweisen. Das wäre zum Beispiel, das keine Absprache über wichtige Fragen mit der Mutter möglich ist, weil sie nicht erreichbar ist, oder ähnliches. Wir empfehlen Ihnen, zunächst zu einer Beratungsstelle zu gehen, um dort die Sache zu schildern. Das Jugendamt kann Ihnen hier weiterhelfen und Anlaufstellen nennen.
Redaktionsteam
Hallo Meine Ex frau ist seit 2 jahren mit einem neuen zusammen Ich hatte von anfang an mit dem probleme und wir können nicht mit einander gibt immer streit... Jetzt hatte meine tochter einschulung und es war abgemacht wie gehen nur also die Kindesmutter und Ich. Dann kurz davor sagte Sie mir das der doch mit kommt An der einschulung hatten wir dsnn wieder streit wollt mich zurückhalten aber es ging nicht Er sagte zu mir ich gehör nicht dazu kinder brauchen mich nicht er wer ja da usw. Kann ich da was machen das er an so wichtigen tagen fern bleiben muß ?
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leon (10.09.2014)
Hallo Leon, Ihre Einstellung ist verständlich. Rein rechtlich gesehen, gibt es aber keine Handhabe, dem Freund zu verbieten, zu solchen Anlässen ebenfalls zu erscheinen. Insofern war der Weg, den Sie bereits eingeschlagen hatte, nämlich solche Dinge vorher mit der Mutter abzusprechen, eigentlich der einzig mögliche. Wenn man sich in die Situation der Mutter hereinversetzt, ist es für sie aber sicher auch schwierig, den Wunsch des Freundes mitzukommen abzuschlagen. Immerhin ist es tatsächlich ja so, dass er am Alltag des Kindes teil hat und sicher auch die ein oder andere Alltagspflicht in dem Zusammenhang übernimmt. Dem Freund die Bitte mitzukommen abzuschlagen, könnte dieser als Abwertung interpretieren, nach dem Motto "Den Alltagsstress darfst du gerne mitmachen, aber feiern tun wir ohne dich". Eine Lösung zu finden, die alle Beteiligten zufrieden stellt, ist leider nicht so einfach. Im Prinzip wäre es gut, wenn es eine Ausprache geben könnte, vielleicht mithilfe eines professionellen Familienmediators. Wichtig ist vor allem das Wohl des Kindes. Im Interesse Ihrer Tochter sollten Sie Streit vermeiden. Vielleicht wäre es gut, wenn Sie selbst eine Begleitung (es kann ja auch ein guter Freund sein) zukünftig mitnehmen würden, um die Situation zu entspannen. Langfristig sollten Sie aber tatsächlich über eine Familienberatung nachdenken.
Redaktionsteam
Hallo. Meine ex Freundin und ich haben uns vor einigen Wochen getrennt. Unser gemeinsamer Sohn ist 8 Monate alt und wir haben gemeinsam das sorgerecht. Sie ist aufgrund haufiger Streitereien mit den kleinen zu ihrer Mutter gezogen. Nach 3 Tage als klar war das es endgültig aus ist habe ich das schloss ausgetauscht. Sie stand übrigens nicht im Mietvertrag. Wollte vermeiden, dass sie die whg leer räumt während ich arbeiten bin. Die ersten 2 Wochenende dürfte der kleine zu mir. Und jetzt will sie mir den Umgang verweigern. Sie beschimpft mich als alki, weil ich wenn ich von der mittagschicht komme, zum Feierabend mal ein kühles blondes trinke. Bekommt ja niemand mit. Schlafen ja auch alle. Sie behauptet sogar ,dass ich ihr gegenüber handgreiflich geworden bin , was aber nicht der Fall war. Sie meinte sie hatte sich beim Jugendamt schlau gemacht und die könnten mich zwingen, meine leberwerte untersuchen zu lassen. Geht das überhaupt? Sie versucht mit allen Mitteln mir den kleinen weg zu nehmen. Was kann ich tun? Ich liebe mein kleinen über alles und kümmere mich liebevoll um ihn. Er fühlt sich auch sichtlich in meiner Gegenwart wohl.
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Dieter gerlach (04.09.2014)
Hallo Herr Gerlach, wir würden Ihnen empfehlen, selbst einen Termin mit dem Jugendamt zu machen, um zu klären, was der Sachstand ist. Sie haben das gemeinsame Sorgerecht und ein Recht auf regelmäßigen Umgang mit Ihrem Kind. Allerdings muss die Ausübung des Umgangsrechts mit dem anderen Sorgeberechtigten abgesprochen werden. In der Regel wird das Jugendamt einen Termin zur Mediation anberaumen. Wenn dies nichts fruchtet und die Mutter eventuell sogar versuchen sollte, Ihnen das Sorgerecht entziehen zu lassen, benötigen Sie in jedem Fall einen Anwalt. Eine Untersuchung bezüglich der Leberwerte darf vom Jugendamt nicht angeordnet werden. Sogar innerhalb eines Gerichtsverfahrens, können Sie in der Regel vom Gericht nicht zur Mitwirkung gezwungen werden (OLG Nürnberg, 11 WF 1071/13).
Redaktionsteam
Hallo, ich bin seit Feb. 2013 mit einem Mann liiert der zwei Kinder (9 und 11 Jahre) hat und seit Nov.2012 getrennt lebt...nun wollten wir gemeinsam in Urlaub fahren, aber seine zukünftige Ex-Frau will nicht das ich bei diesem Urlaub dabei bin...kann Sie soetwas verlangen??? Wir haben uns gemeinsam auf diesen Urlaub gefreut ???
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Maja (08.08.2014)
Hallo Maja, grundsätzlich darf der Vater seine Umgangszeit so verbringen wie es ihm gefällt, also auch mit wem es ihm gefällt. Ausnahme: Das Wohl des Kindes ist gefährdet. Die Mutter hat auf den Urlaubspartner des Vater grundsätzlich also keinen Einfluss und sollte lernen, die neue Lebenssituation zu akzeptieren. Rechtlich gesehen käme es aber darauf an, wie verbindlich der Umgang geregelt ist. Über den Urlaub müssen die Eltern eine Einigung finden. Wenn die Zeit vorher so abgesprochen war, ist die Mutter daran gebunden. Zu empfehlen wäre es zukünftig beim Jugendamt verbindliche Umgangszeiten festzulegen. Denn ohne Einverständnis des Sorgeberechtigten ist ein Urlaub grundsätzlich problematisch. Ihr Freund sollte sich vielleicht an das Jugendamt wenden und die Sache dort schildern. Vielleicht kann man dort ein klärendes Gespräch führen.
Redaktionsteam
Hallo. Ich habe mal eine Frage. Meine Ex-Freundin hat das alleinige Sorgerecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht für unsere gemeinsame Tochte. Sie sagt, ich darf nicht alleine mit meiner Tochter raus. Stimmt das? Lg
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geheim (03.08.2014)
Nein, das stimmt so nicht. Als Vater haben Sie das Umgangsrecht, es sei denn ein Gericht hätte Ihnen den Umgang ausdrücklich verboten. Während der Umgangzeiten können Sie im Prinzip mit dem Kind unternehmen, was Sie möchten. Ausgenommen sind natürlich Unternehmungen, die die elterliche Sorge betreffen, zum Beispiel gefährliche Sportarten. Wir empfehlen Ihnen, eine Beratungsstelle aufzusuchen, um dort vielleicht ein vermittelndes Gespräch mit der Mutter zu erwirken. Denn letztlich wirkt sich ein Streit zwischen den Eltern über das Ausmaß des Umgangs doch in erster Linie auf das Kind aus. Besser wäre es also eine Einigung zu finden. Bedenken Sie, dass die Mutter wahrscheinlich (irrationale) Ängste hat, die man ihr nehmen sollte. Falls keine Einigung gefunden werden kann, sollten Sie überlegen den Umgang beim Jugendamt genau festzulegen, in einer verbindlichen Vereinbarung.
Redaktionsteam
Hallo, mein Mann hat aus seiner früheren Beziehung einen Sohn (4), der bei der Mutter lebt. Als unser gemeinsames Kind zur Welt kam (vor ca. 1 Jahr), wurde der Kontakt von der Mutter des Großen aus immer weniger. Dann brach er komplett ab und mein Mann ließ das Umgangsrecht vor Gericht bestimmen (einmal unter der Woche und am Wochenende einmal über Nacht). Da er seinen Sohn seit ca. 6 Monaten nicht gesehen hat, soll der Kontakt behutsam aufgebaut werden. Es gab damals schon Probleme, da die Mutter nie erreichbar war, wenn der Vater angerufen hat als der Sohn bei uns war. Egal, ob das Kind krank war und er wegen Medizin fragen wollte oder sonstiger Gründe. Jetzt kam es sogar zu folgender Situation: Der Kleine sollte bei uns schlafen. Alles war abgesprochen, auch, dass sie erreichbar ist, wenn er heim möchte. Leider ist es dann auch so eingetreten. Der Kleine wollte nach Hause zur Mama. Wir haben 2 Stunden erfolglos versucht, sie zu erreichen. Drohen der Mutter da irgendwelche rechtlichen Konsequenzen? Mfg
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linda (18.07.2014)
Liebe Linda! Wir können Ihre Wut und Ihren Ärger gut verstehen. Sie bemühen Sich als Paar, und Sie ganz persönlich als Partnerin des Kindesvaters, um das Wohl des Kleinen. Sie möchten, dass das Kind die Möglichkeit hat, seinen Vater kennenzulernen und mit diesem regelmäßig Zeit zu verbringen. Das ist vorbildlich! Denn natürlich liegt es ja nicht nur im Interesse des Vaters Zeit mit dem Kleinen zu verbringen, sondern es ist auch für das Kind mehr als wichtig, seinen Vater zu kennen und mit seiner Präsenz im Leben aufzuwachsen. Schade ist, dass es anscheinend mit der Mutter des Jungen solch große Kommunikationsprobleme gibt. Dennoch haben wir das Gefühl, dass sich diese lösen lassen. Wir möchten eventuell auch um etwas Verständnis für die Mutter bitten. Bitte verstehen Sie uns nicht falsch, wir finden es genauso ärgerlich wie Sie, wenn sie gerade in Notsituationen nicht erreichbar ist! Wir könnten uns allerdings vorstellen, dass die Mutter die „kinderfreie“ Zeit nutzen möchte, um ihren Interessen nachzugehen. Vielleicht ist sie ja auch alleinerziehend, was ihre alltägliche Belastung natürlich noch steigern würde. Doch unabhängig davon, was der Grund dafür ist, dass Sie sie nicht erreichen können, sollten Sie zunächst noch einmal ein ruhiges Gespräch zu ihr suchen. Erklären Sie ihr, wie schwierig es für sie ist, wenn der Kleine bei Ihnen ist und sie nicht weiter wissen. Erläutern Sie ihr, wie wichtig Ihnen in solchen Momenten die Auskunft der Mutter wäre, die ihren Sohn natürlich am besten kennt. Vielleicht würde es auch helfen, wenn Sie noch einmal betonen würden, dass sie natürlich gern diese Zeit als Freizeit nutzen kann, dass Sie jedoch einfach in jedem Fall für Sie erreichbar sein muss. Mit der Zeit würden solche Anrufe mit Sicherheit weniger werden, denn umso mehr Zeit Sie mit dem Kleinen verbringen können, desto besser lernen Sie ihn natürlich auch kennen. Und umgekehrt lernt er ja auch Sie besser kennen und kann sein Vertrauen zu Ihnen ausbauen. Wir wünschen Ihnen alle Gute Ihr Redaktionsteam
Redaktionsteam
Hallo, Ich bin Vater eines 10 jährigem Sohnes der seit ca einem Jahr bei seiner Mutter lebt. Zuvor lebte er bei mir da ich aber längere Zeit ins Krankenhaus musste kümmerte sich seine Mutter um ihn. Nun ist es so das seine Mutter für meinen Sohn und ihren Sohn aus einer früheren Beziehung eine familienhilfe vom Jugendamt hat. Mein Problem ist, das mein Sohn jedes Wochenende zu mir kommen möchte das Jugendamt aber zu ihn sagt er darf nur alle 14 Tage. Was kann ich tun wir haben das gemeinsame Sorgerecht?!
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David (12.07.2014)
Hallo David, Sie sollten beim Jugendamt hinterfragen, weshalb hier mit Ihrem Sohn kommuniziert wird, obwohl hier das Sorgerecht klar geregelt ist und auf welcher Grundlage man dort von einer 14 Tage Regelung ausgeht. Sie sollten sich im Zweifel an einen Anwalt für Familienrecht wenden, der Einsicht in die Akten nehmen kann und die Sache genau prüfen kann. Wenn keine Einigung gefunden werden kann, dann muss das Familiengericht entscheiden. Da das Kind erst 10 Jahre alt ist, wird wahrscheinlich ein Gutachter hinzugezogen werden.
Redaktionsteam
Hallo, Meine Ex-Frau ist in 2012 mit unseren zwei Kindern (2+6) aufgrund eines Arbeitsvertrages aus dem Ausland (EU) nach Deutschland umgezogen. Begründung des ausländischen Gerichts: "Aufgrund der vorgelegten wirtschaftlichen Unabhängigkeit und der von der Frau vorgeschlagenen Umgangsregelung (2 WE von 3 WE) darf die Frau mit beiden Kindern nach Deutschland umziehen". Nachforschungen beim Ordnungsamt haben ergeben, das die Firma, welche den Arbeitsvertrag ausgestellt haben soll, nicht existiert und auch nicht über eine Betriebsnummer verfügt. Demzufolge kann die Firma keine Arbeitsverträge erstellen oder Arbeitnehmer in Dienst nehmen. Meine Ex Frau hat anstatt arbeiten zu gehen eine neuea Studium angefangen. Nun versucht sie bereits ausgeurteilte Gerichtsbeschlüsse in Sachen Sorgerecht und Umgangsregelung umzuändern und fordert des Weiteren auch noch (rückgängig) hohe Summen an KU und PU zahlungen. Es liegt ein vom ausländischen Gericht beantragtes Sachverständigengutachten vor in der mehrfach angegeben wird, das meine Ex Frau in Allem ihre eigene Interessen und Ziele über die der Kinder stellt und dass Sie systematisch versucht die Vater-Kind Beziehung vollständig auszuhöhlen. Von der Umgangsregelung ist in der Praxis (trotz Deutschem Vollstreckungstitel) nichts übrig geblieben. Ich sehe meine Kinder nur noch maximal 1 Mal im Monat. Frage ist, ob ich den Umzug rückgängig machen kann. Und was meine Rechte sind. Denn im Grunde genommen ist dies Prozessbetrug. Danke schon mal für die Antworten und Tips. Mfg
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ths (26.06.2014)
Hallo, es käme wohl auf die genaue Urteilsbegründung an. Angenommen die Mutter hätte kurz in Deutschland gearbeitet und wäre dann sofort gekündigt worden, wäre wohl nicht von ihr zu verlangen gewesen sofort zurückzuziehen. Den Umzug rückgängig zu machen, wäre daher wohl eher schwierig, zumal die Kinder sich ja nun bereits eingelebt haben. Mehr Erfolg würde die Durchsetzung der gerichtlich festgelegten Umgangsregelung versprechen. Hier kann ein Zwangsgeld gegen die Mutter beantragt werden, wenn Sie sich nicht an die Vereinbarung hält. Näher beraten kann Sie ein Fachanwalt für Familienrecht.
Redaktionsteam
Danke für Ihre Reaktion. Die Urteilsbegründung hatte ich bereits angegeben. Und wie gesagt: Die Firma existiert nicht. Der Arbeitsvertrag wurde mutwillig gefälscht um den Umzug beim Gericht zu erzwingen und der Umgang wurde bereits eine Woche nach dem Umzug beim Gericht von der Mutter wieder abgeändert. Ein Artikel im Arbeitsvertrag legt außerdem fest, dass der angebliche "Arbeitgeber" der Mutter vorab dem Arbeitsantritt und während der Probezeit (6 Monate) nicht gekündigt werden kann. Die Mutter hatte nie die Absicht gehabt dort zu arbeiten. Sie konnte dies auch gar nicht, weil die Firma ja nun auch nicht existiert und sie bereits zuvor ein Vollzeitstudium angefangen hatte. Meiner Meinung nach ist das Prozessbetrug und damit ist die richterliche Begründung und Zustimmung zum Umzug unzulässig gewesen. Die Kinder sind im Ausland aufgewachsen, waren dort an meinem Wohnsitz gemeldet (die Mutter war nicht gemeldet, obwohl sie 10 Jahre im Ausland gewohnt hat), und sind dort zur Schule/ Kita gegangen. Sie waren also dort eingelebt und hatten dort ihren Lebensmittelpunkt. Bisher hat mich noch kein Fachanwalt beraten wollen. Die wollen alle gleich eine Vorauszahlung haben. Und Geld habe ich keins mehr. Ich dachte vielleicht kann ich über dieses Forum mehr Tips bekommen wie ich am Besten vorgehen könnte oder vielleicht gibt es ähnliche Fälle die mir zumindest ein realistisches Bild vermitteln wie Richter in Deutschland mit Prozessbetrug umgehen.
ths
Meine Exfrau ist mit den Kindern 400 km vom Heimatort weggezogen. Wenn ich meine Kinder sehen will, muss ich immer die 400 km hin und auch wieder zurückfahren. Sämtliche Kosten muss ich alleine tragen. Meine Exfrau ist auch nicht bereit die Kinder (12 und 16 Jahre) in den Zug zu setzen, damit sie mich besuchen können. Die Zugfahrt würde sogar ich bezahlen.
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Silvio (25.06.2014)
Hallo Silvio, grundsätzlich muss der Umgangsberechtigte die Kosten des Ausübung seines Umgangsrechts alleine tragen. Es gibt nur im Einzelfall Ausnahmen. Unter Umständen kann ein Teil der Fahrtkosten vom Einkommen, das der Unterhaltsberechnung zugrunde liegt abgezogen werden. Es kommt eine Kostenbeteiligung in Betracht, wenn der weggezogene Elternteil finanziell deutlich besser gestellt ist ((OLG Hamm vom 27.3.2003 – 11 WF 66/03).) Laut einem Urteil des OLG Schleswig, kann die Mutter dazu veranlasst werden, bei der Übergabe mitzuwirken, wenn die Ausübung des Umgangsrechts ansonsten faktisch für den Vater fast unmöglich wäre ( 13 UF 135/05). In dem Fall musste dem Vater auf halbem Wege entgegenkommen. Wichtig ist, dass dies immer Einzelfallentscheidungen sind, die nicht verallgemeinert werden können. Sie sollten sich daher an einen Fachanwalt für Familienrecht wenden, falls Sie keine einvernehmliche Lösung mit der Mutter finden können.
Redaktionsteam
Liebe Redaktion, meine Freund, seine Kinder und ich leben nun seit über drei Jahren zusammen. Die Mutter hat alle drei vor ca. 5,5 jahren einfach sitzen lassen und sich in dieser Zeit unregelmäßig um Ihre Kinder gekümmert. Es gab Zeiten, da hat Sie sich 12 Wochen nicht gemeldet. Nun hat Sie seid Januar'14 einen neuen Freund, den sie im August heiratet. Seit dieser Zeit, legt sie uns nur Steine in den Weg. Will uns vorschreiben wohin wir in Urlaub zu fahren haben, was die Kinder in Ihrer Freizeit machen dürfen, etc. Wir haben die Kinder für die Sommerferien z.B. in einem Sommercamp angemeldet, mit Unterschrift der Mutter! Jetzt kommt sie und möchte genau in dieser Zeit für eine Woche die Kinder! Wie sollen wir uns verhalten? Die Kinder wollen unbedingt in das Camp, weil dort auch Ihre Freunde sind! Die Mutter interessiert das nicht und will Ihre Kinder! Sie möchte nur Ihren Kopf durchsetzten, obwohl wir Ihre Unterschrift hierfür haben. Was können wir tun? So geht das seit Anfang des Jahres mit allem möglichen. Der neue Freund behauptet auch VOR den Kindern, dass der Vater die Mutter geschlagen hätte und Sie deshalb gegangen wäre. Die Mutter versucht eindeutig die Kinder neg. zu beeinflussen! Wir wissen nicht mehr weiter! Bitte um Hilfe! Viele Dank!
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Bianka (24.06.2014)
Hallo Bianka, wenn die Kommunikation zwischen den Eltern derartig schlecht ist, wäre vielleicht eine Mediation angebracht. Dies geht aber nur, wenn beide Seiten dies wollen. Letztlich müsste der Mutter klar werden, dass es um das Wohl ihrer Kinder geht und nicht um ihr eigenes Wohl. Wichtig wäre wohl, dass Ihr Freund sich nicht dazu hinreißen lässt, seinerseits schlecht über die Mutter zu reden. Denn das macht die Situation für die Kinder noch schlimmer. Falls sich einvernehmlich keine Lösung finden lässt, sollten Sie zu einem Fachanwalt für Familienrecht gehen. Dieser kann klären, ob in Ihrem Fall vielleicht ein Antrag auf Übertragung des alleinigen Sorgerechts auf den Vater sinnvoll sein könnte. Wir wünschen Ihnen alles Gute.
