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  • Patientenwillen rechtsverbindlich festlegen
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    Treffen Sie mithilfe dieser Vorlage für eine Patientenverfügung Vorsorge für den Fall, dass Sie krankheitsbedingt Ihren Willen nicht mehr selbst zum Ausdruck bringen können. Bestimmen Sie detailliert, was in einem solchen Notfall geschehen soll, und ...
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  • Vollmacht für medizinische und finanzielle Angelegenheiten
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    Bevollmächtigen Sie eine Vertrauensperson, die sich im Notfall um Ihre persönlichen und finanziellen Angelegenheiten kümmern kann. Sollte keine Vorsorgevollmacht existieren, dann wird ein gesetzlicher Betreuer vom Gericht bestimmt. Dieses Muster für ...
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  • Mit Patientenverfügung und Testament - Über 20 lebenswichtige Dokumente
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  • Bestimmen Sie, ob Sie als Organspender in Frage kommen
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  • Patientenverfügung, Vorsorge- und Betreuungsvollmacht zum Sparpreis
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    Patientenverfügungen sind seit 2009 für Ärzte und Angehörige verbindliche Willenserklärungen. Sie legen Behandlungswünsche eines Patienten für den Fall, dass dieser seinen Willen nicht mehr bilden oder äußern kann, ...
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    Im Ernstfall muss es schnell gehen. Langes Suchen nach der Patientenverfügung ist dann meistens nicht möglich. Daher ist es sinnvoll, alle Anweisungen, Vorererkrankungen, relevanten Angaben zu Ihrem gesundheitlichen Zustand in einem Notfallbogen zusammen zu ...
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  • Ergänzung zur Erklärung des Patientenwillen
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Wie wird der Patientenwille wirksam festgelegt?

Aktuell wird immer wieder diskutiert, wie man den Willen eines Patienten ermitteln kann, wenn dieser dazu nicht mehr in der Lage ist. Diese Frage stellt sich in den verschiedensten Situationen und kann niemals pauschal beantwortet werden. Kliniken verfassen Leitlinien um Ihre Mitarbeiter eine Unterstützung an die Hand zu geben und dafür zu sorgen, dass keine Entscheidung willkürlich getroffen wird. Die Würde des Menschen sowie dessen Selbstbestimmungsrecht müssen bei jeder einzelnen Entscheidung die Grundlage der Behandlung bilden.
Um Situationen in denen der mutmaßliche Patientenwille erörtert werden muss, weil er auf anderem Wege nicht ermittelt werden kann, möglichst weitreichend vorzubeugen, sieht der Gesetzgeber verschieden Möglichkeiten vor. Es schwirren Begriffe durchs Netz wie etwa: Patienten- und Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht, Patientenvollmacht oder Gesundheitsvollmacht. Im Folgenden werden wir Ihnen die verschiedenen Begriffe erläutern. Sofern Sie sich für ein oder auch mehrere Produkte der Vorsorge entschieden haben, können Sie bei uns die passenden Formulare, Muster und Vorlagen herunterladen. Sie stehen Ihnen als PDF oder im Format doc zur Verfügung.

