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Mein Recht als Vater

Kurzratgeber zu Sorgerecht, Umgangsrecht und Unterhalt

Mein Recht als Vater

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  • Wenn Sie einen Termin bei Ihrem Kind nur noch über den Rechtsanwalt erhalten
  • Alles über Sorgerecht, Aufenthaltsbestimmung, Unterhalt und mehr
  • Fundiertes Praxiswissen - leicht verständlich erklärt
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14 von

Noch immer bedeutet die Trennung der Eltern für viele Kinder, dass sie ihren Vater von diesem Zeitpunkt an viel seltener sehen werden. Väter fühlen sich in dieser Situation trotz regelmäßiger Besuchzeiten oft ausgeschlossen. Obwohl in Deutschland das gemeinsame Sorgerecht die Regel ist und - laut Gesetz - auch nach der Scheidung bleiben soll, fehlt der tägliche Umgang, um in wichtigen Fragen mitreden zu können. Unser Ratgeber klärt Väter über ihre Rechte und Pflichten umfassend auf. Nur wer über den Umfang von Sorgerecht, Umgangsrecht und Unterhaltspflicht informiert ist, kann mit der Ex-Partnerin auf Augenhöhe verhandeln.

5,90
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PDF - 14 Seiten, 253 KB


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Inhalt des Ratgebers: Mein Recht als Vater

Der Ratgeber wendet sich sowohl an Väter, die sich das Sorgerecht mit der Mutter teilen, als auch an Väter unehelicher Kinder, die kein Sorgerecht haben. Der Ratgeber informiert Sie auch über die Reform des Sorgerechts bei unverheirateten Eltern.

  1. Sorgerecht bei Trennung oder Scheidung
  2. Umfang des gemeinsamen Sorgerechts nach der Trennung
  3. Alleinentscheidungsbefugnis der Mutter
  4. Gemeinsame Entscheidungen
  5. Auskunftsanspruch
  6. Was bedeutet Umgangsrecht?
  7. Umfang des Umgangsrechts
  8. Beispiele für übliche Regelung des Umgangs
  9. Kosten der Ausübung des Umgangsrechts
  10. Aufenthaltsbestimmungsrecht
  11. Übertragung des Sorgerechts auf den Vater
  12. Verfahren vor dem Familiengericht
  13. Unterhalt
  14. Unterhaltsrelevantes Einkommen
  15. Unterhaltsmehrbedarf und Sonderbedarf
  16. Was kann ich tun, wenn ich zuviel bezahle?

 

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Grundsätzlich hat der Vater einen Anspruch darauf über den Entwicklungsstand seines Kindes informiert zu werden, wozu generell auch die Übermittlung von Fotos zählt. Allerdings ist es sehr schwierig hier aus der Ferne beurteilen, in welchem Umfang die Auskunft über die persönlichen Verhältnisse (§ 1686 BGB) zu erfolgen hat. Rechtlich gesehen ist eine pauschale Antwort leider nicht möglich.

Redaktionsteam ()

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Als Vater hat Ihr Freund juristisch gesehen das Recht auf Umgang mit dem Kind. Diese könnte er zur Not auch gerichtlich durchsetzen. Wie er nun am besten vorgehen sollte, kann man aus der Ferne sehr schwer beurteilen. Hierzu ist eine persönliche Beratung erforderlich.

Wir empfehlen, dass er zunächst einen Termin beim Jugendamt macht. Dort kann man ihm ggf. auch die Adresse einer Familienberatungsstelle oder von Familienmediatoren geben. Da das Kind seinen Vater anscheinend praktisch nicht kennt, müsste überlegt werden, welche Form des Umgangs in dem Fall angemessen ist. Es gibt unterschiedliche Modelle, die aber letztlich immer von einer Einigung der biologischen Eltern ausgehen. Vielleicht gibt es noch gemeinsame Bekannte, die hier einen Kontakt mit der Mutter vermitteln können. Vermutlich wird diese zunächst Ängste haben, auch in Bezug auf die neue Partnerschaft, da der Ehemann hier für das Kind wohl eine enge Bezugsperson sein wird. Hier ist damit zu rechnen, dass sie Befürchtungen haben wird, der Kontakt mit dem biologischen Vater könnte die neue Familiensituation gefährden. Um einen Streit zu vermeiden, sollte sich Ihr Freund von "Experten" beraten lassen, die bereits Erfahrungen mit solchen Situationen haben. Denn letztlich sollte das Wohl des Kindes entscheidend sein, das irgendwann Fragen bezüglich des biologischen Vaters haben wird. Ohne eine professionelle Beratung wird es aus unserer Sicht schwierig, den nächsten Schritt zu gehen.

Redaktionsteam ()

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Entscheidend ist, ob Sie ein gemeinsames Sorgerecht haben oder ob nur ein Elternteil das Sorgerecht für die Kinder hat. Derjenige der das alleinige Sorgerecht hat, kann allein über den Aufenthalt und die Lebensführung der Kinder entscheiden. Haben Sie das gemeinsame Sorgerecht müssen Sie sich hinsichtlich eines Urlaubs einig werden. Beide Sorgeberechtigten sind aber auch dazu verpflichtet zum Wohle des Kindes zu entscheiden. Kann eine Entscheidung nicht herbeigeführt werden, besteht die Möglichkeit das Familiengericht darüber entscheiden zu lassen. Dieses ersetzt dann die Zustimmung oder bestimmt eben, dass kein Urlaub stattfindet. Das Ganze ist natürlich eine Sache zwischen Ihnen und der Mutter der Kinder. Der neue Partner hat kein Recht über den Aufenthalt Ihrer Kinder zu bestimmen. Für das Wohl der Kinder ist es natürlich am Besten, wenn die Mutter einlenkt und Sie sich beide einig werden können.

Redaktionsteam ()

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Wenn Ihre Frau auch das Sorgerecht hat, dann kann es sein, dass sie zustimmen, wenn Sie mit den Kindern eine Auslandsreise machen wollen. Es kommt auf die näheren Umstände an, insbesondere auch auf das Alter der Kinder und die Frage, ob das Reiseland als sicher eingestuft werden kann. Dies scheint hier streitig zu sein. Es kommt eben darauf an, ob die Reise eine Entscheidung des täglichen Lebens ist, oder ihr eine größere Bedeutung zukommt. Sollte eine Zustimmung erforderlich sein und die Mutter die Zustimmung verweigern, kann die Zustimmung vom Familiengericht ersetzt werden. Die Richter würden dann prüfen, ob die Reise dem Wohl der Kinder schaden könnte. Insofern würden wir Ihnen raten, im Zweifel einen Anwalt einzuschalten, falls die Mutter sich nicht einigen will. Vielleicht gibt es ja Verwandte oder Bekannte, die sich in der Sache vermittelnd einschalten können.

Redaktionsteam ()

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So wie Sie die Sache schildern muss geprüft werden, ob das Kind überhaupt bei der Mutter bleiben sollte und ob dieser vielleicht das Sorgerecht entzogen werden soll. Wenn Sie die Sache bereits mehrfach gemeldet haben und nicht geschieht, sollten Sie überlegen einen Anwalt einzuschalten und ggf. den Freund bei der Polizei anzeigen, denn das klingt nach Körperverletzung. Er sollte im Übrigen einen persönlichen Termin beim Jugendamt ausmachen. Falls weiterhin keine Reaktion erfolgt, gibt es auch noch das Mittel der Dienstaufsichtsbeschwerde, gerichtet an den Amtsleiter des Jugendamtes.

Redaktionsteam ()

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Die Sorge Ihres Partners ist nachvollziehbar. Momentan scheint die Situation so zu sein, dass Vater und Mutter keine gemeinsame Kommunikationsbasis haben. Um eine Einigung über die Umgangsregelung wird man jedoch langfristig nicht herumkommen. Wir würden empfehlen, dass der Vater sich an einen Anwalt für Familienrecht wendet. Vielleicht kann man auf diesem Wege erwirken, dass die Mutter sich gesprächsbereit zeigt. Vielleicht kann ja auch jemand aus dem Bekanntenkreis vermittelnd tätig werden. Im Ergebnis wäre es wohl am besten, wenn es eine notarielle oder gerichtliche Einigung über die Zeiten und die Ausgestaltung des Umgangsrechts gibt, die für beide verbindlich ist. Langfristig sollte vielleicht eine Familienberatung stattfinden, die auch nach einer Trennung sinnvoll sein kann, wenn Kinder im Spiel sind. Letztlich zeigt der Streit über die Kleidung ja, dass es hier scheinbar darum geht, dem anderen etwas auszuwischen. Das Wohl des Kindes tritt dabei leider oft in den Hintergrund. Die Mutter muss in jedem Fall lernen, ihre Enttäuschung und vielleicht Wut und Neid nicht über das Kind auszuspielen.

Redaktionsteam ()

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Guten Morgen,
Ich schreibe hier für meinen Partner!
Er hat einen 5 jährigen Sohn, der kleine hängt total an seinem Vater und zählt immer ganz süß wie oft er noch schlafen muss bis er wieder zu ihm darf! Jetzt ist es vor langer Zeit schon zu Streit gekommen weil immer wieder gute neu gekaufte kleider (die wir kaufen) verschwinden und nie wieder an ihm gesehen wurden! Da sie hartz IV bezieht und gar nicht ans arbeiten denkt vermuten wir dass alles was von unserer Seite gekauft wird zu Geld gemacht wird! Mittlerweile merkt der kleine schon dass alles was er mit heim nimmt weg ist! Wenn er was bekommt bleibt es jetzt immer hier und sein Papi soll aufpassen sagt er!wenn er kleider von uns trägt zieht er sie aus weil er nicht möchte dass der Hund den sie wieder seine Sachen zerreißt (wenn schon öfters vorkam). Meistens ist der Klettverschluss so zerbissen dass es ein wunder ist dass sie noch halten!nun ja er zieht sich bei Abgabe meist vor der Tür aus!
Jetzt hat er LetzteWoche Freitag auf Samstag bei uns übernachtet!die beiden haben sich dann dazu entschlossen dass sie schwimmen gehen. Leider hat es so heftig geregnet dass sie bis sie drin waren klatsch nass waren!seine kleider waren reif zum trocknen und somit mussten wir ihn komplett anziehen mit unseren kleidern!wir behielten die Kleider seiner Mutter hier weil ich sie mit waschen wollte! Da sie um die Ecke wohnt hätte ich sie ihr auch vorbei bringen können!nun ja dir beiden maschierten rüber zu seiner mutter!

anna (23.06.2015)
Beantworten (0 Antworten)

Die aktuelle Rechtsprechung geht vom Grundsatz des gemeinsamen Sorgerechts aus, auch wenn die Eltern nicht zusammen leben. Das Sorgerecht beinhaltet nur Entscheidungen über wirklich wichtige Fragen, die das Leben des Kindes entscheidend beeinflussen, also beispielsweise Schulwahl oder medizinische Eingriffe. Entscheidungen in Alltagsfragen kann die Mutter weiterhin allein treffen. Vielleicht sollte man ihr dies noch einmal genau erklären.

Grundsätzlich kann das Gericht kann auch über den Kopf der Mutter hinweg das gemeinsame Sorgerecht bestimmen. Allerdings kommt es immer auf den Einzelfall an, ob dies dann auch so durchgeführt wird. Denn die Mutter hat ein Veto-Recht und kann Argumente vortragen, die gegen ein gemeinsames Sorgerecht sprechen. Die Argumente der Mutter, die Sie aufgeführt haben sind leicht zu widerlegen. Sie könnte aber eventuell noch andere Gründe nennen. Leider kann man da niemals genau einschätzen, wie die Entscheidung lauten wird.

Redaktionsteam ()

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Eine gerichtliche Entscheidung über die Regelung des Aufenthalts des Kindes und den Umgang ist nach Willen des Gesetzgebers der letzte Schritt. Gewollt ist eigentlich, dass sich die Eltern einigen. Eine Mediation wird von Familiengerichten daher in der Regel angeordnet bzw. schon im Vorfeld vom Jugendamt angeregt, wenn einer der Eltern eine Änderung der bestehenden Regelung beantragt.

Eine solche Familienmediation kann bewirken, dass hier zusammen mit den Eltern erarbeitet wird, was dem Wohl des Kindes im Einzelfall am ehesten dienlich ist. Deutlich werden muss, dass es nicht um persönliche Befindlichkeiten des einzelnen Elternteils gehen kann. In der Regel wird es am besten sein, eine verbindliche Regelung zu finden, hinter der beide Eltern stehen. Das Kind wird dann schnell merken, dass die Zeiten so eingehalten werden, wenn man dies so kommuniziert, dass die Eltern sich hierüber geeinigt haben und gemeinsam der Meinung sind, dass die Regelung gut so ist. Es sollte also nicht der Eindruck erweckt werden, dass man das Kind nur widerwillig dem ehemaligen Partner überlässt. Wenn das Kind Unsicherheiten spürt, dann wird es eventuell versuchen, beide Seiten gegeneinander auszuspielen. Wir würden daher empfehlen, im Interesse der Kinder eine gemeinsame Regelung zu finden. Vielleicht gibt es ja eine neutrale Person aus dem gemeinsamen Umfeld, die darüber mit der Mutter noch einmal reden kann. Sie könnten sich an das Jugendamt wenden, um Anschriften von Mediatoren oder Familienberatungsstellen zu erhalten.

Redaktionsteam ()

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Bei der gemeinsamen Sorge müssen die Eltern über solche Fragen gemeinsam entscheiden, die grundlegende Fragen wie Schulwechsel oder einen schwerwiegenden ärztlichen Eingriff betreffen. Alltägliche Entscheidungen trifft derjenige bei dem das Kind wohnt und von dem es durchgehend betreut und versorgt wird. Hierzu würde auch die Frage zählen, wer das Kind vom Hort abholen darf. Wenn der Hort insoweit widersprüchliche Angaben erhält, wird man das Kind aber im Zweifel nicht an Sie herausgeben, bevor die Sache nicht mit der Mutter geklärt ist.

Es wäre gut, wenn solche Fragen – vielleicht im Rahmen einer Mediation – geklärt werden können. Vielleicht gibt es ja eine dritte Person (die neutral ist und das Vertrauen beider Eltern genießt), die vermitteln kann und der beide Seiten vertrauen. Der Mutter muss klar werden, dass es hier nicht um persönliche Befindlichkeiten gehen darf, sondern das Wohl des Kindes. Im Rahmen einer professionellen Mediation könnte man vielleicht erreichen, dass Sie Ihre Enttäuschung über eine gescheiterte Beziehung nicht über "Schikaneverhalten" zum Ausdruck bringt. Leider lässt sich so eine Mediation schwer erzwingen, insofern wäre es gut, wenn eine neutrale Person versucht darauf hinzuwirken. Adressen von Familienberatungsstellen und Mediatoren erhalten Sie beim Jugendamt.

Redaktionsteam ()

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Leider gibt es für die Regelung von Umgangszeiten keine festen Vorgaben. Der Gesetzgeber verlangt letztlich, dass die Eltern eine Einigung finden. Kommt es nicht zu einer Einigung, wird die von Ihnen gewünschte Regelung häufig von Gerichten vorgeschlagen bzw. bestimmt. Denn letztlich soll der Vater sein Kind auch in Alltagssituationen erleben, um eine bessere Bindung aufzubauen. Also seine Freunde beim Abholen im Kindergarten kennenlernen, seine Hausaufgaben begleiten, es zum Sportverein bringen etc. Für das Kind ist es in der Regel gut, zu sehen, dass der Vater nicht nur am Wochenende für es da ist. Natürlich kann man aber eine solche Wertung nicht pauschal für alle Kinder abgeben, daher muss im Zweifel immer der Einzelfall betrachtet werden.

Der Mutter sollte vor Augen geführt werden, dass ein fester Termin in der Woche auch für sie eine Entlastung bietet, ein Zeit für Erledigungen oder ein Hobby. Hilfreich ist es oft, wenn man eine dritte Person als Vermittler einschaltet. Beim Jugendamt können Sie sich bezüglich professioneller Mediatoren erkundigen. Je nach Kommunikationsbereitschaft der Mutter könnte man auch einen gemeinsame Vertrauensperson einschalten. Vorschlagen könnten Sie beispielsweise auch eine "Probezeit", um zu sehen, wie das Kind reagiert.

Redaktionsteam ()

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Wir teilen uns das gemeinsame sorgerecht nach zwei jahren kampf vor gericht habe ich besuchsrecht/geteilte sorgerecht.zahle unterhalt und habe meine tochter jamy 3jahre jung alle 14 tage übers wek bei mir und in den ferien und ab und an auch zwischen dursch mal ausser der reihe.anreisse mit hin und rückweg im monat 1400 km.seid der trennung macht mir meine ex uns das leben schwer in jedem belangen und klagt jetzt schon wieder gegen mich um mir das geteillte sorgerecht wieder ab zu nehmen mit wiedersprüchlichen aussagen und es wird mal wieder auch vor gericht gehen und das kostet mich wieder 850 euro anwaltskosten zumal ich von neunkirchen saarland nach heidelberg neckargemünd fahren muss.meiner ex werden keine kosten entstehen weil sie hartzer ist seid eh und je und alles bezahlt bekommt.jamy ist bei uns in der patchwork familie voll und ganz amgekommen seid fast mehr wie zwei jahre.oma opa gode stivschwestern 14/17 mit freunden familie usw wie es sich gehört und trotzdem möchte meine ex mir das sorgerecht wieder streitig machen.das kann doch nicht sein das mann als vater alles erbringt und eine ex die nur noch auf stress aus ist die tatsachen vedreht und klagen kann wie es ihr gefällt weil sie ja nix zahlen muss.meine anwältin sagte mir damit kommt sie nicht dursch da ich soviel erbracht habe seid drei jahren und alles gemacht habe um meiner tochter ein vater zu sein.aber ich trotzdem angst das meine ex mir unsere tochter streitig machen möchte.was sagt ihr dazu?
Tschernikow Michael (22.05.2015) Anzeigen Verbergen (1 Antwort)

In jedem Fall sollten Sie sich einen Anwalt nehmen, falls die Mutter vor Gericht zieht. Das Gericht prüft, was zum Wohl des Kindes das Beste ist und wird ggf. spezielle Gutachter beauftragen. Wichtig ist es aber, dass Sie die richtigen Argumente vorbringen. Ohne einen Anwalt ist dies schwierig. Egal, was bei einem Streit ums Sorgerecht herauskommt, bleibt Ihnen als Vater in jedem Fall das Umgangsrecht. Das ist unabhängig vom Sorgerecht zu sehen.