Redaktionsteam
Mein Freund hat eine 3jährige Tochter, die zweiwöchig von Freitag bis Sonntag bei uns ist. Er hat die gemeinsame Obsorge und bisher funktionierte diese Regelung einwandfrei. Da mein Freund Student ist würde er gerne in den Ferien intensiv für seine Tochter da sein und sie gerne auch mal 2 Wochen bei sich haben. Die Mutter ist berufstätig und die Kleine oft bei Oma und Opa, die sich auch gut um sie kümmern. Die Mutter verweigert jedes Gespräch über eine Ferienregelung und gibt sich seit jahresbeginn sehr agressiv. Sie verlangt mehr Kindesunterhalt, obwohl mein Freund schon mehr bezahlt. Will seine Kontaktzeiten beschneiden und seit Ende Jänner erzählt uns die Kleine sie würde von der Mutter "auf den Po gehauen". Diese bestätigt auch vor einem Sozialarbeiter, dass das hie und da vorkommt, oder dass sie die 3jährige auch mal ins Zimmer sperrt. Obwohl mein Freund dem nachging kriegt er von keiner Seite Unterstützung und wir meist ob seiner Bedenken belächelt. Kann er etwas tun? Obwohl er einen Antrag bei Gericht einreichte um die Besuchszeiten zu regeln, musste er ihn wieder zurückziehen, weil ihm das nötige Geld für einen Rechtsstreit fehlt. Er und ich sind mit den Nerven am Ende. Was können wir tun?
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Martha Masse (18.03.2014)
Wenn Sie mit "gemeinsamer Obsorge" das gemeinsame Sorgerecht meinen, dann haben Sie bestimmte rechte, die Ihnen nicht verweigert werden dürfen. Ihr Freund sollte beim Jugendamt Beistandschaft beantragen um die Unterhaltsfrage zu klären. Als Vater hat er das Recht einen regelmäßigen Umgang mit dem Kind zu haben. Die Mutter darf dies nicht verweigern. Bieten Sie der Mutter vielleicht ein Gespräch mit einem Mediator an. Das ist eine neutrale Person, die eventuell helfen kann. Signalisieren Sie in jedem Fall eine Kooperationsbereitschaft. Fragen Sie beim Sozialamt nach, ob Sie dort einen Rechtshilfegutschein bekommen können. Dann könnte Ihr Freund kostenlos einen Anwalt in Anspruch nehmen.
Redaktionsteam
Hallo kurze Frage. Ich habe eine Tochter und die Mutter bezieht Harzt 4. Wir haben ein gutes Verhältnis und ich besuche meine Tochter (3 Jahre) so oft ich kann. Manchmal übernachte ich auch ein- bis zweimal in der Woche bei der Kindesmutter und die Kleine ist dann total glücklich. Nun hat die Kindesmutter Angst, dass das Amt ihr Steine in den Weg legt und meine Besuche als Bedarfsgemeinschaft auslegt. Ich habe einen eigenen Hauptwohnsitz und bezahle regelmäßig Kindesunterhalt. Die Kindesmutter hat das Gefühl durch das Amt beschattet (observiert) zu werden. We kann ich ihr die Angst nehmen? Sie wird durch diese Situation sehr nervös und ihr geht es seelisch schlecht. (PS: Ich habe in der Stadt, in der meine Tochter lebt einen Garten gekauft, damit mein Weg im Sommer nicht so weit ist und ich sie öfters besuchen kann). Bisher hat das Amt mich weder angeschrieben, noch mich wegen dieses Problems, welches die Kindesmutter sieht, angesprochen. Danke, Ted
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Ted Alridge (07.02.2014)
Sehr geehrter Herr Alridge, wie Sie den Fall schildern, gibt es für die Kindesmutter keinen Grund zur Sorge. Jeder kann so oft und so lange Besuch empfangen, wie er möchte. Weder Jobcenter, noch Vermieter können dagegen wirksam vorgehen. Erst wenn es sich um ein Mit- oder Untermietverhältnis handelt, können entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Versuchen Sie, Ihrer Freundin mit der Eindeutigkeit der Rechtslage die Ängste zu nehmen. Mit freundlichen Grüßen!
Redaktionsteam
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ted Alridge
Hallo. Ich habe eine Frage. Es geht um einen Bekannten. Er hat eine Einladung zum Vaterschaftstest erhalten. Er soll Vater von einem 7-jãhrigen Jungen sein, von dem er bis heute nichts wusste. Wenn es sich bestätigt und er der Vater ist, welche Möglichkeiten hat er? Laut Jugendamt lebt der Junge in einer Pflegefamilie. Kann er das Kind dann zu sich holen und ihn selbst erziehen? Muss er für die 7 Jahre Unterhalt nachzahlen? Immerhin wusste er bislang nichts von dem Kind. Mfg
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Alexander Maier (30.01.2014)
Sehr geehrter Herr Maier, hier handelt es sich um einen sehr speziellen Fall. Grundsätzlich kann es sein, dass Unterhaltsansprüche rückwirkend bestehen, sollte die Vaterschaft bestätigt werden. Hier kommt es darauf an, ob bereits Unterhaltsleistungen getätigt worden sind und ob diese von einer anderen Instanz zurückgefordert werden. Allerdings können wir hier lediglich überschlägige Einschätzungen geben und den konkreten Fall nicht beurteilen. Ihr Bekannter sollte sich am besten von einem Rechtsanwalt beraten lassen, der auf Kindschaftsrecht spezialisiert ist. Mit freundlichen Grüßen!
Redaktionsteam
Hallo an Alle... Ich bin seit 2003 geschieden, habe 2 Söhne von 14 und 3 Jahren,die regelmäßig, sogar über das Umgangsrecht hinaus, bei mir sind und auch übernachten. Damals bei der Scheidung war mir nicht klar, was Umgangsrecht, bzw.Sorgerecht bedeutet. (Mein Dolmetscher...) Ich habe mit meiner Ex keinen guten Kontakt...leider, denn sie ist Zeugin Jehovas und ich bin Moslem...das geht und ging nie gut. Aber das ist eigentlich nur die Kurzeinführung. Mein Problem ist, dass ich von der Ex die schriftliche Bestätigung benötige, dass ich das Umgangsrecht tatsächlich wahrnehme. Sie weigert sich und nutzt diese Machtposition aus. Ich benötige die Bestätigung für das Arbeitsamt und auch für die Ausländerbehörde. Ich war beim Jugendamt, um dort mal anzufragen, ob die ein Gespräch mit meiner Ex führen könnten, jedoch wurde ich dort recht unfreundliche abgewiesen mit der Begründung, dass sie für die Unterschrift nicht zuständig wären. Ja und nun??? Das Ausländeramt besteht auf der Unterschrift, bzw.Bestätigung, die Arge auch. Ich hatte schon eine Nachbarin als Zeugin benannt, die bestätigen kann, dass meine Kinder oft bei mir sind. Das wird nicht akzeptiert. Weiß jemand, was zu tun ist? Muss ich mir die Unterschrift per Rechtsanwalt besorgen??? Schade, dass sich die Ämter immer so stur stellen und Forderungen stellen, die man nachweislich nicht erfüllen kann. Danke schon mal sehr für die Antworten.
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Ruben Achmed (23.01.2014)
Hallo! Das ist eine sehr unangenehme Situation. Es wäre in Ihrem Fall tatsächlich sinnvoll einen Anwalt oder eine Beratungsstelle einzuschalten. Es gibt die Möglichkeit sich eine Rechtshilfegutschein im Jobcenter zu holen, damit kann man dann einen Anwalt aufsuchen. Gut wäre ein Anwalt, der sich auf Ausländerrecht spezialisiert hat. Informieren Sie das Jobcenter darüber, dass Sie in dieser Angelegenheit einen Anwalt einschalten wollen. Hier kann man Ihnen auch Adressen nennen. Der Anwalt kann die Mutter dann schriftlich unter Androhnung eines Rechtsstreits auffordern, die Bestätigung abzugeben. Es gibt sicherlich in Ihrem Umfeld auch Familienberatungsstellen. Vielleicht können Sie sich auch dorthin wenden, wenn das Jobcenter nicht weiterhelfen will. Viel Erfolg!
Redaktionsteam
Darf meine ex Freundin in denn Urlaub fahren ohne mir etwas zu sagen?und wieviel Kilometer? Wir haben beide das geteilte sorge recht.
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Rosario Naccarato (23.01.2014)
Hallo Herr Naccarato, es kommt hier sehr auf die Umstände des Einzelfalls an. Zunächst muss der Urlaub abgesprochen werden, die Mutter darf also nicht ohne Absprache mit dem Kind wegfahren. In der Wahl ihres Urlaubsortes ist sie aber grundsätzlich frei. Es kommt daher nicht so sehr auf die Anzahl der Kilometer an. Vielmehr muss man das Wohl des Kindes im Auge behalten. Die Reise sollte also altersangemessen sein und darf das Kind nicht einer Gefahr aussetzen. Wenn Sie also begründete Zweifel daran haben, dass das Urlaubsziel dem Kind gut tut, dann sollten Sie die Sache klären. Wenn das Urlaubsziel im Ausland liegt und das Kind einen Pass benötigt, müssen Sie als sorgeberechtigter Vater dem zustimmen. Ansonsten gilt, dass während der vereinbarten Urlaubszeiten jedes Elternteil das mit dem Kind unternehmen kann, was es für richtig hält. Es muss den andern aber über den Aufenthaltsort informieren.
Redaktionsteam
Hallo, meine Tochter lebt 110 km entfernt von mir. In der Woche lebt sie bei der Mutter, am Wochenende ist sie bei mir (gemeinsames Sorgerecht). Da wir uns bislang eigentlich immer recht gut verstanden haben, hat sie mir manchmal auch das Kind freitags entgegen gebracht, so dass man sich auf ca. der Hälfte der Strecke getroffen hat. Nun sagt sie, dass sie von mir Fahrtgeld dafür bekommen möchte, wenn sie mir das Kind entgegenbringt. Bin ich dazu verpfichtet?
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Hermann B. (16.01.2014)
grundsätzlich trägt die Kosten für den Umgang der Umgangsberechtigte. Der andere Elternteil muss sich generell gar nicht beteiligen, also auch nicht das Kind irgendwo hinbringen. Der Umgangsberechtigte muss das Kind normalerweise von der Haustür abholen. Allerdings kennt die Rechtsprechung auch Ausnahmen von dieser Regel. Insbesondere dann, wenn derjenige bei dem das Kind den gewöhnlichen Aufenthalt hat nach der Trennung so weit entfernt weggezogen ist, dass die Ausübung des Umgangsrechts stark erschwert wird. In solchen Fällen kann der Umgangsberechtigte verlangen, dass das Kind auf Kosten des anderen zum Bahnhof, Flughafen oder einer Autobahnraststätte gebracht wird. Hierzu gibt es einen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (1 BvR 2029/00). In dem entschiedenen Fall ging es allerdings um eine extreme Entfernung (München - Berlin). Insofern würde eine Entfernung von 110 km wahrscheinlich ohnehin nicht unter diese Ausnahmeregelung fallen. Unter Umständen kann der Umgangsberechtigte in solchen Fällen (auch etwas bei kleineren Entfernungen) die Kosten des Umgangs bei der Berechnung der Leistungsfähigkeit für den Unterhalt anrechnenen. Es gibt ein Urteil des Oberlandesgerichts Bremen, in dem die Entfernung 320 km betraf und die Mutter nach der Scheidung weggezogen war. Für die Fahrt musste der Vater so hohe Beträge aufwenden, dass er am Ende weniger als den Selbstbehalt zur Verfügung hatte und keinen Unterhalt mehr zahlen musste/ konnte (Oberlandesgericht Bremen (Beschluß vom 23.10.2007 – 4 WF 155/07). Inwieweit dies auf Ihren Fall zutreffen kann, können wir hier nicht beurteilen. Eine andere Ausnahme gibt es in Fällen, in denen der Umgangsberechtigte finanziell viel schlechter gestellt ist, als der Elternteil bei dem das Kind lebt. Hier gibt es laut Rechtsprechung die Möglichkeit, den anderen an den Umgangskosten zu beteiligen (OLG Hamm vom 27.3.2003 – 11 WF 66/03). Dies scheint in Ihrem Fall aber nicht der Punkt zu sein. Die Mutter wäre daher, wie es nach Ihrer Schilderung klingt, nicht verpflichtet Ihnen entgegen zu kommen. Falls Sie ohne vorherige Absprache bezüglich der Kosten das Kind dennoch freiwillig bringt, besteht allerdings keine Pflicht zur Kostenübernahme Ihrerseits. Sie müssten dann aber damit rechnen, dass sie ihre Mitwirkung dann ganz einstellt. Besser wäre es in jedem Fall eine Einigung zu finden, vor allem zum Wohle des Kindes. Denn Kinder spüren oft schnell wenn es Streitigkeiten gibt und fühlen sich dann eventuell sogar dafür verantwortlich. Eine Mediation kann dabei helfen einen "friedlichen" Weg zu finden. Wie Sie die Sache schildern, steckt bei der Mutter vielleicht ein anderes Motiv dahinter. Die Kosten für die Fahrt können im Prinzip nicht so immens hoch sein und in der Vergangenheit stellten sie ja auch kein Problem dar. Falls sich die finanzielle Situation der Mutter also nicht stark verschlechtert hat, gibt es ersteinmal keine nachvollziehbaren Grund für den Sinneswandel. Häufig werden aber solche finanziellen Fragen auf den Tisch gebracht, wenn es eigentlich um ein anderes Problem gibt. Im Rahmen einer Mediation kann man das vielleicht aus dem Weg schaffen. Wir hoffen, dass wir Ihnen ein wenig weiterhelfen konnten. Im Zweifel sollten Sie sich anwaltliche Hilfe suchen, da es bei der genauen Beurteilung der Rechtslage immer auf die genauen Umstände des Einzelfalls ankommt.
Redaktionsteam
Hallo, wer zahlt nach dem 18. Lebensjahr? Zahlen da beide Eltern für das Kind oder immer noch nur der Vater? Kind geht noch zur Schule.
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steffens henry (05.01.2014)
Hallo Herr Steffens, solange sich ein Kind in der Ausbildung befindet, sind beide Elternteile unterhaltspflichtig. Das gilt auch über die schulische Ausbildung hinaus für die Dauer der ersten Berufsausbildung, soweit die Eltern finanziell dazu in der Lage sind. Anderenfalls gibt es die Möglichkeit einer Ausbildungsförderung. Wir hoffen, wir konnten Ihre Frage beantworten. Mit freundlichen Grüßen!
Redaktionsteam
Mein Name ist Richter, ich möchte gerne mit meiner Tochter ( Hellhäutig ) im August in die Türkei für eine Woche fliegen. Wir haben das gemeinsame Sorgerecht ( 50/50) nun aber möchte meine EX Frau, dass leider nicht Akzeptieren bzw. bewilligen,da sie der meinung ist, unser Kind sei es zu Warm und der Sonne zu stark anfällig! Bitte um Rückmeldung Danke!
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Jan Richter (17.12.2013)
Hallo Herr Richter, wenn Sie das gemeinsame Sorgerecht haben, dann wird es in der Tat so sein, dass sie ohne Zustimmung der Mutter mit dem Kind nicht einfach ins Ausland reisen können. Falls Sie keine Einigung mit ihr finden können, gäbe es allerdings die Möglichkeit die Zustimmung von einem Gericht ersetzen zu lassen. Dieser Weg sollte aber wirklich der letzte Ausweg sein. Die Richter würden ggf. Sachverständige zu Rate ziehen. Das Ergebnis eines Verfahrens hängt da immer stark vom Einzelfall ab (z.B. Alter des Kindes, Vorerkrankungen etc.). Vielleicht können Sie sich ja an eine Familienberatung wenden. Auf den ersten Blick scheinen die Argumente der Mutter irrational zu sein, da es ja genügend Möglichkeiten gibt, das Kind gegen Sonneneinwirkungen zu schützen. Möglicherweise steckt ja eine ganz andere Angst dahinter. Das kann man am besten ermitteln, wenn ein neutraler Dritter sich einschaltet, sei es ein professioneller Familienberater oder auch ein guter Bekannter. Sie sollten in jedem Fall versuchen der Mutter die vordergründigen Ängste zu nehmen, indem Sie aufzählen, welche Sonnenschutzmaßnahmen Sie vornehmen würden (z.B. auch über die Mittagszeit nicht rausgehen). Es geht hier um das Wohl Ihres Kindes und Sie sollten der Mutter klar machen, dass Sie selbst sich ja genauso dafür verantwortlich fühlen und jeglichen Schaden von dem Kind fernhalten wollen. Wir wünschen Ihnen alles Gute!
Redaktionsteam
Hallo, ich bin seit letzten Jahr getrennt lebend von meinem Mann, und habe eine 12 jährige Tochter die auch bei mir lebt. Mein noch Mann lebt mit seiner neuen Freundin ca. 70 km weiter weg. Mein Mann sagte mir er habe kein Geld mehr um meine Tochter abzuholen. Unterhalt bekomme ich auch nicht für meine Tochter. Bin ich verpflichtet diesen Weg zu fahren, obwohl ich nur 450 Euro im Monat verdiene?? MfG A.
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A. (03.12.2013)
Hallo A., die Kosten für die Ausübung des Umgangs muss der Vater tragen. Als Mutter könnten Sie allerhöchstens in solchen Fällen verpflichtet werden sich finanziell zu beteiligen, wenn Sie selbst so weit weg gezogen werden, dass es für den Vater mit extrem hohen Kosten verbunden wäre, das Kind zu besuchen (z.B. ein Umzug von Nord- nach Süddeutschland). Eine Entfernung von 70 km ist allerdings in der Regel nicht als Extremsituation zu sehen. Als Mutter müssen Sie allenfalls dem Vater soweit entgegen kommen, dass Sie das Kind etwa zur Bahn bringen, wenn es schon in der Lage ist eine einfache Strecke allein zu fahren. Falls es irgendwie möglich sind, sollten Sie die Angelegenheiten noch einmal mit dem Vater besprechen. Es gibt ja beispielsweise für ihn die Möglichkeit Mitfahrgelegenheiten zu nutzen und so kostengünstig die Strecke zurück zu legen. Generell sollten Sie als Eltern im Auge behalten, dass das Kindeswohl im Vordergrund stehen sollte. Der Vater sollte einsehen, dass er mit seinem Verhalten dem Kind schadet und nicht Ihnen.
Redaktionsteam
Guten Tag, ich habe mich von dem Vater unseres Kindes vor einem Jahr getrennt. Wir waren nicht verheiratet, haben das gemeinsame Sorgerecht und das Kind wohnt bei mir und ist 3 Jahre alt. In meiner Frage geht es um das Umgangsrecht: Der Vater hat am Anfang sehr auf das Wiedersehen bestanden und das Kind immer wieder zu sich geholt. Wir konnten uns aber auf keine bestimmte Zeiten einigen, da er auf ein Weiterführen unserer Beziehung hoffte, was ich verneinte. Mittlerweile hält er sich an gar keine Zeiten mehr, auch nicht an die, die von ihm bestimmt werden. Ich weiss nicht mehr, was ich unserem Kind sagen soll, wenn der Vater nicht kommt und zum wiederholten Mal keine Erklärung abgibt. Soll ich die Zeiten mit Hilfe des Jugendamtes regeln oder durch den Anwalt? Ich bitte um Rat und Hilfe. Mfg M.
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Monika (02.10.2013)
Hallo Monika, die Situation, wie Sie sie schildern, klingt für Sie und das Kind sehr belastend. In solchen Fällen ist es allerdings schwer, Ratschläge zu erteilen. Was die Situation so schwierig macht, ist das Verhalten und der schwer ermittelbare Wille des Kindesvaters. Es ist nicht klar ersichtlich, wie und ob er in der Lage ist, sein Umgangsrecht wahrzunehmen. Und Sie können Ihn auch per Jugendamt oder Gerichtsbeschluss nicht wirksam dazu zwingen, sein Kind zu sehen, wenn er das nicht will. Versuchen Sie am besten, Ihr Kind nicht allzu sehr durch die Unzuverlässigkeit des Vaters zu belasten. Kündigen Sie Treffen nach Möglichkeit nicht an, um dem Kind Enttäuschungen zu ersparen. Darüber hinaus können Sie sich beim örtlichen Jugendamt über weitere Möglichkeiten informieren, wie das Umgangsrecht gestaltet werden kann, damit Sie nicht auf seine Entscheidungen hoffen müssen. Dort haben die Mitarbeiter viel Erfahrung mit ähnlichen Fällen und können Sie fachkundig über Ihre Möglichkeiten beraten. Wir wünschen Ihnen und Ihrem Kind alles Gute!
