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Erbvertrag & Letzter Wille: Das muss beachtet werden

Vererben ist eine Art der Vorsorge. Der Erblasser trifft mit dem Verfassen eines Testaments oder Erbvertrags Sorge für von ihm auserwählte Personen, indem er bereits im Vorfeld entscheidet, was mit seinem Vermögen geschehen soll. Das Testament oder der Erbvertrag werden im Erbrecht auch als letztwillige Verfügung oder Verfügung von Todes wegen bezeichnet. Mit dem Erstellen einer letztwilligen Verfügung, soll von der gesetzlichen Erbfolge abgewichen und nahestehende Personen für den Fall des Todes versorgt werden. Der letzte Wille kann auf vielerlei verschiedene Arten verfasst werden. Die bekannteste Form ist das „Eigenhändige Testament“. Es muss vollständig eigenhändig geschrieben und unterschreiben werden um wirksam zu sein. Es reicht also nicht aus, ein Formular oder einen Vordruck auszufüllen. Die Testamente von Formblitz sind daher Muster, an denen Sie sich orientieren können. Der Vordruck muss von Ihnen aber per Hand abgeschrieben und natürlich an Ihre Wünsche angepasst werden. Die Vorlagen geben Ihnen einen Leitfaden an die Hand, damit Sie in Ihrem selbständig verfassten Testament alle wichtigen Punkte bedenken und nichts übersehen, was Ihr Testament am Ende widersprüchlich erscheinen lassen könnte. Gleichzeitig soll Ihnen durch die vorgegebenen Texte die Formulierung Ihres Testaments erleichtert werden.
In Ihrem Testament haben Sie auch die Möglichkeit ein Vermächtnis anzuordnen. Durch ein Vermächtnis erlangt der von Ihnen bestimmte Vermächtnisnehmer lediglich einen Anspruch gegen die Erben auf Übereignung des bestimmten Vermögensteils. Im Gegensatz zu den Erben, findet keine Vererbung statt und der Vermächtnisnehmer wird deshalb nicht Rechtsnachfolger. Er erlangt also nicht bereits mit dem Tode Eigentum an dem Vermächtnisteil, sondern erwirbt lediglich einen Anspruch, der von den Erben erfüllt werden muss.
Insbesondere das Pflichtteilsrecht kann beim Aufsetzen eines Testaments zu Schwierigkeiten führen; aber auch bei einem Erbvertrag ist so Einiges zu beachten, damit der Nachlass genau so verteilt wird, wie sich das der Erblasser wünscht. Das Pflichtteilsrecht kommt zur Anwendung, wenn der Erblasser durch Testament einen nahen Angehörigen von der Erbfolge ausschließt. Dies ist eine Besonderheit des deutschen Erbrechts, durch die die Testierfreiheit des Erblassers eingeschränkt wird. Den nächsten Angehörigen wird durch das Pflichtteilsrecht ein Mindestanteil an der Erbmasse gesetzlich gesichert. Über diesen Teil kann der Erblasser nicht frei entscheiden. Zu den Pflichtteilsberechtigten gehören die Kinder, Enkel- und Urenkel, der Ehegatte, die Eltern des Erblassers sowie der Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Besteht ein Pflichtteilsanspruch durch einen Angehörigen einer nachrangigen Ordnung, sind die Angehörigen der höheren Ordnung von dem Pflichtteilsanspruch ausgeschlossen. Ein Pflichtteilsberechtigter hat einen Anspruch auf die Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils. Der Pflichtteil kann einem Pflichtteilsberechtigten nur komplett entzogen werden, wenn die Voraussetzungen einer Enterbung vorliegen.

Eine andere Art der Testamentserrichtung ist das öffentliche Testament. Bei diesem erklärt der Erblasser seinen letzten Willen gegenüber einem Notar. Dieses Testament muss nicht handschriftlich verfasst werden. Der Notar ist verpflichtet den Erblasser so zu beraten, dass das Testament eine juristisch einwandfreie Erklärung darstellt. Allerdings ist das öffentliche Testament auch mit Kosten verbunden; der Notar berechnet die Erstellung des Testaments nach der gültigen Kostenordnung (KostO) berechnen.

Ein Erbvertrag ist eine weitere Möglichkeit, eine Verfügung von Todeswegen zu treffen. Da es sich um einen Vertrag handelt, sind im Gegensatz zum Testament, welches allein erstellt werden kann, mindestens zwei Personen erforderlich. Der Erbvertrag wird in den meisten Fällen mit dem Ehepartner geschlossen. Stirbt ein Ehepartner fällt der entsprechende Teil des Vermögens an die Abkömmlinge. Dies kann auch durch einen Ehevertrag nicht anders geregelt werden, denn die Ehe gilt als im Zeitpunkt des Todes beendet. Deshalb ist es ratsam, einen Ehevertrag mit einem Erbvertrag zu verbinden. Quasi einen Ehe-Erbvertrag zu schließen. In dieser Konstellation ist es den Ehepartnern möglich, auch über die Ehe hinaus für den anderen Partner vorzusorgen und ihn über den gesetzlichen Erbteil hinaus am Erbe zu beteiligen. Selbstverständlich kann ein Erbvertrag auch ohne einen zugrundeliegenden Ehevertrag geschlossen werden.
Meist wird in einem Testament nicht nur ein Erbe eingesetzt, sondern mehrere. Diese bilden dann eine Erbgemeinschaft und der Nachlass wird deren gemeinschaftliches Vermögen. Bis der Nachlass unter ihnen aufgeteilt ist, muss er von den Miterben gemeinsam verwaltet werden. Sie sind sogar verpflichtet an der Nachlassverwaltung mitzuwirken. Weigert sich ein Miterbe, kann er sich gegebenenfalls Schadensersatzpflichtig machen. Bei der Erbengemeinschaft kann kein Erbe ohne die Zustimmung der anderen Miterben eine Entscheidung über nach Nachlass treffen. Um diese zum Teil sehr prekäre Situation zu vermeiden, besteht die Möglichkeit einem Dritten eine Vollmacht zu erteilen, um die Handlungsfähigkeit der Erbengemeinschaft zu gewährleisten und die Erbauseinandersetzung nicht unnötig in die Länge zu ziehen.

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