Redaktionsteam ()

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Juristisch gesehen muss der Vater die Kosten, die im Zusammenhang mit der Ausübung des Umgangsrechts entstehen tragen. Nur in Extremfällen kann von der Mutter eine Mitwirkung erwartet werden, insbesondere dann, wenn Sie selbst durch einen Umzug dafür gesorgt hat, dass das Umgangsrecht nur erschwert ausgeübt werden kann. Auch in solchen Fällen ist aber immer zu prüfen, in welchem Maß hier eine Mitwirkung zumutbar ist. So sind insbesondere auch die Einkommensverhältnisse zu berücksichtigen.

So wie Sie die Sache schildern, wäre es für den Vater des Kindes wohl sehr schwierig gerichtlich eine Mitwirkung einzuklagen. Davon abgesehen wäre es aber im Sinne Ihres Kindes vielleicht gut, eine Lösung zu finden. Es gibt beispielsweise auch die Möglichkeit, das Kind begleitet mit der Bahn fahren zu lassen, je nachdem wie alt es ist. Hilfreich wäre eventuell auch eine Familienberatung. Es könnte vielleicht sein, dass der Vater sich seiner Rolle nicht so richtig bewusst ist. Es muss ihm klar werden, dass etwa Unterhaltszahlungen keine Almosen sind und nicht Ihnen als Mutter, sondern seinem Kind dienen. Auch der Umgang sollte dem Wohl seines Kindes dienen. Dafür muss der Umgang für das Kind verlässlich planbar sein.

Falls der Vater versuchen sollte eine Mitwirkung gerichtlich einzuklagen, sollten Sie sich an einen Anwalt für Familienrecht wenden.

Redaktionsteam ()

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Hallo,
grundsätzlich geht das Gericht zunächst davon aus, dass es für das Kindeswohl das beste ist, wenn beide Eltern das Sorgerecht haben. Die Mutter der Kinder müsste also zunächst darlegen, dass es den Kindern nicht gut tun, wenn sie beide das Sorgerecht haben. Was Sie vor Gericht hierzu am besten vortragen, kann von uns so leider nicht pauschal beantwortet werden. Am besten Sie wenden sich an eine Familienberatung in Ihrer Nähe.

Redaktionsteam ()

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Letztlich kann nur ein Anwalt Ihre Sache insgesamt prüfen, da hierzu die Einsicht in Ihre Unterlagen erforderlich ist. Wir können an dieser Stelle nur allgemeine Auskünfte geben.

Wegen der Berechnung des Unterhalts kommt es in der Regel auf den Wohnsitz des Unterhaltsberechtigten und nicht auf die Staatsangehörigkeit an. Hier wäre zu prüfen, auf welcher Grundlage die Berechnungen vorgenommen wurden. Gegebenenfalls ist die unterschiedliche Kaufkraft zu berücksichtigen.

Leider ist es so, dass die Kosten des Umgangs grundsätzlich nichts mit den Unterhaltszahlungen zu tun haben. Das bedeutet, der Umgangsberechtigte muss die Kosten für die Ausübung des Umgangs selbst tragen. In Fällen, in denen die Mutter durch den Wegzug den Umgang erschwert hat, muss sie in der Regel in zumutbarer Weise mitwirken, also beispielsweise die Kinder zum Flughafen oder zur Bahn bringen. Hier kommt es immer auf den Einzelfall an.

Wenden Sie sich am besten an einen Fachanwalt für Familienrecht. Eine erste Auskunft können auch Familienberatungsstellen geben. Aus der Ferne können wir leider kein genaues Urteil über die Erfolgsaussichten abgeben.

Redaktionsteam ()

Danke für Ihre Anwort

Aber ich habe kein problem das Unterhalt zu bezahlen, habe ich möchte auch öfte meinen Kindern sehen können!

Fabien ()

Ja, das ist verständlich. Wegen der großen Distanz sind die üblichen Umgangsregelungen (einmal in der Woche und jedes zweite Wochende bzw. das Wechselmodell – abwechselnd eine Woche lang) in der Regel nicht praktikabel. Daher muss im Voraus für die Schulferien geplant werden. Auch sollten Sie überlegen, ob nicht regelmäßige Telefon bzw. Skype-Termine eingeführt werden können. Hier müsste die Mutter der Kinder sich kooperationsbereit zeigen. Falls Sie dies nicht ist und auch nicht bereit ist im Rahmen einer Mediation eine verbindliche Umgangsregelung mit Ihnen zu treffen, bleibt Ihnen leider keine Wahl, als sich anwaltliche Unterstützung zu suchen.

Redaktionsteam ()

Hallo

Danke nochmal! Ich habe meine söhnen jeweils ein Tablett gekauft und skype installiert, aber die Mutter ist nicht zu kooperativ! Sie hat keine WLAN zuhause und will auch keine Installieren, sie meinte ihr 3G von handy reicht, aber sie teil es mit den selten und wann sie lust hast; ich muss nur warten wenn die kindern zu freunden sind bzw zu bekannten um mit den zu sprechen!
Naja, kann nur jetzt über Anwalt das ganze klären.
Viel dank

Fabien ()

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In der Regel muss derjenige, der sein Umgangsrecht ausübt für die Kosten aufkommen, auch wenn Unterhalt bezahlt wird. Je nach Umstand kann aber von der Mutter eine Mitwirkung verlangt werden, etwa, dass sie das Kind entgegenbringt. Das gilt insbesondere, wenn die Mutter nach der Trennung fort zieht. Leider gibt es keine feste gesetzliche Regelung, sondern die Gerichte entscheiden immer im Einzelfall, abhängig davon was zumutbar erscheint. In Ihrem Fall wäre zu überlegen, ob Ihnen zumutbar wäre sich für die betreffenden Zeiten ein Auto zu leihen oder ob die Mutter die Kinder bringt und Sie sich an den Benzinkosten beteiligen. Wichtig ist zu wissen, dass die Umgangskosten nicht bereits im laufenden Unterhalt, den Sie bezahlen enthalten sind.

Häufig ist es empfehlenswert, die Details schriftlich unter Mitwirkung eines Familienberaters oder eines Mediators zu klären. Falls Sie beide das Sorgerecht haben, hätte im Übrigen die Mutter nicht ohne Ihre Zustimmung den Wohnwort wechseln dürfen und hätte ggf. beim Familiengericht einen Antrag stellen müssen. Hat die Mutter das alleinige Sorgerecht, darf sie allerdings ohne Ihre Zustimmung fortziehen.

Redaktionsteam ()

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Wenn Sie das gemeinsame Sorgerecht haben, dann benötigen Sie in der Regel eine Zustimmung des Vaters. Denn ein Auslandsurlaub zählt nicht zu den Angelegenheiten des täglichen Lebens, die ohne gemeinsame Entscheidung geregelt werden dürfen. Insofern sollten Sie sicherheitshalber die Zustimmung einholen. Es kommt allerdings immer auf den Einzelfall an. So kann ausnahmsweise ein Urlaub im konkreten Fall auch ohne Zustimmung angetreten werden, wenn Reisland sicher ist und die Mutter belegen kann, dass das Hotel sorgfältig ausgesucht wurde (OLG Karlsruhe, Az: 16 WF 83/07). Falls der Vater seine Zustimmung verweigert, müssten Sie sich an das Familiengericht wenden. Wir empfehlen Ihnen, sich in diesem Fall anwaltlich Unterstützung zu suchen.

Grundsätzlich sollten Sie überlegen, ob Sie mit dem Vater nicht vielleicht eine sogenannte Sorgerechtsvereinbarung aufsetzen sollten. Hierin können solche Fragen im Vorfeld geregelt werden. Fragen Sie beim Jugendamt nach, dort kann man Ihnen einen Termin geben, um eine solche Vereinbarung gemeinsam aufzusetzen.

Redaktionsteam ()

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Hallo Ihr..

ich habe zur Zeit unendlich Probleme mit meiner noch Frau, die mit den Kindern nach einem Streit unser Haus verlassen hat und zu ihrer Mutter nur 6 Km entfernt
gezogen ist, dies war am 22.02.2015. Seit dem durfte ich meinen Sohn nur einmal und meine Kleine nur 2 mal sehen. Sie gab immer vor dass mein Sohn krank
war und es nicht ginge und die Kinder müssten zur Ruhe kommen. Vorletzte Woche sollte ich sie wieder sehen, doch ich konnte nur meine Kleine sehen. Meinen Sohn hat sie mir vorenthalten mit der Ausrede er wäre zur Ergotherapie, das hätte sie total vergessen. Meine Anrufe werden ignoriert und ich weiss nicht mehr weiter. Nunmehr ist sie von Ihrer Mutter mit den Kindern weggezogen ohne mir ein Wort zu sagen. Ich habe herausgefunden wo sie nun wohnt.
Was kann ich unternehmen um meine Kinder zu sehen...ich habe erst einen Termin beim Anwalt am 10.04. Ich habe auch Angst, dass meine Kinder durch den
neuen Lover meiner Frau einen schlechten Umgang erhalten, da ich Mailverkehr gefunden habe, in dem er zugibt letztes Jahr nur gesoffen zu haben...... Meine Frau
ist kaufsüchtig und hat in den letzten 6 Jahren einen Schuldenberg von 80.000,00 Euro angehäuft, den sie allerdings alleine trägt...Ich habe auch Angst dass es meinen Kindern an einigem mangeln wird....kann ich meinen Sohn an der Schule besuchen ? Kann ich einfach bei meiner Frau auftauchen und verlangen die Kinder zu sehen ? Ich habe da aber Angst, wenn ich neuer Freund da ist, das die Situation eskalieren könnte. ( Kleingeist )

Uwe St. (30.03.2015) Anzeigen Verbergen (1 Antwort)

Hallo,
grundsätzlich können Sie von der Mutter verlangen Ihre Kinder zu sehen, wenn Sie ein gemeinsames Sorgerecht haben. In der Praxis lässt sich dies jedoch meist schwer durchsetzen. Wenn Sie bereits befürchten, dass die Situation eskalieren wird, würden wir Ihnen empfehlen dies zu umgehen und sich zunächst mit Ihrem Anwalt abzusprechen. Er wird mit Ihnen klären, ob es möglich ist ein alleiniges Sorgerecht durchzusetzen, weil andernfalls das Wohl der Kinder gefährdet wäre oder gewisse Umgangsregeln erstritten werden können. Oberstes Ziel des Gesetzgebers ist das Kindeswohl. Allerdings wird grundsätzlich erst einmal vermutet, dass das gemeinsame Sorgerecht der Eltern dem Wohl der Kinder dient.

Redaktionsteam ()

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Nein, leider können Sie für diese Zeiten den Unterhalt nicht "verrechnen". Denn die Höhe des Unterhalts berücksichtigt bereits den Umstand, dass in der Regel das Kind Umgangszeiten beim Vater hat. Hintergrund für diese Ansicht des Gesetzgebers ist, dass die Mutter Fixkosten auch in den Zeiten zu tragen hat, in denen das Kind nicht bei ihr ist. Würde man die individuellen Aufenthaltstage beim Vater jedesmal extra berechnen, müsste man letztlich den gesamten Unterhalt höher ansetzen, um einen Ausgleich zu schaffen. Daher hat der Bundesgerichtshof klargestellt, dass die Höhe des pauschalierten Unterhalts (Az. IV b ZR 52/82) die Umgangszeiten bereits berücksicht.

Allerdings kann es Ausnahmen geben, wenn das Kind ungewöhnlich lange (etwa die gesamten Schulferien im Jahr) bei Vater verbringt.

Redaktionsteam ()

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Bei einem gemeinsamen Sorgerecht haben Sie Anspruch darauf zu erfahren, wo sich Ihr Kind aufhält, selbst wenn Sie der Reise zugestimmt hatten. Wir würden empfehlen, sich an einen Anwalt oder eine Beratungsstelle zu wenden.

Redaktionsteam ()

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Das hängt von der Sorgerechtsregelung ab sowie vom Alter des Sohnes. Besteht ein gemeinsames Sorgerecht, so muss Ihre Zustimmung zumindest zu längeren Auslandsreisen eingeholt werden. Es kommt aber auf den Einzelfall an. Wir empfehlen Ihnen, sich an eine Beratungsstelle zu wenden, wo man Ihren Fall genau prüfen kann und vielleicht Ansatzpunkte findet, um das Verhältnis zu Ihrem Sohn und der Mutter zu verbessern.

Redaktionsteam ()

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Die Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten. Einschlägig dürfte das spanische Recht sein, wenn die Mutter mit Kind dort ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Redaktionsteam ()

Die Mutter ist ohne Kind nach Spanien abgehauen! Angeblich arbeitet sie da,aber sie überweist kein Geld für ihr Kind.Leider haben Sie meine Frage nicht ganz verstanden.Ich schildere die Situation erneut:Die Mutter hat in Deutschland von Harz IV gelebt und von dem Kindesunterhalt!Der leibliche Vater hat gearbeitet, immer pünktlich und regelmäßig Unterhalt an sein Kind überwiesen,hat sich um das Kind in jeder Hinsicht sehr gekümmert. Später hat das Jugendamt das Kind von der Mutter weg genommen, weil sie hat das Baby verkommen lassen,und hat sich vom Kindergeld und vom KindesUnterhalt nur Alkohol,Zigaretten geholt.Also das Kind wohnt jetzt bei den Großeltern!!!Die Mutter wohnt nicht mit dem Kind zusammen! Der Vater ist jetzt in Haft und erst seit dem kann er kein Unterhalt nicht mehr zahlen. Meine Frage war:muss die Mutter auch zur Verantwortung gezogen werden?Muss jetzt die Mutter die Alimente an ihr Kind zahlen, weil sie nicht im gemeinsamen Haushalt mit eigenem Kind wohnt und die eigene Einkünfte hat?Die Großeltern haben f.das Kind -Vorschuß 140€ beim Jugendamt beantragt. Das Geld muss dann der Vater später zurückzahlen,dieses Geld wird dem Vater alsSchulden berechnet.Warum holt sich die Stadt das Geld nicht von der Mutter?Das Jugendamt weißt,wo die Mutter sich aufhält und tut nichts,um die Alimente f. das Kind von der Mutter zu holen? Könnte man da was gegen dieser Ungerechtigkeit unternehmen?

Stephan ()

In dem Fall wäre auch die Mutter unterhaltspflichtig, da sie nicht im gemeinsamen Haushalt mit dem Kind wohnt. Es sind danach beide Eltern barunterhaltspflichtig. Ist allerdings die Mutter nicht leistungsfähig, liegt ihr Einkommen also unter dem Selbstbehalt laut Düsseldorfer Tabelle, kann sie keinen Unterhalt leisten. Das gleiche gilt für den Vater. Liegt sein Einkommen unter dem Selbstbehalt müsste er eine Abänderung des Titels beantragen (dabei kommt es aber auf den genauen Wortlaut des Unterhaltstitels an). Eine genaue Beurteilung ist ohne Prüfung der Unterlagen nicht möglich. Der Vater sollte sich daher an eine Rechtsberatung wenden. Es käme auch darauf an, ob die Großeltern nun Pflegefamilie sind und wer genau das Sorgerecht für das Kind jetzt hat. Hier sollten vielleicht die Großeltern einen Gesprächstermin mit dem Jugendamt vereinbaren.

Redaktionsteam ()

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Bitte lassen Sie sich beim Jugendamt beraten. Es ist nicht ganz klar, was die Mutter mit "Vaterschaft abgeben" meint. Falls der neue Mann das Kind adoptieren würde, wäre das Verwandschaftsverhältnis zwischen Ihnen und Ihrem Kind rechtlich gesehen erloschen. Es bestünde auch keine Unterhaltspflicht mehr. Es handelt sich aber um ein langes Verfahren, dass vor dem Familiengericht verhandelt werden muss, denn es geht um das Wohl des Kindes. Bitte wenden Sie sich an eine Beratungsstelle.

Redaktionsteam ()

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Es gibt ein Auskunftsrecht über persönlichen Verhältnisse des Kindes (§ 1686 BGB). Allerdings ist leider nicht konkret benannt, in welchen Abständen welche Informationen zu machen sind. Es muss ein berechtigtes Interesse an der Übermittlung der Information vorliegen und der Umgangsberechtigte darf auch keine zumutbaren Möglichkeiten haben, sich die Informationen auf anderem Wege zu beschaffen. Es muss informiert werden über die persönliche Entwicklung, die Interessen des Kindes, Probleme in Kindergarten bzw. Schule, Zeugnisnoten etc. Einige Gerichte haben auch die Herausgabe von Fotos bejaht.

Wir würden Ihnen empfehlen, sich an eine Beratungsstelle zu wenden, um vielleicht zusammen mit einer neutralen Person ein Schreiben an die Mutter zu formulieren. Ein Streit ist nie zum Wohl des Kindes. Wir wünschen Ihnen alles Gute!

Redaktionsteam ()

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Hier hat wahrscheinlich der Vater Verfahrenskostenhilfe beantragt. Wenn Sie belegen können, dass er nicht der Vater ist oder an den von ihm geschilderten Vermögensverhältnissen Zweifel haben, dann sollten Sie dies in der Stellungnahme schildern. Ansonsten empfehlen wir Ihnen unbedingt, telefonisch beim Gericht nachzufragen. Eine Telefonnummer und das Aktenzeichen müsste sich auf dem Schreiben befinden.

Redaktionsteam ()

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Was die Kostentragung angeht, so wird diese vom Richter bestimmt. Es entscheidet aufgrund der näheren Umstände. Häufig werden die Kosten zu gleichen Teilen aufgeteilt. Wir würden Ihrem Freund raten, sich einen rechtlichen Beistand zu suchen, falls es zu einem Verfahren kommt. Je nach finanzieller Lage kann er dazu auch Beratungshilfe erhalten.

Redaktionsteam ()

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Wenn die Kinder die überwiegende Zeit bei der Mutter wohnen, dann sind Sie als Vater den vollen Unterhalt schuldig. FÜr die Zeiten, in denen Sie Ihr Umgangsrecht ausüben muss die Mutter eigentlich nichts "zusteuern". Allerdings muss die Mutter Ihnen die Kinder zu den vereinbarten Zeiten aushändigen. Wenn keine Einigung gefunden werden kann, sollten Sie sich an das Jugendamt wenden, wo in der Regel ein Einigungsversuch in die Wege geleitet wird. Wenn dieser scheitert, sollten Sie sich rechtlich beraten lassen und ggf. einen Antrag beim Familiengericht auf Regelung des Umgangs stellen.

Redaktionsteam ()

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Die Kosten für die Kinderbetreuung sind nicht zu verwechseln mit dem Betreuungsunterhalt. Früher wurden diese Kosten nur im Rahmen eines Ehegattenunterhalts berücksichtigt. Dies hat sich nun aber geändert.

