Flashmobbing auf Bsirske-Art |
|---|
|
Ein Virus geht um in Deutschlands Großstädten: der Flashmob. Spontane
Menschenaufläufe, die keinem anderen Zweck dienen, als Aufsehen zu
erregen. Mal ist es eine Kissenschlacht auf einer Verkehrsinsel, mal
eine Maskenparade vor dem Scientology-Zentrum.
Flashmobbing im Dienste der Gewerkschaft Doch Verdi traf damit nicht die Einzelhandelsriesen, sondern billige Leiharbeitskräfte, die von den Geschäften angeheuert wurden, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Diese mussten unter dem Gejohle der Flashmobber die Ware wieder in die Regale zurück stellen. Herrenmenschenattitüde im Gewerkschaftsgewand, bei dem nicht die Arbeitgeber, sondern die Schwächsten der Schwachen ge(flash)mobbt wurden. Vor Gericht bekamen Bsirske & Co. jedoch Recht: Die Gewerkschaft darf über ihre Kampfmaßnahmen weitgehend selbst bestimmen. | |||
|
![]()