Redaktionsteam
Hi, mein Schwager hat einen 4jährigen Sohn. Der lebt seit Geburt bei Ihm. Die Mutter ist zu ihrem neuen Freund gezogen und holt Ihren Sohn ab und zu an den Wochenenden zu sich. Sie hat jetzt Ihre Lehre beendet und will den Jungen zu sich holen. Sie hat hinterm Rücken des Vaters ein neuen Kindergartenplatz besorgt usw. Verliert jetzt mein Schwager den Jungen? Er hat kein Sorgerecht. (Übrigens hat die Mutter schon ein Kind von einem anderen wo ständig das Jugendamt war weil sie nicht richtig mit dem Kind zurechtkommt).
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Yvonne (15.09.2013)
Hallo Yvonne, Grundsätzlich kann der Vater des Kindes das gemeinsame Sorgerecht auch gegen den Willen der Mutter einfordern. Das sollte er schnellstmöglich beim zuständigen Jugendamt tun, damit er das Recht hat, sich an den Entscheidungen rund um das Kind zu beteiligen. Wenn es gravierende Bedenken gegen die Eignung der Mutter gibt, für das Kindeswohl Sorge zu tragen, sollte sich der Vater damit auch an das Jugendamt wenden. Dort sollte er die wesentlichen Fakten vortragen, dass der Junge bei ihm lebte und dass es schon vorher Maßnahmen von Seiten des Jugendamtes ihr gegenüber gab. Das Jugendamt ist dann gehalten, nach einer Lösung zu suchen, sie sich am Wohl des Kindes orientiert. Wir hoffen, wir konnten Ihre Frage beantworten. Zur Klärung im Einzelnen und um sich über die Möglichkeiten zu informieren, sollte sich ihr Schwager an das Jugendamt wenden.
Redaktionsteam
Hallo, meine Exfrau und ich haben eine gemeinsame Tochter, die nun 7 1/2 Jahre alt ist. Wir haben das gemeinsame Sorgerecht. Vor fast 4 Jahren hatten wir uns getrennt, geschieden sind wir seit Juli diesen Jahres. Aus verschiedenen Gründen ist das Mutter-Tochter-Verhältnis massiv gestört, es geht soweit, dass unsere Tochter Zwänge und Ängste aufweist, die sie fast ausschließlich bei ihrer Mutter auslebt. Unsere Tochter bestimmt, was die Mama zu tun hat und nicht umgekehrt, sie beschimpft ihre Mama usw. Das überträgt sich schon auf die Schule. Sobald sie bei mir ist, verhält sie sich absolut normal. Nun waren wir beim Kinderpsychologen und er empfahl uns, dass das Kind für eine längere Zeit bei mir leben soll und auch sofortiger Handlungsbedarf besteht, was sie zuerst vehement ablehnte. Jetzt weiß ich nicht, wie ich reagieren soll, falls sie dem Vorschlag des Psychologen nicht nachkommen sollte. Ich habe in den vergangenen Jahren mehr als oft eine Auge zugedrückt, möchte jetzt aber dem Vorschlag des Psychologen unbedingt folgen. Das Wohl meiner Tochter liegt hier im Vordergrund!!! Was kann ich tun, wenn sie sich dem verweigert? Gerichtliches Vorgehen möchte ich, wenn möglich vermeiden und wenn doch, habe ich hier eine Chance? MfG
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Jürgen (13.09.2013)
Hallo, grundsätzlich hat eine Empfehlung eines Psychologen keine bindende Kraft. Im ersten Schritt sollten Sie das Gespräch mit Ihrer Ex-Frau suchen und deutlich machen, dass Sie wünschen, dass Ihre Tochter bei Ihnen lebt. Vielleicht auch zunächst vorübergehend, bis sich ihr Zustand bessert. Sie sollten konkrete Vorschläge machen, wie sie weiterhin Kontakt zur Tochter halten kann und welche Maßnahmen Sie ergreifen wollen, damit Ihre Tochter bei Ihnen leben kann. Lassen Sie sich von dem Psychologen Ihrer Tochter die ausgesprochene Empfehlung schriftlich geben, um im Zweifel und falls Ihre Ex-Frau sich zum Schaden der Tochter querstellen sollte, etwas in der Hand zu haben. Mit dem Gutachten können Sie sich dann an das zuständige Jugendamt wenden und dort nach Ihren Möglichkeiten fragen. Wir wünschen Ihnen, dass sie eine gütliche Lösung zum Wohle Ihrer Tochter finden. Mit freundlichen Grüßen!
Redaktionsteam
Welche Rechte habe ich bei einer Trennung als Vater wenn ein geteiltes Sorgerecht besteht? Bitte um Antwort.
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Nick (06.09.2013)
Hallo Nick, es kommt darauf an, wo das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Beim gemeinsamen Sorgerecht müssen beide Elternteile sich über wichtige Frage, die das Kind betreffen einigen, also zum Beispiel die Schulwahl. Informieren Sie sich in unserem Ratgeber umfassend über Ihre Recht und Pflichten.
Redaktionsteam
Hallo, ich habe einen beinahe 2 Jahre alten Sohn. Die Mutter verweigert mir jeglichen Umgang trotz gemeinsamen Sorgerechts und Vaterschaftsanerkennung (in den ersten 6 Lebensmonaten hatte ich beinahe täglich Kontakt zu meinem Sohn). Während meines Referendariats trennte sich die Mutter von mir und gab vor dem Jugendamt Aggressivität, Alkoholprobleme und Gewaltbereitschaft an. Dieses konnte nicht erkannt werden und war auch zu keinem Zeitpunkt der Fall. Das Jugendamt schlug dann einen BU vor. Bei der Vorbereitung mit etlichen Gesprächen sind dann 6 Monate ohne Umgang zu meinem Sohn verstrichen. Nun argumentiert das Jugendamt, dass eine Entfremdung stattgefunden hat und der BU notwendig sei der von einem privaten Anbieter geleistet wird. Ich sehe hierfür keine Gründe muss Unterhalt zu dem Kindesunterhalt bezahlen und kann meinen Sohn nicht sehen da sich die Mutter konsequent sperrt und mir nicht einmal eine neutrale Nachricht senden kann zu dem Befinden des Kindes. - Haben Sie einen Rat für mich? Mit freundlichen Grüßen,
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Papa Ger (22.08.2013)
Hallo, wie Sie den Fall schildern, gibt es keine objektiven Einwände gegen einen regelmäßigen Umgang mit Ihrem Sohn. Der betreute Umgang kann für den Übergang eine Lösung sein, denn tatsächlich ist ihr Kind in einem sensiblen Alter, in dem er bestimmte Dinge nicht versteht und in dem es sein kann, dass er Sie wieder vergessen hat. Vielleicht versuchen Sie daher, sich kooperativ zu verhalten und dem Jugendamt zu zeigen, dass nach einer gewissen Zeit der Annäherung der Umgang auch ohne Betreuung stattfinden kann. Suchen Sie hierzu das Gespräch mit dem Jugendamt und schildern Sie Ihre Lage. Es wäre auch von Vorteil, wenn Sie es schaffen würden, einen zweckdienlichen Umgang mit der Mutter des Kindes herzustellen, denn solange Ihr Sohn bei ihr wohnt, sind Sie auf ein Mindestmaß an Kooperation von Ihrer Seite angewiesen. Sollte es im Guten nicht gehen, gibt es die Möglichkeit, das Umgangsrecht per Gericht durchzusetzen. Wenn die Mutter sich dann weigert, den Umgang zu ermöglichen, kann dies mit Zwangsgeld oder sogar Zwangshaft durchgesetzt werden. Dazu muss es jedoch nicht kommen, wenn sich beide Eltern im Sinne des Kindes einig werden. Wir wünschen Ihnen hierfür viel Glück und viel Freude an Ihrem Sohn! Mit freundlichen Grüßen,
Redaktionsteam
Guten Abend, aus eigener Erfahrung kann ich nur den Rat geben, wenn man schnell merkt, dass das Jugendamt nicht helfen kann oder will und die Mutter sich so sperrt, schnellstens den Weg zum Anwalt zu suchen und eine Umgangsklage einzureichen. Das Kind hat das Recht auf Umgang mit Ihnen!
Vater
Hallo, mein Sohn hat eine 8 Wochen alte Tochter, lebt nicht mit der Mutter des Kindes zusammen, möchte aber gerne so viel Zeit wie möglich mit der Kleinen verbringen, wieviel Zeit steht ihm zu? Zur Zeit hat er ca. 6,5 Stunde in der Woche. Das ist ihm zu wenig. Und wenn er mal verhindert sein sollte, darf ich als Oma, die Kleine abholen? Bis jetzt ist mir das nicht gestattet, ohne Grundangabe.
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Annalena (18.08.2013)
Hallo, für die konkrete Gestaltung und dem Umfang des Umgangsrechts gibt es keine genauen Vorgaben. Hier kommt es sehr auf den Einzelfall an. Die Eltern sind angehalten, miteinander eine Lösung für den Umgang zu finden. Wenn diese sich nicht einigen können, kann das Familiengericht eingeschaltet werden. In dem Fall, wie Sie ihn schildern, scheinen sich die Eltern des Kindes jedoch geeinigt zu haben. Was Ihre zweite Frage betrifft: Insbesondere angesichts des Alters des Kindes sollte der Mutter der Vorrang zukommen, wenn es um die Entscheidung geht, was dem Kind zuzumuten ist. Versuchen Sie am besten, Kontakt zu der Mutter des Kindes herzustellen und ihre Hilfe anzubieten. Dem Kindeswohl steht es besonders auf lange Sicht vermutlich nicht entgegen, auch mit der Familie des Vaters regelmäßigen Kontakt zu haben. Suchen Sie das Gespräch und äußern Sie gegenüber der Kindesmutter ihre Wünsche und Vorstellungen. Vielleicht finden Sie mit der Zeit eine gemeinsame Lösung, bei der auch Sie in den Umgang mit dem Kind einbezogen werden. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg! Mit freundlichen Grüßen
Redaktionsteam
Hallo, ich lebe seit drei Monaten getrennt vom Vater und habe eine elf Monate alte Tochter. Der Papa von der Kleinen wollte sie während der Schwangerschaft und bis zur Trennung immer abgeben. Seitdem ich nun ausgezogen bin, hat er sie erstmal zwei Monate nicht gesehen, da er sich bei mir nicht gemeldet hat. Seit drei Wochen sieht er die Kleine eine Stund in der Woche und ist für mich für Fragen betreffend der Kleinen nicht zu erreichen. Er ist immer sehr grob mit ihr umgegangen und hat sich auch nie mit ihr beschäftigt. Ich werde in einem Jahr auch in ein anderes Bundesland ziehen. Nun Frage ich, ob sich in der einen Stunde eine Beziehung aufbauen kann und ob es das Richtige ist, ihm die Kleine zu geben. Da ich ja dann auch im Frühjahr umziehen werde. Würde mich sehr über eine Antwort freuen.
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Bianca (11.08.2013)
Hallo Bianca, der Vater des Kinder hat grundsätzlich ein Recht auf Umgang, wenn er das wünscht. Er kann es notfalls auch einklagen. Häufig ist es aber so, gerade in Fällen, wie Sie ihn schildern, dass der Vater - wenn überhaupt - nur sporadisch Kontakt zum Kind sucht, das Umgangsrecht nicht einklagt und auch kein Kontakt besteht. Hier kommt es ganz auf den Willen des Kindesvaters an. Wenn er Umgang mit dem Kind wünscht, wie es im Moment aussieht, sollten Sie gemeinsam nach einer Möglichkeit suchen, wie das aussehen soll. Wenn Sie große Bedenken haben, was seinen Umgang mit dem Kind angeht, den Sie ja "grob" nennen, müssen Sie sich überlegen, ob Sie ihm im Zweifel das Umgangsrecht verweigern möchten. Das ist in begründeten Fällen möglich. Häufig wird aber auch nach einer Lösung gesucht, mit der beide Elternteile Umgang mit dem Kind haben können. Auch nach Ihrem Umzug bleibt das Recht des Vaters auf Umgang bestehen. Die Frage ist dann nur, wie dieser Umgang gestaltet wird, zumal es dann auch auf das Bemühen des Kindesvaters ankommt. Viel Glück für Sie und Ihr Kind!
Redaktionsteam
Hallo an alle. Ich hab eine frage, bin geschieden und habe keinen kontakt zu meinem 15 jährigen Sohn,darf meine ex mit ihm ins ausland verreissen ohne meine zustimmung. Vielen dank Martin
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Martin M. (22.07.2013)
Hallo, ich hätte eine Frage. Ich bin geschieden. Darf meine Ex ohne mein Erlaubnis mit meinem Sohn ins Ausland fahren oder fliegen? Wir haben gemeinsames Sorgerecht.
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Martin M. (21.07.2013)
Sehr geehrter Herr M, laut BGB § 1687 ist es bei gemeinsamem Sorgerecht und getrennt lebenden Eltern so geregelt, dass für gravierende Entscheidungen, die das Kindeswohl beeinträchtigen können, eine Erlaubnis des anderen Elternteils erforderlich ist. Bei alltäglichen Dingen ist das nicht der Fall. Wie Sie den Fall schildern, ist nicht ersichtlich, inwiefern eine Auslandsreise eine gravierende und das Wohl des Kindes beeinflussende Wirkung haben könnte. Reisen werden gewöhnlich nur in Ausnahmefällen, etwa wenn das Kind noch sehr klein ist oder kein ausreichender Impfschutz für den Zielort besteht, als so erheblich gewertet, dass eine Zustimmung des anderen Elternteils erforderlich ist. Eine dahingehende Kontrolle, etwa am Flughafen, ist jedoch unüblich solange das Kind in Begleitung eines Sorgeberechtigten ist. Bei schwerwiegenden Bedenken suchen Sie am besten zunächst das Gespräch mit Ihrer Exfrau. Sollte das nicht weiterhelfen, können Sie sich an das zuständige Jugendamt wenden. Wir hoffen, wir konnten Ihnen helfen. Mit freundlichen Grüßen
Redaktionsteam
Hallo, meine Tochter, 10 Jahre, will nicht mit Ihrem Vater und dessen Freundin bei einer Freundin der Freundin eine Woche lang Urlaub in Süddeutschland machen. Kann mir eine juristische Konsequenz drohen, wenn ich meine Tochter nicht zu Ihrem Vater gebe?
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Judith (12.07.2013)
Hallo Judith, ausgehend davon, dass beide Eltern das Sorgerecht haben und der Vater das Umgangsrecht hat, kann er in der Regel in dieser Zeit mit dem Kind auch verreisen. Als Vater ist es für ihn ebenso wichtig wie für die Mutter Urlaubszeit mit dem Kind zu verbringen. Insofern könnte er dies wohl auch juristisch durchsetzen, womöglich mit einem Zwangsgeld. Andererseits haben Sie die Möglichkeit eine Begrenzung des Umgangsrechts zu beantragen, wenn berechtigte Zweifel daran bestehen, dass eine Reise dem Wohl des Kindes förderlich ist. Dazu müsste ermittelt werden, inwieweit das Kind die Reise ablehnt, was die Ursachen sind. Wir empfehlen Ihnen, das Gespräch mit dem Vater zu suchen und ihn für das Problem zu sensibel zu machen. Eine Mediation kann in solchen Fällen helfen. Ein Außenstehender kann die Situation oft besser erfassen und für die Beteiligten zusammenfassen. Bedenken Sie, dass eine gütliche Einigung immer auch im Interesse des Kindes ist und ein Gerichtsverfahren die letzte Lösung sein sollte. Wir wünschen Ihnen alles Gute!
Redaktionsteam
Hallo Ich bin 17 Jahre alt und habe eine 4 Monate alte Tochter. Die Mutter meines Kindes und mein Kind selber Leben in Olpe in einer Mutter-Kindeinrichtung. Ich habe zu keiner der jeweiligen Familien mehr Kontakt und mein Kind habe ich das letzte mal vor 1 Monat und 1 Woche gesehen. Es findet bereits eine Entfremdung statt. Das Jugendamt will mir nicht helfen oder die jeweiligen Mittel zur Verfügung stellen z.B. Geld damit ich meine Tochter sehen kann da ich selber arbeitslos bin. Da das Jugendamt mich als Gefärdung für das Kind sieht da ich mit 12 Jahren Agressionsprobleme hatte, aber dafür auch in eine Klinik ging die ich positiv absolviert habe. Das weitere Problem folgt zu gleich. Die Eltern der Kindesmutter stellen mich schlecht beim Jugendamt dar und versuchen somit, dass das Jugendamt mir den Kontakt zu meiner tochter verbietet. Mit freundlichen Grüßen
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Dominik (09.07.2013)
Hallo, ich habe da mal eine Frage: Mein Freund ist noch verheiratet die Scheidung läuft aber. Er hat einen 9- Jährigen Sohn mit seiner noch Frau. Sie haben beide dass Sorgenrecht. Leider lebt sein Sohn fast 600 km weit weg bei der Kindesmutter. Sie hat ein grosses Problem damit, dass er eine neue Beziehung hat. Und verbietet den Kontakt mit seinem Sohn. Und auch wenn er dort hin fahren tut im Urlaub sieht er seinen Sohn nicht oder nur, wenn er die Zeit bei ihr in der Wohnung verbringt. Das heisst er darf seinen Sohn nicht mit nehmen. Darf sie das denn einfach so machen???? Kann sie ihn zwingen, dass er sein Sohn nur bei ihr sehen kann??? Das Jugendamt dort ist ihm keine grosse Hilfe, leider. Was können wir noch machen. Der Kleine leidet darunter, dass er seinen Papa nicht sehen kann.
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Diana (09.07.2013)
Hallo Diana, der Vater hat das Recht auf regelmäßigen Umgang. Er kann dies - wenn nötig - auch gerichtlich durchsetzen. Allerdings ist es besser, wenn im Vorfeld eine gütliche Einigung stattfindet. Es gibt die Möglichkeit einer Mediation, wo ein genauer Plan über die Regelung des Umgangs verbindlich festgelegt wird. Da das Kind ja relativ weit weg wohnt und schulpflichtig ist, wird der Umgang sich in der Regel hauptsächlich auf die Ferien beschränken müssen. Es können auch feste Telefonzeiten festgelegt werden, damit der Vater über den Alltag auf dem Laufenden gehalten wird. Der Vater hat normalerweise die Hälfte der Ferien zur Verfügung. In einer Vereinbarung sollte hier schon im Vorfeld festgelegt werden, wie die Ferien aufgeteilt werden, damit jeder verbindlich planen kann. Falls die Mutter sich auf eine solche Mediation nicht einlässt, kann sich der Vater an einen Anwalt wenden. Empfehlen würden wir einen Fachanwalt für Familienrecht. So wird eine neutrale Person dazwischen geschaltet, was häufig für den Betroffenen die Sache leichter macht. Natürlich wird im Zuge eines Verfahrens auch das Kind befragt und meist auch ein Gutachter befragt. Für viele Kinder ist bei einer so großen Entfernung der Umgang mit dem Vater schwierig. Eine Entfremdung ist da oft kaum zu vermeiden, auch wenn es die Möglichkeit zu Telefonieren und E-mails zu schreiben gibt, kann der Vater am Alltag kaum richtig teilhaben. Es gibt Kinder, die den Kontakt wegen der hohen Belastung lieber ganz vermeiden wollen. Insbesondere, wenn die Mutter diesen nicht fördert. Insofern ist es immer gut, schnell zu handeln, um einer Entfremdung vorzubeugen.
Redaktionsteam
Hallo, ich bin Vater eines 15-Jährigen Sohnes, seit 1 Jahr geschieden. Wenn ich meinen Sohn sehen möchte, besteht meine Ex-Frau darauf, mich zuerst mit ihr wegen eines Termines auseinander zu setzen, nicht mit meinem Sohn direkt. Bei einem 15-Jährigen allerdings sehe ich das anders, zumal es immer nur um 2 - 3 Stunden handelt.
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Klaus-Peter Reinhold (23.06.2013)
Hallo Herr Reinhold, Ihre Meinung ist durchaus nachvollziehbar und Sie haben sicher auch Recht. Leider geht es darum in Trennungsfamilien im seltenen Fall. Versuchen Sie Ihrer Ex-Frau das Gefühl zu geben, sie hätte durchaus Mitsprache-Recht. Und dass sie als Vater Ihres 15-jährigen Sohnes aber ebenso auch den Wunsch haben, ihn direkt anzusprechen, wenn es um so kurze Besuche geht. Sie stärken damit sein Gefühl der Selbstständigkeit, was auch im Sinne der Mutter sein müsste. Suchen Sie weitere Argumente, die für Ihr gewünschtes Vorgehen sprechen und vermeiden Sie Argumente, die gegen die Sichtweise Ihrer Ex-Frau sprechen. Auch können Sie versuchen - wenn möglich mit einer neutralen vierten Person - gemeinsam mit Ihrem Sohn eine Lösung zu finden, bei dem klar wird, um was es bei den Besuchs-Regelungen eigentlich geht: Um Ihren Sohn, der das Recht hat, unkompliziert mit beiden Elternteilen umzugehen.