Laut Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, muss sich der Vater anteilig an Kindergarten bzw. Hortkosten beteiligen, unbhängig davon, ob er Betreuungsunterhalt schuldet.
Die Betreuungskosten sind in den Augen der Rechsprechung ein Bedarf des Kindes und dienen der Förderung der Entwicklung. Daher kann es kein Kriterium sein, dass die Mutter theoretisch selbst die Betreuung übernehmen könnte. Nach neuer Rechtsprechung des BGH sind die Motive für die Kindergartenbetreuung unwichtig. Etwas anderes könnte sich nur dann ergeben, wenn besondere Umstände dagegen sprechen, dass das Kind in einer Einrichtung betreut wird. Da müssten Sie sich im Zweifel an einen Anwalt wenden.

Die Kosten für den Kindergarten sind auch nicht in der Düsseldorfer Tabelle und damit im Regelunterhalt enthalten (BGH, XII ZR 65/07). Abzuziehen sind aber die im Kindergartenbetreuungsbeitrag enthaltenen Verpflegungskosten.

Redaktionsteam ()

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Verbindlich können wir Ihnen an dieser Stelle leider nicht weiterhelfen, da es hier einige unklare Faktoren gibt und man den Einzelfall prüfen müsste. Generell ist aber die Vaterschaftsanerkennung auch für ein ungeborenes Kind schon möglich (beim Jugendamt). Die Zustimmung der Mutter ist jedoch erforderlich (§ 1595 BGB). Es käme auch darauf an, ob es für das Kind schon einen rechtlichen Vater gäbe (Ehemann der Mutter).

Redaktionsteam ()

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Hallo Frau Winkler,

der Gesetzgeber sieht vor, dass sich die Eltern über die Ausübung des Umgangsrechts einigen müssen. Kann keine Einigung gefunden werden, müsste man sich zunächst an das Jugendamt wenden, welches in solchen Situationen vermitteln sollte. Ansonsten bliebe nur der Weg zum Familiengericht. Dieses prüft dann anhand der konkreten Umständen, welche Regelung dem Wohl des Kindes am ehesten förderlich ist.

Redaktionsteam ()

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Hallo Jessica,

beim Jugendamt kann man sich über die Möglichkeit einer Beratung informieren. Auch wenn er als Vater kein Sorgerecht mehr hat, bleibt dennoch das Umgangsrecht. Über die Ausübung des Umgangsrechts muss er sich mit der Mutter einigen. Wenn es keine Einigung gibt, muss das Jugendamt vermitteln. Erst im letzten Schritt müsste man sich an das Gericht wenden.

Redaktionsteam ()

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Das Sorgerecht und das Umgangsrecht sind voneinander zu trennen. Das bedeutet: Selbst wenn die Mutter kein Sorgerecht mehr hätte, hätte sie tatsächlich noch das Umgangsrecht. Umgangsrecht bedeutet (leider) keine Umgangspflicht. Um das Sorgerecht zu ändern, müssten Sie wichtige Gründe dafür vorweisen. Das wäre zum Beispiel, das keine Absprache über wichtige Fragen mit der Mutter möglich ist, weil sie nicht erreichbar ist, oder ähnliches. Wir empfehlen Ihnen, zunächst zu einer Beratungsstelle zu gehen, um dort die Sache zu schildern. Das Jugendamt kann Ihnen hier weiterhelfen und Anlaufstellen nennen.

Redaktionsteam ()

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Hallo Leon,

Ihre Einstellung ist verständlich. Rein rechtlich gesehen, gibt es aber keine Handhabe, dem Freund zu verbieten, zu solchen Anlässen ebenfalls zu erscheinen. Insofern war der Weg, den Sie bereits eingeschlagen hatte, nämlich solche Dinge vorher mit der Mutter abzusprechen, eigentlich der einzig mögliche. Wenn man sich in die Situation der Mutter hereinversetzt, ist es für sie aber sicher auch schwierig, den Wunsch des Freundes mitzukommen abzuschlagen. Immerhin ist es tatsächlich ja so, dass er am Alltag des Kindes teil hat und sicher auch die ein oder andere Alltagspflicht in dem Zusammenhang übernimmt. Dem Freund die Bitte mitzukommen abzuschlagen, könnte dieser als Abwertung interpretieren, nach dem Motto "Den Alltagsstress darfst du gerne mitmachen, aber feiern tun wir ohne dich".

Eine Lösung zu finden, die alle Beteiligten zufrieden stellt, ist leider nicht so einfach. Im Prinzip wäre es gut, wenn es eine Ausprache geben könnte, vielleicht mithilfe eines professionellen Familienmediators. Wichtig ist vor allem das Wohl des Kindes. Im Interesse Ihrer Tochter sollten Sie Streit vermeiden. Vielleicht wäre es gut, wenn Sie selbst eine Begleitung (es kann ja auch ein guter Freund sein) zukünftig mitnehmen würden, um die Situation zu entspannen. Langfristig sollten Sie aber tatsächlich über eine Familienberatung nachdenken.

Redaktionsteam ()

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Hallo Herr Gerlach,

wir würden Ihnen empfehlen, selbst einen Termin mit dem Jugendamt zu machen, um zu klären, was der Sachstand ist. Sie haben das gemeinsame Sorgerecht und ein Recht auf regelmäßigen Umgang mit Ihrem Kind. Allerdings muss die Ausübung des Umgangsrechts mit dem anderen Sorgeberechtigten abgesprochen werden. In der Regel wird das Jugendamt einen Termin zur Mediation anberaumen. Wenn dies nichts fruchtet und die Mutter eventuell sogar versuchen sollte, Ihnen das Sorgerecht entziehen zu lassen, benötigen Sie in jedem Fall einen Anwalt.

Eine Untersuchung bezüglich der Leberwerte darf vom Jugendamt nicht angeordnet werden. Sogar innerhalb eines Gerichtsverfahrens, können Sie in der Regel vom Gericht nicht zur Mitwirkung gezwungen werden (OLG Nürnberg, 11 WF 1071/13).

Redaktionsteam ()

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Hallo Maja,

grundsätzlich darf der Vater seine Umgangszeit so verbringen wie es ihm gefällt, also auch mit wem es ihm gefällt. Ausnahme: Das Wohl des Kindes ist gefährdet.

Die Mutter hat auf den Urlaubspartner des Vater grundsätzlich also keinen Einfluss und sollte lernen, die neue Lebenssituation zu akzeptieren.

Rechtlich gesehen käme es aber darauf an, wie verbindlich der Umgang geregelt ist. Über den Urlaub müssen die Eltern eine Einigung finden. Wenn die Zeit vorher so abgesprochen war, ist die Mutter daran gebunden. Zu empfehlen wäre es zukünftig beim Jugendamt verbindliche Umgangszeiten festzulegen. Denn ohne Einverständnis des Sorgeberechtigten ist ein Urlaub grundsätzlich problematisch.

Ihr Freund sollte sich vielleicht an das Jugendamt wenden und die Sache dort schildern. Vielleicht kann man dort ein klärendes Gespräch führen.

Redaktionsteam ()

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Nein, das stimmt so nicht. Als Vater haben Sie das Umgangsrecht, es sei denn ein Gericht hätte Ihnen den Umgang ausdrücklich verboten. Während der Umgangzeiten können Sie im Prinzip mit dem Kind unternehmen, was Sie möchten. Ausgenommen sind natürlich Unternehmungen, die die elterliche Sorge betreffen, zum Beispiel gefährliche Sportarten. Wir empfehlen Ihnen, eine Beratungsstelle aufzusuchen, um dort vielleicht ein vermittelndes Gespräch mit der Mutter zu erwirken. Denn letztlich wirkt sich ein Streit zwischen den Eltern über das Ausmaß des Umgangs doch in erster Linie auf das Kind aus.

Besser wäre es also eine Einigung zu finden. Bedenken Sie, dass die Mutter wahrscheinlich (irrationale) Ängste hat, die man ihr nehmen sollte. Falls keine Einigung gefunden werden kann, sollten Sie überlegen den Umgang beim Jugendamt genau festzulegen, in einer verbindlichen Vereinbarung.

Redaktionsteam ()

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Liebe Linda!
Wir können Ihre Wut und Ihren Ärger gut verstehen. Sie bemühen Sich als Paar, und Sie ganz persönlich als Partnerin des Kindesvaters, um das Wohl des Kleinen. Sie möchten, dass das Kind die Möglichkeit hat, seinen Vater kennenzulernen und mit diesem regelmäßig Zeit zu verbringen. Das ist vorbildlich! Denn natürlich liegt es ja nicht nur im Interesse des Vaters Zeit mit dem Kleinen zu verbringen, sondern es ist auch für das Kind mehr als wichtig, seinen Vater zu kennen und mit seiner Präsenz im Leben aufzuwachsen.
Schade ist, dass es anscheinend mit der Mutter des Jungen solch große Kommunikationsprobleme gibt. Dennoch haben wir das Gefühl, dass sich diese lösen lassen. Wir möchten eventuell auch um etwas Verständnis für die Mutter bitten. Bitte verstehen Sie uns nicht falsch, wir finden es genauso ärgerlich wie Sie, wenn sie gerade in Notsituationen nicht erreichbar ist! Wir könnten uns allerdings vorstellen, dass die Mutter die „kinderfreie“ Zeit nutzen möchte, um ihren Interessen nachzugehen. Vielleicht ist sie ja auch alleinerziehend, was ihre alltägliche Belastung natürlich noch steigern würde.
Doch unabhängig davon, was der Grund dafür ist, dass Sie sie nicht erreichen können, sollten Sie zunächst noch einmal ein ruhiges Gespräch zu ihr suchen. Erklären Sie ihr, wie schwierig es für sie ist, wenn der Kleine bei Ihnen ist und sie nicht weiter wissen. Erläutern Sie ihr, wie wichtig Ihnen in solchen Momenten die Auskunft der Mutter wäre, die ihren Sohn natürlich am besten kennt. Vielleicht würde es auch helfen, wenn Sie noch einmal betonen würden, dass sie natürlich gern diese Zeit als Freizeit nutzen kann, dass Sie jedoch einfach in jedem Fall für Sie erreichbar sein muss. Mit der Zeit würden solche Anrufe mit Sicherheit weniger werden, denn umso mehr Zeit Sie mit dem Kleinen verbringen können, desto besser lernen Sie ihn natürlich auch kennen. Und umgekehrt lernt er ja auch Sie besser kennen und kann sein Vertrauen zu Ihnen ausbauen.

Wir wünschen Ihnen alle Gute
Ihr Redaktionsteam

Redaktionsteam ()

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Hallo David,

Sie sollten beim Jugendamt hinterfragen, weshalb hier mit Ihrem Sohn kommuniziert wird, obwohl hier das Sorgerecht klar geregelt ist und auf welcher Grundlage man dort von einer 14 Tage Regelung ausgeht. Sie sollten sich im Zweifel an einen Anwalt für Familienrecht wenden, der Einsicht in die Akten nehmen kann und die Sache genau prüfen kann. Wenn keine Einigung gefunden werden kann, dann muss das Familiengericht entscheiden. Da das Kind erst 10 Jahre alt ist, wird wahrscheinlich ein Gutachter hinzugezogen werden.

Redaktionsteam ()

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Hallo, Meine Ex-Frau ist in 2012 mit unseren zwei Kindern (2+6) aufgrund eines Arbeitsvertrages aus dem Ausland (EU) nach Deutschland umgezogen. Begründung des ausländischen Gerichts: "Aufgrund der vorgelegten wirtschaftlichen Unabhängigkeit und der von der Frau vorgeschlagenen Umgangsregelung (2 WE von 3 WE) darf die Frau mit beiden Kindern nach Deutschland umziehen". Nachforschungen beim Ordnungsamt haben ergeben, das die Firma, welche den Arbeitsvertrag ausgestellt haben soll, nicht existiert und auch nicht über eine Betriebsnummer verfügt. Demzufolge kann die Firma keine Arbeitsverträge erstellen oder Arbeitnehmer in Dienst nehmen. Meine Ex Frau hat anstatt arbeiten zu gehen eine neuea Studium angefangen. Nun versucht sie bereits ausgeurteilte Gerichtsbeschlüsse in Sachen Sorgerecht und Umgangsregelung umzuändern und fordert des Weiteren auch noch (rückgängig) hohe Summen an KU und PU zahlungen.
Es liegt ein vom ausländischen Gericht beantragtes Sachverständigengutachten vor in der mehrfach angegeben wird, das meine Ex Frau in Allem ihre eigene Interessen und Ziele über die der Kinder stellt und dass Sie systematisch versucht die Vater-Kind Beziehung vollständig auszuhöhlen. Von der Umgangsregelung ist in der Praxis (trotz Deutschem Vollstreckungstitel) nichts übrig geblieben. Ich sehe meine Kinder nur noch maximal 1 Mal im Monat.
Frage ist, ob ich den Umzug rückgängig machen kann. Und was meine Rechte sind. Denn im Grunde genommen ist dies Prozessbetrug.
Danke schon mal für die Antworten und Tips.
Mfg

ths (26.06.2014) Anzeigen Verbergen (2 Antworten)

Hallo,

es käme wohl auf die genaue Urteilsbegründung an. Angenommen die Mutter hätte kurz in Deutschland gearbeitet und wäre dann sofort gekündigt worden, wäre wohl nicht von ihr zu verlangen gewesen sofort zurückzuziehen. Den Umzug rückgängig zu machen, wäre daher wohl eher schwierig, zumal die Kinder sich ja nun bereits eingelebt haben.

Mehr Erfolg würde die Durchsetzung der gerichtlich festgelegten Umgangsregelung versprechen. Hier kann ein Zwangsgeld gegen die Mutter beantragt werden, wenn Sie sich nicht an die Vereinbarung hält. Näher beraten kann Sie ein Fachanwalt für Familienrecht.

Redaktionsteam ()

Danke für Ihre Reaktion. Die Urteilsbegründung hatte ich bereits angegeben. Und wie gesagt: Die Firma existiert nicht. Der Arbeitsvertrag wurde mutwillig gefälscht um den Umzug beim Gericht zu erzwingen und der Umgang wurde bereits eine Woche nach dem Umzug beim Gericht von der Mutter wieder abgeändert. Ein Artikel im Arbeitsvertrag legt außerdem fest, dass der angebliche "Arbeitgeber" der Mutter vorab dem Arbeitsantritt und während der Probezeit (6 Monate) nicht gekündigt werden kann. Die Mutter hatte nie die Absicht gehabt dort zu arbeiten. Sie konnte dies auch gar nicht, weil die Firma ja nun auch nicht existiert und sie bereits zuvor ein Vollzeitstudium angefangen hatte. Meiner Meinung nach ist das Prozessbetrug und damit ist die richterliche Begründung und Zustimmung zum Umzug unzulässig gewesen. Die Kinder sind im Ausland aufgewachsen, waren dort an meinem Wohnsitz gemeldet (die Mutter war nicht gemeldet, obwohl sie 10 Jahre im Ausland gewohnt hat), und sind dort zur Schule/ Kita gegangen. Sie waren also dort eingelebt und hatten dort ihren Lebensmittelpunkt.
Bisher hat mich noch kein Fachanwalt beraten wollen. Die wollen alle gleich eine Vorauszahlung haben. Und Geld habe ich keins mehr.
Ich dachte vielleicht kann ich über dieses Forum mehr Tips bekommen wie ich am Besten vorgehen könnte oder vielleicht gibt es ähnliche Fälle die mir zumindest ein realistisches Bild vermitteln wie Richter in Deutschland mit Prozessbetrug umgehen.

ths ()

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Hallo Silvio,

grundsätzlich muss der Umgangsberechtigte die Kosten des Ausübung seines Umgangsrechts alleine tragen.

Es gibt nur im Einzelfall Ausnahmen. Unter Umständen kann ein Teil der Fahrtkosten vom Einkommen, das der Unterhaltsberechnung zugrunde liegt abgezogen werden. Es kommt eine Kostenbeteiligung in Betracht, wenn der weggezogene Elternteil finanziell deutlich besser gestellt ist ((OLG Hamm vom 27.3.2003 – 11 WF 66/03).)

Laut einem Urteil des OLG Schleswig, kann die Mutter dazu veranlasst werden, bei der Übergabe mitzuwirken, wenn die Ausübung des Umgangsrechts ansonsten faktisch für den Vater fast unmöglich wäre ( 13 UF 135/05). In dem Fall musste dem Vater auf halbem Wege entgegenkommen.

Wichtig ist, dass dies immer Einzelfallentscheidungen sind, die nicht verallgemeinert werden können. Sie sollten sich daher an einen Fachanwalt für Familienrecht wenden, falls Sie keine einvernehmliche Lösung mit der Mutter finden können.

Redaktionsteam ()

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Hallo Bianka,

wenn die Kommunikation zwischen den Eltern derartig schlecht ist, wäre vielleicht eine Mediation angebracht. Dies geht aber nur, wenn beide Seiten dies wollen. Letztlich müsste der Mutter klar werden, dass es um das Wohl ihrer Kinder geht und nicht um ihr eigenes Wohl. Wichtig wäre wohl, dass Ihr Freund sich nicht dazu hinreißen lässt, seinerseits schlecht über die Mutter zu reden. Denn das macht die Situation für die Kinder noch schlimmer.

Falls sich einvernehmlich keine Lösung finden lässt, sollten Sie zu einem Fachanwalt für Familienrecht gehen. Dieser kann klären, ob in Ihrem Fall vielleicht ein Antrag auf Übertragung des alleinigen Sorgerechts auf den Vater sinnvoll sein könnte. Wir wünschen Ihnen alles Gute.

Redaktionsteam ()

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Wenn Sie mit "gemeinsamer Obsorge" das gemeinsame Sorgerecht meinen, dann haben Sie bestimmte rechte, die Ihnen nicht verweigert werden dürfen. Ihr Freund sollte beim Jugendamt Beistandschaft beantragen um die Unterhaltsfrage zu klären. Als Vater hat er das Recht einen regelmäßigen Umgang mit dem Kind zu haben. Die Mutter darf dies nicht verweigern. Bieten Sie der Mutter vielleicht ein Gespräch mit einem Mediator an. Das ist eine neutrale Person, die eventuell helfen kann. Signalisieren Sie in jedem Fall eine Kooperationsbereitschaft. Fragen Sie beim Sozialamt nach, ob Sie dort einen Rechtshilfegutschein bekommen können. Dann könnte Ihr Freund kostenlos einen Anwalt in Anspruch nehmen.

Redaktionsteam ()

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Sehr geehrter Herr Alridge,

wie Sie den Fall schildern, gibt es für die Kindesmutter keinen Grund zur Sorge. Jeder kann so oft und so lange Besuch empfangen, wie er möchte. Weder Jobcenter, noch Vermieter können dagegen wirksam vorgehen. Erst wenn es sich um ein Mit- oder Untermietverhältnis handelt, können entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.
Versuchen Sie, Ihrer Freundin mit der Eindeutigkeit der Rechtslage die Ängste zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen!