In einer Betreuungsverfügung kann bestimmt werden, wer und auch wer nicht zum Betreuer bestellt werden soll. Ein Betreuer ist dann notwendig, wenn der Betroffene nicht mehr handlungsfähig ist und deshalb jemand anders für ihn handeln muss. Eine solche Situation kann durch einen Unfall oder auch durch altersbedingte Unmöglichkeit eintreten. Der Verfügende kann auch festlegen, wo er wohnen möchte. Dies ist bedeutend, wenn er zum Beispiel lieber zu Hause gepflegt werden möchte als im Pflegeheim. In der Betreuungsverfügung kann weiterhin alles definiert werden, was auch in einer Patientenverfügung geregelt werden kann. Die Betreuungsverfügung ist an keine bestimmte Form gebunden. Die Verwendung einer Vorlage oder Formulars zum Ausfüllen ist daher eine juristisch wasserdichte und kostengünstige Alternative zum Termin beim Notar. Ob der Betroffene betreuungsbedürftig ist, entscheidet das Gericht. Hält es eine Betreuung für erforderlich, bestellt es den in der Verfügung bestimmten Betreuer. Seine Tätigkeit wird auch vom Gericht überwacht. Das ist ein wesentlicher Unterschied zur Vorsorgevollmacht.
Mit der Vorsorgevollmacht erteilt der Vollmachtgeber einer anderen Person die Vollmacht für ihn tätig zu werden. Auch diese ist lediglich für den Fall bestimmt, dass der Vollmachtgeber nicht mehr selbst im Rechtsverkehr tätig werden kann. Allerdings wird die Erforderlichkeit der Vertretung nicht durch ein Gericht überwacht. Erlangt das Gericht jedoch Kenntnis von einer missbräuchlichen Betreuung, dann werden die Richter auch im Fall der Vorsorgevollmacht tätig und bestellen einen Kontrollbetreuer. Durch die Vorsorgevollmacht wird der Bevollmächtigte dazu ermächtigt, Entscheidungen hinsichtlich ärztlicher und pflegerischer Maßnahmen zu treffen, aber auch über den Aufenthaltsort des Vollmachtgebers/Patienten zu bestimmen. Sofern die Vorsorgevollmacht nicht auf einen bestimmten Bereich begrenzt ist, entscheidet der Bevollmächtigte auch über Vermögensangelegenheiten. Die Vorsorgevollmacht ist ebenso an keine Form gebunden und kann deshalb wirksam anhand eines Vordrucks oder Formulars erstellt werden.
In einer Patientenverfügung wird festgehalten, welche Maßnahmen durchgeführt oder unterlassen werden sollen, wenn der die Verfügung Erstellende kognitiv und motorisch nicht mehr in der Lage ist, diese Entscheidungen zu treffen. Die Patientenverfügung berechtigt aber die in der Verfügung bestimmte Person nicht, die festgehaltenen Wünsche gegenüber Ärzten oder Pflegekräften durchzusetzen, denn er besitzt keine Vollmacht. Die Vollmacht derartige Entscheidungen gegenüber Dritten wirksam durchzusetzen, wird durch die Vorsorgevollmacht erteilt. Aus diesem Grund wird grundsätzlich dazu geraten, eine Patientenverfügung mit einer Vorsorgevollmacht zu erstellen. Die Patientenverfügung ist teilweise auch unter den Begriffen „Patienten-Testament“ oder „Patienten-Erklärung“ bekannt. Der Titel des Dokumentes spielt letztlich keine Rolle. Es muss jedoch schriftlich erstellt werden. Eine bloß mündliche Verfügung reicht nicht aus, die Schriftform auf Basis einer Patientenverfügung zum Ausdrucken ist erforderlich. Vertrauen Sie auf die Muster zum Download aus dem Hause Formblitz. Sämtliche Vorlagen sind mit der größten Sorgfalt erstellt und werden regelmäßig redaktionell geprüft.

Während sich die Patientenverfügung direkt an Ärzte oder das Pflegepersonal wendet, bevollmächtigt die Patientenvollmacht eine Person, die dann den Willen des Patienten gegenüber den Ärzten oder dem Pflegepersonal durchsetzt. Sie wirkt also gleich wie eine Vorsorgevollmacht, allerdings ist sie auf den medizinischen Bereich beschränkt, während die Vorsorgevollmacht den Dritten zu weitergehenden Handlungen ermächtigt. Die Vorsorgevollmacht betrifft alle Bereiche des Lebens, sofern sie nicht auf ein bestimmtes Gebiet eingegrenzt wird. Eine Patientenvollmacht muss schriftlich erstellt werden. Möglich und ausreichend ist es deshalb auch hier, wenn sie die Patientenvollmacht anhand einer Vorlage oder eines Musters zum Ausfüllen erstellen.

Eine Gesundheitsvollmacht ist eine ganz normale Vollmacht, welche sie für den gesundheitlichen Bereich erstellen. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung haben nämlich auch Familienangehörige und Ehegatten nicht automatisch ein Mitspracherecht. Es ist deshalb empfehlenswert auch eine Gesundheitsvollmacht zu verfassen. In dieser Vollmacht wird, wie bei jeder Vollmacht, nur geregelt „wer“ den Willen des Patienten geltend machen kann. Das „wie“ hingegen wird von der Vollmacht nicht erfasst. Wie sie im Falle eines Notfalls behandelt werden möchten, wird in der bereits oben beschriebenen Patientenverfügung geregelt. Die Gesundheitsvollmacht bedarf keiner bestimmten Form. Sie gilt bis auf Widerruf und kann auch anhand unserer Vorlagen erstellt werden. Auch die Gesundheitsvollmacht steht Ihnen zum Download als PDF oder doc -Format zur Verfügung.

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