Je nach der Tätigkeit, die Sie als Freiberufler anstreben, brauchen Sie ein Geschäftskonzept, mit der Sie Unterstützung wie etwa den Gründungszuschuss bei der Agentur für Arbeit oder einen Kredit beantragen wollen. Dieser Muster-Businessplan hilft Ihnen, fundamentale Kalkulationen, d.h. ausführliche Gewinn- und Kostenschätzungen vorzunehmen. Außerdem dient der Vordruck dazu, Ihre Gründungsidee näher zu spezifizieren und wichtige Detailfragen zu klären, die für die Umsetzung unumgänglich sind.
Als Freiberufler müssen Sie sich permanent selbst verkaufen. Fangen Sie mit einem Businessplan an, mit dem Sie Ihre Ideen auf ein solides Fundament stellen. Sie erhalten hier ein professionelles und beispielhaft ausgeführtes Muster dafür, wie Sie den Plan Ihrer Freiberuflichkeit optimal präsentieren können. Der Businessplan gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil haben Sie die Möglichkeit, Ihre Idee und Ihre Motivation ausführlich zu erläutern. Hier finden Sie die einzelnen Punkte, zu denen Sie im ersten Teil Ihres Businessplans Stellung beziehen:
Im zweiten Teil des Buisinessplans haben Sie auf 7 Tabellenblättern die Möglichkeit, sämtliche Einnahmen und Aufwendungen Ihrer Freiberuflichkeit durchzurechnen und damit zu zeigen, dass Sich Ihre Idee lohnt.
1. Im Kapitalbedarfsplan erläutern Sie, was Sie an Mitteln brauchen, um Ihre Freiberuflichkeit in die Tat umzusetzen. Hierzu gehören etwa Kosten für Geschäftsräume, Geräte, aber auch eventuelle Vorsteuern. Je detaillierter Sie an dieser Stelle sind, desto überzeugender ist Ihre Kalkulation.
2. Der Finanzierunsplan dient dazu, zu erläutern, wie Sie Ihre Freiberuflichkeit im Einzelnen finanzieren wollen. Verfügen Sie über Eigenkapital oder wollen Sie einen Kredit aufnehmen?
3. Eine Rentabilitätsvorschau versucht abzuschätzen, wann Ihre Freiberuflichkeit veraussichtlich Gewinn einbringen wird. Diese Rechnung erfolgt aufgrund der von Ihnen angegebenen Werte.
4. Im Liquiditätsplan kalkulieren Sie, ob Ihre Zahlungsfähigkeit im Zuge Ihrer Freiberuflichkeit gefährdet sein könnte.
5. In der Preiskalkulation veranschlagen Sie Preise für die von Ihnen angebotenen Waren oder Dienstleistungen.
6. Unter Abschreibungen führen Sie alle Güter auf, die Sie von der Steuer absetzen können. Die Werte werden an dieser Stelle für ängere Zeiträume berechnet.
7. In der Tabelle Privatbedarf führen Sie private Ausgaben auf, die Sie im Zuge einer Existenzgründung unbedingt beachten und einkalkulieren sollten.
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