Redaktionsteam ()

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ted Alridge ()

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Sehr geehrter Herr Maier,

hier handelt es sich um einen sehr speziellen Fall. Grundsätzlich kann es sein, dass Unterhaltsansprüche rückwirkend bestehen, sollte die Vaterschaft bestätigt werden. Hier kommt es darauf an, ob bereits Unterhaltsleistungen getätigt worden sind und ob diese von einer anderen Instanz zurückgefordert werden. Allerdings können wir hier lediglich überschlägige Einschätzungen geben und den konkreten Fall nicht beurteilen. Ihr Bekannter sollte sich am besten von einem Rechtsanwalt beraten lassen, der auf Kindschaftsrecht spezialisiert ist.

Mit freundlichen Grüßen!

Redaktionsteam ()

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Hallo an Alle...
Ich bin seit 2003 geschieden, habe 2 Söhne von 14 und 3 Jahren,die regelmäßig, sogar über das Umgangsrecht hinaus, bei mir sind und auch übernachten. Damals bei der Scheidung war mir nicht klar, was Umgangsrecht, bzw.Sorgerecht bedeutet. (Mein Dolmetscher...) Ich habe mit meiner Ex keinen guten Kontakt...leider, denn sie ist Zeugin Jehovas und ich bin Moslem...das geht und ging nie gut. Aber das ist eigentlich nur die Kurzeinführung. Mein Problem ist, dass ich von der Ex die schriftliche Bestätigung benötige, dass ich das Umgangsrecht tatsächlich wahrnehme. Sie weigert sich und nutzt diese Machtposition aus. Ich benötige die Bestätigung für das Arbeitsamt und auch für die Ausländerbehörde. Ich war beim Jugendamt, um dort mal anzufragen, ob die ein Gespräch mit meiner Ex führen könnten, jedoch wurde ich dort recht unfreundliche abgewiesen mit der Begründung, dass sie für die Unterschrift nicht zuständig wären. Ja und nun??? Das Ausländeramt besteht auf der Unterschrift, bzw.Bestätigung, die Arge auch. Ich hatte schon eine Nachbarin als Zeugin benannt, die bestätigen kann, dass meine Kinder oft bei mir sind. Das wird nicht akzeptiert. Weiß jemand, was zu tun ist? Muss ich mir die Unterschrift per Rechtsanwalt besorgen??? Schade, dass sich die Ämter immer so stur stellen und Forderungen stellen, die man nachweislich nicht erfüllen kann. Danke schon mal sehr für die Antworten.

Ruben Achmed (23.01.2014) Anzeigen Verbergen (1 Antwort)

Hallo!
Das ist eine sehr unangenehme Situation. Es wäre in Ihrem Fall tatsächlich sinnvoll einen Anwalt oder eine Beratungsstelle einzuschalten.

Es gibt die Möglichkeit sich eine Rechtshilfegutschein im Jobcenter zu holen, damit kann man dann einen Anwalt aufsuchen. Gut wäre ein Anwalt, der sich auf Ausländerrecht spezialisiert hat.

Informieren Sie das Jobcenter darüber, dass Sie in dieser Angelegenheit einen Anwalt einschalten wollen. Hier kann man Ihnen auch Adressen nennen. Der Anwalt kann die Mutter dann schriftlich unter Androhnung eines Rechtsstreits auffordern, die Bestätigung abzugeben.

Es gibt sicherlich in Ihrem Umfeld auch Familienberatungsstellen. Vielleicht können Sie sich auch dorthin wenden, wenn das Jobcenter nicht weiterhelfen will.

Viel Erfolg!

Redaktionsteam ()

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Hallo Herr Naccarato,

es kommt hier sehr auf die Umstände des Einzelfalls an. Zunächst muss der Urlaub abgesprochen werden, die Mutter darf also nicht ohne Absprache mit dem Kind wegfahren. In der Wahl ihres Urlaubsortes ist sie aber grundsätzlich frei. Es kommt daher nicht so sehr auf die Anzahl der Kilometer an. Vielmehr muss man das Wohl des Kindes im Auge behalten. Die Reise sollte also altersangemessen sein und darf das Kind nicht einer Gefahr aussetzen. Wenn Sie also begründete Zweifel daran haben, dass das Urlaubsziel dem Kind gut tut, dann sollten Sie die Sache klären. Wenn das Urlaubsziel im Ausland liegt und das Kind einen Pass benötigt, müssen Sie als sorgeberechtigter Vater dem zustimmen.

Ansonsten gilt, dass während der vereinbarten Urlaubszeiten jedes Elternteil das mit dem Kind unternehmen kann, was es für richtig hält. Es muss den andern aber über den Aufenthaltsort informieren.

Redaktionsteam ()

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grundsätzlich trägt die Kosten für den Umgang der Umgangsberechtigte. Der andere Elternteil muss sich generell gar nicht beteiligen, also auch nicht das Kind irgendwo hinbringen. Der Umgangsberechtigte muss das Kind normalerweise von der Haustür abholen.

Allerdings kennt die Rechtsprechung auch Ausnahmen von dieser Regel. Insbesondere dann, wenn derjenige bei dem das Kind den gewöhnlichen Aufenthalt hat nach der Trennung so weit entfernt weggezogen ist, dass die Ausübung des Umgangsrechts stark erschwert wird. In solchen Fällen kann der Umgangsberechtigte verlangen, dass das Kind auf Kosten des anderen zum Bahnhof, Flughafen oder einer Autobahnraststätte gebracht wird. Hierzu gibt es einen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (1 BvR 2029/00). In dem entschiedenen Fall ging es allerdings um eine extreme Entfernung (München - Berlin). Insofern würde eine Entfernung von 110 km wahrscheinlich ohnehin nicht unter diese Ausnahmeregelung fallen.

Unter Umständen kann der Umgangsberechtigte in solchen Fällen (auch etwas bei kleineren Entfernungen) die Kosten des Umgangs bei der Berechnung der Leistungsfähigkeit für den Unterhalt anrechnenen. Es gibt ein Urteil des Oberlandesgerichts Bremen, in dem die Entfernung 320 km betraf und die Mutter nach der Scheidung weggezogen war. Für die Fahrt musste der Vater so hohe Beträge aufwenden, dass er am Ende weniger als den Selbstbehalt zur Verfügung hatte und keinen Unterhalt mehr zahlen musste/ konnte (Oberlandesgericht Bremen (Beschluß vom 23.10.2007 – 4 WF 155/07). Inwieweit dies auf Ihren Fall zutreffen kann, können wir hier nicht beurteilen.

Eine andere Ausnahme gibt es in Fällen, in denen der Umgangsberechtigte finanziell viel schlechter gestellt ist, als der Elternteil bei dem das Kind lebt. Hier gibt es laut Rechtsprechung die Möglichkeit, den anderen an den Umgangskosten zu beteiligen (OLG Hamm vom 27.3.2003 – 11 WF 66/03). Dies scheint in Ihrem Fall aber nicht der Punkt zu sein.


Die Mutter wäre daher, wie es nach Ihrer Schilderung klingt, nicht verpflichtet Ihnen entgegen zu kommen. Falls Sie ohne vorherige Absprache bezüglich der Kosten das Kind dennoch freiwillig bringt, besteht allerdings keine Pflicht zur Kostenübernahme Ihrerseits. Sie müssten dann aber damit rechnen, dass sie ihre Mitwirkung dann ganz einstellt.

Besser wäre es in jedem Fall eine Einigung zu finden, vor allem zum Wohle des Kindes. Denn Kinder spüren oft schnell wenn es Streitigkeiten gibt und fühlen sich dann eventuell sogar dafür verantwortlich. Eine Mediation kann dabei helfen einen "friedlichen" Weg zu finden. Wie Sie die Sache schildern, steckt bei der Mutter vielleicht ein anderes Motiv dahinter. Die Kosten für die Fahrt können im Prinzip nicht so immens hoch sein und in der Vergangenheit stellten sie ja auch kein Problem dar. Falls sich die finanzielle Situation der Mutter also nicht stark verschlechtert hat, gibt es ersteinmal keine nachvollziehbaren Grund für den Sinneswandel. Häufig werden aber solche finanziellen Fragen auf den Tisch gebracht, wenn es eigentlich um ein anderes Problem gibt. Im Rahmen einer Mediation kann man das vielleicht aus dem Weg schaffen.

Wir hoffen, dass wir Ihnen ein wenig weiterhelfen konnten. Im Zweifel sollten Sie sich anwaltliche Hilfe suchen, da es bei der genauen Beurteilung der Rechtslage immer auf die genauen Umstände des Einzelfalls ankommt.

Redaktionsteam ()

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Hallo Herr Steffens,

solange sich ein Kind in der Ausbildung befindet, sind beide Elternteile unterhaltspflichtig. Das gilt auch über die schulische Ausbildung hinaus für die Dauer der ersten Berufsausbildung, soweit die Eltern finanziell dazu in der Lage sind. Anderenfalls gibt es die Möglichkeit einer Ausbildungsförderung.

Wir hoffen, wir konnten Ihre Frage beantworten.

Mit freundlichen Grüßen!

Redaktionsteam ()

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Hallo Herr Richter,

wenn Sie das gemeinsame Sorgerecht haben, dann wird es in der Tat so sein, dass sie ohne Zustimmung der Mutter mit dem Kind nicht einfach ins Ausland reisen können. Falls Sie keine Einigung mit ihr finden können, gäbe es allerdings die Möglichkeit die Zustimmung von einem Gericht ersetzen zu lassen. Dieser Weg sollte aber wirklich der letzte Ausweg sein. Die Richter würden ggf. Sachverständige zu Rate ziehen. Das Ergebnis eines Verfahrens hängt da immer stark vom Einzelfall ab (z.B. Alter des Kindes, Vorerkrankungen etc.).

Vielleicht können Sie sich ja an eine Familienberatung wenden. Auf den ersten Blick scheinen die Argumente der Mutter irrational zu sein, da es ja genügend Möglichkeiten gibt, das Kind gegen Sonneneinwirkungen zu schützen. Möglicherweise steckt ja eine ganz andere Angst dahinter. Das kann man am besten ermitteln, wenn ein neutraler Dritter sich einschaltet, sei es ein professioneller Familienberater oder auch ein guter Bekannter.

Sie sollten in jedem Fall versuchen der Mutter die vordergründigen Ängste zu nehmen, indem Sie aufzählen, welche Sonnenschutzmaßnahmen Sie vornehmen würden (z.B. auch über die Mittagszeit nicht rausgehen). Es geht hier um das Wohl Ihres Kindes und Sie sollten der Mutter klar machen, dass Sie selbst sich ja genauso dafür verantwortlich fühlen und jeglichen Schaden von dem Kind fernhalten wollen. Wir wünschen Ihnen alles Gute!

Redaktionsteam ()

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Hallo A.,

die Kosten für die Ausübung des Umgangs muss der Vater tragen. Als Mutter könnten Sie allerhöchstens in solchen Fällen verpflichtet werden sich finanziell zu beteiligen, wenn Sie selbst so weit weg gezogen werden, dass es für den Vater mit extrem hohen Kosten verbunden wäre, das Kind zu besuchen (z.B. ein Umzug von Nord- nach Süddeutschland). Eine Entfernung von 70 km ist allerdings in der Regel nicht als Extremsituation zu sehen.

Als Mutter müssen Sie allenfalls dem Vater soweit entgegen kommen, dass Sie das Kind etwa zur Bahn bringen, wenn es schon in der Lage ist eine einfache Strecke allein zu fahren.

Falls es irgendwie möglich sind, sollten Sie die Angelegenheiten noch einmal mit dem Vater besprechen. Es gibt ja beispielsweise für ihn die Möglichkeit Mitfahrgelegenheiten zu nutzen und so kostengünstig die Strecke zurück zu legen. Generell sollten Sie als Eltern im Auge behalten, dass das Kindeswohl im Vordergrund stehen sollte. Der Vater sollte einsehen, dass er mit seinem Verhalten dem Kind schadet und nicht Ihnen.

Redaktionsteam ()

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Hallo Monika,

die Situation, wie Sie sie schildern, klingt für Sie und das Kind sehr belastend. In solchen Fällen ist es allerdings schwer, Ratschläge zu erteilen. Was die Situation so schwierig macht, ist das Verhalten und der schwer ermittelbare Wille des Kindesvaters. Es ist nicht klar ersichtlich, wie und ob er in der Lage ist, sein Umgangsrecht wahrzunehmen. Und Sie können Ihn auch per Jugendamt oder Gerichtsbeschluss nicht wirksam dazu zwingen, sein Kind zu sehen, wenn er das nicht will.
Versuchen Sie am besten, Ihr Kind nicht allzu sehr durch die Unzuverlässigkeit des Vaters zu belasten. Kündigen Sie Treffen nach Möglichkeit nicht an, um dem Kind Enttäuschungen zu ersparen. Darüber hinaus können Sie sich beim örtlichen Jugendamt über weitere Möglichkeiten informieren, wie das Umgangsrecht gestaltet werden kann, damit Sie nicht auf seine Entscheidungen hoffen müssen. Dort haben die Mitarbeiter viel Erfahrung mit ähnlichen Fällen und können Sie fachkundig über Ihre Möglichkeiten beraten.

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Kind alles Gute!

Redaktionsteam ()

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Hallo Yvonne,

Grundsätzlich kann der Vater des Kindes das gemeinsame Sorgerecht auch gegen den Willen der Mutter einfordern. Das sollte er schnellstmöglich beim zuständigen Jugendamt tun, damit er das Recht hat, sich an den Entscheidungen rund um das Kind zu beteiligen.
Wenn es gravierende Bedenken gegen die Eignung der Mutter gibt, für das Kindeswohl Sorge zu tragen, sollte sich der Vater damit auch an das Jugendamt wenden. Dort sollte er die wesentlichen Fakten vortragen, dass der Junge bei ihm lebte und dass es schon vorher Maßnahmen von Seiten des Jugendamtes ihr gegenüber gab. Das Jugendamt ist dann gehalten, nach einer Lösung zu suchen, sie sich am Wohl des Kindes orientiert.

Wir hoffen, wir konnten Ihre Frage beantworten. Zur Klärung im Einzelnen und um sich über die Möglichkeiten zu informieren, sollte sich ihr Schwager an das Jugendamt wenden.

Redaktionsteam ()

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Hallo,

grundsätzlich hat eine Empfehlung eines Psychologen keine bindende Kraft. Im ersten Schritt sollten Sie das Gespräch mit Ihrer Ex-Frau suchen und deutlich machen, dass Sie wünschen, dass Ihre Tochter bei Ihnen lebt. Vielleicht auch zunächst vorübergehend, bis sich ihr Zustand bessert. Sie sollten konkrete Vorschläge machen, wie sie weiterhin Kontakt zur Tochter halten kann und welche Maßnahmen Sie ergreifen wollen, damit Ihre Tochter bei Ihnen leben kann. Lassen Sie sich von dem Psychologen Ihrer Tochter die ausgesprochene Empfehlung schriftlich geben, um im Zweifel und falls Ihre Ex-Frau sich zum Schaden der Tochter querstellen sollte, etwas in der Hand zu haben. Mit dem Gutachten können Sie sich dann an das zuständige Jugendamt wenden und dort nach Ihren Möglichkeiten fragen.

Wir wünschen Ihnen, dass sie eine gütliche Lösung zum Wohle Ihrer Tochter finden.

Mit freundlichen Grüßen!

Redaktionsteam ()

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Hallo Nick,

es kommt darauf an, wo das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Beim gemeinsamen Sorgerecht müssen beide Elternteile sich über wichtige Frage, die das Kind betreffen einigen, also zum Beispiel die Schulwahl. Informieren Sie sich in unserem Ratgeber umfassend über Ihre Recht und Pflichten.

Redaktionsteam ()

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Hallo,

wie Sie den Fall schildern, gibt es keine objektiven Einwände gegen einen regelmäßigen Umgang mit Ihrem Sohn. Der betreute Umgang kann für den Übergang eine Lösung sein, denn tatsächlich ist ihr Kind in einem sensiblen Alter, in dem er bestimmte Dinge nicht versteht und in dem es sein kann, dass er Sie wieder vergessen hat. Vielleicht versuchen Sie daher, sich kooperativ zu verhalten und dem Jugendamt zu zeigen, dass nach einer gewissen Zeit der Annäherung der Umgang auch ohne Betreuung stattfinden kann. Suchen Sie hierzu das Gespräch mit dem Jugendamt und schildern Sie Ihre Lage. Es wäre auch von Vorteil, wenn Sie es schaffen würden, einen zweckdienlichen Umgang mit der Mutter des Kindes herzustellen, denn solange Ihr Sohn bei ihr wohnt, sind Sie auf ein Mindestmaß an Kooperation von Ihrer Seite angewiesen. Sollte es im Guten nicht gehen, gibt es die Möglichkeit, das Umgangsrecht per Gericht durchzusetzen. Wenn die Mutter sich dann weigert, den Umgang zu ermöglichen, kann dies mit Zwangsgeld oder sogar Zwangshaft durchgesetzt werden. Dazu muss es jedoch nicht kommen, wenn sich beide Eltern im Sinne des Kindes einig werden.
Wir wünschen Ihnen hierfür viel Glück und viel Freude an Ihrem Sohn!

Mit freundlichen Grüßen,

Redaktionsteam ()

Guten Abend,

aus eigener Erfahrung kann ich nur den Rat geben, wenn man schnell merkt, dass das Jugendamt nicht helfen kann oder will und die Mutter sich so sperrt, schnellstens den Weg zum Anwalt zu suchen und eine Umgangsklage einzureichen. Das Kind hat das Recht auf Umgang mit Ihnen!

