Bewerbung: Im besten Alter | |
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| von Sebastian Küchenmeister |
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Das Land wird älter, seine Menschen auch. Erfahrene Arbeitnehmer werden in Zukunft immer wichtiger, die Politik ist in dieser Hinsicht Vorreiter einer Entwicklung.
In der realen Arbeitswelt wäre von der Leyen mit diesem Alter eine Arbeitnehmerin, der ihre Firma kein Entwicklungspotenzial zutraut und der sich keine interessanten Perspektiven bieten. Die Erkenntnis, dass angesichts des demografischen Wandels ein einseitiger Jugendwahn in eine Sackgasse führt, ist noch nicht in allen Unternehmen angekommen. Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Bertelsmann-Stiftung präzisiert nun die seit einigen Jahren entworfenen demografischen Szenarien mit besonderem Schwerpunkt auf den Konsequenzen für den Arbeitsmarkt. Einer der zentralen Punkte der Untersuchung stellt dar, dass bis zum Jahr 2025 die Zahl der Arbeitnehmer unter 45 Jahren um rund 3,5 Millionen sinkt. Im Vergleich zu 2010 wächst die Gruppe der erfahrenen Angestellten dagegen um 3,7 Millionen. Für die Wirtschaft bedeutet das: älter werdende Belegschaften bestimmen zukünftig das Bild in den kleinen und mittleren Unternehmen. Damit sich die Personalverantwortlichen in Deutschland an den Anblick reiferer Bewerber gewöhnen, empfiehlt sich ihnen ein Blick auf unsere Volksvertreter und Minister. Dort sind "Best Ager" die Regel: der Altersschnitt im Bundestag beträgt 49,24 Jahre, der des Bundeskabinetts 50,47 Jahre. | |||
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Mannino Cesare
12.06.2010 um 13:34:00 Uhr
Bei den Politikern ja aber in der realen Arbeitswelt sieht es anders aus mit 50 hast du keine Chance mehr.
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