Redaktionsteam
Hallo, ich habe eine dreijährige Tochter, das alleinige Sorgerecht hat meine Ex-Freundin. Jetzt will sie mir den Umgang verbieten, doch ich möchte das gemeinsame Sorgerecht, da mein Kind viele Defizite hat in seiner Entwicklung. Sie ist auch in keinem Kindergarten (wird im Oktober 4). Das Kind war jetzt 3 Wochen bei mir, meine Ex hat sich in der Zeit nur 2 mal per sms gemeldet. Wie ist es mit dem Unterhalt, muss ich den komplett zahlen, wenn meine Tochter so lange bei mir ist (sie ist im Wechsel immer eine Woche bei mir und dann wieder eine Woche bei ihrer Mutter etc...) oder steht ihr für diese Zeit der komplette Unterhalt zu? Und wie stehen meine Chancen, wenn ich das alleinige Sorgerecht will? Denn wenn ich nicht bald was unternehme, geht meine Tochter unter. Sie ist jetzt zum 6. Mal umgezogen, meine Tochter bekommt ständig neue Lebenspartner meiner Ex vorgesetzt und, und, und. Das ist kein Leben für ein Kind. Wenn ich sie nach Hause bringe, wenn sie bei mir war, weint sie auch immer. Und in der Zeit in der sie bei mir ist, fragt sie auch nie nach Ihrer Mutter oder weint, weil ihre Mama nicht da ist ... was kann ich tun?? bitte helfen sie mir!
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andreas (02.06.2013)
Hallo Andreas, so wie Sie es schreiben, sind Sie in einer sehr unschönen Situation. Sie machen sich offensichtlich ernsthafte Sorgen um ihre Tochter und haben sehr viele offene Fragen zum Thema Unterhalt, Sorgerecht, Umgangsrecht und Kindeswohl. Wir von der Redaktion können nur oberflächlich auf soviel Fragen eingehen und dürfen auch keinerlei rechtlich verbindliche Aussagen machen. Da wir nur eine Einschätzung aufgrund Ihrer Nachfrage abgeben können, rate ich Ihnen dringend, ganz bald Ihr für Sie zuständiges Jugendamt aufzusuchen und all Ihre Fragen mit den Profis vom Amt zu besprechen. Gerade wenn Sie sich um das Kindeswohl sorgen, sollte dies der erste Schritt sein. Zeigen Sie Ihren guten Willen auch gegenüber der Mutter und denken Sie daran, dass jede Einigkeit mit der Muter Ihrer Tochter zu Gute kommt. Über Unterhalt etc. kann dann im zweiten Schritt diskutiert werden. Viel Glück.
Redaktionsteam
Guten Tag, mein Sohn wurde letztes Jahr im November geboren. Zu seinem Vater hatte ich während der Schwangerschaft nur oberflächlichen Kontakt. Er wohnt in einer anderen Stadt in einem anderen Bundesland. Wir hatten noch versucht, die Beziehung zu retten, aber dadurch, dass 2 Kulturen ( er Moslem, ich Christ) aufeinanderprallen und sich auch noch Familienangehörige einmischen ist alles sehr schwierig. Letztes Jahr noch hat er eine Vaterschaftsanerkennung gemacht und zahlt auch für den kleinen Unterhalt. Das Sorgerecht habe noch ich alleine. Meine Frage ist nun, da er sich nur alle paar Wochen meldet und sich nach dem Kleinen erkundigt, er ihn nur gesehen hat, wenn ich ihn mit dem Kleinen mal in seiner Stadt besucht habe, ob es einfach für ihn ist das Sorgerecht mitzubeantragen? Und wie sieht es mit den Besuchszeiten aus? Wie oft darf er ihn laut Gesetz sehen und wie lange? Darf er ihn hier einfach abholen und mit zu sich in die Stadt nehmen? Wobei ich es nicht so gut finde bei einem 6 Monate alten Kind, dass ihn eh nur alle 4 Wochen mal gesehen hat, es ohne mich in eine fremde Stadt zu lassen. Über Antworten wäre ich Ihnen sehr dankbar.
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Melanie (17.05.2013)
Guten Tag Melanie, seit 2010 hat das Gesetz die Rechte der Väter gestärkt. Heute kann ein leiblicher Vater grundsätzlich das gemeinsame Sorgerecht für ein Kind beantragen. Sofern die Mutter nicht nachweisen kann, dass das Kindeswohl durch das gemeinsame Sorgerecht gefährdet ist, kann die leibliche Mutter - im Gegensatz zu früher - kein Veto mehr dagegen einlegen. Der Sinn dahinter ist, dass die gemeinsame Sorge dem Kindeswohl zugute kommen soll. (Unabhängig von möglichen Beziehungsproblemen der Eltern.) Der Vater muss dafür den Antrag beim Familiengericht einreichen. Falls die Mutter keine Gründe dagegen vorträgt, entscheidet das Gericht nach Aktenlage - sogar ganz ohne persönliche Anhörung der Eltern. Das Sorgerecht ist nicht zu verwechseln mit dem Besuchsrecht: Der Vater hat ein Umgangs- und Besuchsrecht. Eine Regelmäßigkeit hilft dabei nicht nur Ihrer Planung, sondern vermeidet auch Streit und Missverständnisse. Mein Rat ist, dass Sie diese Dinge im gemeinsamen Gespräch mit einem neutralen Dritten klären. Das Jugendamt hilft hier oft gern und sehr gut weiter, vermittelt und nimmt den emotionalen Druck heraus. Wenn Sie das Kind nicht allein in einer anderen Stadt bei dem Vater lassen wollen, dann sprechen Sie genau dies in Ruhe an. Offensichtlich hat der Vater des Kindes ja Interesse an dem Kind und zeigt seinen guten Willen auch, in dem er zahlt. Erkennen Sie dies an und signalisieren Sie, dass Sie an einer gemeinsamen Lösung interessiert sind. Wir wünschen Ihnen dafür viel Glück.
Redaktionsteam
Meine Tochter ( dreieinhalb Jahre) lebt bei ihrer Mutter und die Mutter hat auch das alleinige Sorgerecht. Die ersten zweieinhalb Jahre habe ich mich aus privaten Gründen nicht um das Kind gekümmert. Seit 1 Jahr kümmere ich mich regelmäßig. Sie ist wochenweise bei mir. Im Wechsel eine Woche bei mir, eine Woche bei der Mutter. Das Kind ist über mich krankenversichert. Nun ist es so, dass die Mutter meiner Tochter zum 5. mal umgezogen ist, meine Tochter bekommt ständig neue Lebenspartner ihrer Mutter "vorgesetzt", ist nicht im kindergarten, macht noch in die Windel, kann noch nicht richtig sprechen. Man versteht sie nicht richtig und sie hat viele Defizite in ihrer Entwicklung. Mittlerweile bin ich der Meinung, dass meine Tochter nicht gut aufgehoben ist bei ihrer Mutter. Ausserdem war sie jetzt 3 Wochen durchgehend bei mir, meine Ex-Freundin hat in diesen 3 Wochen nur 3 mal was nach unserer Tochter gefragt (angerufen oder sms geschrieben). Als ich meine Tochter dann heute zu Hause "abgegeben" habe hat sie sehr viel geweint und auch meiner Ex ist aufgefallen, dass sie sehr verändert war ihr gegenüber. Meine Exfreundin will nun dafür sorgen, dass ich meine Tochter nicht mehr sehe. Doch ich möchte das gemeinsame Sorgerecht, wenn nicht sogar das alleinige Sorgerecht, da ich der Meinung bin, dass meine Tochter bei mir besser augehoben ist. Sie muss gefördert werden. Meine Tochter blüht bei mir förmlich auf, man merkt sie ist gerne bei uns. Sie hat auch ihr eigenes Kinderzimmer bei uns.
andreas
Hallo Andreas, ihre Sorgen sind nachvollziehbar. Allerdings ist es für ein Kind in diesem Alter nicht ungewöhnlich, dass es noch Windeln trägt und noch nicht richtig verständlich spricht. Bitte sprechen Sie doch mit Ihrem Kinderarzt über diese Thematik, der kann am ehesten feststellen, inwieweit hier tatsächlich Defiziete gegeben sind. Grundsätzlich hat jedes Kind sein eigenes Tempo. Davon abgesehen, scheint es aber so zu sein, dass es für die Kleine nicht leicht ist, sich in die immer wieder wechselnden Situationen und Umgebungen einzufinden. In diesem Alter brauchen die meisten Kinder einen festen Mittelpunkt und klare Strukturen. Diese ganze Wohnsituation hat wenig mit dem Sorgerecht zu tun. Selbst wenn Sie das alleinige Sorgerecht hätten, könnte die Mutter dennoch ein Umgangsrecht für sich beanspruchen. Der Umfang müsste dann noch bestimmt werden. Die Lösung, die Sie jetzt praktizieren ist jedoch nicht ungewöhnlich. In jedem Fall sollte Sie versuchen, mindestens das gemeinsame Sorgerecht zu erlangen. Dies hat auch praktische Gründe. Da das Kind 50 % seiner Zeit bei Ihnen verbringt, stehen immer wieder Entscheidungen an, die nur ein Sorgeberechtigter treffen kann. Nach dem neuen Gesetz können Sie das gemeinsame Sorgerecht auch gegen den Willen der Mutter durchsetzen. Dennoch sollten Sie sich noch einmal mit der Mutter zusammen setzen, wenn möglich im Rahmen einer Familienberatung oder einer Mediation. Sie sollten bedenken, dass es für ein Kind sehr schwer ist, wenn es spürt, dass die Eltern nicht miteinander kommunizieren können. In persönliche Differenzen, die aus der gescheiterten Beziehung herrühren, sollte das Kind möglichst nicht hereingezogen werden.
Redaktionsteam
Hallo, ich lasse mich gerade scheiden. Ich habe einen Sohn (9 J.), der bei der Mutter wohnt, ich wohne 200 km entfernt. Mein Sohn möchte mich zu Hause nicht besuchen kommen, weil er den Sohn meiner Partnerin nicht mag. Meine Ex-Frau verlangt von mir, dass ich mir eine Pension in der Stadt, in der die beiden wohnen, miete, um meinen Sohn zu sehen. Muss ich das? Meine Ex schreibt mir vor, was ich mit dem Kind in meiner Umgangszeit machen soll. Muss ich das machen? Meine Ex verbietet mir, meinen Sohn meine Religion näher zu bringen oder dies in der Umgangzeit auszuüben. Muss ich mich dran halten? Ich habe eine 3 Zimmerwohnung und lebe mit meiner neuen Freundin und ihrem Sohn zusammen. Ich bin bereit, meinen Sohn 14 tägig abzuholen und nach Hause zu fahren.
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Kindsvater (13.05.2013)
Hallo, grundsätzlich und vom Gesetz her kann Ihre Noch-Ehefrau Ihnen nicht vorschreiben, was genau Sie tun in der Zeit, in der Sie mit Ihrem Sohn zusammen sind. Im Interesse Ihres Sohnes - und dieses Interesse sollte Sie leiten - versuchen Sie in der schwierigen Zeit der Scheidung auf Ihr Kind besonders einfühlsam einzugehen. Schon für Erwachsene ist eine Scheidung fast immer eine erhebliche seelische Belastung. Wie muss dies erst für einen 9-jährigen Jungen sein? Darum empfehle ich Ihnen, mit Ihrem Jungen das Gespräch zu suchen. Am leichtesten wird dieses gehen, wenn die Kindesmutter und eine neutrale Person (z.B. ein Familienberater vom Jugendamt) dabei ist. Zeigen Sie guten Willen und bieten Sie einen gemeinsamen Termin an. Dieser Termin könnte in der Stadt Ihres Sohnes sein. In Ruhe und in professioneller Atmosphäre können Sie eventuell eine gemeinsame Lösung finden und Ihrem Kind das Gefühl geben, dass Sie als Eltern nicht gegeneinander arbeiten. Nur Sie als Eltern haben es in der Hand, dem Jungen die Angst zu nehmen. Mit 9 Jahren kann er schon viel begreifen, aber eben noch nicht alles, denn er ist ein Kind. Wenn Sie sich "weich" zeigen und gesprächsbereit auch gegenüber der Mutter, vielleicht kommt Ihr Sohn Ihnen dann auch einen Schritt entgegen. Wir wünschen Ihnen viel Glück.
Redaktionsteam
Hallo, mein Sohn wird im Oktober 4 Jahre, und ich habe ihn jede 2. Woche von Mittwoch bis Montag früh. Dann bringe ich ihn zur Kita. Nun meine Frage: die Mutter schickt keine Wechselwäsche für die Tage, die er bei mir ist, mit. Wenn ich ihm dann Sachen von mir anziehe, bekomme ich sie selten zurück. Ist die Mutter verpflichtet, dem Kind Sachen mitzugeben? Wie viel Urlaub steht mir mit meinem Sohn zu? Ich habe jetzt für 1 Woche an der Ostsee gebucht und die Mutter ist dagegen. Sie will das mit dem Jugendamt klären. Ich, der Vater, hatte Geburtstag und wollte gerne, das mein Sohn dabei ist. Auch das hat die Mutter verweigert. Genauso wie den Geburtstagsbesuch bei der Oma. Kann die Mutter uns das verweigern? Hat die Grossmutter nicht auch das Recht, dass der Enkel zum Geburtstag kommen darf? Wir wissen nicht mehr weiter, weil die Mutter sich immer etwas Neues einfallen lässt. Wir würden uns freuen, wenn sie uns da etwas zu schreiben könnten, was für ich als Vater für Rechte zu diesen genanten Punkten habe. Wir bedanken uns im voraus mit freundlichen grüßen der Vater sowie die Oma
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Dörte Wendt (03.05.2013)
Hallo Frau Wendt und Herr Wendt, ich kann gut verstehen, dass Sie unzufrieden sind mit der aktuellen Situation. Zum Wohle des Kindes sollten Sie bald eine einvernehmliche Lösung finden. Als leiblicher Vater haben Sie natürlich Umgangsrecht mit Ihrem Sohn. Das steht Ihnen selbst dann zu, wenn Sie nicht mit der Mutter verheiratet sind oder waren. Wenn Sie sich über den zeitlichen Rahmen des Umgangs nicht einigen können, muss dies ein Familiengericht übernehmen. Ein Gerichtsprozess kostet jedoch allen Beteiligten Geld, Nerven und Lebenszeit. Am Ende leidet das Kind darunter. Und das ist wahrscheinlich genau das, was Sie nicht möchten. Darum kann ich Ihnen nur empfehlen: reden Sie mit Ihrem zuständigen Jugendamt und versuchen Sie, die Mutter zu einem gemeinsamen Termin zu motivieren. Es gibt dort sehr gut geschulte Familientherapeuten, die Ihnen dabei helfen, eine klare gemeinsame Vereinbarung zu treffen, die für alle Seiten tragbar ist. Ob Urlaub, Kleidung oder Geburtstagsbesuche. Sie als Vater zeigen damit Initiative und die Absicht, dass es Ihnen ernsthaft um die gute Beziehung zu Ihrem Kind geht. Dazu gehört, dass Sie die Mutter in ihrer Rolle ernst nehmen und Sie an den "Gesprächs"-Tisch bitten. Fühlt sich die Mutter ernstgenommen, wird sie wahrscheinlich auch großzügiger mit den Besuchen bei der Grossmutter umgehen. Warum laden Sie die Mutter nicht einfach dazu? Zeigen Sie deutlich Ihre gute Absicht. Oft hilft dies mehr als jede Drohung mit Paragraphen. Wir wünschen Ihnen dabei viel Glück und alles Gute.
Redaktionsteam
Hallo, Ich habe einen vierjährigen Sohn. Er wohnt mit seiner Mutter etwa 400 Km weg von mir (nach der Trennung ist sie mit unserem Kind, wie üblich in Deutschland, weggezogen). Nach 11 Gerichtsverhandlungen hole ich ihn seit 2010 14tägig Freitag zu mir und bringe wieder am Sonntag zurück. Allein die Fahrt kostet mich ca. 4000 Euro im Jahr. Ich habe noch die Arbeit und kann noch alles finanzieren. Wie es aussieht, wird meinen Vertrag nur bis Dezember 2013 laufen. Eine neue Stelle zu finden wird es sehr schwer sein, da ich jeden zweiten Freitag von der Arbeit fernbleiben muss. Natürlich werde ich mich um eine Stelle trotzdem bemühen. Falls ich aber arbeitslos werde, wird es sehr schwer sein meinen Sohn abzuholen und zurückzubringen, da ich es nicht mehr in der Lage sein werde zu finanzieren. Mein Sohn hängt sehr an mir und ich genau so sehr an ihm. Ich will meinen Sohn nicht verlieren. Meine Frage ist, kann ich in solcher Situation irgengwoher finanzielle Unterstützung bekommen?
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Man (30.04.2013)
Hallo! Ja, es gibt Hilfen in so einem Fall. Erst einmal wirst Du, wenn Du 2 Jahre gearbeitet hast Arbeitslosengeld bekommen. Das hilft schon mal sehr viel weiter. Selbst wenn Du in den Hartz IV Anspruch geraten würdest, gäbe es die Möglichkeit die Mehraufwendungen durch die Fahrtkosten beim Amt zu beantragen und finanzielle Unterstützung zu erhalten. Erkundigungen dazu kannst Du direkt bei deinem Jobcenter oder Arbeitsamt einholen. Ales Gute!
Redaktionsteam
Mein Mann hat einen Sohn (6) aus seiner früheren Beziehung/ gemeinsames Sorgrecht. Die 2wöchigen Wochenenden klappen. Wir würden nun gerne mit ihm in den Urlaub fahren und haben der Mutter bereits mehrere Termine vorgeschlagen. Aber entweder sagt sie einfach nein oder sie reagiert überhaupt nicht. Auch die generelle Kommunikation ist sehr schlecht. Eine Mediation ob beim Jugendamt oder bei einer anderen Stelle lehnt sie ab. Mein Mann hat bereits drei Termine ausgemacht (1x Jugendamt, 2x psychologische Beratungsstelle) zu denen sie einfach nicht gekommen ist. Das Jugendamt sagt, ohne Gerichtsbeschluss können Sie nichts machen. Also waren wir heute bei einem Anwalt. Der sagte allerdings, er muss immer einen bestimmten Antrag einreichen, wie jetzt zum Beispiel, dass sie sich zu dem geplanten Urlaubstermin äußern muss, der ansonsten bei Gericht eingeklagt werden kann. Das ganze ist sehr teuer. Nun fragen wir uns, warum ist keine Stelle in der Lage, sie mal verbindlich vorzuladen um mal die generelle Kommunikation und die Urlaube zu regeln und ihr mal klar zumachen, dass mein Mann und vor allem auch der Sohn, das Recht hat, sich zu sehen und auch nicht nur jedes zweite Wochenende. Warum kann das Jugendamt sie ohne Gerichtsbeschluss nicht vorladen und wenn doch, wie kann ich den Beamten dazu bringen, sie verbindlich einzuladen? Und wenn wir jetzt den Urlaubstermin vor Gericht erstreiten (für ca. 1500 EUR!!!) was ist dann nächstes Jahr?
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Mareike M. (30.04.2013)
Liebe Mareike! Das hört sich sehr stressig an. Eigentlich hat ist es die Pflicht der Mutter den Umgang zu ermöglichen. Dazu gehören auch die Ferien, die hälftig geteilt werden müssen. Ich würde euch empfehlen, wenn ihr schon einen Anwalt bemüht direkt das Umgangsrecht gerichtlich regeln zu lassen. Die Mutter bekommt dann Auflagen, die sie zu erfüllen hat. Ansonsten drohen Ihr hohe Geldstrafen. Alles Gute!
Redaktionsteam
Hallo Vor zwei Jahren fast, hat die Ex meines Freundes ihn vor die Tür gesetzt, weil sie einen Neuen hat. Sie haben gemeinsam zwei Kinder im Alter von 6 und 3 Jahren. Beide haben das gemeinsame Sorgerecht und er zahlt für beide Unterhalt (Mindestunterhalt, da er noch ein drittes Kind mit einer anderen Frau hat und für dieses auch zahlt). Wir haben die Kinder zwar nicht jedes zweite Wochenende, aber öfters in der Woche (2-3 Tage und ab und zu am Wo-ende). Meine Frage: Steht ihm nicht auch ein Teil des Kindergeldes oder die Hälfte des Unterhaltes zu? Wir kaufen auch für beide Klamotten, Lebensmittel und unternehmen etwas mit ihnen. Ich hoffe, ihr könnt mir weiter helfen?! Sie macht vollkommen dicht und sieht es nicht ein uns was zu geben!
