Ein Mieter, der aus einem irrtümlichen Grund seine Miete mindert, kann vom Vermieter fristlos gekündigt werden wenn er seinen Irrtum vorher hätte erkennen können. Dabei spielt es auch keine Rolle, dass er seine einbehaltene Miete nach Bekanntwerden seines Irrtums nachzahlt. So entschied kürzlich der Bundesgerichtshof. ... weiter
Wenn man sich als Mieter von dem Zigarettenrauch der Nachbarn belästigt fühlt, so hat man rechtlich gesehen zum einen keinen Anspruch darauf, dass der Vermieter dem rauchenden Nachbarn das Rauchen verbietet oder zum anderen, dass man eine Mietminderung von dem Vermieter verlangen kann. Rauchen ist immer noch ein Ausdruck des allgemeinen Persönlichkeitsrechts und von dem mietvertraglichen Nutzungsrecht umfasst. ... weiter
Immer wieder kommt es zum Streit, weil der Mieter mit dem Zollstock nachmisst und Abweichung von der im Mietvertrag ausgewiesenen Wochnungsfläche moniert. Doch nicht immer sind die genannten Mietflächen auch nutzbar. Und in der Regel hat der Mieter die Wohnung zuvor besichtigt. ... weiter
Ein feuchter Keller und die Taube auf dem Dach - reicht das aus um die Miete zu mindern? So empfand es zumindest ein Mieter in München, der seine Mietzahlung aufgrund dieser Tatsachen kürzte. Das Gericht (Az. 461 C 19454/09) widersprach und verneinte eine Kürzung der Miete nach § 536 BGB. Mietmängel müssen immer unter Einbezug des Einzelfalls bewertet werden, so tat es das Amtsgericht München. ... weiter
Entspricht die mietvertraglich vereinbarte Fläche einer möblierten Wohnung nicht der tatsächlichen Größe, kann der Mieter auf Mietminderung pochen. ... weiter
Drogen, Sex und Gewalt - als nettes Mädchen von nebenan kann man Hollywood-Sternchen Lindsay Lohan wohl nicht gerade bezeichnen. Das haben jetzt auch ihre Nachbarn bemerkt, wie SPIEGEL ONLINE jüngst berichtete. In der exklusiven Community der Hollywood Hills sorge ihre Gegenwart für allerlei Trubel, so lautet der Vorwurf gegen die 23-jährige Jungschauspielerin. ... weiter
Der Gesetzgeber hat Vermieter zur Wirtschaftlichkeit verpflichtet, also dazu, das nachhaltig günstigste Verhältnis zwischen Nutzen und Kosten zu erreichen. Diese Regelung hat vor allem den Sinn, Mieter vor der Anschaffung überteuerter oder unsinniger Technologien zu schützen. ... weiter
Das Phänomen ist erst seit ein paar Jahren bekannt, doch es treibt Mieter und Vermieter zur Verzweiflung: Fogging. Was wie ein Film des Horror-Regisseurs John Carpenter klingt, ist in Wahrheit ein physikalischer Effekt: Winzige Staubteilchen setzen sich bei starken Temperaturunterschieden in einem Raum an den kalten Wänden ab und bilden dort einen schwarzen Schmierfilm wie nach einem Schwelbrand. ... weiter
Mieter müssen bei der Berechnung der Mietfläche genau hinschauen, wenn Sie den Mietvertrag unterschreiben - und im Zweifelsfall noch einmal den Zollstock herausholen. Denn ist der Vertrag erst einmal unterzeichnet, gelten bei der Berechnung der Betriebskosten die vereinbarten Quadratmeter und nicht die tatsächlichen, so das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH). ... weiter
Wie sagte schon Wilhelm Busch: "Musik wird oft nicht schön empfunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden." Ob Streicherklänge in kammermusikalischer Besetzung, Tonleitern auf der Trompete oder "Highway to Hell" von AC/DC - nicht der Ton macht hier die Musik, sondern die Lautstärke. Wenn sich Mieter im Mehrfamilienhaus richtig auf die Nerven gehen wollen, schaffen sie dies meist mit penetranter Partybeschallung im oberen Dezibel-Bereich. ... weiter
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