10 Milionen Bundesbürger haben Sie schon: die Patientenverfügung. Treffen Sie rechtzeitig Vorkehrungen für den Fall, dass Sie Ihren Willen nicht mehr selbst äußern können. Unsere Patientenverfügung, von Medizinjuristen entwickelt und seit Bundestagsbeschluss von 2009 für Ärzte verbindlich, hilft Ihnen, die letzten Fragen des Lebens gemeinsam mit den Angehörigen mitfühlend zu regeln. Bestimmen Sie selbst über lebenserhaltene Maßnahmen, Organspenden oder Sterbebegleitung. Wir helfen Ihnen mit dieser Vorlage Schritt für Schritt bei der Formulierung Ihres Patientenwillens.
Achtung: Als sinnvolle Ergänzung zu einer Patientenverfügung empfiehlt es sich, mittels einer Vorsorgevollmacht eine Person Ihres Vertrauens zu berechtigen, für medizinische Fälle, die von den Bestimmungen der Patientenverfügung nicht erfasst werden, Entscheidungen für Sie zu fällen.
Verbindlichkeit von Patientenverfügungen
Grundsätzlich gilt, dass eine Patientenverfügung keiner bestimmten Form bedarf. Sie muss etwa nicht notariell beglaubigt werden, um Gültigkeit zu erlangen. Allerdings hat die Schriftform deutliche Vorteile im Anwendungsfall. Schriftlich lassen sich für konkrete Fälle meist sehr viel unmissverständlichere Vorkehrungen treffen. Häufig ist in der Praxis genau das das Problem: Es ist schwer einzuschätzen, ob der Anwendungsfall bereits eingetreten ist oder nicht. Hier hilft eine klare, schriftliche und möglichst ausführliche Willenserklärung. Dadurch wird nicht nur sichergestellt, dass dem Willen des Patienten im Ernstfall entsprochen wird, den Angehörigen wird auch die Last abgenommen, selbst Entscheidungen hinsichtlich des weiteren medizinischen Vorgehens zu treffen oder vorhandenen Willenserklärungen interpretieren zu müssen.
Wir empfehlen Ihnen die Patientenverfügung Punkt für Punkt mit Ihrem Hausarzt durchzusprechen.
Diese FORMBLITZ-Vorlage kann bequem am Computer ausgefüllt und gespeichert werden.
Beispiel: Ausfüllfunktion in einer Patientenverfügung (PDF)
Beispiel: Ausfüllfunktion in einer Patientenverfügung (Word)
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