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Caro (19.04.2013)
Hallo Caro, ich verstehe Ihr Anliegen und Ihr Freund kann sich glücklich schätzen, dass Sie sich als neue Freundin für seine Interessen stark machen. Wie hoch der tatsächliche Anteil Ihres Freundes an der Kindespflege/-Betreuung ist, kann ich aufgrund Ihrer Frage nur einschätzen. Tatsächlich gibt es immer die Möglichkeit, bei einer ständigen, regelmäßigen und auch verlässlichen Regelung der Betreuung der Kinder über eine neue Aufteilung der Gelder nachzudenken. Grundsätzlich ist das Kindergeld zur Deckung des Barbedarfs der zu verwenden (§ 1612b BGB), also z.B. für Nahrung, Pflege etc. Der Elternteil, der nicht verlässlich die Kinder betreuen kann/will zahlt dem anderen Elternteil Kindesunterhalt. Damit trägt auch er dazu bei, dass die Kinder gesund und gut betreut aufwachsen. Wenn Ihr Freund sich über Gebühr für seine Kinder einsetzt, sollte er sich um ein Gespräch mit einem neutralen Dritten (z.B. Mitarbeiter des Jugendamtes) bemühen und mit der Mutter der Kinder diese Dinge im Interesse der Kinder besprechen. Beharrlichkeit im Interesse der Kinder zahlt sich aus: die Mutter der Kinder wird erkennen, dass ein Vater, der für die Kinder verbindlich da sein will, auch ihr und ihrer Entwicklung nützt. Dafür sollte der Vater jedoch auch pro-aktiv seinen Einsatz für die Kinder glaubhaft und langfristig signalisieren und der Mutter Planungssicherheit geben. Ansonsten bindet die oft jahrelange Diskussion, wer wie viel vom Unterhalt bzw. Kindergeld anteilig bekommt, zuviel Zeit und Kraft. Auf beiden Seiten. Viel Glück.
Redaktionsteam
Hallo Zusammen, ich habe folgendes Problem. Die Mutter meines zwei-jährigen Sohnes ist, als er 6 Monate alt war, aus Stuttgart, wo wir uns kennengelernt habe, nach München gezogen, um sich dort nach der Schwangerschaft und der Geburt zu "re-orientieren". Ursprünglich war angedacht, dass sie nach ein paar Monaten wieder zurück nach Stuttgart kommt, und dort ihre Ausbildung beendet. Das hat sich sehr schnell nach dem Umzug erledigt. Jetzt möchte sie nach Südtirol zu ihrer Familie ziehen. Das Alles erklärt sie sich mit, der Begründung: wenn es Ihr gut geht, geht es auch dem kleinen gut. Veständlich. Ich hab den Kleinen seit sie nach München weggezogen sind, drei mal gesehen, da ich hier studiere und arbeite. Wenn ich eine längere Zeit nach München kommen könnte, ist entweder sie im Urlaub, oder es ist ihr zu kurzfristig. Das Sorgerecht liegt bei ihr. Es interessiert sie, wie es mir damit geht, allerdings ändert sie nichts daran. Ich habe nicht das Geld regelmäßig nach München zu fahren. Auch ist das mit der Übernachtung ziemlich beschissen, da sie mit einer mir unbekannten Familie zusammenlebt, auf deren Kinder aufpasst, und mit meinem Kleinen in der 1 Zi. DGW wohnt. Der Stöpsel erkennt mich mittlerweile nur am Telefon. Meine Geschwister haben den Kleinen nie gesehen. Ich weiß nicht mehr weiter, ich halt das auch nicht mehr aus. Wie bekomme ich meinen Teil des Sorgerechts. Kann Sie einfach ins Ausland umziehen, ohne meine Zustimmung?
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Christian (13.04.2013)
Lieber Christian! Als Erstes muss ich Dir mal sagen, wie leid es mir für Dich tut. ich kann verstehen, dass Du das nicht mehr aushältst. Dass diese Frau Dich so hinhält ist nicht schön. Solltest Du die Vaterschaft anerkannt haben, dann hast Du auf jeden Fall ein Umgangsrecht. Wenn nicht wäre das der erste Schritt für Dich. Das Umgangsrecht besagt, dass Du das Kind nach Absprache sehen darfst und Sie es Dir ermöglichen muss. Die Kosten musst du erst einmal selbst tragen. Da es jedoch die Mutter war, die die räumliche Trennung herbeigeführt hat, muss sie sich unter Umständen daran beteiligen. Jedenfalls muss sie dir so weit wie möglich entgegen kommen, um das Umgangsrecht zu ermöglichen. Da das Kind ja noch nicht schulpflichtig ist könntest du es vielleicht regelmäßig für ein verlängertes Wochenende zu dir holen. Das Sorgerecht kannst Du natürlich versuchen zu beantragen. Allerdings würde das viele Dinge verkomplizieren, weil Sie bei wichtigen Entscheidungen immer erst Dich um Dein Einverständnis bitten müsste. das gilt für OP's, Auslandsreisen, Schulauswahl usw. Du solltest Dir gut überlegen, wie umfangreich Du am Leben Deines Kindes teilhaben willst und wie umsetzbar das für Dich ist. Am Besten ist, Du sprichst beim Jugendamt vor. Du mannt dort Beistandschaft beantragen. Jemand wird Dich dort umfangreich beraten und Dir helfen, Dein Anliegen durchzusetzen. Da die Mutter ja generell gesprächsbereit zu sein scheint wäre eine Mediation oder Familienberatung zusätzlich sinnvoll. Es geht um das Kind, das ein Recht auf Kontakt zu beiden Elternteilen hat. Alles Gute!
Redaktionsteam
hallo, ich habe eine kurze Frage, wer steht in der Pflicht, meine Tochter zu holen oder zu bringen? Besteht eine Abhol-und Bringpflicht? Danke
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Hartmut Kunz (05.04.2013)
Hallo Herr Kunz, grundsätzlich ist der Umgangsberechtigte dazu verpflichtet, das Kind abzuholen und auch wieder zurück zu bringen. Allerdings kommt es auf die Umstände des Einzelfalls an. Die Mutter muss im Rahmen des machbaren mitwirken, um den Umgang so reibungslos wie möglich zu gestalten. Bei weiten Entfernungen muss sie beispielsweise das Kind zum Bahnhof bringen o.ä. Für die dadurch entstehenden Kosten muss allerdings der Umgangsberechtige aufkommen. Näheres dazu steht in unserem Ratgeber.
Redaktionsteam
Hallo. Meine Frau und ich lassen uns am im Mai scheiden. Das Aufenthaltsbestimmungsrecht liegt bei meiner Frau aber der 14 Jährige Junge lebt bei mir. So soll es auch bleiben wegen der Schule, Freunde usw. Meine Frage ist, wenn ich/wir einen Einladung zu einer Geburtstagsfeier bekommen, muß meine ExFrau mir das genehmigen oder muß ich ihr nur sagen das wir einen Einladung haben? Wie ist das wenn ich mit dem Jungen innerhalb von Deutschland in den Urlaub fahren möchte? Sie meint, sie müße es mir genehmigen, das kann doch nicht richtig sein, oder?
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Stephan Rüweler (31.03.2013)
Leider hat sie recht. Bei verheirateten Paaren besteht automatisch ein gemeinsames Sorgerecht. Wenn der Junge bei Ihnen lebt, dann sollten Sie entweder das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen oder sogar das alleinige Sorgerecht. Das Aufenthaltsbestimmungsrecht erlaubt es Ihnen frei über den Umgang mit Dritten zu entscheiden. Bei gemeinsamen Sorgerecht, was weiterhin bestünde, müssten Sie trotzdem in allen anderen wichtigen Fragen die Mutter um ihr Einverständnis bitten. Das betrifft Urlaubsreisen, Schulwechsel, medizinische Eingriffe usw. Überlegen Sie deshalb, was sinnvoll wäre und lassen Sie sich am besten beim Jugendamt beraten. Alles Gute für Sie!
Redaktionsteam
Hallo zusammen Meine Freundin und ich haben uns getrennt und sie ist im 8 Monat schwanger. Ich hab die Vaterschaft noch nicht anerkannt, was ich aber demnächst tun werde. Sie ist momentan im Frauenhaus. Hab ihr nie was angetan nur wir verstehen uns nicht, weil ich meine Familie mit eingemischt habe, was für mich auch selbstverständlich ist. Sie ist in schlechten Verhältnissen aufgewachsen (von zu Hause raus, Jugendheim und in Obhutnahme) und hab's Sie so zu sagen aus dem Loch rausgeholt und Sie zu Frau machen wollen. Bisher gab es nur zwischen uns Meinungsverschiedenheiten und als danke schön droht Sie mir mit den Ämtern usw. Was für mich nicht nachvollziehbar ist und ich nicht dulden kann, weil es doch um das Kindeswohl geht. Die Kleine soll nicht in die Hände von Ämtern geraten. Ich kann ihr drei zu Hause bieten (Oma, Schwester und mein eigenes) wo die Kleine gut aufwachsen kann. Ich mochte das alleinige Sorgerecht für die Kleine haben. Bin total verzweifelt und weiss nicht, was ich als Erstes tun soll oder tun muss. Ich hoffe das jemand mich versteht und vielleicht helfen kann. Danke
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Papa 2013 (17.03.2013)
Hallo! Erst einmal verstehe ich Deine Sorge. Aber bitte vergiss über Deine Wut und Verzweiflung nicht einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Du hast vollkommen recht damit, dass es um das Kindeswohl gehen soll. Deshalb wäre es gut die Mutter nicht unter Druck zu setzen. Gerade im schwangeren Zustand fühlen sich viele Frauen überfordert. Wenn Du Deiner Tochter ein guter Vater sein willst, brauchst Du die Mutter mit im Boot. Du kannst sie nicht einfach ausschließen. Zumal das Kind noch nicht mal auf der Welt ist. Die Vaterschaft kannst Du erst nach der Geburt anerkennen. Wenn es Dir um das Kindeswohl geht, dann sei Dir dessen bewusst, dass es erst mal für das Kind am Besten ist, bei seiner leiblichen Mutter zu sein und von ihr gestillt zu werden. Das sehen auch die Ämter so. Nur bei grober Vernachlässigung oder Misshandlung kann man ihr das Kind wegnehmen. Da sie selbst aus problematischen Verhältnissen kommt, ist es vielleicht für Dich nachvollziehbar, dass sie nicht so großes Vertrauen in Familie setzt und sich sogar verraten und ausgeliefert fühlt, wenn man die Familie dazu holt. Sie hat es halt so erlebt. Ich würde euch raten zu einem Mediator zu gehen. Das ist eine Art Gesprächsbegleitung. Er hilft euch. Er achtet im Gespräch darauf, dass die Dinge die gesagt werden auch gehört werden und nicht von Wut und Angst überdeckt, gar nicht beim Anderen ankommen. Das hilft oft schon sehr viel weiter. Ihr müsst miteinander reden. Ihr bekommt jetzt ein Kind, für das ihr Beide Sorgen werdet!
Redaktionsteam
Hi, Die Vaterschaftsanerkennung kann man auch vor der Geburt des Kindes abgeben und auch die Erklärung fur eine Sorgerecht abgeben. So habe ich für meinen Sohn gemacht. Dies habe ich gemeinsam mit seiner Mutter beim Jugendamt gemacht. Dies war die einziege richtige Entscheidung, die mir geholfen hat meinen Sohn nicht zu velieren. Überlegen Sie sehr gut, welche Schritte Sie machen. Ich hatte fast meinen Sohn verloren, obwohl ich nichts Falsch gemacht habe.
Man
Hallo! Mein Partner hat einen 4jährigen Sohn, zu dem er seit der Trennung vor 2 Jahren regelmäßig Umgang hat: er holt ihn über das WE zu sich, in den Ferien bis zu 4 Tage. es klappt wunderbar. Der Kontakt mit der Mutter läuft solange positiv, solange sie die Vereinbarungen diktiert, bei abweichenden Forderungen rastet sie aus (unzählige Anrufe, Schreierei). Bisher hat mein Partner immer eingelenkt. Nun Fordert er auch einmal einen längeren Zeitraum als max. 4 Nächte, und sie lehnt strikt ab, unterstellt man wolle Krieg anfangen, den kleinen total überfordern usw. Zudem sei Ostern ihr vorrecht und es sei ohnehin schon überaus nett von Ihr, dass er den Kleinen haben "darf". Es sei ihr Recht, einen längeren Umganz zu verbieten. Jetzt stellt sich für uns die Frage: Nachgeben und auf Beruhigung hoffen oder doch einmal eine Grenze setzen und den Weg über da Gericht gehen? Den Vorschlag einer Mediation hatte sie leider schon im Zusammenhang mit der Scheidung abgelehnt. Wir wollen weder eine Situation herbeiführen, in der am Kind gezogen wird, noch wollen wir immer in der Rolle des abhängigen Bittstellers verbleiben, der sich gnadenhalber für bis zu max. 4 Tage das eigene Kind "ausleihen" darf.
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Julia Mes (20.02.2013)
Sehr geehrte Frau Mes, es stellt sich zunächst die Frage, ob es über die bisherige Umgangsregelung bereits eine schriftliche Vereinbarung gibt, beispielsweise im Rahmen der Scheidung. Wir gehen davon aus, dass die gemeinsame Sorge für das Kind besteht. Generell gibt es für die Regelung des Umgangs keine festen Vorgaben. Es muss immer im Einzelfall entschieden werden, was für das Kind das beste ist. In der Regel wird in dem Alter allerdings ein längerer Umgang als 4 Nächte gewährt. Feiertage sind zwischen den Eltern aufzuteilen, wobei es meist so gehandhabt wird, dass der Elternteil bei dem das Kind wohnt "Anspruch" auf Geburtstage und Heiligabend hat. Wir empfehlen Ihrem Partner sich an das Jugendamt zu wenden, falls die Ex-Frau nicht gesprächsbereit ist. Vielleicht kann man ihr ja doch klar machen, dass eine Mediation für Klarheit sorgen kann. In vielen Fällen wird ein verbindlicher Plan für Wochenenden, Feiertage und Urlaube erstellt, an den sich beide Eltern dann halten müssen. So kann verhindert werden, dass immer wieder (auch im Beisein des Kindes) über die Umgangszeiten gestritten wird. Spätestens wenn das Kind ins schulpflichtige Alter kommt ist eine 50/50 Aufteilung der Ferien "normal", sofern nicht wichtige Gründe dagegen sprechen. Das Kind hat Anspruch auf beide Elternteile. Wir wünschen Ihnen alles Gute!
Redaktionsteam
Mein Bruder hat einen 10 jährigen Sohn. Er zahlt auch Unterhalt, obwohl er seinen Sohn nicht sieht. Das Problem ist, dass die Mutter des Kindes geheiratet hat und meine Frage ist: Muss der jetztige Lebenspartner diesen Jungen adoptieren oder muss mein Bruder weiterhin Unterhalt zahlen, trotzdem dass sie geheiratet hat und den Familiennamen des Sohnes geändert hat? Oder wie soll man da vorgehen?
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julia (15.02.2013)
Hallo Julia, die Heirat der Mutter des Kindes ändert nichts an der Unterhaltspflicht des biologischen Vaters, solange der Ehemann den Jungen nicht adoptiert. Eine Pflicht zur Adoption gibt es aber nicht. Was den Namen angeht, so ist es gemäß § 1618 Abs. 1 BGB möglich, dass das Kind den Namen des neuen Ehemannes erhält, sofern die Mutter das alleinige Sorgerecht hatte und der Junge nicht vorher den Namen des biologischen Vaters trug (sondern den Namen der Mutter). Ihr Bruder hat aber – auch ohne Sorgerecht – das Recht zum regelmäßigen Umgang mit dem Kind. Er sollte sich an das Jugendamt wenden, wenn er es durchsetzen möchte.
Redaktionsteam
Meine Tochter wird im März 7 Jahre alt. Bis jetzt habe ich nur 1x/Woche Umgangsrecht, das aber sehr oft von der Mutter boykottiert wird, weil die absolut nicht will, dass ich überhaupt Umgang mit der Kleinen habe. Seit 3-4 Monaten habe ich meine Tochter nicht mehr gesehen, da die Mutter mir Kindesmissbrauch unterstellt hat, für dessen Aufklärung leider erst im März die Diagnostik sein soll. Dem Verfahrensbeistand hat die Tochter schon gesagt, dass sie mich gerne sehen möchte u. hat sich auch sonst nur positiv über mich geäussert. Mein Anwalt hat einen Antrag auf Unterlassung der Äusserungen der Mutter gestellt, der aber abgelehnt wurde.(ein Unterlassungsanspruch gemäss §§823,1004 BGB Analog ist im Rahmen gerichtlicher Verfahren wegen Äusserungen in einem solchen Verfahren nicht gegeben, weil der Betroffene durch das gerichtliche Verfahren selbst geschützt wird. ..auch: es wird ausdrücklich ein Sachverständigengutachten beantragt, auch, um die Vorwürfe ggf. aus der Welt zu schaffen.) Da der Prozesskostenhilfeantrag abgelehnt wurde, soll ich dem Anwalt nun für das Prüfungsverfahren 150€ zahlen. Ich bin total fertig und weiss nicht mehr weiter. Verhandlungstermin wegen Sorge- u. Umgangsrecht ist am 14. Febr. u. wegen Anordnung auf Unterlassung am 21. Febr. Danke für hilfreiche Antworten.
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falk süssmann (07.02.2013)
Ich nehme an, dass Du den Fall dem Jugendamt vorgetragen hast? Ich würde mir auf jeden Fall dort einen Vertreter suchen. Die Anwaltskosten musst Du wohl zahlen, oder um erneute Prüfung bitten. Mach Dir keine Sorgen. Kann der Fall des Kindesmissbrauchs nicht nachgewiesen werden, dann hast Du ein regelmäßiges Umgangsrecht und die Mutter ist sogar verpflichtet aktiv daran mitzuwirken. Sollte Sie gegen diese Auflagen verstossen, dann schreitet das Familiengericht ein. Das ist jetzt eine höchstunerfreuliche Situation, die es durchzustehen gilt. Sei Zuversichtlich, dass sich alles zu deinen Gunsten klärt. Bist Du unschuldig, ist das Recht auf Deiner Seite. Alles Gute und starke Nerven!
Redaktionsteam
Habe eine 11 jährige Tochter ...der Vater wohnt in Bremen,wir die Mama und meine Tochter in Chemnitz..er darf sein Kind sehen wer kommt für die Kosten der Bahn auf und wer ist verantwortlich dafür... vielen Dank
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Angelika Wanke (02.02.2013)
Liebe Frau Wanke! Grundsätzlich ist es so, dass der Umgangsberechtigte die Fahrtkosten zu tragen hat. Verantwortlich für die Umsetzung ist er ebenfalls. Sie haben allerdings die Pflicht den Umgang aktiv zu fördern. In Fällen, in denen die Mutter durch Wegzug dazu beigetragen hat, dass die Umgangskosten sich für den Vater stark erhöhen, kann die Mutter unter Umständen an den Kosten beteiligt werden. Das hängt aber vom Einzelfall ab. Wenden Sie sich am besten ans Jugendamt, falls es Streit geben sollte. Alles Gute!
Redaktionsteam
Hallo, Ich habe einen Sohn von 22 Monaten. Sein Vater hat mich im 3.Schwangerschaftsmonat verlassen. Ich habe das alleinige Sorgerecht. Die Vaterschaftsanerkennung ging auch nicht ganz ohne Probleme von statten da er sich erst weigerte und dann sollte ich auch noch einen anderen Mann eintragen lassen. Trotz eingeräumten Besuchsrecht meinerseits(ein Anruf und er kann vorbeikommen), lässt er sich nur einmal in 3-4 Monaten mal sehen. Und fast nur abends. Mein Sohn sagt zu ihm nicht Papa sonder rennt schreiend und weinend weg wenn er kommt. Da er Probleme mit der Ausländerbehörde hat mache ich mir Sorgen das er sich das neue Gesetz zu nutzen machen will. Er hätte das Kind lieber im Ausland bei seinen Eltern als bei mir in Berlin. Er ist jetzt schon nicht für mich erreichbar wenn was mit dem Kleinen ist und auf SMS reagiert er erst 2 Wochen später. Muss ich das Sorgerecht für mein Kind vielleicht bald teilen und wenn ja muss ich das Kind mit ihm allein lassen? Hat jemand einen Rat für mich
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Kati (01.02.2013)
Liebe Kati! Solange er das Sorgerecht nicht beantragt, kann er das Kind gar nicht mit ins Ausland nehmen, ohne Deine Zustimmung. Wenn Dein Kind Angst vorm Vater hat, kannst Du beim Jugendamt diesen Zustand schildern. Dann kann man eine Anordnung erwirken, dass der Vater das Kind nicht alleine bekommt, sondern eine Vertrauensperson anwesend sein muss. Außerdem kann er das Sorgerecht zwar gegen deinen Willen beantragen, bekommen wird er es aber nur, wenn es dem Kindeswohl nicht widerspricht. An Deiner Stelle würde ich mich beim Jugendamt beraten lassen. Ich denke, für ihn würde es nicht so gut aussehen. Alles Gute!
