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Schutz vor Elektrosmog ist steuerlich absetzbar

Eine Kölnerin hatte ihre Wohnung gegen Elektrosmog abschirmen lassen und dafür 17.075 Euro bezahlt. Diese Summe machte sie bei ihrer Einkommensteuererklärung geltend. Das Finanzamt lehnte die Anerkennung als außergewöhnliche Belastung ab, da keine amtsärztliches Gutachten vorlag und das Amt die Umbauarbeiten nur als vorbeugende Maßnahme wertete. Das Finanzgericht in Köln teilte diese Ansicht nicht und entschied zu Gunsten der Klägerin.

Die Richter werteten die Ausgaben als zwangsläufig, wofür ihnen ein ärztliches Privatgutachten über die Elektrosensibilität der Klägerin und ein Gutachten über stark auffällige Hochfrequenzimmissionen im Gebäude durch einen Baubiologen ausreichte. Diese Zwangsläufigkeit ist auch Voraussetzung für die steuerliche Abzugsfähigkeit, wobei hier nicht nur Anwendungen im Rahmen einer Mindestversorgung geltend gemacht werden können, sondern die Kosten aller Verfahren, die im Krankheitsfall zur Verfügung stehen.

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