Deutschland  Deutschland  / Österreich Schweiz USA
DokumenteSoftwareThemenNachgefragtMein FORMBLITZ
 

Los  Detailsuche

Home > News > 2009

Arbeitszeugnis: Zweijähriger Kampf um korrekte Beurteilung

von Jana Ball

Als sie wegen Unterschlagung von Pfandbons im Wert von 1,30 Euro gekündigt wurde, war ganz Deutschland empört. Jetzt macht die Kaiser's-Kassiererin wieder Schlagzeilen.

Zwei Jahre hat die Entlassene für ein korrektes Arbeitszeugnis gekämpft. Eine Beurteilung nach der anderen gab sie zurück, weil sie nicht wohlwollend genug formuliert war, obwohl sich der Gesetzgeber negative Aussagen im Arbeitszeugnis verbittet. Jetzt hält sie endlich ein Arbeitszeugnis in den Händen, mit dem sie sich im nächsten Supermarkt bewerben kann. Man fragt sich jedoch, warum der Discounter sich die schlechte Presse nicht gespart hat. So wichtig ist ein Zeugnis für eine Kassiererin schließlich auch nicht.

Kommentare

Kommentare


Formblitz Redaktion

30.12.2009 um 12:22:00 Uhr

Lieber Herr Oelfke, hierbei handelt es sich wohl um ein Missverständnis. Der letzte Satz bezieht sich lediglich darauf, dass es von einem großen Unternehmen wie Kaiser´s außerordentlich ungeschickt ist, wegen eines Arbeitszeugnisses negative Schlagzeilen zu riskieren. Anstatt sich hier um einzelne Formulierungen zu streiten, hätte das Unternehmen - gerade bei dieser Vorgeschichte - lieber Kulanz zeigen sollen. Selbstverständlich stimmen wir mit Ihnen darüber ein, dass Arbeitszeugnisse für den scheidenden Mitarbeiter sehr wichtig sind, weil sie seinen weiteren Karriereweg maßgeblich mitbeeinflussen. Dennoch ist es unrealistisch zu denken, dass ein einzelnes Arbeitszeugnis aus Sicht eines Unternehmens mit Tausenden von Mitarbeitern besonders wichtig wäre. Dass Kaiser´s deswegen seinen eigenen Ruf beschädigt, erscheint daher außerordentlich seltsam. Im Übrigen hätte sich Kaiser´s den Streit gespart, wenn sich die Personalverantwortlichen von Vornherein an die gesetzlichen Anforderungen gehalten hätten. Mit einem rechtssicheren Muster-Arbeitszeugnis wäre ein Rechtsstreit gar nicht erst entstanden.

Antworten
 

Roland Oelfke

30.12.2009 um 01:39:00 Uhr

Sorry, aber wegen diese Artikels habe ich Euren Newsletter abbestellt. Ein Internetportal, dass unter anderem davon lebt, Muster-Arbeitszeugnisse zu verkaufen und dann schreibt, ein korrektes Zeungnis für die Kaisers-Verkäuferin auszustellen sei nicht so wichtig, stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus.

Antworten
 
Kommentar schreiben

Ihr Kommentar





Über neue Kommentare per E-Mail benachrichtigen.

* Pflichtfeld


Warenkorb

Warenkorb (0 Artikel)

Bezahlen per Lastschrift vom KontoBezahlen per Master Card oder VISA KreditkarteBezahlung per American ExpressBezahlen über PayPalBezahlen per TelefonrechnungBezahlung per Sofortüberweisung.deVorkasse

Signierte PDF-Rechnungen

Ihre FORMBLITZ-Rechnungen sind elektronisch signiert und werden vom Finanzamt anerkannt. [mehr]

FORMBLITZ auf Facebook

Als Favorit speichern