Redaktionsteam
Hallo, Ich möchte mich von meiner Freundin trennen, da ich mich in eine andere Frau verliebt habe, mit der ich auch schon ein Verhältnis habe. Ich habe aber mit meiner jetzigen Freundin eine Tochter, die noch nicht ein Jahr alt ist. Meine grosse Angst ist, sie nicht mehr sehen zu können, da meine Freundin mir damit droht, falls ich mich trenne. Auch möchte ich es so hinbekommen, dass meine neue Freundin dann da sein kann wenn meine Tochter zu mir kommt. Welche Rechte habe ich da? Und wie gehe ich am besten vor? Vielen dank für euren Rat..
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Paul (21.01.2013)
Hallo Paul! Bist Du denn als Vater in der Geburtsurkunde eingetragen? Wenn nicht solltest Du so schnell wie möglich die Vaterschaft anerkennen. Damit bist Du zwar unterhaltspflichtig, hast aber auch das Umgangsrecht. Das bedeutet, Du darfst Deine Tochter regelmäßig sehen. In der Zeit, wo Du die Kleine hast, kannst Du auch Deine neue Freundin dabei haben. Sollte es keine gravierenden Argumente (Vernachlässigung der Aufsichtspflicht, Misshandlung) dagegen geben, hat die Mutter des Kindes da schlechte Karten. Ich würde Dir vorschlagen, Dich beim Jugendamt beraten zu lassen, da wir keine Rechtsberatung sind und nur Empfehlungen aussprechen dürfen. Lies gerne auch unsere Broschüre. Das wird Dich etwas beruhigen. Alles Gute!
Redaktionsteam
Ja, ich habe das umgangsrecht, aber stimmt es, dass sie sagen kann, dass ich immer zu ihr muss um die Kleine zu sehen? Danke für die Hilfe Paul
Paul
Nein, das darf Sie nicht bestimmen. Solange Du keine Entscheidungen triffst, die das Sorgerecht berühren, ist es Dir überlassen, was Du in deiner Zeit mit ihr machst. Sicher Dich trotzdem beim Jugendamt ab. Es ist immer besser, den Fall schon mal bekannt zu machen. Im Streitfall, kennst Du bereits einen Mitarbeiter und bist im Vorteil.
Redaktionsteam
Hallo ich habe eine Frage. Mein Bruder hat ein uneheliches Kind, Das erst zwei Monate alt ist. Beide haben das Sorgerecht. Wohnten auch zusammen. Nun jetzt ist sie einfach von daheim zu ihrer Mutter gezogen Mit dem kleinen. Mein Bruder kann ohne seinen Sohn nicht leben. Die Mutter ist der Meinung dass er ihn am Wochenenden sehen kann. Welche Rechte hätte mein Bruder, wenn er das Kind haben möchte.
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K.R. (19.01.2013)
Hallo! Wenn gemeinsames Sorgerecht besteht, kann Ihr Bruder das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen. Allerdings wird darüber ein Gericht entscheiden. Es gibt sich auch die Möglichkeit sich außergerichtlich zu einigen. Man könnte zum Beispiel ein Wechselmodell anstreben. Das Kind wechselt wöchentlich oder 14-tägig zwischen den Eltern und lebt sozusagen hälftig bei Vater und Mutter. Auf jeden Fall darf er auf sein regelmäßiges Umgangsrecht bestehen. Ihr Bruder sollte sich am Besten beim Jugendamt kostenlos beraten lassen. Wir sind keine Rechtsberatung und können nur Empfehlungen aussprechen. Lesen Sie auch unsere Broschüre. Alles Gute!
Redaktionsteam
Hallo...ich habe ein Problem...die Ex-Freundin von meinem Freund behauptet schwanger von ihm zu sein...hat ihm ein Bild vom Mutterpass und ein Ultraschallbild geschickt...und ich meine sowas kann man sich ja auch aus dem Internet holen...auf alle Anfragen von ihm, ob er mal mit zum Arzt darf oder die Frage nach einem Ultraschallbild mit ihrem Namen drauf oder Ähnliches reagiert sie total agressiv und rastet völlig aus...der ständige Gedanke daran ob es nun so ist oder sie ihn damit nur wieder bekommen will und lügt mach meinen Freund verrückt. Gibt es irgendwelche Möglichkeiten für ihn, wie er es rausfinden kann oder kann er es irgendwo anfordern das sie ihm einen Beweis dafür liefert??? ich hoffe uns kann jemand helfen...
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lina (05.01.2013)
Liebe Lina! Das ist eine schwierige Situation. Natürlich können wir auch nicht sagen, ob es stimmt oder nicht, obwohl sich das schon sehr nach einem Spiel anhört, gerade weil sie mit den originalen nicht rausrücken will. Er sollte auf jeden Fall das Gespräch mit ihr suchen und als Bedingung stellen, dass sie den Mutterpass und das Ultraschallbild mitbringt. Dann wird sich sicher rausstellen, ob es wahr oder gelogen ist. Mit ihr reden muss er sowiso, wenn sie von ihm schwanger ist. Da spielt es also keine Rolle, ob man das Gespräch jetzt führt, um eine Lüge zu entlarven und noch mal das Ende des Kontaktes zu bekräftigen oder ob man sich gemeinsam überlegt, wie das jetzt weitergehen soll mit dem kommenden Kind. Gibt es eine Möglichkeit herauszubekommen, wer ihr behandelnder Arzt ist? Dann könnte er dort nachfragen. oder vielleicht hat der die Telefonnummer von ihrer Mutter. Wir wünschen euch auf jeden Fall baldige Klarheit.
Redaktionsteam
Hallo! Ich habe folgendes Problem, meine Exfreundin wohnt in Berlin und ich in Baden-Württemberg. Ihr wurden jetzt innerhalb von nicht ganz einem Jahr die Kinder zwei mal weggenommen von der Polizei. Jetzt sind sie in einem Kindernotdienst und ich habe es beide male vom Jugendamt erfahren, weil sie Alkohol getrunken hat. Sie kifft auch. Jetzt sind meine Kinder 2 Jahre lang weg. Ich kann sie nichtmehr sehen, obwohl ich jeden Monat einmal nach Berlin fahre. Da ich arbeiten gehe und das Unsummen an Geld kostet geht das nur einmal. Meine Tochter liebt mich und mein Sohn wird erst ein Jahr und sie hat noch nicht mal eine Geburtsurkunde weil sie nichts zustande bringt seit dem sie mit mir nicht mehr zusammen ist. Das Wichtigste so denke ich, ist ihr neuer Freund den sie gleich 3 Tage nach mir hatte. Jetzt meine Frage hab ich irgend eine Chance wenigstens meine Tochter zu mir zu holen auch wenn ich arbeite? Warum nur meine Tochter? Da für meinen Sohn keine Vaterschaftsanerkennung vorliegt, weil sie gleich nach der Geburt Schluss gemacht hat. Also kann ich da irgendwas machen. Ich tue alles um sie zu mir zu holen.
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Ronny Klöckner (28.12.2012)
Lieber Ronny! Wenn es Dir ernst ist, und Du Deine Kinder zu Dir nehmen möchtest, dann würde ich so schnell wie möglich beim Jugendamt vorsprechen und Ihnen Deine Absicht mitteilen. Sicherlich werden Sie Dir raten, den Antrag auf Vaterschaft für den Kleinen zu stellen. Da die Mutter nur eingeschränkt in der Lage ist für die Kinder zu sorgen, könnten Deine Chancen recht gut stehen, soweit Du selbst Dich in stabilen Verhältnissen befindest. Die Geschwister zu trennen, halte ich persönlich für halbherzig und grausam den Kindern gegenüber. Überlege Dir gut, ob Du der Verantwortung als alleinerziehender Vater gewachsen wärest und wer Dir dabei helfen kann. Viel Glück und alles Gute!
Redaktionsteam
Habe eine frage lebe seit 2jahren getrennt von meiner ex wir haben eine Tochter 6jahre vor 1jahr hat sie jemanden kennen gelernt er hat Arbeit in der Schweiz gefunden sie will mit Tochter dorthin darf sie das ich liebe meine Tochter und möchte sie nicht verlieren wer kann mir helfen
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Michael metzler (22.12.2012)
Hallo Herr Metzler, es kommt zunächst darauf an, ob Sie das volle gemeinsame Sorgerecht haben. In dem Fall kann ohne Ihre Zustimmung keine so tiefgreifende Entscheidung getroffen werden. Wenn Sie die Zustimmung verweigern, hat die Mutter allerdings die Möglichkeit Ihre Zustimmung vom Familiengericht ersetzen zu lassen. Sie kann unter Umständen darlegen, dass ein Umzug aus wirtschaftlichen Gründen notwendig ist und für die Tochter keinerlei Nachteile entstehen. Häufig wird ein solcher Umzug von den Richtern genehmigt. Da der Vater erheblich höhere Umgangskosten hat, wird aber in der Regel gleichzeitig entschieden, dass die Mutter sich an diesen Kosten (Reisekosten) zumindest beteiligen muss. Wir empfehlen Ihnen, sich in jedem Fall einen Rechtsanwalt suchen, wenn die Sache akut ist. Dieser kann bei Gericht eine einstweilige Verfügung beantragen, wenn die Gefahr besteht, dass die Mutter ohne Ihre Einwilligung umzieht.
Redaktionsteam
Hallo, meinem Bruder wurde von zwei Jahren nach einem langen Gerichtsverfahren und auf Grund eines familienpsychologischem Gutachtens und diversem Fehlverfahlten der Kindesmutter das Aufenthaltsbestimmungsrecht, die Gesundheitssorge und die Schulsorge für seine drei Kinder (12, 9 und 7J.) zugesprochen, das restliche Sorgerecht bleibt weiterhin beidseitig. Er ist somit allerziehend und zudem voll berufstätig. Nun hat er sich ein Au-pair engagiert. Die Kindesmutter ist strikt dagegen und hat eine einstweilige Verfügung bezüglich des Au-pairs beantragt und beim Jugendamt die Gefährdung des Kindeswohles angezeigt. Kommt sie damit durch?
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Marleene99 (21.12.2012)
Hallo Marleene, ich verstehe, dass Sie sich Sorgen darüber machen, ob die Mutter der Kinder Ihres Bruders den Einsatz eines Au-pairs verbieten kann. Bitte bedenken Sie bei unserer Antwort, dass wir keine rechtsverbindliche Auskunft geben können sondern nur eine Einschätzung Ihrer Situation. Eine wirklich verbindliche Rechtsberatung kann Ihnen nur ein/e Rechtsanwalt/-anwältin geben. Sofern kein klar erkennbarer und nachvollziehbarer Grund für eine einstweilige Verfügung vorliegt, kann die Kindesmutter - meiner subjektiven Einschätzung nach - keinen Erfolg mit ihrem Anliegen haben. Dass sie nur "strikt gegen ein Au-pair" ist, reicht hierfür nicht aus. Es müsste schon eine ersichtliche Kindeswohl-Gefährdung durch das Au-pair vorliegen, die Gründe hierfür müsste sie klar kommunizieren. Aufgrund der Entscheidung des Gerichtes von vor 2 Jahren scheint die nötige Unterstützung Ihres Bruders durch einen Au-pair logisch und nachvollziehbar. Wenn also nichts weiter an Argumenten vorliegt, wird die Kindesmutter wohl nicht mit dem Au-pair-Verbot durchkommen. Wir wünschen Ihnen und Ihrem Bruder viel Glück.
Redaktionsteam
Hallo, ich habe eine zweijährige Tochter. Seit ihrer Geburt bin ich vom Kindesvater getrennt, da er mir unterstellt hat, dass ich Ihn betrogen hätte. Der gerichtsmedizinische Vaterschaftstest, der auch vor Gericht zulässig ist, hat bestätigt, dass er der Vater ist. Die erste Zeit hat er sich auch um unsere Tochter bemüht. In den letzen Monaten gingen die die Besuche und auch die pünkliche Zahlung des Unterhalt zurück. Bislang habe ich Ihm offenen Umgang gewährt, aber da er uns stets und ständig versetzt, absagt oder im Regen vor der Türe stehen lässt, naja, den Kontakt verringert. Mittlerweile war die Kleine krank und hatte Fieber und ich wollte, dass er zur Apotheke fährt. Am nächsten Morgen habe ich den Komentar erhalten , er hätte auch mal Feierabend und ob ich nicht mitbekommen hätte dass er wenig Zeit hätte. Und ausserdem habe er eine neue Lebensgefährtin. Ich war zuvor schon immer ein wenig angefressen gewesen als er die Kleine versetzt hat, aber das ist noch ein Stück mehr. Außerdem droht er mir immer mit dem Jugendamt. Meine Frage also, muß ich zustimmen, wenn er Ausflüge mit unserer Tochter und seiner Neuen macht? Das Besuchsrecht habe ich jetzt auf alle 14 Tage gelegt ohne Jugendamt und mit seiner Zustimmung? Was muß ich noch beachten, was steht ihm zu?
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Gesine Korwitz (19.11.2012)
Hallo Frau Korwitz, als Mutter und Elternteil, bei dem Ihre Tochter ihren Lebensmittelpunkt hat, müssen Sie keiner Sache zustimmen, was Sie nicht für Ihre Tochter wollen. Allerdings brauchen Sie hierfür eine handfeste Begründung. Eine emotionale Kränkung in der vergangenen Paarbeziehung reicht da leider nicht aus, dem Vater Ausflüge und Zeit mit dem Kind zu verwehren. Hier sollte immer das Wohl des Kindes - und nur das - im Mittelpunkt stehen. Wenn Ihr Ex-Partner jedoch verabredete Treffen nicht einhält, und Sie mehrfach versetzt mit Ihrer Tochter, empfehle ich Ihnen, doch das Jugendamt zu Hilfe zu nehmen. Das Jugendamt bietet hierfür Familienberater an (oft kostenfrei) und arbeitet mit Ihnen zusammen an einer Lösung, die für alle tragbar ist. Die grundsätzlichen und auch einklagbaren Rechte des Vaters finden Sie in unserem Ratgeber. Jedoch ist eine Abstimmung im Gespräch und auf gleicher Augenhöhe immer der bessere Weg. Und hiermit waren Sie ja auch bisher erfolgreich. Bitte bedenken Sie, dass wir hier nur eine Einschätzung und Empfehlung geben können und dies keine rechtliche Beratung ersetzt. Dies kann nur ein Rechtsanwalt. Wir wünsche Ihnen viel Glück.
Redaktionsteam
Hallo, ich hätte auch einmal eine Frage: I ch habe einen Sohn, mein damaliger Freund (inzwischen sind wir auch verheiratet) hat die Vaterschaft anerkannt. Jetzt will mein Ex einen Test von mir, ob er evtl. der Vater ist. Das Kind ist mittlerweile 10 Jahre und 10 Jahre habe ich nichts von meinem Ex gehört. Muss ich diesem Test zustimmen? Eigentlich nicht oder? Da ja jetzt aber ein neues Gesetz heraus kommen soll, Rechte leiblicher Väter gestärkt, bin ich total verunsichert, was ich jetzt machen soll. Vielen Dank für eine Rückantwort.
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Gurke1979 (21.10.2012)
Hallo! Es ist in der Tat so, dass die Rechte der leiblichen Väter gestärkt wurden. Allerdings bedeutet dies nicht, dass jeder leibliche Vater automatisch ein Umgangsrecht bekommt. Im Vordergrund steht das Wohl des Kindes. Wenn das Kind in einer gefestigten Familienstruktur mit dem "gesetzlichen Vater" lebt, dann wird der Umgang mit dem biologischen Vater häufig problematisch sein. Im Streitfall muss das Familiengericht Sachverständige hinzuziehen und dann entscheiden. Das Gericht wird also die persönlichen Verhältnisse prüfen und feststellen, ob ein Umgangsrecht überhaupt Sinn macht oder mehr Schaden anrichtet. Um die Vaterrechte überhaupt wahrnehmen zu können, kann auch ein Vaterschaftstest gefordert werden. Der biologische Vater sollte bei seiner Forderung allerdings bedenken, dass er als Vater nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten hat, insbesondere die Unterhaltspflicht. Ich würde mich an Ihrer Stelle beim dem zuständigen Jugendamt melden und um Unterstützung bitten. Dort kann man Ihnen die Vorgehensweise genau erklären. Alles Gute!
Redaktionsteam
Hallo, ich habe eine Frage: Und zwar habe ich einen 2-jährigen Sohn. Meine Freundin hat damals als er geboren ist keinen Vater angegeben, also sie hat das alleinige Sorgerecht für ihn. Was kann ich jetzt machen, dass ich ihn auch sehen darf, weil wir uns wahrscheinlich trennen und sie mir ihn abnehmen will. Habe ich da Rechte oder gar nicht? Danke für eure Antwort
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Manuel (09.10.2012)
Lieber Manuel, Sie sollten zunächst dafür sorgen, dass Ihre Vaterschaft festgestellt wird. Auch gegen den Willen der Mutter können Sie gemäß § 1600d Bürgerliches Gesetzbuch ein gerichtliches Verfahren zur Vaterschaftsfeststellung einleiten. Nur wenn Sie auch in den Papieren als Vater festgehalten sind, können Sie Ihre Rechte (und Pflichten) als Vater wahrnehmen. So wäre es beispielsweise möglich, das gemeinsame Sorgerecht bei Gericht zu beantragen, was zu Folge hätte, dass die Mutter ohne Ihre Zustimmung keine wichtigen Entscheidungen für das Kind treffen darf. In jedem Falle hätte Sie auch das Recht auf regelmäßigen Umgang. Mehr dazu steht in unserer Broschüre. Wir empfehlen Ihnen, sich dringend an eine Beratungsstelle oder einen Rechtsanwalt zu wenden, um Ihre Rechte durchzusetzen. Eine erste Auskunft kann Ihnen auch das Jugendamt geben. Wir wünschen Ihnen viel Kraft!
Redaktionsteam
Hallo, ich habe mit meiner Ex-Freundin eine 1 Jahr alte Tochter. Diese darf ich nur selten sehen und wenn, dann nur unter Aufsicht. Habe ich als Unterhalt zahlender Vater nicht auch Anspruch darauf, die Tochter alle vierzehn Tage zu mir zu nehmen? Das Jugendamt sagt mir erst ab dem 3. Lebensjahr. Stimmt das? Mfg Timm
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Timm (22.09.2012)
Sehr geehrter Herr Timm, grundsätzlich hat ein Vater immer das Recht auf Umgang mit seinen Kind. Das gilt sogar dann, wenn kein gemeinsames Sorgerecht besteht. Für den Umfang der Umgangszeiten gibt es keine pauschalen Regelungen, es kommt immer auf den Einzelfall an. Beide Elternteile müssen sich über die Häufigkeit des Umgangs einigen, daran führt leider kein Weg vorbei. Wenn ein Elternteil mit der Häufigkeit des Umgangs unzufrieden ist, eine Einigung aber nicht erzielt werden kann, ist der passende Ansprechpartner tatsächlich zunächst das Jugendamt. Die Sachbearbeiter dort haben erst einmal die Aufgabe, zwischen den Eltern zu vermitteln. Im ersten Schritt ganz unabhängig davon, was im Gesetz steht. Wenn sich auch mit Hilfe des Jugendamtes beide Eltern partout nicht einigen können oder ein Elternteil zum wiederholten Male gegen die Absprachen verstößt, kann das Familiengericht den Umgang rechtlich regeln. Welche Möglichkeiten Sie tatsächlich vor Gericht haben und welche Umgangsregeln üblich sind, erfahren Sie in unserem Ratgeber. Für alle Seiten jedoch ist es ratsam, einen immer nervenaufreibenden, gerichtlichen Streit zu vermeiden. Zum Wohle des Kindes. Bitte beachten Sie immer, dass eine konkrete Rechtsberatung für Ihren Einzelfall nur durch einen Rechtsanwalt möglich ist. Wir als Formblitz-Redaktionsteam können lediglich überschlägige Einschätzungen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen geben. Viel Erfolg.
