Juristische Vorlagen, Verträge, Bürosoftware und mehr...
  • Vereinbarung zur Untervermietung zwischen Hauptmieter und Untermieter
    EUR 7,90
    Wer Teile seiner Wohnung zur Untervermietung anbietet, sollte sich Gedanken über die rechtlichen Konsequenzen machen. Denn wer haftet im Zweifel für Schäden am Mietobjekt? Wenn keine nachweisbare Regelung vorliegt: der Hauptmieter. Verlassen Sie sich ...
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  • Zur privaten Nutzung eines Grundstückes
    EUR 7,90
    Sie wollen ein Grundstück verpachten? Eine Wiese mit Baumbestand, ein Waldgrundstück für Jäger mit Hütte oder ein Filetstück mit Seeblick und Bootssteg? Dann sollten Sie alle Details zur Pacht schriftlich regeln. Diese Vorlage für ...
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  • Fragebogen für Bewerber um eine Wohnung
    EUR 3,90
    Spätestens vor Abschluss eines Mietvertrages, meist aber schon bei der Bewerbung um eine Wohnung gehört eine detaillierte Selbstauskunft eines Mieters über dessen finanzielle Verhältnisse heutzutage zum Standard. Sorgen Sie als Vermieter oder Makler ...
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  • Vertrag zur Aufhebung eines Mietvertrages
    EUR 6,90
    Die Beendigung eines Mietverhältnisses kann durch einen Aufhebungsvertrag vereinbart werden. Mieter und Vermieter einigen sich unter Verwendung dieser rechtssicheren Vorlage verbindlich über die Konditionen des Ausstiegs aus dem Mietvertrag. Vereinbaren Sie, ...
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  • Bürgschaft über Haftung für Zahlung der Miete
    EUR 6,90
    Eine Mietbürgschaft soll dem Vermieter gegenüber Sicherheit bieten, wenn Sie ein nur unregelmäßiges Einkommen haben. Der Bürge dient als finanzielle Sicherheit und übernimmt im Falle eines finanziellen Engpasses Ihre Mietzahlungen. Der ...
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  • Fristgemäßes Kündigungsschreiben durch den Pächter
    EUR 3,90
    Die Kündigungsfrist für einen Pachtvertrag richtet sich nach den vertraglichen Vereinbarungen. In den meisten Fällen sind die Kündigungsfristen länger als bei gewöhnlichen Mietverträgen und gehen zum Ende eines Quartals, oft sogar zum ...
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  • Enthält Musterbriefe, Ratgeber und Formulare für Mieter von privaten Mietobjekten
    EUR 9,90
    Als Mieter möchten Sie, dass das Mietverhältnis möglichst reibungslos abläuft. Vor Abschluss verlangen viele Vermieter zahlreiche Mieterunterlagen wie Selbstauskunft oder Mietbürgschaft. Im Laufe des Mietverhältnisses stören ...
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  • Kündigungsschreiben zur ordentlichen Beendigung des Mietverhältnisses
    EUR 3,90
    Kündigungen bedürfen der Schriftform sowie dem fristgerechten Eingang beim Empfänger, um rechtwirksam zu sein. Eine ordentliche Kündigung des Mietvertrags hängt für Sie als Mieter von der Einhaltung einiger Formvorschriften ab. Reichen Sie ...
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  • Zur Beantragung von Wohngeld und Lastenzuschuss
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    Ausfüllen leicht gemacht: Dieses Dokument rechnet selbsttätig und stellt Ihnen kompakt und übersichtlich Ihren Verdienst zusammen. Eine Arbeitserleichterung für Sie und die Behörden. Eine Unterschrift Ihres Chefs und die Verdienstbescheinigung ...
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  • Nachmietervereinbarung zur Wohnungsübernahme zwischen Vor- und Nachmieter und Vermieter
    EUR 6,90
    Viele Vermieter bieten ihren Mietern die Möglichkeit, selbst einen Nachmieter für die Wohnung zu suchen. Das erspart ihnen die eigene Suche und gibt dem Mieter die Chance, bei Bedarf die Kündigungsfrist zu verkürzen. Hier erhalten Sie die ...
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Ein Standardmietvertrag sorgt für Sicherheit bei Vermieter und Mieter

Ein Mietverhältnis erfordert stichfeste Regelungen, an denen sich beide Parteien orientieren können. Nur so kann gewährleistet werden, dass jede Partei ihre Pflichten kennt und sich daran auch halten kann. Der Mietvertrag ist somit der erste Weg mit dem man Mietstreitigkeiten vermeiden kann. Mietverträge werden meist als Formularmietvertag geschlossen. Das ist bereits dann der Fall, wenn die Vertragsklauseln vorgedruckt sind und der Vermieter diese auch nur einmal verwendet. Soweit der Mieter auf den ihm vorgelegten Mietvertrag keinen Einfluss nehmen kann, die Parteien die Vertragsklauseln also nicht selbständig aushandeln, liegen deshalb Allgemeine Geschäftsbedingungen vor. Seit über 100 Jahren werden Mietverträge auf diese Art geschlossen. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen unterliegen der Inhaltskontrolle nach dem Gesetz für Allgemeine Geschäftsbedingungen. Dies ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt. Der Grundsatz lautet: „Der Vertragspartner darf nicht entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen benachteiligt werden“. Diese Inhaltskontrolle wird von den Gerichten durchgeführt und führt immer wieder dazu, dass Vertragsklauseln für unwirksam erklärt werden. In diesem Fall finden dann die gesetzlichen Regelungen auf das Vertragsverhältnis Anwendung.