Vater ()

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Hallo,

für die konkrete Gestaltung und dem Umfang des Umgangsrechts gibt es keine genauen Vorgaben. Hier kommt es sehr auf den Einzelfall an. Die Eltern sind angehalten, miteinander eine Lösung für den Umgang zu finden. Wenn diese sich nicht einigen können, kann das Familiengericht eingeschaltet werden. In dem Fall, wie Sie ihn schildern, scheinen sich die Eltern des Kindes jedoch geeinigt zu haben.
Was Ihre zweite Frage betrifft: Insbesondere angesichts des Alters des Kindes sollte der Mutter der Vorrang zukommen, wenn es um die Entscheidung geht, was dem Kind zuzumuten ist. Versuchen Sie am besten, Kontakt zu der Mutter des Kindes herzustellen und ihre Hilfe anzubieten. Dem Kindeswohl steht es besonders auf lange Sicht vermutlich nicht entgegen, auch mit der Familie des Vaters regelmäßigen Kontakt zu haben. Suchen Sie das Gespräch und äußern Sie gegenüber der Kindesmutter ihre Wünsche und Vorstellungen. Vielleicht finden Sie mit der Zeit eine gemeinsame Lösung, bei der auch Sie in den Umgang mit dem Kind einbezogen werden.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!
Mit freundlichen Grüßen

Redaktionsteam ()

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Hallo Bianca,

der Vater des Kinder hat grundsätzlich ein Recht auf Umgang, wenn er das wünscht. Er kann es notfalls auch einklagen. Häufig ist es aber so, gerade in Fällen, wie Sie ihn schildern, dass der Vater - wenn überhaupt - nur sporadisch Kontakt zum Kind sucht, das Umgangsrecht nicht einklagt und auch kein Kontakt besteht. Hier kommt es ganz auf den Willen des Kindesvaters an. Wenn er Umgang mit dem Kind wünscht, wie es im Moment aussieht, sollten Sie gemeinsam nach einer Möglichkeit suchen, wie das aussehen soll. Wenn Sie große Bedenken haben, was seinen Umgang mit dem Kind angeht, den Sie ja "grob" nennen, müssen Sie sich überlegen, ob Sie ihm im Zweifel das Umgangsrecht verweigern möchten. Das ist in begründeten Fällen möglich. Häufig wird aber auch nach einer Lösung gesucht, mit der beide Elternteile Umgang mit dem Kind haben können. Auch nach Ihrem Umzug bleibt das Recht des Vaters auf Umgang bestehen. Die Frage ist dann nur, wie dieser Umgang gestaltet wird, zumal es dann auch auf das Bemühen des Kindesvaters ankommt.
Viel Glück für Sie und Ihr Kind!

Redaktionsteam ()

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Sehr geehrter Herr M,

laut BGB § 1687 ist es bei gemeinsamem Sorgerecht und getrennt lebenden Eltern so geregelt, dass für gravierende Entscheidungen, die das Kindeswohl beeinträchtigen können, eine Erlaubnis des anderen Elternteils erforderlich ist. Bei alltäglichen Dingen ist das nicht der Fall. Wie Sie den Fall schildern, ist nicht ersichtlich, inwiefern eine Auslandsreise eine gravierende und das Wohl des Kindes beeinflussende Wirkung haben könnte. Reisen werden gewöhnlich nur in Ausnahmefällen, etwa wenn das Kind noch sehr klein ist oder kein ausreichender Impfschutz für den Zielort besteht, als so erheblich gewertet, dass eine Zustimmung des anderen Elternteils erforderlich ist. Eine dahingehende Kontrolle, etwa am Flughafen, ist jedoch unüblich solange das Kind in Begleitung eines Sorgeberechtigten ist. Bei schwerwiegenden Bedenken suchen Sie am besten zunächst das Gespräch mit Ihrer Exfrau. Sollte das nicht weiterhelfen, können Sie sich an das zuständige Jugendamt wenden. Wir hoffen, wir konnten Ihnen helfen.
Mit freundlichen Grüßen

Redaktionsteam ()

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Hallo Judith,

ausgehend davon, dass beide Eltern das Sorgerecht haben und der Vater das Umgangsrecht hat, kann er in der Regel in dieser Zeit mit dem Kind auch verreisen. Als Vater ist es für ihn ebenso wichtig wie für die Mutter Urlaubszeit mit dem Kind zu verbringen. Insofern könnte er dies wohl auch juristisch durchsetzen, womöglich mit einem Zwangsgeld.

Andererseits haben Sie die Möglichkeit eine Begrenzung des Umgangsrechts zu beantragen, wenn berechtigte Zweifel daran bestehen, dass eine Reise dem Wohl des Kindes förderlich ist. Dazu müsste ermittelt werden, inwieweit das Kind die Reise ablehnt, was die Ursachen sind. Wir empfehlen Ihnen, das Gespräch mit dem Vater zu suchen und ihn für das Problem zu sensibel zu machen. Eine Mediation kann in solchen Fällen helfen. Ein Außenstehender kann die Situation oft besser erfassen und für die Beteiligten zusammenfassen. Bedenken Sie, dass eine gütliche Einigung immer auch im Interesse des Kindes ist und ein Gerichtsverfahren die letzte Lösung sein sollte. Wir wünschen Ihnen alles Gute!

Redaktionsteam ()

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Hallo Diana,

der Vater hat das Recht auf regelmäßigen Umgang. Er kann dies - wenn nötig - auch gerichtlich durchsetzen. Allerdings ist es besser, wenn im Vorfeld eine gütliche Einigung stattfindet. Es gibt die Möglichkeit einer Mediation, wo ein genauer Plan über die Regelung des Umgangs verbindlich festgelegt wird. Da das Kind ja relativ weit weg wohnt und schulpflichtig ist, wird der Umgang sich in der Regel hauptsächlich auf die Ferien beschränken müssen. Es können auch feste Telefonzeiten festgelegt werden, damit der Vater über den Alltag auf dem Laufenden gehalten wird.

Der Vater hat normalerweise die Hälfte der Ferien zur Verfügung. In einer Vereinbarung sollte hier schon im Vorfeld festgelegt werden, wie die Ferien aufgeteilt werden, damit jeder verbindlich planen kann. Falls die Mutter sich auf eine solche Mediation nicht einlässt, kann sich der Vater an einen Anwalt wenden. Empfehlen würden wir einen Fachanwalt für Familienrecht. So wird eine neutrale Person dazwischen geschaltet, was häufig für den Betroffenen die Sache leichter macht.

Natürlich wird im Zuge eines Verfahrens auch das Kind befragt und meist auch ein Gutachter befragt. Für viele Kinder ist bei einer so großen Entfernung der Umgang mit dem Vater schwierig. Eine Entfremdung ist da oft kaum zu vermeiden, auch wenn es die Möglichkeit zu Telefonieren und E-mails zu schreiben gibt, kann der Vater am Alltag kaum richtig teilhaben. Es gibt Kinder, die den Kontakt wegen der hohen Belastung lieber ganz vermeiden wollen. Insbesondere, wenn die Mutter diesen nicht fördert. Insofern ist es immer gut, schnell zu handeln, um einer Entfremdung vorzubeugen.

Redaktionsteam ()

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Hallo Herr Reinhold,

Ihre Meinung ist durchaus nachvollziehbar und Sie haben sicher auch Recht. Leider geht es darum in Trennungsfamilien im seltenen Fall.
Versuchen Sie Ihrer Ex-Frau das Gefühl zu geben, sie hätte durchaus Mitsprache-Recht. Und dass sie als Vater Ihres 15-jährigen Sohnes aber ebenso auch den Wunsch haben, ihn direkt anzusprechen, wenn es um so kurze Besuche geht. Sie stärken damit sein Gefühl der Selbstständigkeit, was auch im Sinne der Mutter sein müsste.
Suchen Sie weitere Argumente, die für Ihr gewünschtes Vorgehen sprechen und vermeiden Sie Argumente, die gegen die Sichtweise Ihrer Ex-Frau sprechen.

Auch können Sie versuchen - wenn möglich mit einer neutralen vierten Person - gemeinsam mit Ihrem Sohn eine Lösung zu finden, bei dem klar wird, um was es bei den Besuchs-Regelungen eigentlich geht: Um Ihren Sohn, der das Recht hat, unkompliziert mit beiden Elternteilen umzugehen.

Redaktionsteam ()

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Hallo Andreas,

so wie Sie es schreiben, sind Sie in einer sehr unschönen Situation. Sie machen sich offensichtlich ernsthafte Sorgen um ihre Tochter und haben sehr viele offene Fragen zum Thema Unterhalt, Sorgerecht, Umgangsrecht und Kindeswohl.

Wir von der Redaktion können nur oberflächlich auf soviel Fragen eingehen und dürfen auch keinerlei rechtlich verbindliche Aussagen machen. Da wir nur eine Einschätzung aufgrund Ihrer Nachfrage abgeben können, rate ich Ihnen dringend, ganz bald Ihr für Sie zuständiges Jugendamt aufzusuchen und all Ihre Fragen mit den Profis vom Amt zu besprechen.

Gerade wenn Sie sich um das Kindeswohl sorgen, sollte dies der erste Schritt sein. Zeigen Sie Ihren guten Willen auch gegenüber der Mutter und denken Sie daran, dass jede Einigkeit mit der Muter Ihrer Tochter zu Gute kommt. Über Unterhalt etc. kann dann im zweiten Schritt diskutiert werden. Viel Glück.

Redaktionsteam ()

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Guten Tag Melanie,

seit 2010 hat das Gesetz die Rechte der Väter gestärkt. Heute kann ein leiblicher Vater grundsätzlich das gemeinsame Sorgerecht für ein Kind beantragen. Sofern die Mutter nicht nachweisen kann, dass das Kindeswohl durch das gemeinsame Sorgerecht gefährdet ist, kann die leibliche Mutter - im Gegensatz zu früher - kein Veto mehr dagegen einlegen.

Der Sinn dahinter ist, dass die gemeinsame Sorge dem Kindeswohl zugute kommen soll. (Unabhängig von möglichen Beziehungsproblemen der Eltern.)

Der Vater muss dafür den Antrag beim Familiengericht einreichen. Falls die Mutter keine Gründe dagegen vorträgt, entscheidet das Gericht nach Aktenlage - sogar ganz ohne persönliche Anhörung der Eltern.

Das Sorgerecht ist nicht zu verwechseln mit dem Besuchsrecht: Der Vater hat ein Umgangs- und Besuchsrecht. Eine Regelmäßigkeit hilft dabei nicht nur Ihrer Planung, sondern vermeidet auch Streit und Missverständnisse.

Mein Rat ist, dass Sie diese Dinge im gemeinsamen Gespräch mit einem neutralen Dritten klären. Das Jugendamt hilft hier oft gern und sehr gut weiter, vermittelt und nimmt den emotionalen Druck heraus.

Wenn Sie das Kind nicht allein in einer anderen Stadt bei dem Vater lassen wollen, dann sprechen Sie genau dies in Ruhe an.

Offensichtlich hat der Vater des Kindes ja Interesse an dem Kind und zeigt seinen guten Willen auch, in dem er zahlt. Erkennen Sie dies an und signalisieren Sie, dass Sie an einer gemeinsamen Lösung interessiert sind.

Wir wünschen Ihnen dafür viel Glück.

Redaktionsteam ()

Meine Tochter ( dreieinhalb Jahre) lebt bei ihrer Mutter und die Mutter hat auch das alleinige Sorgerecht. Die ersten zweieinhalb Jahre habe ich mich aus privaten Gründen nicht um das Kind gekümmert.

Seit 1 Jahr kümmere ich mich regelmäßig. Sie ist wochenweise bei mir. Im Wechsel eine Woche bei mir, eine Woche bei der Mutter. Das Kind ist über mich krankenversichert.

Nun ist es so, dass die Mutter meiner Tochter zum 5. mal umgezogen ist, meine Tochter bekommt ständig neue Lebenspartner ihrer Mutter "vorgesetzt", ist nicht im kindergarten, macht noch in die Windel, kann noch nicht richtig sprechen.

Man versteht sie nicht richtig und sie hat viele Defizite in ihrer Entwicklung.

Mittlerweile bin ich der Meinung, dass meine Tochter nicht gut aufgehoben ist bei ihrer Mutter. Ausserdem war sie jetzt 3 Wochen durchgehend bei mir, meine Ex-Freundin hat in diesen 3 Wochen nur 3 mal was nach unserer Tochter gefragt (angerufen oder sms geschrieben).

Als ich meine Tochter dann heute zu Hause "abgegeben" habe hat sie sehr viel geweint und auch meiner Ex ist aufgefallen, dass sie sehr verändert war ihr gegenüber.

Meine Exfreundin will nun dafür sorgen, dass ich meine Tochter nicht mehr sehe. Doch ich möchte das gemeinsame Sorgerecht, wenn nicht sogar das alleinige Sorgerecht, da ich der Meinung bin, dass meine Tochter bei mir besser augehoben ist.

Sie muss gefördert werden. Meine Tochter blüht bei mir förmlich auf, man merkt sie ist gerne bei uns. Sie hat auch ihr eigenes Kinderzimmer bei uns.

andreas ()

Hallo Andreas,

ihre Sorgen sind nachvollziehbar. Allerdings ist es für ein Kind in diesem Alter nicht ungewöhnlich, dass es noch Windeln trägt und noch nicht richtig verständlich spricht. Bitte sprechen Sie doch mit Ihrem Kinderarzt über diese Thematik, der kann am ehesten feststellen, inwieweit hier tatsächlich Defiziete gegeben sind. Grundsätzlich hat jedes Kind sein eigenes Tempo.

Davon abgesehen, scheint es aber so zu sein, dass es für die Kleine nicht leicht ist, sich in die immer wieder wechselnden Situationen und Umgebungen einzufinden. In diesem Alter brauchen die meisten Kinder einen festen Mittelpunkt und klare Strukturen.
Diese ganze Wohnsituation hat wenig mit dem Sorgerecht zu tun. Selbst wenn Sie das alleinige Sorgerecht hätten, könnte die Mutter dennoch ein Umgangsrecht für sich beanspruchen. Der Umfang müsste dann noch bestimmt werden. Die Lösung, die Sie jetzt praktizieren ist jedoch nicht ungewöhnlich.
In jedem Fall sollte Sie versuchen, mindestens das gemeinsame Sorgerecht zu erlangen. Dies hat auch praktische Gründe. Da das Kind 50 % seiner Zeit bei Ihnen verbringt, stehen immer wieder Entscheidungen an, die nur ein Sorgeberechtigter treffen kann. Nach dem neuen Gesetz können Sie das gemeinsame Sorgerecht auch gegen den Willen der Mutter durchsetzen.

Dennoch sollten Sie sich noch einmal mit der Mutter zusammen setzen, wenn möglich im Rahmen einer Familienberatung oder einer Mediation. Sie sollten bedenken, dass es für ein Kind sehr schwer ist, wenn es spürt, dass die Eltern nicht miteinander kommunizieren können. In persönliche Differenzen, die aus der gescheiterten Beziehung herrühren, sollte das Kind möglichst nicht hereingezogen werden.

Redaktionsteam ()

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Hallo,
grundsätzlich und vom Gesetz her kann Ihre Noch-Ehefrau Ihnen nicht vorschreiben, was genau Sie tun in der Zeit, in der Sie mit Ihrem Sohn zusammen sind.

Im Interesse Ihres Sohnes - und dieses Interesse sollte Sie leiten - versuchen Sie in der schwierigen Zeit der Scheidung auf Ihr Kind besonders einfühlsam einzugehen. Schon für Erwachsene ist eine Scheidung fast immer eine erhebliche seelische Belastung. Wie muss dies erst für einen 9-jährigen Jungen sein?

Darum empfehle ich Ihnen, mit Ihrem Jungen das Gespräch zu suchen. Am leichtesten wird dieses gehen, wenn die Kindesmutter und eine neutrale Person (z.B. ein Familienberater vom Jugendamt) dabei ist. Zeigen Sie guten Willen und bieten Sie einen gemeinsamen Termin an. Dieser Termin könnte in der Stadt Ihres Sohnes sein. In Ruhe und in professioneller Atmosphäre können Sie eventuell eine gemeinsame Lösung finden und Ihrem Kind das Gefühl geben, dass Sie als Eltern nicht gegeneinander arbeiten.

Nur Sie als Eltern haben es in der Hand, dem Jungen die Angst zu nehmen. Mit 9 Jahren kann er schon viel begreifen, aber eben noch nicht alles, denn er ist ein Kind. Wenn Sie sich "weich" zeigen und gesprächsbereit auch gegenüber der Mutter, vielleicht kommt Ihr Sohn Ihnen dann auch einen Schritt entgegen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück.

Redaktionsteam ()

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Hallo Frau Wendt und Herr Wendt,
ich kann gut verstehen, dass Sie unzufrieden sind mit der aktuellen Situation. Zum Wohle des Kindes sollten Sie bald eine einvernehmliche Lösung finden.

Als leiblicher Vater haben Sie natürlich Umgangsrecht mit Ihrem Sohn. Das steht Ihnen selbst dann zu, wenn Sie nicht mit der Mutter verheiratet sind oder waren.

Wenn Sie sich über den zeitlichen Rahmen des Umgangs nicht einigen können, muss dies ein Familiengericht übernehmen. Ein Gerichtsprozess kostet jedoch allen Beteiligten Geld, Nerven und Lebenszeit. Am Ende leidet das Kind darunter. Und das ist wahrscheinlich genau das, was Sie nicht möchten.

Darum kann ich Ihnen nur empfehlen: reden Sie mit Ihrem zuständigen Jugendamt und versuchen Sie, die Mutter zu einem gemeinsamen Termin zu motivieren. Es gibt dort sehr gut geschulte Familientherapeuten, die Ihnen dabei helfen, eine klare gemeinsame Vereinbarung zu treffen, die für alle Seiten tragbar ist. Ob Urlaub, Kleidung oder Geburtstagsbesuche.

Sie als Vater zeigen damit Initiative und die Absicht, dass es Ihnen ernsthaft um die gute Beziehung zu Ihrem Kind geht. Dazu gehört, dass Sie die Mutter in ihrer Rolle ernst nehmen und Sie an den "Gesprächs"-Tisch bitten.

Fühlt sich die Mutter ernstgenommen, wird sie wahrscheinlich auch großzügiger mit den Besuchen bei der Grossmutter umgehen. Warum laden Sie die Mutter nicht einfach dazu?

Zeigen Sie deutlich Ihre gute Absicht. Oft hilft dies mehr als jede Drohung mit Paragraphen.

Wir wünschen Ihnen dabei viel Glück und alles Gute.

Redaktionsteam ()

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Hallo!
Ja, es gibt Hilfen in so einem Fall. Erst einmal wirst Du, wenn Du 2 Jahre gearbeitet hast Arbeitslosengeld bekommen. Das hilft schon mal sehr viel weiter. Selbst wenn Du in den Hartz IV Anspruch geraten würdest, gäbe es die Möglichkeit die Mehraufwendungen durch die Fahrtkosten beim Amt zu beantragen und finanzielle Unterstützung zu erhalten. Erkundigungen dazu kannst Du direkt bei deinem Jobcenter oder Arbeitsamt einholen.
Ales Gute!

Redaktionsteam ()

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Mein Mann hat einen Sohn (6) aus seiner früheren Beziehung/ gemeinsames Sorgrecht. Die 2wöchigen Wochenenden klappen. Wir würden nun gerne mit ihm in den Urlaub fahren und haben der Mutter bereits mehrere Termine vorgeschlagen. Aber entweder sagt sie einfach nein oder sie reagiert überhaupt nicht. Auch die generelle Kommunikation ist sehr schlecht. Eine Mediation ob beim Jugendamt oder bei einer anderen Stelle lehnt sie ab. Mein Mann hat bereits drei Termine ausgemacht (1x Jugendamt, 2x psychologische Beratungsstelle) zu denen sie einfach nicht gekommen ist. Das Jugendamt sagt, ohne Gerichtsbeschluss können Sie nichts machen. Also waren wir heute bei einem Anwalt. Der sagte allerdings, er muss immer einen bestimmten Antrag einreichen, wie jetzt zum Beispiel, dass sie sich zu dem geplanten Urlaubstermin äußern muss, der ansonsten bei Gericht eingeklagt werden kann. Das ganze ist sehr teuer.