Redaktionsteam
Hallo, ich habe mit meiner Exfreundin das gemeinsame Sorgerecht. Meinen Sohn habe ich alle 2 Wochen von Freitag bis Sonntag. Ich bin in einer neuen Beziehung und sehr glücklich. Meine neue Freundin hat auch einen Sohn. Mein Sohn versteht sich auch mit ihrem sehr gut. Sie hat extra ein zweites Kinderzimmer für meinen Sohn eingerichtet. Ich habe eine eigene Wohnung, bin aber öfters bei ihr. Meine Frage ist: Kann ich mit meinen Sohn über das Wochenende bei ihr übernachten, auch wenn die Mutter meines Sohnes was dagegen hätte?
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ToasterErik (20.07.2012)
Hallo, mein Mann hat einen Sohn aus einer früheren Beziehung (7) der uns seit Jahren regelmäßig besucht und sich bei uns wohl fühlt. Jetzt will uns seine Ex vorschreiben, mit wem der Sohn bei uns ausser dem Vater Umgang haben darf. Beispielsweise dürften wir nicht ohne Ihre Zustimmung am Wochenende zu meinen Eltern fahren (quasi Stiefoma) die 300 km entfernt wohnen oder wenn er bei uns in Ferien ist, dass wir nicht ohne Ihre Zustimmung innerhalb von Deutschland in Urlaub fahren dürfen. Stimmt das, brauchen wir Ihre Zustimmung, bzw müssen wir sie informieren, wenn wir meine Eltern oder Freunde besuchen, die weiter weg wohnen? Danke für Ihre Hilfe
Mareike M.
Hallo, grundsätzlich darf die Mutter des Kindes nicht darüber bestimmen, was Sie in der Umgangszeit mit dem Kind machen. Lediglich, wenn es um Auslandsreisen geht oder ähnliche Fragen, die das gemeinsame Sorgerecht betreffen (zum Beispiel, wenn sie das Kind in einem Verein anmelden würden o.ä.). Besuche von Verwandten zählen in der Regel nicht dazu. Die Mutter muss daher nicht ihre Erlaubnis geben. Wohnen die Verwandten sehr weit entfernt, kommt es auf den Einzelfall an, das Alter des Kindes etc.. Darüber, mit wem sie die Zeit verbringen kann die Mutter des Kindes dagegen nicht entscheiden. nur wenn das Kindeswohl beispielsweise dadurch gefährdet wäre, könnte die Mutter entsprechende Einschränkungen des Umgangs beantragen. Hier müsste sie sich allerdings an das Familiengericht wenden. Wir empfehlen Ihnen, sich im Zweifel rechtlich beraten zu lassen, da es natürlich auch auf frühere Absprachen oder gerichtliche Urteile ankommt. Im Zweifel sollten Sie eine Beratungsstelle aufsuchen.
Redaktionsteam
Mein Mann hat erfahren, dass er als Vater eines 7 jährigen Jungen beim JA angegeben wurde. Er wusste nicht, dass der damalige One-Night-Stand schwanger wurde, da die KM damals verheiratet war und keinerlei weiterer Kontakt bestand. Das JA hat momentan den Jungen in einer Pflegefamilie untergebracht. Die Familienverhältnisse - der bis jetzt Vater zweifelt die Vaterschaft an, das Kind war schon lange nicht mehr bei der Mutter, deren andere Kinder sind auch nicht bei ihr. Wenn bei dem anstehenden Test rauskommen sollte das mein Mann der Vater ist, können wir dann den Jungen kennenlernen oder evtl auch zu uns holen? Was kommen dann Nachzahlungen auf uns zu? Bin momentan mit unserer 7 Monate alten Tochter zuhause in Elternzeit. Danke
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Mel (15.06.2012)
Liebe Mel, als biologischer Vater hätte Ihr Mann zwar eventuell einen Anspruch darauf das Kind regelmäßig zu sehen, dies müsste aber vor dem Familiengericht geklärt werden. Entscheidend für die Richter ist das Kindeswohl. Inwieweit er den Verpflichtungen nachgekommen ist, ist ja noch unklar, wenn das Kind in einer Pflegefamilie war. Inwieweit rückwirkend Ansprüche geltend gemacht werden können ist zweifelhaft, denn sowohl der Mutter als auch dem Jugendamt war er ja als potentieller Vater bekannt. Wir können Ihnen in diesem Falle nur empfehlen, sich rechtlich beraten zu lassen. Vereinbaren Sie ggf. auch einen Termin mit dem Jugendamt. Wenn ein Kind aus der Pflegefamilie geholt werden soll, dann muss in der Regel die Kindesmutter zustimmen. Ggf. kann die Zustimmung durch das Gericht auch ersetzt werden. Bitte beachten Sie, dass wir hier an dieser Stelle keine verbindliche Rechtsberatung im Einzelfall leisten können. Es kommt sehr auf die Details an. Nur ein Rechtsanwalt kann eine individuelle Rechtsberatung erteilen.
Redaktionsteam
Hallo, mein Sohn ist 9 Jahre alt und mein damaliger Freund jetzt sind wir auch verheiratet hat die Vaterschaft unterschrieben. Nach 9 Jahren kommt jetzt mein Ex daher und will ein Test, ob er eventuell der Vater ist. Darf ich das verweigern? Es kann ja nicht sein, dass er nach 9 Jahren daher kommt und ein Familienleben auseinander bringen will. Ich bin sehr beruhigt, weil ich jetzt auch die Nachrichten gehört habe, dass die Rechte leiblicher Väter gestärkt werden sollen. Was kann ich tun? Vielen Dank.
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swenja (12.06.2012)
Liebe Swenja, bitte haben Sie zunächst Verständnis dafür, dass wir eine Rechtsberatung an dieser Stelle für den Einzelfall nicht erteilen. Richtig ist, dass die Rechte der biologischen Väter gestärkt werden. Allerdings bleibt es immernoch bei dem Grundsatz, dass das Wohlergehen des Kindes und der intakten Familie vor geht. Es gibt hierzu sogar ein [Urteil des Europäischen Gerichtshofs |/news/2012/weiterhin-nur-eingeschraenkte-rechte-fuer-biologische-vaeter-1076.html]. Einem Test muss eine Mutter insofern ersteinmal nicht zustimmen. Der Vater hätte allerdings die Möglichkeit zu versuchen, den Test über ein Gericht einzuklagen. Es kommt dabei sehr auf den Einzelfall an, wie ein Familiengericht über die eventuelle Klage des mutmaßlichen biologischen Vaters enscheiden wird. In der Rechtsprechung besteht aber bisher die Linie, dass dem Familienleben und der Beziehung des "rechtlichen Vaters" zum Kind Vorrang einzuräumen ist. Falls der Mann also tatsächlich vor Gericht ziehen sollte, können Sie sich auf diese Argumente berufen. Wir würden Ihnen empfehlen, sich dabei von einem Anwalt vertreten zu lassen. Trotz der guten Aussichten, ist ein Prozess immer eine Belastung. Wir wünschen Ihnen viel Kraft!
Redaktionsteam
Meine "Ex." und ich haben gemeinsames Sorgerecht für unsere Tochter (11). welche bei ihrer Mutter wohnt. Muß sie mich fragen,wenn sie mit meiner Tochter in eine andere Stadt ziehen möchte?
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manfred remdt (06.05.2012)
Lieber Herr Remdt! Da das gemeinsame Sorgerecht besteht muss die Mutter Sie um Ihr Einverständnis bitten. Schließlich zieht diese Entscheidung eine Reihe anderer wichtiger Entscheidungen nach sich, wie z.B. Schulwechsel oder Probleme mit dem Umgangsrecht. Sie sollten sich also gemeinsam an einen Tisch setzten und genau besprechen, wie das alles praktisch umsetzbar sein soll. Auf jeden Fall darf ein Umzug nicht ohne Ihre Zustimmung geschehen. Ansonsten haben Sie die Möglichkeit vors Familiengericht zu gehen. Wir hoffen jedoch, dass sich alles im Gespräch mit Ihrer Ex-Freundin klären lässt! Alles Gute!
Redaktionsteam
Halo, die Antwort finde ich einleuchtend. Stecke in genau der selben Situation und habe immer gesagt, ich werde mich wehren gegen einen Ortswechsel. Nun hat meine Ex beantragt, mir das gemeinsame Sorgerecht zu entziehen. Frage: Gibt es zu dieser Aussage ein Grundsatzurteil und wenn ja, welches Aktenzeichen? Gruß, M. Sporbeck
Sporbeck
Nur wer das Aufenhaltsbestimmungsrecht hat darf auch entscheiden wo das Kind bleiben darf bzw. umziehen darf. Unabhängig davon ob beide das Sorgerecht haben.
Tanja T.
Grundsätzlich ist das Aufenthaltsbestimmungsrecht ein Teil des Sorgerechts. Nur wenn es bereits im Vorfeld ausdrücklich durch ein Gericht auf die Mutter bzw. den Vater übertragen wurde, hat der andere Elternteil diesbezüglich keine Mitsprache mehr. Dennoch: laut § 1678 BGB müssen im Falle des gemeinsamen Sorgerechts beide Eltern in Angelegenheiten die für das Kind von erheblicher Bedeutung sind zustimmen. Ein Umzug in eine andere Stadt bedingt in der Regel auch einen Schulwechsel etc. Ein Schulwechsel ist immer eine Frage der gemeinsamen Sorge. In jedem Fall kann die Mutter aber versuchen die Zustimmung des Vater durch eine gerichtliche Entscheidung ersetzen lassen bzw. überträgt das Gericht ihr ggf. das Aufenthaltsbestimmungsrecht und das Sorgerecht für die streitigen Entscheidungen. Ob das Gericht den Umzug für gerechtfertigt hält, hängt von der einzelnen Situation ab. Da diese Fragen immer von der individuellen Situation abhängen, kann man schwer Grundsatzurteile erwarten, dahingehend, wann der Mutter/dem Vater das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu übertragen ist. Es gibt eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs für einen Extremfall (Umzug nach Mexiko), die besagt, dass neben dem Wohl des Kindes auch die Elternrechte zu berücksichtigen sind. Es zählt also nicht nur das Interesse des Kindes, sondern auch das der Eltern. Generell ist das Gericht aber der Meinung, dass ein Umzug auch gegen den Willen des anderen möglich sein muss, wenn dies nach Abwägung aller Interessen das Beste für das Kind ist. Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 28.04.2010 (XII ZB 81/09)
Redaktionsteam
Hallo zusammen, hoffe mir kann jemand helfen ich habe folgendes Problem: Ich habe mich frisch von meiner Freundin getrennt. Wir haben ein 6 Monate alte Tochter und sie will das ich mein Kind und sie nie wieder sehen darf. Sie lässt nicht mit sich reden. Was kann ich machen, dass ich mein Kind sehen darf und auch mal über das Wochenende haben darf, damit auch meine Eltern etwas von ihrer Enkelin haben. Ich habe die Vaterschaft unterschrieben Ich bin ziemlich kaputt wegen der Sache. Ich liebe meine Tochter so wie ihr alle eure Kinder liebt. Danke für Eure Antworten im voraus! Gruss Lukas
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Lukas Zachau (26.04.2012)
Lieber Herr Zachau! Als Vater haben Sie ein Umgangsrecht mit Ihrem Kind. Das können Sie notfalls auch einklagen. Als Erstes würde ich vorschlagen das Jugendamt über Ihr Problem zu informieren. Die Mitarbeiter sprechen dann mit der Mutter und werden die Situation angemessen prüfen. Das Familiengericht würde im Härtefall den Umgang verbindlich regeln. Es sieht also nicht so schlecht aus.... Alles Gute!
Redaktionsteam
Mein Sohn ist vor drei Monaten Vater geworden. Erst mal haben wir es durch andere erfahren dann haben beide einen Vaterschaftstest gemacht und festgestellt das er es ist. Dann waren sie gemeinsam auf dem Jugendamt und mein Sohn hat auf sein Sorgerecht verzichtet weil sie ihm versprach sie wollten es gemeinsam grossziehen. Dies ist leider gescheitert jetzt darf er seine Kleine nicht mehr sehen von ihr aus. Jetzt meine Frage: Darf sie ihm das Umgangsrecht mit seiner Tochter verbieten? Danke im Voraus
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Ines (01.04.2012)
Liebe Ines! Eigentlich gibt es für Väter ein Umgangsrecht. Wenn keine schwerwiegenden Gründe vorliegen muss die Mutter den Umgang mit dem leiblichen Vater ermöglichen. Das er auf das Sorgerecht verzichtet hat heißt nur, dass die Mutter alle Entscheidungen des täglichen Lebens alleine treffen darf, ohne Rücksprache oder Unterschrift des Vaters. Sprechen Sie mit dem Jugendamt, falls die Mutter kein Einsehen hat. Viel Erfolg!
Redaktionsteam
Das Kind von meiner Ex soll in 8 Wochen auf die Welt kommen. Das Problem ist, dass mir diese Frau jeglichen Kontakt verweigert hat. Ich weiß nicht warum... zu erwähnen ist noch, dass sie ein Drogenproblem hat und ihr Verhalten weder für mich, noch für andere, nachvollziehbar ist. Ich weiß nicht wo sie ist, habe keinerlei Kontakt zu ihr.. Facebook hat sie mich gesperrt..ich kriege nur teilweise etw. mit wenn ich mich durch Freunde einlogge und ihre Postings lese. So habe ich auch erfahren, dass es eine Tochter wird. Ich meine, ich weiß nicht, ob es mein Kind ist. Ein Vaterschaftstest lässt sich erst machen, wenn das Kind auf der Welt ist. Ich bin eigntl echt verzweifelt wegen dieser Situation, da ich rein gar nichts tun kann. ..bin Anfang 20, muss selbst mein Leben auf die Reihe kriegen... aber ich will nicht, dass das Kind in falsche Hände gerät..was soll ich tun? Kann ich einen Vaterschaftstest anfordern? Wo kann ich mich beraten lassen? Es ist echt alles extrem beschissen, da sich mit dieser Frau überhaupt nicht reden lässt. Sie meint, dass ihr Vater ein Arschloch war und das nun jeder ist... ich kann mit der Frau auch nicht zusammensein .. ich will aber für das Kind kämpfen!
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Ares (29.03.2012)
Hallo Ares! Eine schwierige Situation die Du da beschreibst. Ich denke der einzige Weg ist beim Jugendamt Deine Sorge vorzutragen. Du kannst darum bitten, dass Sie die Mutter ausfindig machen und sich um ihr Drogenproblem kümmern. Ein Vaterschaftstest kann nur durchgeführt werden, wenn alle Beteiligten damit einverstanden sind. Biete dem Jugendamt deine Unterstützung an. Solange Du als Vater nicht anerkannt bist kannst Du leider für das Kind nichts tun. Allerdings, wenn Du schon mal als Ansprechpartner da bist, wirst du in dem Fall, dass Sie die Vaterschaft testen lässt, natürlich als erster gefragt. Alles Gute für Dich!
Redaktionsteam
Ich wollte gerne mit Ares kontakt aufnehmen da mir etwas sehr aehnlich passiert ist. Bitte, wenn es moeglich waere, meines e-mail addresse ihm weitergeben oder seines mir geben. JL
Johann Ludwig
Hallo, ich bin seit fast drei Jahren geschieden. In der Trennungsphase habe ich ein Umgangsrecht vor Gericht erstreiten müssen. Das war den damaligen Verhältnissen angepaßt. Nun wollte ich ein erweitertes Umgangsrecht, dem meine Ex-Frau so natürlich nicht zugestimmt hat. Wir haben die ganze Litanei mit Jugendamt und Hausbesuch vor dem Gerichtstermin bei dem ich mich nicht durch einen Anwalt habe vertreten lassen, abgearbeitet. Das JA hat mir zugesagt das dürfe kein Problem sein, das gesteht mir jeder Richter zu. Da kann ich nur lachen. Es gibt da einen § 1696 I BGB, wonach der erste Beschluss in Sa. Umgangsrecht nur geändert werden kann, wenn eine Kindeswohlgefährdung vorliegt. Von diesem § hat das JA wohl noch nichts gehört, die Mitarbeiterin war auch zum Termin geladen ist aber nicht erschienen.Ich bin wiederverheiratet und meine Frau und meine Tochter kommen wirklich wunderbar miteinander aus. Da gibt es keine Probleme, wahrscheinlich ist das ein Problem der Kindesmutter. Kann man den ersten Beschluss wirklich nicht ändern? Der Richter meine lapidar, da hätte meine Anwältin damals halt gepennt, Pech gehabt! Soll, muß man wirklich bei so einen Beschluss Jahre im voraus denken...?Ich bin so wütend, denn meine Tochter ist wirklich gerne bei uns.
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Georg (11.03.2012)
Lieber Georg! Ich finde Deine Wut durchaus verständlich. Und ich würde Dir raten nicht so schnell aufzugeben. Wenn die Frau von Jugendamt zu dem Termin nicht erschienen ist, dann solltest du genau da ansetzen und in Frage stellen, ob eine wirklich kompetente und gründliche Beurteilung der Situation stattgefunden hat. Beziehe Dich darauf, dass Deine Tochter den Wunsch hat Dich öfter zu sehen und das doch das Kindeswohl im Mittelpunkt stehen sollte. Vielleicht hilft auch noch einmal ein ruhiges, persönliches Gespräch mit der Mutter des Kindes. Dabei könnte man versuchen mit Respekt zu arbeiten. Wenn Du ihr gegenüber zum Ausdruck bringst, dass Du ihre Verletztheit und Situation gut verstehst, es hier aber um das Kind geht, das zum Spielball zwischen den Eltern wird, könnte es sein, dass sie bereit ist die Situation ganz unbürokratisch noch einmal zu überdenken. Allerdings sind das nur persönliche Tips von uns als Redaktion. Rechtlich können wir da nicht so viel sagen, da dies ein ganz eigenes Fachgebiet ist. Nähere Informationen gibt es in unserer Broschüre. Wir wünschen Dir viel Erfolg und Kraft weiterhin!
Redaktionsteam
Hallo, mein Mann brauchte nach der Scheidung einige Zeit um sich selbst zu finden, zog um, hat wieder geheiratet, begann eine Ausbildung und bezieht im Moment noch Hartz 4. Nun möchte er sein Besuchsrecht wieder nutzen um den Kontakt zu seinem Sohn wieder auf zu bauen. Wir leben in NRW und der Sohn in Baden Würtemberg. Die Fahrkosten überschreiten leider unser Budget , drum die Frage: Gibt es Zuschüsse oder die Möglichkeit einer Kostenübernahme durch die ARGE? Wer kennt sich da aus?
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S.Güttler (03.03.2012)
Liebe Frau Güttler! Es gibt in der Tat Hilfe vom Sozialamt. Sie können dort einen Antrag auf Übernahme von Umgangskosten stellen. Wenn Ihr Ex-Mann Hartz IV -Empfänger ist, dann kann er das ohne Weiteres machen. Fragen Sie parallel auch noch einmal beim Jugendamt nach, ob es noch andere Hilfen gäbe.
Redaktionsteam
In der regel werden Fahrtkosten gegen Vorlage von Fahrttickets auf Antrag bei der Arge erstattet.
rgm
Hallo liebe Formblitz-Redaktion!! Mein Verlobter hat seinen Sohn bei einer Pflegemutter..die leibliche Mutter hat zum Sohn gar keinen Kontakt mehr. Er zahlt auch Unterhalt ans Jugenamt. Das Problem ist das sein Sohn circa 100km von ihm entfernt wohnt und er weder Auto noch Führerschein besitzt. und das Hauptproblem ist das er eine Phobie vor dem Zugfahren hat. Und so natürlich die Termine zum Hilfeplangespräch nicht einhalten kann weil er ja nicht hinkommt. Jetzt kam heute ein Anruf vom Jugendamt das erstens sein Sohn vor ein paar Tagen im Krankenhaus war und das, wenn er den nächsten Termin nicht einhält, ihm das Jugendamt das Sorgerecht entzieht!! Jetzt meine Fragen: 1. Ist das Jugendamt oder bzw. die Pflegemutter nicht verpflichtet dem Vater mitzuteilen das sein Sohn im Krankenhaus ist? 2. Muß die Pflegemutter nicht auch danach schauen das der Sohn Kontakt zu seinem Vater hat und dazu auf eine Art verpflichtet auch mal zu dem Vater zu fahren? 3. Kann man ihm jetzt einfach so das Sorgerecht entziehen wenn er diese Probleme mit dem Zugfahren hat und sonst keine Möglichkeit hat zu seinem Sohn zu kommen? Ich würde mich über eine Antwort von Ihnen freuen!! Und danke Ihnen schon im voraus für Hilfe!! MFG Frau König
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Daniela König (23.01.2012)
Sehr geehrte Frau König, grundsätzlich ist ein Krankenhausaufenthalt ein einschneidendes Erlebnis, welches dem Sorgeberechtigten mitzuteilen ist. Im Einzelfall kann sich was anderes ergeben. Der umgangsberechtigte Vater muss grundsätzlich selbst dafür sorgen, dass er in der Lage ist, sein Umgangsrecht auszüben. Von der Mutter (Pflegemutter) kann im Normalfall nicht erwartet werden, dass sie das Kind hinbringt. Etwas anderes kann sich ergeben, wenn sie nach der Trennung weggezogen ist. In der speziellen Konstellation mit der Pflegemutter stellt sich die Frage, weshalb keine Pflegefamilie in der Nähe gefunden werden konnte. Wie gesagt, in der Regel muss der Vater sich darum kümmern, dass er das Kind auch sehen kann. Eventuell kann er aber verlangen, dass das Kind per Zugbegleitung mit der Bahn zu ihm geschickt wird. Er müsste für die Kosten aber in der Regel aufkommen. Inwieweit ihm das Sorgerecht entzogen werden kann, hängt ebenfalls sehr stark vom Einzelfall ab. Grundsätzlich muss er in der Lage sein, sich an den wichtigen Entscheidungen im Leben des Kindes zu beteiligen (z.B. Schulauswahl). Eine räumliche Distanz ist im Normalfall kein Hinderungsgrund. Falls er allerdings immer wieder Termine verstreichen ließ ohne Begründung kann sich etwas anderes ergeben. Insofern wäre die Aussage des Jugendamtes bezüglich des Entzugs des Sorgerechts zu hinterfragen. Bitte beachten Sie, dass wir nur eine überschlägige Einschätzung geben können. Für eine Rechtsberatung im Einzelfall sollten Sie einen Rechtsanwalt aufsuchen.
