Arbeitsvertrag mit Vertragsstrafe

Vereinbarung über ein Beschäftigungsverhältnis

Der vorliegende Arbeitsvertrag betrifft Arbeitsverhältnisse verschiedener Branchen und kann ganz individuell angepasst werden. Zusätzlich zu den standardmäßig empfohlenen Punkten werden hier ausführliche Vertragsstrafen geregelt, die dem Arbeitgeber bei der Durchsetzung seiner Ansprüche helfen. Vertragsstrafen sind im Arbeitsrecht üblich, weil dem Arbeitgeber eine zwangsweise Durchsetzung der Regelungen des Arbeitsvertrags naturgemäß nicht möglich ist. Das Muster für einen Arbeitsvertrag muss nach dem Download nur noch auf den Einzelfall angepasst werden und eignet sich selbstverständlich für die mehrmalige Verwendung.

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Mehr über den Inhalt des Arbeitsvertrages mit Vertragsstrafe

In dem Vertrag werden folgende Punkte geregelt:

  • 1. Beginn des Arbeitsverhältnisses, Arbeitsort

Mit Beginn des Arbeitsverhältnisses ist der erste Arbeitstag des neuen Mitarbeiters gemeint. Wenn als Arbeitsort unterschiedliche Filialen in Betracht kommen, dann sollten Sie dies aufführen.

  • 2. Befristete Probezeit

Während der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis mit verkürzter Kündigungsfrist beendet werden. Beachten Sie, dass die Probezeit längstens sechs Monate dauern darf.

  • 3. Tätigkeit

Beschreiben Sie den Inhalt des Aufgabenbereichs möglichst genau. Unter Verweis auf das Direktionsrecht des Arbeitgebers können Sie sich offen halten, dem Arbeitnehmer bei Bedarf ähnliche Aufgaben zuzuweisen.

  • 4. Arbeitsvergütung

Hier sollten Sie nicht nur die Grundvergütung nennen, sondern auch weitere Bestandteile, wie Tantieme, Gratifikationen oder Überstundenzuschläge.

  • 5. Arbeitszeit

Wichtig ist, die wöchentliche Arbeitszeit festzulegen, sowie die Arbeitstage in der Woche. Die Verteilung der täglichen Arbeitszeit kann flexibel nach betrieblichen Bedarf geregelt werden. Falls es einen Dienstplan gibt, können Sie darauf verweisen.

  • 6. Urlaub

Der Mindesturlaub richtet sich nach dem Bundesurlaubsgesetz. Dieser hängt von der Anzahl der Wochenarbeitstage ab. Selbstverständlich können Sie auch mehr Urlaub vereinbaren. Die Vorgaben im Bundesurlaubsgesetz dürfen aber nicht unterschritten werden.

  • 7. Krankheit

Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Falle der Krankheit nach Entgeltfortzahlungsgesetz. Voraussetzung ist jedoch eine ordnungsgemäße Krankmeldung.

  • 8. Verschwiegenheitspflicht

Lassen Sie sich vom Arbeitnehmer vertraglich zusichern, dass er über betriebliche Belange Stillschweigen bewahrt.

  • 9. Alkoholverbot, Vertragstrafe

Ein Alkoholverbot wird ausdrücklich festgehalten.

  • 10. Nebentätigkeit

Stellen Sie klar, dass eine Nebentätigkeit der Zustimmung durch den Arbeitgeber bedarf. Beachten Sie jedoch, dass Sie die Zustimmung erteilen müssen, sofern die betriebliche Gründe nicht dagegen sprechen.

  • 11. Vertragsstrafe

Entscheiden Sie, ob der Arbeitnehmer in Fällen des Vetragsbruchs eine Vertragsstrafe zu zahlen hat. Allerdings gibt die Rechtssprechung bezüglich der Höhe einer Vertragsstrafe einen zulässigen Rahmen vor.

  • 12. Lohn- und Gehaltspfändung

Lohn- und Gehaltspfändungen bedeuten für den Arbeitgeber einen höheren Verwaltungsaufwand verbunden mit Mehrkosten. Sie müssen das nicht hinnehmen, wenn Sie entsprechende vertragliche Vorkehrungen treffen.

  • 13. Beendigung des Arbeitsverhältnisses 

Die gesetzliche Kündigungsfrist lässt sich per individuellem Arbeitsvertrag nur erweitern, nicht verringern. Kürzere Kündigungsfristen sind unzulässig. Beachten Sie auch, dass die Fristen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleich sein müssen.

  • 14. Verwirkung von Ansprüchen

An dieser Stelle können Sie Ausschlussfristen für die Geltendmachung von Ansprüchen aus dem Arbeitsverhältnis vereinbaren. Beachten Sie, dass der Arbeitnehmer in jedem Fall genügend Zeit erhalten muss, um etwaige Ansprüche zu erkennen und geltend zu machen.

  • 15. Sonstige Vereinbarungen

Definieren Sie in diesem Punkt spezielle Konditionen oder Rahmenbedingungen.

 



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