Nun fragen wir uns, warum ist keine Stelle in der Lage, sie mal verbindlich vorzuladen um mal die generelle Kommunikation und die Urlaube zu regeln und ihr mal klar zumachen, dass mein Mann und vor allem auch der Sohn, das Recht hat, sich zu sehen und auch nicht nur jedes zweite Wochenende. Warum kann das Jugendamt sie ohne Gerichtsbeschluss nicht vorladen und wenn doch, wie kann ich den Beamten dazu bringen, sie verbindlich einzuladen? Und wenn wir jetzt den Urlaubstermin vor Gericht erstreiten (für ca. 1500 EUR!!!) was ist dann nächstes Jahr?

Mareike M. (30.04.2013) Anzeigen Verbergen (1 Antwort)

Liebe Mareike!
Das hört sich sehr stressig an. Eigentlich hat ist es die Pflicht der Mutter den Umgang zu ermöglichen. Dazu gehören auch die Ferien, die hälftig geteilt werden müssen. Ich würde euch empfehlen, wenn ihr schon einen Anwalt bemüht direkt das Umgangsrecht gerichtlich regeln zu lassen. Die Mutter bekommt dann Auflagen, die sie zu erfüllen hat. Ansonsten drohen Ihr hohe Geldstrafen.
Alles Gute!

Redaktionsteam ()

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Hallo Caro,

ich verstehe Ihr Anliegen und Ihr Freund kann sich glücklich schätzen, dass Sie sich als neue Freundin für seine Interessen stark machen.

Wie hoch der tatsächliche Anteil Ihres Freundes an der Kindespflege/-Betreuung ist, kann ich aufgrund Ihrer Frage nur einschätzen. Tatsächlich gibt es immer die Möglichkeit, bei einer ständigen, regelmäßigen und auch verlässlichen Regelung der Betreuung der Kinder über eine neue Aufteilung der Gelder nachzudenken.

Grundsätzlich ist das Kindergeld zur Deckung des Barbedarfs der zu verwenden (§ 1612b BGB), also z.B. für Nahrung, Pflege etc. Der Elternteil, der nicht verlässlich die Kinder betreuen kann/will zahlt dem anderen Elternteil Kindesunterhalt. Damit trägt auch er dazu bei, dass die Kinder gesund und gut betreut aufwachsen.

Wenn Ihr Freund sich über Gebühr für seine Kinder einsetzt, sollte er sich um ein Gespräch mit einem neutralen Dritten (z.B. Mitarbeiter des Jugendamtes) bemühen und mit der Mutter der Kinder diese Dinge im Interesse der Kinder besprechen.

Beharrlichkeit im Interesse der Kinder zahlt sich aus: die Mutter der Kinder wird erkennen, dass ein Vater, der für die Kinder verbindlich da sein will, auch ihr und ihrer Entwicklung nützt.

Dafür sollte der Vater jedoch auch pro-aktiv seinen Einsatz für die Kinder glaubhaft und langfristig signalisieren und der Mutter Planungssicherheit geben. Ansonsten bindet die oft jahrelange Diskussion, wer wie viel vom Unterhalt bzw. Kindergeld anteilig bekommt, zuviel Zeit und Kraft. Auf beiden Seiten. Viel Glück.

Redaktionsteam ()

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Hallo Zusammen, ich habe folgendes Problem. Die Mutter meines zwei-jährigen Sohnes ist, als er 6 Monate alt war, aus Stuttgart, wo wir uns kennengelernt habe, nach München gezogen, um sich dort nach der Schwangerschaft und der Geburt zu "re-orientieren". Ursprünglich war angedacht, dass sie nach ein paar Monaten wieder zurück nach Stuttgart kommt, und dort ihre Ausbildung beendet. Das hat sich sehr schnell nach dem Umzug erledigt. Jetzt möchte sie nach Südtirol zu ihrer Familie ziehen. Das Alles erklärt sie sich mit, der Begründung: wenn es Ihr gut geht, geht es auch dem kleinen gut. Veständlich. Ich hab den Kleinen seit sie nach München weggezogen sind, drei mal gesehen, da ich hier studiere und arbeite. Wenn ich eine längere Zeit nach München kommen könnte, ist entweder sie im Urlaub, oder es ist ihr zu kurzfristig. Das Sorgerecht liegt bei ihr. Es interessiert sie, wie es mir damit geht, allerdings ändert sie nichts daran. Ich habe nicht das Geld regelmäßig nach München zu fahren. Auch ist das mit der Übernachtung ziemlich beschissen, da sie mit einer mir unbekannten Familie zusammenlebt, auf deren Kinder aufpasst, und mit meinem Kleinen in der 1 Zi. DGW wohnt. Der Stöpsel erkennt mich mittlerweile nur am Telefon. Meine Geschwister haben den Kleinen nie gesehen. Ich weiß nicht mehr weiter, ich halt das auch nicht mehr aus. Wie bekomme ich meinen Teil des Sorgerechts. Kann Sie einfach ins Ausland umziehen, ohne meine Zustimmung?
Christian (13.04.2013) Anzeigen Verbergen (1 Antwort)

Lieber Christian!
Als Erstes muss ich Dir mal sagen, wie leid es mir für Dich tut. ich kann verstehen, dass Du das nicht mehr aushältst. Dass diese Frau Dich so hinhält ist nicht schön. Solltest Du die Vaterschaft anerkannt haben, dann hast Du auf jeden Fall ein Umgangsrecht. Wenn nicht wäre das der erste Schritt für Dich. Das Umgangsrecht besagt, dass Du das Kind nach Absprache sehen darfst und Sie es Dir ermöglichen muss. Die Kosten musst du erst einmal selbst tragen. Da es jedoch die Mutter war, die die räumliche Trennung herbeigeführt hat, muss sie sich unter Umständen daran beteiligen. Jedenfalls muss sie dir so weit wie möglich entgegen kommen, um das Umgangsrecht zu ermöglichen. Da das Kind ja noch nicht schulpflichtig ist könntest du es vielleicht regelmäßig für ein verlängertes Wochenende zu dir holen.

Das Sorgerecht kannst Du natürlich versuchen zu beantragen. Allerdings würde das viele Dinge verkomplizieren, weil Sie bei wichtigen Entscheidungen immer erst Dich um Dein Einverständnis bitten müsste. das gilt für OP's, Auslandsreisen, Schulauswahl usw. Du solltest Dir gut überlegen, wie umfangreich Du am Leben Deines Kindes teilhaben willst und wie umsetzbar das für Dich ist. Am Besten ist, Du sprichst beim Jugendamt vor. Du mannt dort Beistandschaft beantragen. Jemand wird Dich dort umfangreich beraten und Dir helfen, Dein Anliegen durchzusetzen. Da die Mutter ja generell gesprächsbereit zu sein scheint wäre eine Mediation oder Familienberatung zusätzlich sinnvoll. Es geht um das Kind, das ein Recht auf Kontakt zu beiden Elternteilen hat.
Alles Gute!

Redaktionsteam ()

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Hallo Herr Kunz,

grundsätzlich ist der Umgangsberechtigte dazu verpflichtet, das Kind abzuholen und auch wieder zurück zu bringen. Allerdings kommt es auf die Umstände des Einzelfalls an. Die Mutter muss im Rahmen des machbaren mitwirken, um den Umgang so reibungslos wie möglich zu gestalten. Bei weiten Entfernungen muss sie beispielsweise das Kind zum Bahnhof bringen o.ä. Für die dadurch entstehenden Kosten muss allerdings der Umgangsberechtige aufkommen. Näheres dazu steht in unserem Ratgeber.

Redaktionsteam ()

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Leider hat sie recht. Bei verheirateten Paaren besteht automatisch ein gemeinsames Sorgerecht. Wenn der Junge bei Ihnen lebt, dann sollten Sie entweder das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen oder sogar das alleinige Sorgerecht. Das Aufenthaltsbestimmungsrecht erlaubt es Ihnen frei über den Umgang mit Dritten zu entscheiden. Bei gemeinsamen Sorgerecht, was weiterhin bestünde, müssten Sie trotzdem in allen anderen wichtigen Fragen die Mutter um ihr Einverständnis bitten. Das betrifft Urlaubsreisen, Schulwechsel, medizinische Eingriffe usw. Überlegen Sie deshalb, was sinnvoll wäre und lassen Sie sich am besten beim Jugendamt beraten.
Alles Gute für Sie!

Redaktionsteam ()

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Hallo!
Erst einmal verstehe ich Deine Sorge. Aber bitte vergiss über Deine Wut und Verzweiflung nicht einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Du hast vollkommen recht damit, dass es um das Kindeswohl gehen soll.

Deshalb wäre es gut die Mutter nicht unter Druck zu setzen. Gerade im schwangeren Zustand fühlen sich viele Frauen überfordert. Wenn Du Deiner Tochter ein guter Vater sein willst, brauchst Du die Mutter mit im Boot. Du kannst sie nicht einfach ausschließen.
Zumal das Kind noch nicht mal auf der Welt ist. Die Vaterschaft kannst Du erst nach der Geburt anerkennen. Wenn es Dir um das Kindeswohl geht, dann sei Dir dessen bewusst, dass es erst mal für das Kind am Besten ist, bei seiner leiblichen Mutter zu sein und von ihr gestillt zu werden.

Das sehen auch die Ämter so. Nur bei grober Vernachlässigung oder Misshandlung kann man ihr das Kind wegnehmen. Da sie selbst aus problematischen Verhältnissen kommt, ist es vielleicht für Dich nachvollziehbar, dass sie nicht so großes Vertrauen in Familie setzt und sich sogar verraten und ausgeliefert fühlt, wenn man die Familie dazu holt. Sie hat es halt so erlebt.

Ich würde euch raten zu einem Mediator zu gehen. Das ist eine Art Gesprächsbegleitung. Er hilft euch. Er achtet im Gespräch darauf, dass die Dinge die gesagt werden auch gehört werden und nicht von Wut und Angst überdeckt, gar nicht beim Anderen ankommen. Das hilft oft schon sehr viel weiter. Ihr müsst miteinander reden. Ihr bekommt jetzt ein Kind, für das ihr Beide Sorgen werdet!

Redaktionsteam ()

Hi,

Die Vaterschaftsanerkennung kann man auch vor der Geburt des Kindes abgeben und auch die Erklärung fur eine Sorgerecht abgeben. So habe ich für meinen Sohn gemacht. Dies habe ich gemeinsam mit seiner Mutter beim Jugendamt gemacht. Dies war die einziege richtige Entscheidung, die mir geholfen hat meinen Sohn nicht zu velieren.

Überlegen Sie sehr gut, welche Schritte Sie machen. Ich hatte fast meinen Sohn verloren, obwohl ich nichts Falsch gemacht habe.

Man ()

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Sehr geehrte Frau Mes,

es stellt sich zunächst die Frage, ob es über die bisherige Umgangsregelung bereits eine schriftliche Vereinbarung gibt, beispielsweise im Rahmen der Scheidung. Wir gehen davon aus, dass die gemeinsame Sorge für das Kind besteht.

Generell gibt es für die Regelung des Umgangs keine festen Vorgaben. Es muss immer im Einzelfall entschieden werden, was für das Kind das beste ist. In der Regel wird in dem Alter allerdings ein längerer Umgang als 4 Nächte gewährt. Feiertage sind zwischen den Eltern aufzuteilen, wobei es meist so gehandhabt wird, dass der Elternteil bei dem das Kind wohnt "Anspruch" auf Geburtstage und Heiligabend hat.

Wir empfehlen Ihrem Partner sich an das Jugendamt zu wenden, falls die Ex-Frau nicht gesprächsbereit ist. Vielleicht kann man ihr ja doch klar machen, dass eine Mediation für Klarheit sorgen kann. In vielen Fällen wird ein verbindlicher Plan für Wochenenden, Feiertage und Urlaube erstellt, an den sich beide Eltern dann halten müssen. So kann verhindert werden, dass immer wieder (auch im Beisein des Kindes) über die Umgangszeiten gestritten wird.

Spätestens wenn das Kind ins schulpflichtige Alter kommt ist eine 50/50 Aufteilung der Ferien "normal", sofern nicht wichtige Gründe dagegen sprechen. Das Kind hat Anspruch auf beide Elternteile.
Wir wünschen Ihnen alles Gute!

Redaktionsteam ()

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Hallo Julia,

die Heirat der Mutter des Kindes ändert nichts an der Unterhaltspflicht des biologischen Vaters, solange der Ehemann den Jungen nicht adoptiert.
Eine Pflicht zur Adoption gibt es aber nicht.

Was den Namen angeht, so ist es gemäß § 1618 Abs. 1 BGB möglich, dass das Kind den Namen des neuen Ehemannes erhält, sofern die Mutter das alleinige Sorgerecht hatte und der Junge nicht vorher den Namen des biologischen Vaters trug (sondern den Namen der Mutter).

Ihr Bruder hat aber – auch ohne Sorgerecht – das Recht zum regelmäßigen Umgang mit dem Kind. Er sollte sich an das Jugendamt wenden, wenn er es durchsetzen möchte.

Redaktionsteam ()

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Ich nehme an, dass Du den Fall dem Jugendamt vorgetragen hast? Ich würde mir auf jeden Fall dort einen Vertreter suchen. Die Anwaltskosten musst Du wohl zahlen, oder um erneute Prüfung bitten. Mach Dir keine Sorgen. Kann der Fall des Kindesmissbrauchs nicht nachgewiesen werden, dann hast Du ein regelmäßiges Umgangsrecht und die Mutter ist sogar verpflichtet aktiv daran mitzuwirken. Sollte Sie gegen diese Auflagen verstossen, dann schreitet das Familiengericht ein. Das ist jetzt eine höchstunerfreuliche Situation, die es durchzustehen gilt. Sei Zuversichtlich, dass sich alles zu deinen Gunsten klärt. Bist Du unschuldig, ist das Recht auf Deiner Seite.
Alles Gute und starke Nerven!

Redaktionsteam ()

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Liebe Frau Wanke!
Grundsätzlich ist es so, dass der Umgangsberechtigte die Fahrtkosten zu tragen hat. Verantwortlich für die Umsetzung ist er ebenfalls. Sie haben allerdings die Pflicht den Umgang aktiv zu fördern. In Fällen, in denen die Mutter durch Wegzug dazu beigetragen hat, dass die Umgangskosten sich für den Vater stark erhöhen, kann die Mutter unter Umständen an den Kosten beteiligt werden. Das hängt aber vom Einzelfall ab. Wenden Sie sich am besten ans Jugendamt, falls es Streit geben sollte.
Alles Gute!

Redaktionsteam ()

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Liebe Kati!
Solange er das Sorgerecht nicht beantragt, kann er das Kind gar nicht mit ins Ausland nehmen, ohne Deine Zustimmung. Wenn Dein Kind Angst vorm Vater hat, kannst Du beim Jugendamt diesen Zustand schildern. Dann kann man eine Anordnung erwirken, dass der Vater das Kind nicht alleine bekommt, sondern eine Vertrauensperson anwesend sein muss. Außerdem kann er das Sorgerecht zwar gegen deinen Willen beantragen, bekommen wird er es aber nur, wenn es dem Kindeswohl nicht widerspricht. An Deiner Stelle würde ich mich beim Jugendamt beraten lassen. Ich denke, für ihn würde es nicht so gut aussehen.
Alles Gute!

Redaktionsteam ()

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Hallo Paul!
Bist Du denn als Vater in der Geburtsurkunde eingetragen? Wenn nicht solltest Du so schnell wie möglich die Vaterschaft anerkennen. Damit bist Du zwar unterhaltspflichtig, hast aber auch das Umgangsrecht. Das bedeutet, Du darfst Deine Tochter regelmäßig sehen. In der Zeit, wo Du die Kleine hast, kannst Du auch Deine neue Freundin dabei haben. Sollte es keine gravierenden Argumente (Vernachlässigung der Aufsichtspflicht, Misshandlung) dagegen geben, hat die Mutter des Kindes da schlechte Karten. Ich würde Dir vorschlagen, Dich beim Jugendamt beraten zu lassen, da wir keine Rechtsberatung sind und nur Empfehlungen aussprechen dürfen. Lies gerne auch unsere Broschüre. Das wird Dich etwas beruhigen.
Alles Gute!

Redaktionsteam ()

Ja, ich habe das umgangsrecht, aber stimmt es, dass sie sagen kann, dass ich immer zu ihr muss um die Kleine zu sehen?

Danke für die Hilfe

Paul

Paul ()

Nein, das darf Sie nicht bestimmen. Solange Du keine Entscheidungen triffst, die das Sorgerecht berühren, ist es Dir überlassen, was Du in deiner Zeit mit ihr machst. Sicher Dich trotzdem beim Jugendamt ab. Es ist immer besser, den Fall schon mal bekannt zu machen. Im Streitfall, kennst Du bereits einen Mitarbeiter und bist im Vorteil.

Redaktionsteam ()

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Hallo!
Wenn gemeinsames Sorgerecht besteht, kann Ihr Bruder das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen. Allerdings wird darüber ein Gericht entscheiden. Es gibt sich auch die Möglichkeit sich außergerichtlich zu einigen. Man könnte zum Beispiel ein Wechselmodell anstreben. Das Kind wechselt wöchentlich oder 14-tägig zwischen den Eltern und lebt sozusagen hälftig bei Vater und Mutter. Auf jeden Fall darf er auf sein regelmäßiges Umgangsrecht bestehen. Ihr Bruder sollte sich am Besten beim Jugendamt kostenlos beraten lassen. Wir sind keine Rechtsberatung und können nur Empfehlungen aussprechen. Lesen Sie auch unsere Broschüre.
Alles Gute!

Redaktionsteam ()

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Liebe Lina!
Das ist eine schwierige Situation. Natürlich können wir auch nicht sagen, ob es stimmt oder nicht, obwohl sich das schon sehr nach einem Spiel anhört, gerade weil sie mit den originalen nicht rausrücken will. Er sollte auf jeden Fall das Gespräch mit ihr suchen und als Bedingung stellen, dass sie den Mutterpass und das Ultraschallbild mitbringt. Dann wird sich sicher rausstellen, ob es wahr oder gelogen ist. Mit ihr reden muss er sowiso, wenn sie von ihm schwanger ist. Da spielt es also keine Rolle, ob man das Gespräch jetzt führt, um eine Lüge zu entlarven und noch mal das Ende des Kontaktes zu bekräftigen oder ob man sich gemeinsam überlegt, wie das jetzt weitergehen soll mit dem kommenden Kind. Gibt es eine Möglichkeit herauszubekommen, wer ihr behandelnder Arzt ist? Dann könnte er dort nachfragen. oder vielleicht hat der die Telefonnummer von ihrer Mutter. Wir wünschen euch auf jeden Fall baldige Klarheit.