Redaktionsteam
Hallo, mein Bruder ist verheiratet und hat eine 3 jähriger Tochter. Seit längerem gibt es immer wieder Streitigkeiten zwischen ihm und seiner Frau. Sie verbietet ihm den Kontakt zu Oma und Opa aus einem unbegreiflichem Grund. (Eifersucht auf das andere Enkelkind...) nun ist es schon soweit das sie meinen Bruder erpresst und droht immer wieder das sie die Kleine nimmt und ins Ausland reist (Slowakei in ihre Heimat ). Wenn er sie zu Oma und Opa mitnimmt usw.(zu Besuch) wie kann sich mein Bruder dagegen schützen, was kann er machen damit es nicht dazu kommt? Er hat furchtbare Angst die Kleine zu verlieren auch wenn es zur eine Scheidung käme. Wie kann ich Ihm helfen? MFG Frau Götz
Götz
Hallo Götz, die Situation in der sich Ihr Bruder befindet ist sehr schwierig. Denn die Handlungen der Ehefrau sind von außen schwer nachvollziehbar. Das Verbot die Großeltern zu besuchen, kann sie ohne nachvollziehbare Begründung nicht durchsetzen. Grundsätzlich haben alle Großeltern sogar ein einklagbares [Recht auf Umgang mit dem Enkelkind|/products/ratgeber-rechte-der-grosseltern.html]. Mit rechtlichen Argumenten wird er seine Frau jedoch wohl kaum überzeugen können. Das Problem scheint tiefer in der Beziehung der beiden zu liegen. Auch hat die Frau offensichtlich selbst Verlustängste, wenn sie Besuche bei den Großeltern nicht erlaubt. Es gibt viele Hilfsangebote in solchen Situationen, etwa eine Familienberatung oder eine Paartherapie. Voraussetzung ist aber immer, dass beide Partner beratungswillig sind. Vielleicht gibt es eine dritte Person, der beide Eheleute vertrauen, die den Vorschlag an sie herantragen kann? Erkundigen Sie sich bei Ihrem örtlichen Jugendamt nach Adressen für Beratungsstellen. Falls die Ehefrau nicht bereit ist mitzumachen, sollte Ihr Bruder sich vielleicht zunächst allein professionell beraten lassen und zwar in rechtlicher und psychologischer Hinsicht. Durch solche Gespräche erhält er Einblick darin, ob er diese Beziehung so überhaupt weiterführen kann und kann sich über verschiedene Optionen (auch im Falle einer Scheidung) aufklären lassen. Im Vordergrund steht immer das Wohl des Kindes, das in einer von Misstrauen und Eifersucht geprägten Atmosphäre Schaden nehmen könnte. Wir wünschen Ihnen und Ihrem Bruder viel Kraft und alles Gute.
Redaktionsteam
Hallo, ich habe folgendes Problem: Meine Nichte ist jetzt zweieinhalb Jahre alt. Die Eltern leben getrennt. Ich als Patentante durfte die Kleine in den letzten 9 Monaten regelmäßig sehen. Ich bemerkte schnell das die kleine von der Mutter beeinflusst wird. Ein Kind mit zwei Jahren sagt doch nicht auf Kommando "Papa schlagen". ??? Er hat die Kleine nie angefasst im Gegenteil sie ist der Sonnenschein meines Bruders und er würde alles dafür tun. Mein Bruder darf die kleine momentan nur einmal in der Woche sehen immer eine Std. Die ersten Treffen mit seiner Tochter waren sehr schön und die kleine hat sich wahnsinnig gefreut. Allerding beim 4 mal wollte die kleine perdu nicht zu ihrem Vater und hat gesagt:" Papa schlagen aua....????" das sagt kein Kind mit 2 Jahren. Ich habe in den letzten Treffen mit meinen Patenkind schnell gemerkt, dass sie immer erst ihre Mutter anschaut, wenn sie zu mir kommen möchte. Jetzt meine Frage wie kann ich meinem Bruder und meiner Nichte helfen, dass sie sich öfters sehen dürfen, denn laut dem Betreuer hätte er nichts dagegen das auch mein Bruder die Kleine alle zwei wochen haben darf. Aber die Mutter streubt sich dagegen. Ich habe jetzt in einer Woche einen Termin beim Jugendamt und möchte klar stellen, dass das nicht zum Wohl des Kindes ist. Kann mir jemand Tipps beziehungsweise Ratschläge geben???? danke im Voraus für eine Antwort
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Graf (23.01.2012)
Sehr geehrte Frau Graf, der Termin beim Jugendamt ist der Schritt in die richtige Richtung. Die genaue Regelung eines Umgangsrechts des Vaters hängt von den Umständen im Einzelfall, also auch vom Alter des Kindes ab. Wenn die Mutter den Umgang seltener zulassen will, muss sie dies auch begründen. Falls sie behauptet, dass der Vater das Kind schlägt, dann muss dies nachgewiesen werden. In der Regel wird dann ein Gutachter zu bestellen sein, der das Kind befragt. Wenn das Kind sich weigert, zu seinem Vater zu gehen, dann kann dies gerade in diesem Alter viele Ursachen haben. Gerade wenn der Umgang sehr selten ist, spielt sicher die Angst vor dem Unbekannten mit hinein, da es aus seiner vertrauten Umgebung herausgerissen wird. Daher wird von Gerichten gerade bei sehr kleinen Kindern ein häufiger Umgang befürwortet, der dazu beitragen soll einer Entfremdung von Vater und Kind entgegenzuwirken. Falls die Eltern sich gar nicht über den Umgang einigen können, gibt es beispielsweise auch die Möglichkeit des begleiteten Umgangs. In dem Fall wäre eine dritte Person während der Umgangszeiten anwesend, dem beide Eltern vertrauen. Dies wäre mit dem Jugendamt abzuklären.
Redaktionsteam
Hallo, meine Frau hat eine schlimme Zwangserkrankung, die seit Jahren unser Leben unterdrückt und unmöglich macht. Wir haben zwei Kinder (3 und 7 Jahre) und die Situation ist so zugespitzt, dass das Beste eine Scheidung wäre, wenn ich sicherstellen könnte, dass meine Kinder nicht weiter unter der Zwangserkrankung meiner Frau leiden müßten. D.h. ich halte meine Ehe aufrecht erstens, weil ich meine Frau liebe und zweitens um in der Nähe meiner Kinder zu sein. Aber die Zwangserkrankung ist so massiv, dass ich darunter zugrunde gehe. Meine Frau erkennt, dass sie ein Problem hat, holt aber keine Hilfe. Ich weiß nicht mehr weiter! MfG R. Auer
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Richard Auer (22.01.2012)
Hallo, das ist ja schlimm was Sie durchmachen, aber dafür müßte man wissen was es ist und wie man der Kindesmutter helfen kann...Also beinflusst die Krankheit das Wohlergehen der Kinder? Und wenn Sie es nicht mehr können, dann müssen Sie für die Kinder handeln! Also Sie wollen bei ihrer Frau bleiben und lieben Sie? Dann müssen Sie sich in einer Selbsthilfegruppe anmelden und sich Hilfe holen, um ihre Frau zu beraten und um eventuell Sie mit dorthin zu nehmen. Wenn Sie das nicht will dann müßen Sie sie vor den Konsequenzen stellen: entweder Sie unterstüzt Sie damit Sie Ihre Aufgaben als Eltern ausüben können oder Sie sind alleiziehender Vater. Und wenn Ihre Frau ihre Aufgaben als Mutter nicht erfüllen kann weil sie krank ist ja dann brauchen die Kinder Ihre Hilfe. Das wiederum heisst: die Kinder brauchen Sie als Vater für ihr eigenes Wohlergehen und Ihre Frau. Damit ihre Zwangskrankheit behoben werden kann muss sie unterstüzt werden oder ärztlich therapiert. Also fassen Sie sich ans Herz und helfen Ihrer Familie! Mit einer Richtlinie eine Entscheidung für alle! Holen Sie sich Hilfe um Ihrer Frau zu helfen und wenn sie sich nicht helfen lassen will, dann müssen Sie mit den Kindern ausziehen sonst gehen auch die Kinder zugrunde. lg Anna
Anna
Hallo, ich habe folgendes Problem: Mein Sohn wird im April 2 Jahre. Meine Eltern haben ihren Enkel bisher nur drei mal gesehen da sie den Kontakt mit der Mutter vermeiden wollen. Die Mutter sagt, meine Eltern können ja zu ihr nach Hause kommen um ihren Enkel zu sehen. Dabei wird sie aber immer dabei sein... Auch wenn ich meinen Sohn bei mir habe ist die Mutter immer dabei wenn meine Eltern dabei sind. Jetzt zu meiner Frage: Haben meine Eltern als Großeltern nicht auch das Recht ihren Enkel ohne der Mutter zu sehen? Ich als Vater, bin ja immer dabei. Und muss ich der Mutter immer sagen wo ich mit meinen Sohn hin fahre? Ich bekomme ihn momentan alle zwei Wochen für 5 Stunden zu mir nach Hause und ich sehe ihn jeden Montag von 15 Uhr bis er schlafen geht. Aber auch immer bei der Mutter. Länger bekomme ich ihn nicht da die Mutter dies nicht möchte. Dabei ist zu sagen dass es keine Gründe gibt das er nicht länger bei mir sein könnte. Das Sorgerecht hat allein die Mutter falls dies noch relevant ist. Danke im Voraus für eine Antwort
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Schmidt (14.01.2012)
Sehr geehrter Herr Schmidt, grundsätzlich können Väter in der Zeit, in der sie Umgang mit dem Kind haben mit dem Kind unternehmen was sie möchten. Es gibt Einschränkungen: Alle Unternehmungen, die das Sorgerecht berühren müssen mit der Mutter angesprochen werden. Dazu würde etwa eine Reise in Ausland gehören oder auch ein Schwimmkurs. Der Besuch der Großeltern muss dagegen in der Regel nicht mit der Mutter abgesprochen werden. Ausnahmen können sich nur dann ergeben, wenn es bereits eine gegenteiligige gerichtliche Anordnung gibt. Generell haben Großelter das Recht auf dem Umgang mit dem Enkelkind. Will die Mutter versuchen dies zu verhindern, dann müsste sie hierfür gewichtige Gründe nennen und ein Verbot des Umgangs vor Gericht durchsetzen. Umfassende Informationen finden Sie in unserem speziellen Ratgeber zu dem Thema. [Ratgeber Rechte der Großeltern|/products/ratgeber-rechte-der-grosseltern.html]
Redaktionsteam
Was die generellen Umgangszeiten und näheren Regelungen (sowohl im Fall des nicht sorgeberechtigten Vaters als auch der Großeltern) angeht, so gibt es hierfür keine pauschalen Regelungen. Es kommt immer auf die Umstände im Einzelfall und auch das Alter des Kindes an. Ansprechpartner wäre zunächst das Jugendamt, welches zwischen den Eltern vermitteln soll, falls ein Elternteil mit dem Umfang des Umgangsrechts nicht zufrieden ist. HINWEIS: Wir erteilen im Einzelfall keine Rechtsberatung, sondern geben lediglich überschlägige Einschätzungen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen. Für eine konkrete Rechtsberatung in Ihrem persönlichen Einzelfall wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt.
Redaktionsteam
Sie müssen das Sorgerecht und Umgangsrecht strikt trennen. Wenn Sie mit der Sorgerecht teilen würden, müssten sie beide als Eltern zusammen entscheiden: z.B. wo ihr Kind zum Kindergarten oder zur Schule geht, wo er wohnt (falls die Mutter umziehen wolle, müsse sie um Ihre Zustimmung bemühen), Bankkonto eröffnen, Personalausweis oder Reisepass beantragen und andere wichtige Sachen. Leider haben Sie keine Sorgerecht. Daher entscheidet die Mutter allein. Umgangsrecht ist was anders. Sie haben Umgangsrecht und dürfen allein mit Ihrem Kind die Zeit verbringen und auch mit den anderen Meschen wie Ihre Freunde, Familie und Eltern kontakt bringen, solange Sie das Kind dadurch nicht im Gefahr bringen. Natürlich will die Mutter alles bestimmen und die Macht ausüben. Sie dürfen mit ihrem Kind auch ins Schwimmbad oder ins Kino, außer Sie sind berechtigt nur für eine Umgang unter Aufsicht. Warum stellen Sie nicht einen Antrag für einen Gemeinsamensorgerecht?
Man
Hallo, ich habe eine Frage: Seit 11 Jahren bin ich geschieden. Seit damals macht die Mutter meiner Kinder mir Probleme, wenn es darum geht die Kinder zu sehen. Die sagt einfach, dass ich sie nicht kriege und sie gibt sie mir auch nicht. Mein Anwalt schreibt sie dann an, danach ist es ein paar Wochen lang gut. Doch bald fängt es wieder an. Die Kinder wollen zu mir und beschweren sich immer, weil die Mutter sagt, dass ich sie nicht fürs Wochenende nehmen will. Was kann ich machen? Wo finde ich Hilfe? Ist das für die Mutter strafbar?
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geheim (16.12.2011)
Hallo, ein Vater hat grundsätzlich das Recht auf Umgang mit seinen Kindern. Dies gilt zum Beispiel auch dann, wenn kein gemeinsames Sorgerecht besteht. Über den Umfang des Umgangsrechts muss zwischen beiden Elternteilen eine Einigung gefunden werden. Falls beide Eltern sich nicht einigen können oder ein Elternteil immer wieder gegen die Absprachen verstößt, muss der Umgang vom Familiengericht geregelt werden. Dort können dann verbindliche Zeiten festgelegt werden. An solche Absprachen muss sich die Mutter dann halten. In der Regel werden dann auch die Kinder gehört und deren Meinung fließt in die Regelung mit ein. Dabei kommt es jedoch auch auf das Alter der Kinder an. In unserem Ratgeber erfahren Sie, welche Möglichkeiten Sie vor Gericht haben und welche Umgangsregelungen üblich sind. Zu beachten ist beispielsweise die Entfernung des Wohnorts beider Elternteile. Bitte beachten Sie, dass wir im Einzelfall keine Rechtsberatung erteilen, sondern lediglich überschlägige Einschätzungen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen. Für eine konkrete Rechtsberatung in Ihrem persönlichen Einzelfall wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt.
Redaktionsteam
Hallo zusammen, da muss ich meinem Vorredner leider wiedersprechen. Selbst wenn man das gemeinsame Sorgerecht und Aufenthaltbestimmungsrecht hat, selbst wenn man vor dem Familiengericht ein Besuchsrecht vereinbart hat, wird es für die Frau nur theoretisch konsequenzen haben, wenn sie die Kinder nicht wie vereinbart aushändigt. An der Stelle fängt nämlich eine unerträgliche Prozedur an. Erstmal wird das Jugendamt mit ins Boot genommen, die aber eigentlich auch nichts machen können, gerne wird man dann im Anschluss zum übergeordneten pädagogischen Dienst verwiesen. Alleine dieses Spektakel dauert gerne mal ein halbes Jahr. Oftmals mit dem Ergebnis, dass dem Umgangsrecht nichts im Wege stehe. Auf einen neuen Termin beim Familiengericht wartet man dann nochmal wenn es gut läuft und nicht zufällig in irgend welche Ferien fällt weitere 4 - 6 Wochen. Zu diesem Termin geht man dann mit dem guten Gefühl, dass jetzt eine verbindliche Entscheidung getroffen wird. Falsch !! Wenn sich die Kindesmutter weiter sträubt sich an das Besuchsrecht zu halten wird eine Verfahrenshilfe eingesetzt auch Rechtsanwalt der Kinder genannt. Weitere 3 Monate in den Wind gesch....... Bezahlen tut das natürlich der Kindesvater weil der für gewöhnlich ja Berufstätig ist. Alles in allem kann man sagen, wenn die Frau nicht will, dass ihr die Kinder seht, wird das auch so sein. Selbst in das Umgangsrecht zu Vollstrecken zeigt immer nur kurze Erfolge. Sorry, aber so ist es leider.
Lars
Hallo Lars, leider ist es tatsächlich so, dass ein gerichtliches Verfahren oft länger dauert, als wünschenswert wäre. Allerdings sollte man bedenken, dass der Einsatz von Jugendamt und Gutachtern etc. für das Gericht wichtig ist. Denn ein Richter kennt die individuelle Situation der Familie nur aus den Akten und ist daher auf solche Aussagen angewiesen, um sich ein Bild zu machen. Hier liegt auch eine große Verantwortung, wenn ein Richter diese ernst nehmen will, muss er sich auf diese lange Prozedur einlassen. Anders geht es nicht, wenn man beiden Seiten gerecht werden will und über das Wohl des Kindes entscheiden muss. Besser ist es daher immer, wenn die Betroffenen eine außergerichtliche Lösung finden, beispielsweise im Rahmen einer Familienmediation. Das fällt vielen (ehemaligen) Paaren leider schwer. Oft ist eine Seite emotional dazu nicht mehr in der Lage und vergisst, dass das Wohl des Kindes im Mittelpunkt stehen sollte. Dieses Problem kann vom Rechtssystem nicht gelöst werden, sondern nur wenn die Betroffenen umdenken.
Redaktionsteam
Hallo , ich habe folgendes Problem. Ich war mit meiner Partnerin ingesamt 15 Jahre zusammen , davon die letzten 1,5 Jahre verheiratet. Wir haben drei Kinder die alle unehelich geboren wurden. das letzte Kind entstand durch einen Seitensprung meiner damaligen Partnerin. auf Grund des Seitensprungs haben wir uns getrennt aber nach ein paar Monaten doch wieder zueinander gefunden. Sie versicherte mir das sie keinen Kontakt zum Erzeuger hat und er auch keinInteresse an dem Kind. Ich habe ihr vertraut und nach der Geburt die Vaterschaft anerkannt. Wir haben dann drei Jahre später geheiratet. Inzwischen sind wir geschieden und ich zahle für meine Kinder Unterhalt. inzwischen hat sie sich mit dem Erzeuger verlobt und sie wohnen zusammen mit den Kindern in einer Wohnung. Ich habe nie ein Problem damit gehabt auch für das dritte Kind Unterhalt zu zahlen aber zur Zeit bin ich einfach nur wütend und fühle mich ausgenutzt. Ich sehe es aber nicht ein unter diesen Umständen weiter für das letzte Kind zu zahlen. Ich will hier jetzt nicht den Eindruck erwecken das es mir um das Geld geht , nein so ist es nicht denn ich zahle seit inzwischen zwei Jahren diese Summen ohne mich zu beschweren aber jetzt fühle ich mich betrogen. Hätte der Erzeuger vor sieben Jahren die Vaterschaft anerkannt , wo ich niemals etwas dagegen gehabt hätte , dann hätte er inzwischen für die gesamte Zeit Kindesunterhalt zahlen müssen.Kann ich rechtlich irgendetwas unternehmen , soviel ich weiß kann man eine Vaterschaft nur zwei Jahre lang anfechten.
E.S.
Rein rechtlich gesehen ist die Anfechtung tatsächlich nur 2 Jahre lang möglich. Wir empfehlen Ihnen zu einer Familienberatungsstelle zu gehen. Vielleicht kann auf diesem Wege auch eine einverständliche Lösung gefunden werden.
Redaktionsteam
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