Das Wohnraummietrecht verpflichtet generell den Vermieter zur Instandhaltung der Wohnung. Meist freuen sich deshalb die Mieter über unwirksame Klauseln, denn sie müssen den vom Vermieter auferlegten Pflichten dann nicht nachkommen. Muster und Vorlagen zu Standardmietverträgen finden Sie bei uns im Sortiment. Sie sind auf Grundlage der neuesten Rechtsprechung erstellt und können ganz einfach als PDF oder im Format doc heruntergeladen werden. Auch ein Standardmietvertrag für die Untermiete einer Wohnung bzw. eines Zimmers oder wenn der Mieter für den Mietvertrag eine Kündigung formulieren will finden Sie bei Formblitz rechtssichere Vorlagen zum Download.

Welche Vertragsklauseln gehören in den Mietvertrag?

Die umstrittensten Vertragsklauseln im Mietvertrag sind die Klauseln zu Schönheitsreparaturen. Mit diesen Klauseln wälzt der Vermieter seine Instandhaltungspflicht auf den Mieter ab. Er verlangt von ihm die Renovierung der Wohnung, obwohl er hierfür im Sinne des Gesetzes selbst verantwortlich wäre. Diese Verpflichtung kann er auf den Mieter abwälzen, allerdings muss er sich an gewisse Grenzen halten. So darf eine Klausel zu Schönheitsreparaturen zum Beispiel nicht vorsehen, dass der Mieter die Wohnung in bestimmten Zeitabschnitten renoviert. Starre Klauseln zu Schönheitsreparaturen sind unwirksam. Sofern die Klausel eine ganz bestimmte Farbe vorschreibt und die Klausel so verstanden wird, dass der Mieter auch während der Mietdauer verpflichtet ist, die Wohnung in dieser Farbe zu halten ist die Klausel ebenfalls unwirksam. Dies würde den Mieter in seiner Farbwahl, während der Dauer des Mietvertrags unnötig einschränken und deshalb unangemessen benachteiligen.
Damit darf jedoch nicht verwechselt werden, dass der Mieter dennoch verpflichtet werden kann, die Wohnung in hellen Farben zurückzugeben. Der Mieter darf lediglich während seiner Mietdauer nicht in der Farbwahl eingeschränkt werden. Als Mieter können Sie die Wohnung, für die Zeit in der Sie dort wohnen, also auch Dunkelblau streichen. Hat Ihnen der Vermieter die Wohnung aber mit hell gestrichenen Wänden übergeben, sind Sie am Ende des Mietverhältnisses verpflichtet die Wohnung auch in hellen Farben wieder zurückzugeben. Das hat mit den Schönheitsreparaturen nichts zu tun.

Heikler Punkt Kleinreparaturen

Ein anderer wichtiger Aspekt im Formularmietvertrag sind die Klauseln zu Kleinreparaturen. Sie stehen ebenfalls in keinem Zusammenhang zu den Schönheitsreparaturklauseln. Durch die Kleinreparaturklausel soll der Mieter an den Kosten für kleinere Reparaturen beteiligt werden, die ohne diese Klausel eigentlich der Vermieter zu zahlen hätte. Dies betrifft aber nur Gegenstände die dem häufigen Zugriff des Mieters unterliegen. Die Kleinreparaturklausel ist darüber hinaus auch nur wirksam, wenn sie auf Reparaturen in Höhe von maximal 100 Euro beschränkt wird. Reparaturen die diesen Betrag übersteigen, muss der Mieter nicht bezahlen. Er muss sich an den Kosten auch nicht bis zu einer Höhe von 100 Euro beteiligen, denn dann liegt schon begrifflich keine Kleinreparatur mehr vor. Eine Kleinreparaturklausel kann also nur wirksam per Vorlage für einen Standardmietvertrag vereinbart werden, wenn sie in ihrer Höhe beschränkt ist und keine Beteiligung bei Reparaturen über 100 Euro vorsieht. In der Betriebskostenverordnung werden kleine Instandhaltungen legaldefiniert. Sie umfassen nur das Beheben kleiner Schäden an den Installationsgegenständen für Elektrizität, Wasser und Gas, den Heiz- und Kocheinrichtungen, den Fenster- und Türverschlüssen sowie den Verschlussvorrichtungen von Fensterläden.

Untervermietung der Wohnung ohne vorherige Zustimmung?

Als Mieter besteht ferner die Möglichkeit Ihre Wohnung unterzuvermieten. Das ist insbesondere der Fall, wenn Sie beruflich bedingt ins Ausland müssen und Ihre Wohnung deshalb nicht aufgeben möchten. Gibt es keine Gründe für den Vermieter die Zustimmung zu verweigern, muss er sie Ihnen erteilen. Das gilt aber nur, wenn Sie weiterhin noch etwa ein Zimmer nutzen. Räumen Sie die Wohnung komplett und überlassen Sie sie ganz einem Dritten, dann muss Ihnen der Vermieter keine Erlaubnis erteilen. Er kann die Erteilung einer Erlaubnis beispielsweise verweigern, wenn die Wohnung durch eine Untervermietung überbelegt würde oder wenn er mit dem Untermieter bereits schlechte Erfahrungen gemacht hat. Sofern die Wohnung einer stärkeren Abnutzung unterliegt, weil durch die Untervermietung mehr Personen in der Wohnung wohnen als zuvor, kann der Vermieter einen Untervermietungszuschlag verlangen. Einen Standardmietvertrag zur Untermiete oder das Anschreiben an den Vermieter um Ihnen die Erlaubnis zur Untervermietung zu erteilen, erhalten Sie bei Formblitz als PDF oder im doc-Format ganz einfach zum sofortigen Download.

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