Redaktionsteam ()

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Lieber Ronny!
Wenn es Dir ernst ist, und Du Deine Kinder zu Dir nehmen möchtest, dann würde ich so schnell wie möglich beim Jugendamt vorsprechen und Ihnen Deine Absicht mitteilen. Sicherlich werden Sie Dir raten, den Antrag auf Vaterschaft für den Kleinen zu stellen. Da die Mutter nur eingeschränkt in der Lage ist für die Kinder zu sorgen, könnten Deine Chancen recht gut stehen, soweit Du selbst Dich in stabilen Verhältnissen befindest. Die Geschwister zu trennen, halte ich persönlich für halbherzig und grausam den Kindern gegenüber. Überlege Dir gut, ob Du der Verantwortung als alleinerziehender Vater gewachsen wärest und wer Dir dabei helfen kann.
Viel Glück und alles Gute!

Redaktionsteam ()

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Hallo Herr Metzler,

es kommt zunächst darauf an, ob Sie das volle gemeinsame Sorgerecht haben. In dem Fall kann ohne Ihre Zustimmung keine so tiefgreifende Entscheidung getroffen werden. Wenn Sie die Zustimmung verweigern, hat die Mutter allerdings die Möglichkeit Ihre Zustimmung vom Familiengericht ersetzen zu lassen. Sie kann unter Umständen darlegen, dass ein Umzug aus wirtschaftlichen Gründen notwendig ist und für die Tochter keinerlei Nachteile entstehen. Häufig wird ein solcher Umzug von den Richtern genehmigt. Da der Vater erheblich höhere Umgangskosten hat, wird aber in der Regel gleichzeitig entschieden, dass die Mutter sich an diesen Kosten (Reisekosten) zumindest beteiligen muss. Wir empfehlen Ihnen, sich in jedem Fall einen Rechtsanwalt suchen, wenn die Sache akut ist. Dieser kann bei Gericht eine einstweilige Verfügung beantragen, wenn die Gefahr besteht, dass die Mutter ohne Ihre Einwilligung umzieht.

Redaktionsteam ()

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Hallo Marleene,

ich verstehe, dass Sie sich Sorgen darüber machen, ob die Mutter der Kinder Ihres Bruders den Einsatz eines Au-pairs verbieten kann.

Bitte bedenken Sie bei unserer Antwort, dass wir keine rechtsverbindliche Auskunft geben können sondern nur eine Einschätzung Ihrer Situation.

Eine wirklich verbindliche Rechtsberatung kann Ihnen nur ein/e Rechtsanwalt/-anwältin geben.

Sofern kein klar erkennbarer und nachvollziehbarer Grund für eine einstweilige Verfügung vorliegt, kann die Kindesmutter - meiner subjektiven Einschätzung nach - keinen Erfolg mit ihrem Anliegen haben. Dass sie nur "strikt gegen ein Au-pair" ist, reicht hierfür nicht aus. Es müsste schon eine ersichtliche Kindeswohl-Gefährdung durch das Au-pair vorliegen, die Gründe hierfür müsste sie klar kommunizieren.

Aufgrund der Entscheidung des Gerichtes von vor 2 Jahren scheint die nötige Unterstützung Ihres Bruders durch einen Au-pair logisch und nachvollziehbar. Wenn also nichts weiter an Argumenten vorliegt, wird die Kindesmutter wohl nicht mit dem Au-pair-Verbot durchkommen.

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Bruder viel Glück.

Redaktionsteam ()

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Hallo Frau Korwitz,

als Mutter und Elternteil, bei dem Ihre Tochter ihren Lebensmittelpunkt hat, müssen Sie keiner Sache zustimmen, was Sie nicht für Ihre Tochter wollen.

Allerdings brauchen Sie hierfür eine handfeste Begründung. Eine emotionale Kränkung in der vergangenen Paarbeziehung reicht da leider nicht aus, dem Vater Ausflüge und Zeit mit dem Kind zu verwehren.

Hier sollte immer das Wohl des Kindes - und nur das - im Mittelpunkt stehen.

Wenn Ihr Ex-Partner jedoch verabredete Treffen nicht einhält, und Sie mehrfach versetzt mit Ihrer Tochter, empfehle ich Ihnen, doch das Jugendamt zu Hilfe zu nehmen.

Das Jugendamt bietet hierfür Familienberater an (oft kostenfrei) und arbeitet mit Ihnen zusammen an einer Lösung, die für alle tragbar ist.

Die grundsätzlichen und auch einklagbaren Rechte des Vaters finden Sie in unserem Ratgeber.

Jedoch ist eine Abstimmung im Gespräch und auf gleicher Augenhöhe immer der bessere Weg. Und hiermit waren Sie ja auch bisher erfolgreich.

Bitte bedenken Sie, dass wir hier nur eine Einschätzung und Empfehlung geben können und dies keine rechtliche Beratung ersetzt. Dies kann nur ein Rechtsanwalt.

Wir wünsche Ihnen viel Glück.

Redaktionsteam ()

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Hallo!
Es ist in der Tat so, dass die Rechte der leiblichen Väter gestärkt wurden. Allerdings bedeutet dies nicht, dass jeder leibliche Vater automatisch ein Umgangsrecht bekommt. Im Vordergrund steht das Wohl des Kindes. Wenn das Kind in einer gefestigten Familienstruktur mit dem "gesetzlichen Vater" lebt, dann wird der Umgang mit dem biologischen Vater häufig problematisch sein. Im Streitfall muss das Familiengericht Sachverständige hinzuziehen und dann entscheiden. Das Gericht wird also die persönlichen Verhältnisse prüfen und feststellen, ob ein Umgangsrecht überhaupt Sinn macht oder mehr Schaden anrichtet. Um die Vaterrechte überhaupt wahrnehmen zu können, kann auch ein Vaterschaftstest gefordert werden. Der biologische Vater sollte bei seiner Forderung allerdings bedenken, dass er als Vater nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten hat, insbesondere die Unterhaltspflicht.

Ich würde mich an Ihrer Stelle beim dem zuständigen Jugendamt melden und um Unterstützung bitten. Dort kann man Ihnen die Vorgehensweise genau erklären.
Alles Gute!

Redaktionsteam ()

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Lieber Manuel,

Sie sollten zunächst dafür sorgen, dass Ihre Vaterschaft festgestellt wird. Auch gegen den Willen der Mutter können Sie gemäß § 1600d Bürgerliches Gesetzbuch ein gerichtliches Verfahren zur Vaterschaftsfeststellung einleiten.

Nur wenn Sie auch in den Papieren als Vater festgehalten sind, können Sie Ihre Rechte (und Pflichten) als Vater wahrnehmen. So wäre es beispielsweise möglich, das gemeinsame Sorgerecht bei Gericht zu beantragen, was zu Folge hätte, dass die Mutter ohne Ihre Zustimmung keine wichtigen Entscheidungen für das Kind treffen darf. In jedem Falle hätte Sie auch das Recht auf regelmäßigen Umgang. Mehr dazu steht in unserer Broschüre.

Wir empfehlen Ihnen, sich dringend an eine Beratungsstelle oder einen Rechtsanwalt zu wenden, um Ihre Rechte durchzusetzen. Eine erste Auskunft kann Ihnen auch das Jugendamt geben. Wir wünschen Ihnen viel Kraft!

Redaktionsteam ()

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Sehr geehrter Herr Timm,

grundsätzlich hat ein Vater immer das Recht auf Umgang mit seinen Kind. Das gilt sogar dann, wenn kein gemeinsames Sorgerecht besteht. Für den Umfang der Umgangszeiten gibt es keine pauschalen Regelungen, es kommt immer auf den Einzelfall an. Beide Elternteile müssen sich über die Häufigkeit des Umgangs einigen, daran führt leider kein Weg vorbei.

Wenn ein Elternteil mit der Häufigkeit des Umgangs unzufrieden ist, eine Einigung aber nicht erzielt werden kann, ist der passende Ansprechpartner tatsächlich zunächst das Jugendamt. Die Sachbearbeiter dort haben erst einmal die Aufgabe, zwischen den Eltern zu vermitteln. Im ersten Schritt ganz unabhängig davon, was im Gesetz steht.

Wenn sich auch mit Hilfe des Jugendamtes beide Eltern partout nicht einigen können oder ein Elternteil zum wiederholten Male gegen die Absprachen verstößt, kann das Familiengericht den Umgang rechtlich regeln.
Welche Möglichkeiten Sie tatsächlich vor Gericht haben und welche Umgangsregeln üblich sind, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Für alle Seiten jedoch ist es ratsam, einen immer nervenaufreibenden, gerichtlichen Streit zu vermeiden. Zum Wohle des Kindes.

Bitte beachten Sie immer, dass eine konkrete Rechtsberatung für Ihren Einzelfall nur durch einen Rechtsanwalt möglich ist. Wir als Formblitz-Redaktionsteam können lediglich überschlägige Einschätzungen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen geben.

Viel Erfolg.

Redaktionsteam ()

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Hallo, mein Mann hat einen Sohn aus einer früheren Beziehung (7) der uns seit Jahren regelmäßig besucht und sich bei uns wohl fühlt. Jetzt will uns seine Ex vorschreiben, mit wem der Sohn bei uns ausser dem Vater Umgang haben darf. Beispielsweise dürften wir nicht ohne Ihre Zustimmung am Wochenende zu meinen Eltern fahren (quasi Stiefoma) die 300 km entfernt wohnen oder wenn er bei uns in Ferien ist, dass wir nicht ohne Ihre Zustimmung innerhalb von Deutschland in Urlaub fahren dürfen. Stimmt das, brauchen wir Ihre Zustimmung, bzw müssen wir sie informieren, wenn wir meine Eltern oder Freunde besuchen, die weiter weg wohnen?

Danke für Ihre Hilfe

Mareike M. ()

Hallo,

grundsätzlich darf die Mutter des Kindes nicht darüber bestimmen, was Sie in der Umgangszeit mit dem Kind machen.

Lediglich, wenn es um Auslandsreisen geht oder ähnliche Fragen, die das gemeinsame Sorgerecht betreffen (zum Beispiel, wenn sie das Kind in einem Verein anmelden würden o.ä.). Besuche von Verwandten zählen in der Regel nicht dazu. Die Mutter muss daher nicht ihre Erlaubnis geben. Wohnen die Verwandten sehr weit entfernt, kommt es auf den Einzelfall an, das Alter des Kindes etc.. Darüber, mit wem sie die Zeit verbringen kann die Mutter des Kindes dagegen nicht entscheiden. nur wenn das Kindeswohl beispielsweise dadurch gefährdet wäre, könnte die Mutter entsprechende Einschränkungen des Umgangs beantragen. Hier müsste sie sich allerdings an das Familiengericht wenden.
Wir empfehlen Ihnen, sich im Zweifel rechtlich beraten zu lassen, da es natürlich auch auf frühere Absprachen oder gerichtliche Urteile ankommt. Im Zweifel sollten Sie eine Beratungsstelle aufsuchen.

Redaktionsteam ()

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Liebe Mel,

als biologischer Vater hätte Ihr Mann zwar eventuell einen Anspruch darauf das Kind regelmäßig zu sehen, dies müsste aber vor dem Familiengericht geklärt werden. Entscheidend für die Richter ist das Kindeswohl. Inwieweit er den Verpflichtungen nachgekommen ist, ist ja noch unklar, wenn das Kind in einer Pflegefamilie war. Inwieweit rückwirkend Ansprüche geltend gemacht werden können ist zweifelhaft, denn sowohl der Mutter als auch dem Jugendamt war er ja als potentieller Vater bekannt.
Wir können Ihnen in diesem Falle nur empfehlen, sich rechtlich beraten zu lassen. Vereinbaren Sie ggf. auch einen Termin mit dem Jugendamt.

Wenn ein Kind aus der Pflegefamilie geholt werden soll, dann muss in der Regel die Kindesmutter zustimmen. Ggf. kann die Zustimmung durch das Gericht auch ersetzt werden.
Bitte beachten Sie, dass wir hier an dieser Stelle keine verbindliche Rechtsberatung im Einzelfall leisten können. Es kommt sehr auf die Details an. Nur ein Rechtsanwalt kann eine individuelle Rechtsberatung erteilen.

Redaktionsteam ()

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Liebe Swenja,

bitte haben Sie zunächst Verständnis dafür, dass wir eine Rechtsberatung an dieser Stelle für den Einzelfall nicht erteilen.

Richtig ist, dass die Rechte der biologischen Väter gestärkt werden. Allerdings bleibt es immernoch bei dem Grundsatz, dass das Wohlergehen des Kindes und der intakten Familie vor geht. Es gibt hierzu sogar ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs . Einem Test muss eine Mutter insofern ersteinmal nicht zustimmen. Der Vater hätte allerdings die Möglichkeit zu versuchen, den Test über ein Gericht einzuklagen. Es kommt dabei sehr auf den Einzelfall an, wie ein Familiengericht über die eventuelle Klage des mutmaßlichen biologischen Vaters enscheiden wird.

In der Rechtsprechung besteht aber bisher die Linie, dass dem Familienleben und der Beziehung des "rechtlichen Vaters" zum Kind Vorrang einzuräumen ist. Falls der Mann also tatsächlich vor Gericht ziehen sollte, können Sie sich auf diese Argumente berufen. Wir würden Ihnen empfehlen, sich dabei von einem Anwalt vertreten zu lassen. Trotz der guten Aussichten, ist ein Prozess immer eine Belastung. Wir wünschen Ihnen viel Kraft!

Redaktionsteam ()

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Lieber Herr Remdt!
Da das gemeinsame Sorgerecht besteht muss die Mutter Sie um Ihr Einverständnis bitten. Schließlich zieht diese Entscheidung eine Reihe anderer wichtiger Entscheidungen nach sich, wie z.B. Schulwechsel oder Probleme mit dem Umgangsrecht. Sie sollten sich also gemeinsam an einen Tisch setzten und genau besprechen, wie das alles praktisch umsetzbar sein soll. Auf jeden Fall darf ein Umzug nicht ohne Ihre Zustimmung geschehen. Ansonsten haben Sie die Möglichkeit vors Familiengericht zu gehen. Wir hoffen jedoch, dass sich alles im Gespräch mit Ihrer Ex-Freundin klären lässt!
Alles Gute!

Redaktionsteam ()

Halo,

die Antwort finde ich einleuchtend. Stecke in genau der selben Situation und habe immer gesagt, ich werde mich wehren gegen einen Ortswechsel. Nun hat meine Ex beantragt, mir das gemeinsame Sorgerecht zu entziehen.

Frage: Gibt es zu dieser Aussage ein Grundsatzurteil und wenn ja, welches Aktenzeichen?

Gruß,

M. Sporbeck

Sporbeck ()

Nur wer das Aufenhaltsbestimmungsrecht hat darf auch entscheiden wo das Kind bleiben darf bzw. umziehen darf. Unabhängig davon ob beide das Sorgerecht haben.

Tanja T. ()

Grundsätzlich ist das Aufenthaltsbestimmungsrecht ein Teil des Sorgerechts. Nur wenn es bereits im Vorfeld ausdrücklich durch ein Gericht auf die Mutter bzw. den Vater übertragen wurde, hat der andere Elternteil diesbezüglich keine Mitsprache mehr.
Dennoch: laut § 1678 BGB müssen im Falle des gemeinsamen Sorgerechts beide Eltern in Angelegenheiten die für das Kind von erheblicher Bedeutung sind zustimmen. Ein Umzug in eine andere Stadt bedingt in der Regel auch einen Schulwechsel etc. Ein Schulwechsel ist immer eine Frage der gemeinsamen Sorge.

In jedem Fall kann die Mutter aber versuchen die Zustimmung des Vater durch eine gerichtliche Entscheidung ersetzen lassen bzw. überträgt das Gericht ihr ggf. das Aufenthaltsbestimmungsrecht und das Sorgerecht für die streitigen Entscheidungen. Ob das Gericht den Umzug für gerechtfertigt hält, hängt von der einzelnen Situation ab.

Da diese Fragen immer von der individuellen Situation abhängen, kann man schwer Grundsatzurteile erwarten, dahingehend, wann der Mutter/dem Vater das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu übertragen ist. Es gibt eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs für einen Extremfall (Umzug nach Mexiko), die besagt, dass neben dem Wohl des Kindes auch die Elternrechte zu berücksichtigen sind. Es zählt also nicht nur das Interesse des Kindes, sondern auch das der Eltern. Generell ist das Gericht aber der Meinung, dass ein Umzug auch gegen den Willen des anderen möglich sein muss, wenn dies nach Abwägung aller Interessen das Beste für das Kind ist. Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 28.04.2010 (XII ZB 81/09)

Redaktionsteam ()

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Lieber Herr Zachau!
Als Vater haben Sie ein Umgangsrecht mit Ihrem Kind. Das können Sie notfalls auch einklagen. Als Erstes würde ich vorschlagen das Jugendamt über Ihr Problem zu informieren. Die Mitarbeiter sprechen dann mit der Mutter und werden die Situation angemessen prüfen. Das Familiengericht würde im Härtefall den Umgang verbindlich regeln. Es sieht also nicht so schlecht aus.... Alles Gute!

Redaktionsteam ()

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Liebe Ines!
Eigentlich gibt es für Väter ein Umgangsrecht. Wenn keine schwerwiegenden Gründe vorliegen muss die Mutter den Umgang mit dem leiblichen Vater ermöglichen. Das er auf das Sorgerecht verzichtet hat heißt nur, dass die Mutter alle Entscheidungen des täglichen Lebens alleine treffen darf, ohne Rücksprache oder Unterschrift des Vaters. Sprechen Sie mit dem Jugendamt, falls die Mutter kein Einsehen hat.
Viel Erfolg!

Redaktionsteam ()

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Hallo Ares!
Eine schwierige Situation die Du da beschreibst. Ich denke der einzige Weg ist beim Jugendamt Deine Sorge vorzutragen. Du kannst darum bitten, dass Sie die Mutter ausfindig machen und sich um ihr Drogenproblem kümmern. Ein Vaterschaftstest kann nur durchgeführt werden, wenn alle Beteiligten damit einverstanden sind. Biete dem Jugendamt deine Unterstützung an. Solange Du als Vater nicht anerkannt bist kannst Du leider für das Kind nichts tun. Allerdings, wenn Du schon mal als Ansprechpartner da bist, wirst du in dem Fall, dass Sie die Vaterschaft testen lässt, natürlich als erster gefragt. Alles Gute für Dich!

