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Keine Angst vor dem Assessment Center

Assessment Center sind mittlerweile fester Bestandteil vieler Bewerbungsverfahren. Insbesondere potenzielle Führungskräfte und Hochschulabsolventen müssen damit rechnen, dass Sie auf dem Weg zum Traumberuf damit konfrontiert werden. Das Assessment Center stellt eine Hürde dar, die nicht zu unterschätzen ist. Über ein bis drei Tage werden die Bewerber hier auf Herz und Nieren geprüft. Nicht nur auf fachliche Qualifikation, sondern vor allem auch auf die so genannten Soft Skills wie Teamfähigkeit, Auffassungsgabe und strukturelles Denken kommt es an. Extremer Stress ist dabei natürlich vorprogrammiert. Die folgenden Tipps helfen Ihnen, sich trotzdem erfolgreich zu präsentieren.

Gut zu wissen
  • Bleiben Sie so natürlich wie möglich
  • Keine Gedanken an eventuelle Fehler verschwenden
  • Lassen Sie Ihre Manieren beim Mittagessen nicht schleifen
  • Informieren Sie sich über das Unternehmen
  • Achten Sei auf Kleidung und Körpersprache

Zielgerichtete Selbstpräsentation

Am Anfang steht fast immer die Vorstellung jedes Bewerbers. Punkten Sie hier mit einer lockeren, selbstbewussten Eigendarstellung. Wenn sich zuvor die Personaler des Unternehmens vorgestellt haben, kann dies als Maßstab für den Umfang der eigenen Präsentation dienen. Und: Überlegen Sie sich schon vorher, was Sie sagen werden. Gefragt sind Informationen, die im Zusammenhang mit der anvisierten Position stehen. Langweilen Sie Ihre Zuhörer also nicht mit unnötigen Details zu Ihrem Privatleben.

Immer gelassen bleiben

Verhalten Sie sich so natürlich wie möglich. Im Assessment Center geht es darum, sich so zu präsentieren wie man auch im Arbeitsleben auftritt. Und auch die Einstellung muss stimmen. Das heißt: Je unverkrampfter Sie an die Situation herangehen, desto besser. Das gilt auch für Ihre Ausstrahlung: Aufmerksamkeit, Konzentration, Ruhe und Gelassenheit bringen Ihnen die meisten Pluspunkte.

Nach Vorne schauen

Fehler sind menschlich. Falls Sie das Gefühl haben, eine Übung nicht optimal gelöst zu haben, konzentrieren Sie sich auf die nächste! Die Übungen werden getrennt voneinander bewertet und eine neue Aufgabe gibt Ihnen auch eine neue Chance! Und wer kann sich schon konzentrieren, während er noch über die Fettnäpfchen nachdenkt, in die er während der vorherigen Aufgabe getreten ist?

Keine Pause machen

Gerade die Mittagspause ist häufig keine echte Pause. Denn das gemeinsame Mittagsmahl wird gern dazu genutzt, um zu sehen, ob Sie Tischmanieren haben und in der Lage sind, eine stilsichere und wortgewandte Konversation zu führen. Stellen Sie sich hier einfach vor, Sie würden mit einem Geschäftspartner essen gehen und verhalten Sie sich dementsprechend.

Vorher gut informieren

Informieren Sie sich über das Unternehmen, in dem Sie einmal arbeiten möchten. Dies ist wichtig, um auch in Gesprächen außerhalb der Übungen zu punkten. Wer hier und da Hintergrundwissen anbringen kann, zeigt nicht nur seine hohe Arbeitsmotivation, sondern auch, dass er sich mit dem jeweiligen Unternehmen identifizieren kann.

Das Tagesgeschehen kennen

Eine gute Allgemeinbildung und die Kenntnis des aktuellen Tagesgeschehens bilden auch im Auswahlprozess während der Bewerbung eine verlässliche Basis, um in Diskussionen und Vorträgen überzeugend zu argumentieren. Zudem verfügen Sie damit über Inhalte für einen gelungenen Small Talk. Denn bei einem lockeren Gespräch lassen sich am schnellsten Sympathien erzeugen.

Linda Weber