Redaktionsteam ()

Ich wollte gerne mit Ares kontakt aufnehmen da mir etwas sehr aehnlich passiert ist. Bitte, wenn es moeglich waere, meines e-mail addresse ihm weitergeben oder seines mir geben. JL

Johann Ludwig ()

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Lieber Georg!
Ich finde Deine Wut durchaus verständlich. Und ich würde Dir raten nicht so schnell aufzugeben. Wenn die Frau von Jugendamt zu dem Termin nicht erschienen ist, dann solltest du genau da ansetzen und in Frage stellen, ob eine wirklich kompetente und gründliche Beurteilung der Situation stattgefunden hat. Beziehe Dich darauf, dass Deine Tochter den Wunsch hat Dich öfter zu sehen und das doch das Kindeswohl im Mittelpunkt stehen sollte. Vielleicht hilft auch noch einmal ein ruhiges, persönliches Gespräch mit der Mutter des Kindes. Dabei könnte man versuchen mit Respekt zu arbeiten. Wenn Du ihr gegenüber zum Ausdruck bringst, dass Du ihre Verletztheit und Situation gut verstehst, es hier aber um das Kind geht, das zum Spielball zwischen den Eltern wird, könnte es sein, dass sie bereit ist die Situation ganz unbürokratisch noch einmal zu überdenken. Allerdings sind das nur persönliche Tips von uns als Redaktion. Rechtlich können wir da nicht so viel sagen, da dies ein ganz eigenes Fachgebiet ist. Nähere Informationen gibt es in unserer Broschüre. Wir wünschen Dir viel Erfolg und Kraft weiterhin!

Redaktionsteam ()

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Liebe Frau Güttler!
Es gibt in der Tat Hilfe vom Sozialamt. Sie können dort einen Antrag auf Übernahme von Umgangskosten stellen. Wenn Ihr Ex-Mann Hartz IV -Empfänger ist, dann kann er das ohne Weiteres machen. Fragen Sie parallel auch noch einmal beim Jugendamt nach, ob es noch andere Hilfen gäbe.

Redaktionsteam ()

In der regel werden Fahrtkosten gegen Vorlage von Fahrttickets auf Antrag bei der Arge erstattet.

rgm ()

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Sehr geehrte Frau König,

grundsätzlich ist ein Krankenhausaufenthalt ein einschneidendes Erlebnis, welches dem Sorgeberechtigten mitzuteilen ist. Im Einzelfall kann sich was anderes ergeben.

Der umgangsberechtigte Vater muss grundsätzlich selbst dafür sorgen, dass er in der Lage ist, sein Umgangsrecht auszüben. Von der Mutter (Pflegemutter) kann im Normalfall nicht erwartet werden, dass sie das Kind hinbringt. Etwas anderes kann sich ergeben, wenn sie nach der Trennung weggezogen ist. In der speziellen Konstellation mit der Pflegemutter stellt sich die Frage, weshalb keine Pflegefamilie in der Nähe gefunden werden konnte. Wie gesagt, in der Regel muss der Vater sich darum kümmern, dass er das Kind auch sehen kann. Eventuell kann er aber verlangen, dass das Kind per Zugbegleitung mit der Bahn zu ihm geschickt wird. Er müsste für die Kosten aber in der Regel aufkommen.

Inwieweit ihm das Sorgerecht entzogen werden kann, hängt ebenfalls sehr stark vom Einzelfall ab. Grundsätzlich muss er in der Lage sein, sich an den wichtigen Entscheidungen im Leben des Kindes zu beteiligen (z.B. Schulauswahl). Eine räumliche Distanz ist im Normalfall kein Hinderungsgrund. Falls er allerdings immer wieder Termine verstreichen ließ ohne Begründung kann sich etwas anderes ergeben.
Insofern wäre die Aussage des Jugendamtes bezüglich des Entzugs des Sorgerechts zu hinterfragen.

Bitte beachten Sie, dass wir nur eine überschlägige Einschätzung geben können. Für eine Rechtsberatung im Einzelfall sollten Sie einen Rechtsanwalt aufsuchen.

Redaktionsteam ()

Hallo,

mein Bruder ist verheiratet und hat eine 3 jähriger Tochter. Seit längerem gibt es immer wieder Streitigkeiten zwischen ihm und seiner Frau.

Sie verbietet ihm den Kontakt zu Oma und Opa aus einem unbegreiflichem Grund. (Eifersucht auf das andere Enkelkind...) nun ist es schon soweit das sie meinen Bruder erpresst und droht immer wieder das sie die Kleine nimmt und ins Ausland reist (Slowakei in ihre Heimat ). Wenn er sie zu Oma und Opa mitnimmt usw.(zu Besuch)
wie kann sich mein Bruder dagegen schützen, was kann er machen damit es nicht dazu kommt?
Er hat furchtbare Angst die Kleine zu verlieren auch wenn es zur eine Scheidung käme. Wie kann ich Ihm helfen?

MFG Frau Götz

Götz ()

Hallo Götz,

die Situation in der sich Ihr Bruder befindet ist sehr schwierig. Denn die Handlungen der Ehefrau sind von außen schwer nachvollziehbar.

Das Verbot die Großeltern zu besuchen, kann sie ohne nachvollziehbare Begründung nicht durchsetzen. Grundsätzlich haben alle Großeltern sogar ein einklagbares Recht auf Umgang mit dem Enkelkind. Mit rechtlichen Argumenten wird er seine Frau jedoch wohl kaum überzeugen können.

Das Problem scheint tiefer in der Beziehung der beiden zu liegen. Auch hat die Frau offensichtlich selbst Verlustängste, wenn sie Besuche bei den Großeltern nicht erlaubt. Es gibt viele Hilfsangebote in solchen Situationen, etwa eine Familienberatung oder eine Paartherapie. Voraussetzung ist aber immer, dass beide Partner beratungswillig sind. Vielleicht gibt es eine dritte Person, der beide Eheleute vertrauen, die den Vorschlag an sie herantragen kann?
Erkundigen Sie sich bei Ihrem örtlichen Jugendamt nach Adressen für Beratungsstellen. Falls die Ehefrau nicht bereit ist mitzumachen, sollte Ihr Bruder sich vielleicht zunächst allein professionell beraten lassen und zwar in rechtlicher und psychologischer Hinsicht. Durch solche Gespräche erhält er Einblick darin, ob er diese Beziehung so überhaupt weiterführen kann und kann sich über verschiedene Optionen (auch im Falle einer Scheidung) aufklären lassen. Im Vordergrund steht immer das Wohl des Kindes, das in einer von Misstrauen und Eifersucht geprägten Atmosphäre Schaden nehmen könnte. Wir wünschen Ihnen und Ihrem Bruder viel Kraft und alles Gute.

Redaktionsteam ()

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Sehr geehrte Frau Graf,

der Termin beim Jugendamt ist der Schritt in die richtige Richtung. Die genaue Regelung eines Umgangsrechts des Vaters hängt von den Umständen im Einzelfall, also auch vom Alter des Kindes ab. Wenn die Mutter den Umgang seltener zulassen will, muss sie dies auch begründen. Falls sie behauptet, dass der Vater das Kind schlägt, dann muss dies nachgewiesen werden. In der Regel wird dann ein Gutachter zu bestellen sein, der das Kind befragt.

Wenn das Kind sich weigert, zu seinem Vater zu gehen, dann kann dies gerade in diesem Alter viele Ursachen haben. Gerade wenn der Umgang sehr selten ist, spielt sicher die Angst vor dem Unbekannten mit hinein, da es aus seiner vertrauten Umgebung herausgerissen wird. Daher wird von Gerichten gerade bei sehr kleinen Kindern ein häufiger Umgang befürwortet, der dazu beitragen soll einer Entfremdung von Vater und Kind entgegenzuwirken.

Falls die Eltern sich gar nicht über den Umgang einigen können, gibt es beispielsweise auch die Möglichkeit des begleiteten Umgangs. In dem Fall wäre eine dritte Person während der Umgangszeiten anwesend, dem beide Eltern vertrauen. Dies wäre mit dem Jugendamt abzuklären.

Redaktionsteam ()

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Hallo,

das ist ja schlimm was Sie durchmachen, aber dafür müßte man wissen was es ist und wie man der Kindesmutter helfen kann...Also beinflusst die Krankheit das Wohlergehen der Kinder? Und wenn Sie es nicht mehr können, dann müssen Sie für die Kinder handeln!
Also Sie wollen bei ihrer Frau bleiben und lieben Sie? Dann müssen Sie sich in einer Selbsthilfegruppe anmelden und sich Hilfe holen, um ihre Frau zu beraten und um eventuell Sie mit dorthin zu nehmen. Wenn Sie das nicht will dann müßen Sie sie vor den Konsequenzen stellen: entweder Sie unterstüzt Sie damit Sie Ihre Aufgaben als Eltern ausüben können oder Sie sind alleiziehender Vater. Und wenn Ihre Frau ihre Aufgaben als Mutter nicht erfüllen kann weil sie krank ist ja dann brauchen die Kinder Ihre Hilfe. Das wiederum heisst: die Kinder brauchen Sie als Vater für ihr eigenes Wohlergehen und Ihre Frau.

Damit ihre Zwangskrankheit behoben werden kann muss sie unterstüzt werden oder ärztlich therapiert. Also fassen Sie sich ans Herz und helfen Ihrer Familie! Mit einer Richtlinie eine Entscheidung für alle! Holen Sie sich Hilfe um Ihrer Frau zu helfen und wenn sie sich nicht helfen lassen will, dann müssen Sie mit den Kindern ausziehen sonst gehen auch die Kinder zugrunde.
lg Anna

Anna ()

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Sehr geehrter Herr Schmidt,

grundsätzlich können Väter in der Zeit, in der sie Umgang mit dem Kind haben mit dem Kind unternehmen was sie möchten. Es gibt Einschränkungen: Alle Unternehmungen, die das Sorgerecht berühren müssen mit der Mutter angesprochen werden. Dazu würde etwa eine Reise in Ausland gehören oder auch ein Schwimmkurs. Der Besuch der Großeltern muss dagegen in der Regel nicht mit der Mutter abgesprochen werden. Ausnahmen können sich nur dann ergeben, wenn es bereits eine gegenteiligige gerichtliche Anordnung gibt.

Generell haben Großelter das Recht auf dem Umgang mit dem Enkelkind. Will die Mutter versuchen dies zu verhindern, dann müsste sie hierfür gewichtige Gründe nennen und ein Verbot des Umgangs vor Gericht durchsetzen. Umfassende Informationen finden Sie in unserem speziellen Ratgeber zu dem Thema.
Ratgeber Rechte der Großeltern

Redaktionsteam ()

Was die generellen Umgangszeiten und näheren Regelungen (sowohl im Fall des nicht sorgeberechtigten Vaters als auch der Großeltern) angeht, so gibt es hierfür keine pauschalen Regelungen. Es kommt immer auf die Umstände im Einzelfall und auch das Alter des Kindes an. Ansprechpartner wäre zunächst das Jugendamt, welches zwischen den Eltern vermitteln soll, falls ein Elternteil mit dem Umfang des Umgangsrechts nicht zufrieden ist.

HINWEIS: Wir erteilen im Einzelfall keine Rechtsberatung, sondern geben lediglich überschlägige Einschätzungen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen. Für eine konkrete Rechtsberatung in Ihrem persönlichen Einzelfall wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt.

Redaktionsteam ()

Sie müssen das Sorgerecht und Umgangsrecht strikt trennen. Wenn Sie mit der Sorgerecht teilen würden, müssten sie beide als Eltern zusammen entscheiden: z.B. wo ihr Kind zum Kindergarten oder zur Schule geht, wo er wohnt (falls die Mutter umziehen wolle, müsse sie um Ihre Zustimmung bemühen), Bankkonto eröffnen, Personalausweis oder Reisepass beantragen und andere wichtige Sachen. Leider haben Sie keine Sorgerecht. Daher entscheidet die Mutter allein.
Umgangsrecht ist was anders. Sie haben Umgangsrecht und dürfen allein mit Ihrem Kind die Zeit verbringen und auch mit den anderen Meschen wie Ihre Freunde, Familie und Eltern kontakt bringen, solange Sie das Kind dadurch nicht im Gefahr bringen. Natürlich will die Mutter alles bestimmen und die Macht ausüben. Sie dürfen mit ihrem Kind auch ins Schwimmbad oder ins Kino, außer Sie sind berechtigt nur für eine Umgang unter Aufsicht. Warum stellen Sie nicht einen Antrag für einen Gemeinsamensorgerecht?

Man ()

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Hallo,

ein Vater hat grundsätzlich das Recht auf Umgang mit seinen Kindern. Dies gilt zum Beispiel auch dann, wenn kein gemeinsames Sorgerecht besteht. Über den Umfang des Umgangsrechts muss zwischen beiden Elternteilen eine Einigung gefunden werden. Falls beide Eltern sich nicht einigen können oder ein Elternteil immer wieder gegen die Absprachen verstößt, muss der Umgang vom Familiengericht geregelt werden. Dort können dann verbindliche Zeiten festgelegt werden. An solche Absprachen muss sich die Mutter dann halten. In der Regel werden dann auch die Kinder gehört und deren Meinung fließt in die Regelung mit ein. Dabei kommt es jedoch auch auf das Alter der Kinder an.
In unserem Ratgeber erfahren Sie, welche Möglichkeiten Sie vor Gericht haben und welche Umgangsregelungen üblich sind. Zu beachten ist beispielsweise die Entfernung des Wohnorts beider Elternteile.

Bitte beachten Sie, dass wir im Einzelfall keine Rechtsberatung erteilen, sondern lediglich überschlägige Einschätzungen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen. Für eine konkrete Rechtsberatung in Ihrem persönlichen Einzelfall wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt.

Redaktionsteam ()

Hallo zusammen,

da muss ich meinem Vorredner leider wiedersprechen.

Selbst wenn man das gemeinsame Sorgerecht und Aufenthaltbestimmungsrecht hat, selbst wenn man vor dem Familiengericht ein Besuchsrecht vereinbart hat, wird es für die Frau nur theoretisch konsequenzen haben, wenn sie die Kinder nicht wie vereinbart aushändigt.

An der Stelle fängt nämlich eine unerträgliche Prozedur an.

Erstmal wird das Jugendamt mit ins Boot genommen, die aber eigentlich auch nichts machen können, gerne wird man dann im Anschluss zum übergeordneten pädagogischen Dienst verwiesen. Alleine dieses Spektakel dauert gerne mal ein halbes Jahr. Oftmals mit dem Ergebnis, dass dem Umgangsrecht nichts im Wege stehe.

Auf einen neuen Termin beim Familiengericht wartet man dann nochmal wenn es gut läuft und nicht zufällig in irgend welche Ferien fällt weitere 4 - 6 Wochen.

Zu diesem Termin geht man dann mit dem guten Gefühl, dass jetzt eine verbindliche Entscheidung getroffen wird.

Falsch !! Wenn sich die Kindesmutter weiter sträubt sich an das Besuchsrecht zu halten wird eine Verfahrenshilfe eingesetzt auch Rechtsanwalt der Kinder genannt. Weitere 3 Monate in den Wind gesch....... Bezahlen tut das natürlich der Kindesvater weil der für gewöhnlich ja Berufstätig ist.

Alles in allem kann man sagen, wenn die Frau nicht will, dass ihr die Kinder seht, wird das auch so sein. Selbst in das Umgangsrecht zu Vollstrecken zeigt immer nur kurze Erfolge.

Sorry, aber so ist es leider.

Lars ()

Hallo Lars,

leider ist es tatsächlich so, dass ein gerichtliches Verfahren oft länger dauert, als wünschenswert wäre. Allerdings sollte man bedenken, dass der Einsatz von Jugendamt und Gutachtern etc. für das Gericht wichtig ist. Denn ein Richter kennt die individuelle Situation der Familie nur aus den Akten und ist daher auf solche Aussagen angewiesen, um sich ein Bild zu machen. Hier liegt auch eine große Verantwortung, wenn ein Richter diese ernst nehmen will, muss er sich auf diese lange Prozedur einlassen. Anders geht es nicht, wenn man beiden Seiten gerecht werden will und über das Wohl des Kindes entscheiden muss.

Besser ist es daher immer, wenn die Betroffenen eine außergerichtliche Lösung finden, beispielsweise im Rahmen einer Familienmediation. Das fällt vielen (ehemaligen) Paaren leider schwer. Oft ist eine Seite emotional dazu nicht mehr in der Lage und vergisst, dass das Wohl des Kindes im Mittelpunkt stehen sollte. Dieses Problem kann vom Rechtssystem nicht gelöst werden, sondern nur wenn die Betroffenen umdenken.

Redaktionsteam ()

Hallo , ich habe folgendes Problem.
Ich war mit meiner Partnerin ingesamt 15 Jahre zusammen , davon die letzten 1,5 Jahre verheiratet. Wir haben drei Kinder die alle unehelich geboren wurden. das letzte Kind entstand durch einen Seitensprung meiner damaligen Partnerin. auf Grund des Seitensprungs haben wir uns getrennt aber nach ein paar Monaten doch wieder zueinander gefunden. Sie versicherte mir das sie keinen Kontakt zum Erzeuger hat und er auch keinInteresse an dem Kind. Ich habe ihr vertraut und nach der Geburt die Vaterschaft anerkannt. Wir haben dann drei Jahre später geheiratet. Inzwischen sind wir geschieden und ich zahle für meine Kinder Unterhalt. inzwischen hat sie sich mit dem Erzeuger verlobt und sie wohnen zusammen mit den Kindern in einer Wohnung. Ich habe nie ein Problem damit gehabt auch für das dritte Kind Unterhalt zu zahlen aber zur Zeit bin ich einfach nur wütend und fühle mich ausgenutzt. Ich sehe es aber nicht ein unter diesen Umständen weiter für das letzte Kind zu zahlen. Ich will hier jetzt nicht den Eindruck erwecken das es mir um das Geld geht , nein so ist es nicht denn ich zahle seit inzwischen zwei Jahren diese Summen ohne mich zu beschweren aber jetzt fühle ich mich betrogen. Hätte der Erzeuger vor sieben Jahren die Vaterschaft anerkannt , wo ich niemals etwas dagegen gehabt hätte , dann hätte er inzwischen für die gesamte Zeit Kindesunterhalt zahlen müssen.Kann ich rechtlich irgendetwas unternehmen , soviel ich weiß kann man eine Vaterschaft nur zwei Jahre lang anfechten.

E.S. ()

Rein rechtlich gesehen ist die Anfechtung tatsächlich nur 2 Jahre lang möglich. Wir empfehlen Ihnen zu einer Familienberatungsstelle zu gehen. Vielleicht kann auf diesem Wege auch eine einverständliche Lösung gefunden werden.

Redaktionsteam ()

Diese Frage beantworten

 

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